Mittwoch, 13. Dezember 2017

Gemeinsamer Einsatz der Wehren Ilvesheim, Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Mannheim und Heidelberg

Feuerwehren suchten Person im Neckar

Ilvesheim, 22. Oktober 2014. (red/fw) Als die MeldeempfĂ€nger der Feuerwehr Ilvesheim am vergangenen Freitag, 17. Oktober, um 22:40 Uhr mit dem Alarmstichwort „Notfalleinsatz – Wasserrettung – Person im Wasser“ piepsten, fĂŒhlten sich viele Wehrleute an den Einsatz am 02. Juni 2013 erinnert, zumal sich die Situation ganz Ă€hnlich darstellte. [Weiterlesen…]

25-JĂ€hriger erleidet bei Festnahme Bisswunde

Flucht aus Polizeirevier endet mit Festnahme auf Neckarinsel

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Rettungseinsatz auf dem Neckar heute am spÀten Nachmittag.

 

Ladenburg, 18. April 2014. (red) Aktualisiert. Am Nachmittag ist es im Neckar bei Ladenburg zu einer aufwendigen Rettungsaktion gekommen. Auf der Höhe Carl-Benz-Museum suchten Feuerwehr, DLRG und Polizei nach einer Person im Wasser. Diese wurde schließlich lebendig gefunden und gerettet. Im Einsatz waren auch Polizeihunde. Nach unseren Informationen soll die Person versucht haben, sich durch eine Flucht ĂŒber den Neckar dem Zugriff der Polizei zu entziehen. [Weiterlesen…]

60 Jahre THW Ladenburg

Tag der Hilfsorganisationen

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AnlÀsslich seines 60-jÀhrigen Bestehens hatte der THW-Ortverein Ladenburg gestern zum Tag der Hilfsorganisationen eingeladen.

 

Ladenburg/Edingen-Neckarhausen/Viernheim/Rhein-Neckar, 01. Juli 2013. (red/ld) Mit dem Tag der Hilfsorganisationen gestern auf der Festwiese feierte das THW-Ladenburg sein 60-jĂ€hriges Bestehen. Wie das THW beispielsweise bei VerkehrsunfĂ€llen hilft, zeigten die 16 Mitglieder der Jugendgruppe: Sie befreiten einen eingeklemmten Dummy aus einem Auto. FĂŒr die gut 600 Besucher boten Feuerwehr und Rotes Kreuz Mitmachaktionen und Bootfahrten auf dem Neckar an. Wer wollte, konnte einen Blick in die speziellen Fahrzeuge von THW, Johanniter, DLRG und Feuerwehr werfen. [Weiterlesen…]

Wetter spielt mit, Veranstalter rundum zufrieden

Lebendiger Neckar veranlasst schönen Sonntag

Überall am Neckar war der Sonntag "lebendig".

Rhein-Neckar, 19. Juni 2012. (red/mb) Am Sonntag, den 17. Juni 2012 fand der gemeinsame Aktionstag des Lebendigen Neckar und des Aok-Radsonntag statt. Zum 19. Mal lud die Aok zum landesweiten „Aok-Radsonntag“ ein. Von Mannheim bis Eberbach gab es verschiedene Stationen mit Unterhaltung, Essen und Trinken, sportlichen VorfĂŒhrungen und Mitmachaktionen fĂŒr Kinder. Einige Straßen waren abgesperrt, damit die Radfahrer des „Aok-Radsonntages“ ungestört ihren Weg von Mannheim – wer wollte – bis nach Eberbach fahren konnten.

Von MichĂšle Baumann

Auf Grund des rießigen Angebots der neun teilnehmenden Gemeinden war es nicht möglich das komplette Programm des „Lebendigen Neckar“ zu besichtigen. Nachdem es morgens noch stark bewölkt war und es danach aussah, dass der Aktionstag wortwörtlich ins Wasser fĂ€llt, riss gegen 12 Uhr mittags der Wolkenhimmel auf und die Sonne kam zum Vorschein. SpĂ€ter war es dann so warm, dass man froh war, wenn man ein paar Minuten im Schatten verbringen konnte. Zuerst besichtigte ich das Neckarufer in Ladenburg. Auf der Wiese hinter dem Wasserturm waren zwei Zelte mit EssensstĂ€nden aufgebaut. Ein StĂŒck weiter tollten Kinder in einer HĂŒpfburg herum. Es war gegen 13 Uhr, doch so richtig viel los war auf der Neckarwiese in Ladenburg noch nicht. Unter den Pavillons saßen einige Rentner und Familien. Erst gegen Nachmittag fĂŒllte sich die Wiese und Menschen verschiedener Altersklassen saßen bei einem Kaffe beisammen oder picknickten.

