Donnerstag, 22. Oktober 2020

FahrrÀder, GolfschlÀger, Lautsprecher und Modellfahrzeug

Diebesgut wartet auf rechtmĂ€ĂŸige Besitzer

Heidelberg/Rhein-Neckar, 27. August 2014. (red/pol) Zwölf gestohlene FahrrĂ€der, GolfschlĂ€ger und ein benzinbetriebenes Modellfahrzeug konnten die Ermittler der Polizeidirektion Odenwald noch nicht ihren rechtmĂ€ĂŸigen Besitzern aushĂ€ndigen. [Weiterlesen…]

Zeugen gesucht

300 Kilo Kupfer gestohlen

Ladenburg, 19. August 2014. (red/pol) Unbekannte TĂ€ter entwendeten am vergangenen Sonntag, 17. August, zwischen 11:45 und 15:00 Uhr 300 Kilogramm Kupferabfall aus dem ABB-Industriepark in der Wallstadter Straße. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Seniorin Opfer eines Trickdiebstahls

Ladenburg, 05. August 2014. (red/pol) Opfer eines Trickdiebstahls wurde eine Seniorin am Montagabend am Bahnhof in Ladenburg. [Weiterlesen…]

Bereits ĂŒber 30 FĂ€lle

Falscher Spendensammler weiter auf Diebestour

Mannheim/Weinheim/Edingen-Neckarhausen/Ketsch/Ludwigshafen/Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pol) Nach wie vor in der Region aktiv ist ein illegaler Spendensammler, der vorgibt, im Auftrag einer Mannheimer Schule Spenden zu sammeln. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf der Polizei

Diebstahl beim Fußballspiel

Ladenburg, 03. Mai 2014. (red/pol) WĂ€hrend des Jugendfußballspiels im Römerstadion am Donnerstag, verschaffte sich ein bislang Unbekannter, zwischen 18:50 und 19:35 Uhr, Zutritt zu den Umkleidekabinen und entwendete von insgesamt zehn GeschĂ€digten Handys, Bargeld und KleidungsstĂŒcke. Der Schaden dĂŒrfte sich auf rund 1.000 Euro belaufen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Motorroller gestohlen und wieder aufgefunden

Ladenburg, 19. MĂ€rz 2014. (red/pol) Ein als gestohlen gemeldeter Motorroller wurde am Montagmorgen in Ladenburg wieder aufgefunden. [Weiterlesen…]

Airbags und NavigationsgerÀte ausgebaut

Serie von Pkw-AufbrĂŒchen

Ladenburg, 18. September 2013. (red/pol) Gleich mehrere Pkw-AufbrĂŒche wurden der Ladenburger Polizei im Laufe des gestrigen Dienstags gemeldet. [Weiterlesen…]

Aufmerksame Anwohnerin ruft die Polizei

Diebe scheitern an Zigarettenautomat

Ladenburg, 