Von Ladenburg aus lief ich ein kurzes StĂŒck ĂŒber eine BrĂŒcke nach Neckarhausen. Dort hatte man eine tolle Aussicht auf das Treiben am anderen Ufer. Viele Radfahrer und auch ein paar Inline-Skater kamen mir entgegen, die am „Aok-Radsonntag“ teilnahmen und das gute Wetter ausnutzten. In Neckarhausen angekommen lief ich auf einem schmalen Weg am Ufer entlang mit dem Blick auf Ladenburg und den Neckar. Hintereinander und teilweise in Ketten fuhren die Fahrradfahrer und man musste darauf achten, ihnen nicht in die Quere zu kommen. Von weitem hörte ich schon die Musik der nĂ€chsten StĂ€nde.

Aktionstag macht sportlich

Nachdem ich eine gute Strecke gelaufen war, kam ich am Ufer Neckarhausens an weiteren StĂ€nden an. Von dort aus nahm ich wie viele AusflĂŒgler die FĂ€hre nach Ladenburg zurĂŒck. Unter einem Pavillon spielte eine Band und sorgte fĂŒr eine ausgelassene Stimmung. Die Menschen strömten von der FĂ€hre zu den Zelten, an denen es zu essen und trinken gab. Ingesamt ging es sehr hektisch zu, die nĂ€chsten beeilten sich auf die FĂ€hre zu kommen, aber da diese alle paar Minuten fuhr, war es auch kein Problem sie zu verpassen. Das gute Wetter und das bunte Angebot an Programm sorgte fĂŒr gute Laune und man sah, dass es sowohl Rentnern, Familien als auch den wenigen Jugendlichen gefiel. Auf der FĂ€hre nach Ladenburg zurĂŒck spielte ein junger Mann Gitarre und ein MĂ€dchen seines Alters sang mit ihm, was auch Teil des Programmes war.

Am Neckarufer Ladenburgs wieder angekommen, stand zunĂ€chst ein kleiner Eiswagen, der bei dem heißen Wetter anlockte. Auf der großen Wiese weiter hinten standen GetrĂ€nkewĂ€gen und unter Zelten wurde Kuchen und anderes verkauft. Viele Menschen saßen auf den BierbĂ€nken beieinander und genossen bei Musik und Unterhaltung das gute Wetter. Eine tolle Turneinlage gab es vom LSV Ladenburg. Einige MĂ€dchen turnten zu Ballettmusik in zwei Rhön-RĂ€dern. Drum herum standen Leute aus allen Altersgruppen und zeigten sich begeistert. Ein StĂŒck weiter hatte die DLRG Wasserrettung einen Stand. Am Neckarufer gab es die Möglichkeit bis 15 Uhr Kanu zu fahren, was sowohl Kindern als auch Erwachsenen viel Spaß bereitete. Auf dem Weg zurĂŒck zum Ladenburger Wasserturm sah man auf den Wiesen Familien, PĂ€rchen und Freunde Picknicken. Ein paar von ihnen grillten sogar. Gegen Nachmittag waren die Wiesen wesentlich ĂŒberfĂŒllter als am Vormittag und alle genossen das herrliche Wetter in Verbindung mit der Veranstaltung.

Tolle AuffĂŒhrungen und Mitmach-Aktionen fĂŒr Kinder

Die Neckarwiese in Mannheim war ebenfalls gut besucht. Zwischen der KurpfalzbrĂŒcke und dem Collini-Steg wurde fĂŒr viel Entertainment gesorgt. Es gab jede Menge Sport- und TanzvorfĂŒhrungen, ein Wasserschlauchboot-Duell zwischen der SG Stern und der MVV Mannheim und viele Mitmach-Aktionen. Besonders spannend war, dass sich Kinder und auch Erwachsene vom Collini-Steg haben abseilen können. Dies sorgte fĂŒr viel Begeisterung. Ingesamt waren es um die 15.000 Menschen, die am „Lebendigen Neckar“ teilnahmen. Somit bot die Veranstaltung mit Hilfe des guten Wetters, der zahlreichen UnterstĂŒtzung von Sponsoren und einem tollen und abwechslungsreichen Programm, Kindern, Jugendlichen als auch Erwachsenen ein abwechslungsreiches Sonntagsprogramm.

Die Fotostrecke finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog.de

RettungskrÀfte simulieren Strömungs- und Höhenrettungen

Die Osterflut von Weinheim

Rhein-Neckar, 10. April 2012. (red/pm) Am Wochenende retteten Mitglieder von DLRG, Feuerwehren, Bergwacht und THW Menschen aus Autos im Wasser, verunfallte Kanuten aus der Weschnitz, seilten verunglĂŒckte Opfer ab – die vier Tage lange Übung der Rettungsspezialisten simulierte sehr reale Unfallszenarien. Die rund 30 EinsatzkrĂ€fte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich ĂŒber Ostern zu einer bisland einzigartigen GroĂŸĂŒbung von Strömungs- und Höhenrettern. Und die Erfahrungen waren vielfĂ€ltig.

Von Torsten Ahl

Schwindelerregende Höhen sind fĂŒr sie nicht ungewöhnlich, fĂŒr einen Teil von ihnen aber auch reißende BĂ€che oder von Hochwasser ĂŒberschwemmte FlĂ€chen.

Aus Höhen von 12-16 Metern seilen sich die Höhenretter mit den zu rettenden Opfern ab.

Die „96h – Die Osterflut von Weinheim“ brachte ĂŒber 30 ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer in Deutschland bisher einzigartigen gemeinsamen Übung von Strömungs- und Höhenrettern zusammen. Über das gesamte Osterwochenende tauschten sich EinsatzkrĂ€fte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bergwacht, Feuerwehren, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk (THW) ĂŒber ihre Erfahrungen in diesen Spezialgebieten aus.

Organisiert wurde diese Übung vom Wasserrettungsdienst Nordbaden der DLRG und deren Ortsgruppe Weinheim. Von ihrem Basislager am Weinheimer Waidsee aus, starteten die Teilnehmer zu Übungsteilen in Ludwigshafen, Ilvesheim und Birkenau.

Rettungsspezialisten in der Strömung und der Höhe

Höhenretter kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen z.B. von KrĂ€nen oder TĂŒrmen, aus tieferen BaustellenschĂ€chten oder von GerĂŒsten gerettet werden mĂŒssen und herkömmliche Rettungstechniken oder GerĂ€te wie Drehleitern nicht ausreichend sind.

Matthias Starker, Einsatzleiter und Seiltechnikausbilder bei der DLRG-Ortsgruppe Weinheim erklĂ€rt, warum seine Helfer fĂŒr EinsĂ€tze in durch Regen stark ĂŒberfluteten BĂ€chen, Hochwassern oder fĂŒr Rettungen aus Wildwasserschluchten geeignet sind:

Als Strömungsretter vereinen wir Techniken aus dem Bereich Höhenrettung mit denen des Rettungsschwimmens und aus dem Canyoning-Sport.

Die Strömungsrettung ist dabei die jĂŒngere Disziplin der beiden Spezialrettungsarten und erfĂ€hrt durch immer unberechenbarere Naturereignisse eine immer grĂ¶ĂŸere Verbreitung.

Das gemeinsame viertĂ€gige Training verfolgt laut Axel Manz, Ausbilder fĂŒr Spezialtrettungsverfahren beim THW und gemeinsam mit Starker Übungsleiter, weitaus grĂ¶ĂŸere Ziele als das Nebeneinander der Fachdienste.

Schnellst- und bestmöglichste Hilfe

„Wir wollen diese sehr eng verwandten Fachgebiete stĂ€rker miteinander verzahnen, weil wir erkannt haben, wie sehr wir voneinander lernen können“, betont Manz, dass Menschen in Notlagen von dem Engagement der zumeist ehrenamtlichen Retter profitieren können:

Jeder von uns erkennt in solch einer Übung, wo seine eigenen Grenzen sind und was sein Teampartner leisten kann. Gemeinsam erreichen wir eine best- und schnellstmögliche Hilfe fĂŒr die Betroffenen.

Diese „AHA-Effekte“ fĂŒr alle Teilnehmer stellen sich bereits am Karfreitag auf dem GelĂ€nde des THW in Ludwigshafen ein. Dessen Helfer hatten sich trotz des Feiertags gerne Zeit genommen, um die verschiedenen Seil- und Rettungstechniken kennenzulernen.

An dicken Seilen gesichert, geht es die 16 Meter einer Strickleiter unterhalb des THW-Krans in die Höhe oder vom nahen Übungsturm gemeinsam mit einem VerunglĂŒckten rund 12 Meter hinunter. „Schon hier haben die Teilnehmer gesehen, dass unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel fĂŒhren, aber im Ergebnis ebenso sicher sein können“, urteilt Manz am Ende ĂŒber den ersten und die folgenden Übungstage.

Schnell raus aus dem kalten Wasser - doch das ist bei der reissenden Strömung gar nicht so einfach!

Den hohen Stellenwert der Sicherheit bei Übungen und EinsĂ€tzen dieser Art, erleben vor allem die OsterspaziergĂ€nger an der BrĂŒcke ĂŒber den Alten Neckar zwischen Ilvesheim und Mannheim-Seckenheim. Diese ist fĂŒr zwei Tage das Trainingsgebiet.

Katastrophenszenario bei schönstem Wetter

Trotz des strahlenden Sonnenscheins dick in Schutz- oder NeoprenanzĂŒge, Klettergurte und zum Teil Schwimmwesten eingepackte Retter mit Helmen spannen zwischen den BrĂŒckenpfeilern Seile oder fixieren diese am GelĂ€nder, immer unter dem wachsamen Auge mindestens eines Kollegen und mit einem zweiten Karabiner gesichert. Mit der so genannten Schleifkorbtrage befördern die Retter ihre Patienten in rund acht Metern Höhe sicher auf die andere Uferseite.

Andere seilen sich aus etwa fĂŒnfzehn Metern von der BrĂŒckenfahrbahn gezielt zu den im Wasser treibenden Verunfallten ab und werden mit ihnen durch die kalte und starke Strömung mitgerissen. WurfsĂ€cke fliegen durch die Luft – an den darin enthaltenen Leinen werden Retter und Patient zurĂŒck an Land gezogen.

Auch vierbeinige Helfer werden fĂŒr den Notfall trainiert.

In den Strömungsrettungsaufgaben trainieren die Helfer das Schwimmen in diesem, von Steinen direkt unter der WasseroberflĂ€che unberechenbar gemachten, GewĂ€sserabschnitt. Gespannt sind die Zuschauer auf und unter der BrĂŒcke vor allem auf die Rettung aus einem Fahrzeug.

Unberechenbares Wasser

Die DLRGler und ihre MitĂŒbenden mĂŒssen schwimmerisch ein mit zwei Personen besetztes Wrack erreichen, ein Sicherungsseil anschlagen und trotz des wilden Gezerres der Wassermassen die Betroffenen sicher an Land verbringen.

Gegen Abend zeigen die Retter, was sie bei der Übung noch alles erlernt haben. Mit einem selbst gebauten Seilzug und viel Muskelkraft bergen sie ihr Übungswrack unter den neugierigen Blicken der Passanten wieder zurĂŒck an Land.

In der großen AbschlussĂŒbung kurz vor dem hessischen Birkenau, „verunfallen“ schließlich am Montag zwei Kanuten an einem Wehr der Weschnitz.

Die Strömungs- und Höhenretter mĂŒssen ihre die Patienten schnell erreichen, festhalten und vor weiterer UnterkĂŒhlung sichern. Andere Helfer bauen derweil ĂŒber den circa sechs Meter hohen Hang hinunter ein SchrĂ€gseil auf, an dem die stets betreuten VerunglĂŒckten auf den nĂ€chsten Weg und damit zum rettenden Einsatzwagen gebracht werden können.

Jetzt heißt es schnell sein, um den "Verunfallten" vor UnterkĂŒhlung zu schĂŒtzen.

Auch hier kommen die Teilnehmer nochmals richtig ins Schwitzen – trotz des kalten Bergwassers aus dem Odenwald.

Die Übenden loben denn auch das viertĂ€gige intensive Programm, das Manz und Starker gemeinsam mit Vertretern der DLRG-Gruppen Weinheim, Leimen, NeckargemĂŒnd und Mannheim auf die Beine gestellt haben.

Viele kleine und große Überraschungen

„Besonders die variantenreichen Übungsstellen mit ihren immer wieder kleineren und grĂ¶ĂŸeren Überraschungen boten fĂŒr jeden Schwierigkeitsgrad etwas“, zollt Andreas Tegethoff, Beobachter der Übung und Ausbilder fĂŒr Höhenretter bei der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbeken, den Kollegen Respekt.

„Das Alles wĂ€re nicht möglich gewesen, ohne die UnterstĂŒtzung des THW in Ludwigshafen und des Ilvesheimer BĂŒrgermeisters Andreas Metz und der Ilvesheimer Minigolfanlage“, gibt Starker den Dank auch gleich an zwei der eingebundenen Stellen weiter. Diese hatten durch ihr VerstĂ€ndnis, eine Übung an diesen hohen Feiertagen durchzufĂŒhren, erst den Weg fĂŒr diese einzigartige Veranstaltung gebahnt.

„NatĂŒrlich ist es schwer, solche ehrenamtlichen Spezialisten fĂŒr einen so langen Zeitraum und mit einer so weiten Anreise an einem Ort zusammen zu bekommen. Da bleiben nur Feiertage wie Ostern oder Pfingsten“, dankte der Seiltechnikausbilder auch den Passanten fĂŒr ihr VerstĂ€ndnis, dass es hie und da auf dem Fußweg der BrĂŒcke doch zu kleineren Behinderungen kam. Starker ist ĂŒberzeugt:

Aber ich gehe davon aus, dass die Leute wussten, dass wir ja fĂŒr Ihre Sicherheit unsere Freizeit und unser Engagement eingebracht haben.

Breite Nachwuchsförderung

Die Bedeutung der Übung im Zusammenhang mit dem derzeit in Mannheim laufenden Kampf um das Hallenbad Seckenheim, betonte Torsten Ahl, Pressesprecher der Veranstaltung und des AktionsbĂŒndnisses „Erhalt Mannheimer BĂ€der“.

Was wir an diesem Wochenende gesehen haben, ist ohne eine breite Nachwuchsförderung nicht möglich. Ohne ausreichende BÀderkapazitÀten werden wir nicht mehr wie bisher aus den vielen, vielen SchwimmanfÀngern und spÀter Rettungsschwimmern genug Nachwuchs gewinnen können!

Derartige Spezialisten fĂŒr den Wasserrettungsdienst könnten dann nicht mehr ausgebildet werden, fordert Ahl den Mannheimer Gemeinderat auf, seine derzeitige Position zum Wassersport zu korrigieren. Andernfalls sieht der DLRG-Mann nachhaltige Einbusen fĂŒr die Sicherheit der Mannheimer Bevölkerung.

Schlimmstenfalls mĂŒsse der Verlust von Menschenleben beklagt werden, so Ahl.

Das AktionsbĂŒndnis aus mehr als sechzehn Vereinen und Institutionen setzt sich fĂŒr den Erhalt des Hallenbades Seckenheim und eine dauerhafte flĂ€chendeckende Versorgung von Mannheims Kindern und Jugendlichen, BĂŒrgern und Vereine mit geeigneten Schwimmeinrichtungen ein.

Anm. d. Red.: Thorsten Ahl ist Pressesprecher der DLRG Mannheim.
Hinweis: Unsere Bildergalerie finden sie im Rheinneckarblog…

Feuerwehrtaucher haben die Antriebswelle im Neckar geborgen

Guten Tag!

Ladenburg, 05. Juni 2010. (red) Taucher der Berufsfeuerwehr Heidelberg haben die am Donnerstag abgerissene Antriebswelle der FĂ€hre Edingen-Neckarhausen/Ladenburg gefunden und geborgen.

Berufstaucher Marvin Wirth hat die Welle gefunden. Bild: ladenburgblog

Ab 14:00 Uhr tauchten sechs MĂ€nner der Berufsfeuerwehr Heidelberg nach der verlorenen Antriebswelle, die sich am Donnerstag mit einem lauten Knall in den Neckar „verabschiedet“ hatte.

Fast drei Stunden suchten die Taucher nach der Welle. Marvin Wirth (34) war auf seinem letzten Tauchgang schon fast 40 Minuten unter Wasser und kurz davor abzubrechen, als er das MaschinenstĂŒck ertasten konnte.

„Die Strömung war enorm, das war ein ganz schöner Kraftakt“, sagte Wirth. Die Sichtweite lag auch heute unter Wasser bei weniger als 30 Zentimetern.

„Wir haben erst rechts von der Stelle gesucht, wo die FĂ€hre am Donnerstag festgemacht war. Das Gebiet haben wir genau abgesucht und uns dann entschlossen, auf der linken Seite zu suchen“, sagte Wirth. Ein wenig peinlich fĂŒr die DLRG: Die Welle wurde genau da gefunden, wo die DLRG-Taucher am Donnerstag mit der Suche begonnen hatten: „Bei diesen Bedingungen gehört auch ein wenig GlĂŒck dazu“, sagte Wirth.

ZunĂ€chst versuchten dann zwei Taucher das StĂŒck zu bergen, was aber mit rund 150 Kilo zu schwer war. Letztlich zog die Feuerwehr Ladenburg das Maschinenteil mit einer Winde aus dem Wasser.

Kurz darauf transportierte die FĂ€hrgemeinschaft das Teil, wobei fraglich ist, ob die Welle noch genutzt werden kann, da sie einen deutlichen „Schlag“ aufweist.

Die FĂ€hrgemeinschaft will sich direkt an die Reparatur machen und hofft, eventuell sogar am Sonntag schon den Betrieb wieder aufnehmen zu können – das allerdings mit einem großen Fragezeichen versehen.

Video: Taucher suchen abgerissene Antriebswelle

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Video: Taucher suchen abgerissene Antriebswelle der FĂ€hre

Guten Tag!

Ladenburg, 04. Juni 2010. (red) Unser Video ĂŒber den Einsatz der zwölf Taucher von Berufsfeuerwehr und DLRG zeigt beeindruckende Bilder ĂŒber eine schwierige Arbeit. Mehr oder weniger „blind“ mĂŒssen die Taucher den Flussgrund absuchen. Zudem bereitet die Strömung Probleme.

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Abgerissene Welle versank im Neckar. Bild: ladenburgblog

In unserem Videobericht kommen die Experten vor Ort, die gestern Abend bis zum Einbruch der Dunkelheit nach der abgerissenen Antriebswelle der FĂ€hre Edingen-Neckarhausen/Ladenburg gesucht haben. Eine schwierige und gefĂ€hrliche Arbeit – die Profis sind aber gut ausgestattet und erfahren.

Die Feuerwehr Ladenburg sicherte die Unfallstelle und unterstĂŒtzte die rund 30 Kollegen der Berufsfeuerwehr und der DRLG an Land und mit einem Boot vom Wasser aus. Die DLRG war zunĂ€chst sogar mit 29 Helfern aus Heidelberg, Heddesheim, Hembsbach, Mannheim und Weinheim vor Ort, von denen dann aber die HĂ€lfte wieder abzog.

FĂŒr die FĂ€hrgemeinschaft kommt der Schaden teuer – neben dem Maschinenschaden mĂŒssen sie auch die Bergungskosten tragen. ZusĂ€tzlich fallen Einnahmen aus, da die FĂ€hre fĂŒr einige Tage außer Betrieb bleiben wird.

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FĂ€hrantrieb beschĂ€digt – voraussichtlich kein FĂ€hrbetrieb in den kommenden Tagen

Guten Tag!

Ladenburg, 03. Juni 2010. Die FĂ€hre zwischen Edingen-Neckarhausen und Ladenburg hat einen Antriebsschaden. Deswegen wird voraussichtlich in den nĂ€chsten Tagen kein FĂ€hrbetrieb möglich sein – Berufspendler und AusflĂŒgler mĂŒssen Umwege in Kauf nehmen.

Von Hardy Prothmann

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Taucher werden mittels einer Leine "gefĂŒhrt". Bild: ladenburgblog

Es passierte am frĂŒhen Abend kurz vor 19:00 Uhr. Mit einem „Schlag“ verabschiedete sich eine der Antriebswellen der FĂ€hre Edingen-Neckarhausen/Ladenburg in den Neckar.

Die Ursache ist noch unklar – sicher ist: Es wurde niemand verletzt.

FĂŒnf Taucher der Berufsfeuerwehr Heidelberg und sieben Taucher der DLRG haben den Neckar an der FĂ€hrpassage abgesucht, um die Welle zu finden. Die Taucher haben sich abgewechselt – es waren zwischen zwei und vier Taucher gleichzeitig im Einsatz.

Große Probleme bereiteten den Tauchern die aktuell hohe Fließgeschwindigkeit des Neckars, bedingt durch die starken RegenfĂ€lle. Nach Angaben der Taucher lag die Sichtweite zudem bei unter 30 Zentimetern. Die Taucher konnten auf der Suche nach der „Antriebswelle“ den Neckargrund unter großer körperlicher Belastung nur abtasten.

Das MaschinenstĂŒck konnte trotz einer „Scheibenwischertechnik“, bei der die Taucher vom Land aus mit einem FĂŒhrungsseil „hin- und her“-gesteuert werden, nicht gefunden werden.

Vor Ort war zuerst die Feuerwehr Ladenburg, die absicherte und die Kollegen aus Heidelberg und die DLRG unterstĂŒtzte – vor allem vom Wasser aus mit dem Feuerwehrboot.

Auch die Wasserschutzpolizei war vor Ort und nahm den „Unfall“ auf. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg wird eingeschaltet werden, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Der Einsatz vor Ort war kurz nach 22:00 Uhr mit Einbruch der Dunkelheit nach gut drei Stunden zu Ende.

Einen dicken Fisch konnte der Heddesheimer Michael Lux hingegen aus dem Wasser ziehen – mit dem Einsatz beendete auch der heddesheimer Sportfischer seine Angeltour und stellte sich und seinen erfolgreichen Fang sofort zum Foto 😉

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Polizei zufrieden mit Verkehrskonzept zum PUR-Konzert

Guten Tag!

Ladenburg, 03. Juni 2010. Nach dem Rosenstolz-Konzert im vergangenen Jahr kam es in Ladenburg zum Verkehrschaos, als die rund 10.000 Besucher nach dem Konzert die Stadt verlassen wollten. Darauf hat die Polizei nun mit einem Einbahnstraßen-Konzept reagiert – mit Erfolg. Die 7.000 Besucher des PUR-Konzerts verließen die Stadt ohne nennenswerte Verkehrsprobleme.

Rund 50 Polizeibeamte waren gestern beim PUR-Konzert im Einsatz: „Weit mehr als die HĂ€lfte in der Verkehrslenkung“, sagte Frank Hartmannsgruber, Leiter des Polizeireviers, auf Anfrage. „Bei dem Klientel erwarten wir wĂ€hrend des Konzerts keine Probleme.“ Das „Klientel“, alles gut gelaunte, friedliche Leute erfĂŒllte die Erwartungen.

Die Verkehrspolizei Mannheim unterstĂŒtzte die Ladenburger Kollegen mit fĂŒnf Motorrad-Polizisten: „Die sind Gold wert, weil die Kollegen mit ihren Maschinen sehr flexibel sind.“

Auch die Wasserschutzpolizei war mit einem Boot vor Ort, ebenso die DLRG, sowie die Feuerwehr und der DRK Ortsverband Weinheim.

Nach dem Konzert unterstĂŒtzten 20 Polizeifreiwillige die echten Polizisten bei der Verkehrslenkung: „Die sind fĂŒr uns eine ganz besonders wertvolle UnterstĂŒtztung“, sagte Hartmannsgruber. Bahnhofstraße und Wallstadter Straße waren als Einbahnstraßen nur in Richtung stadtauswĂ€rts zu befahren.

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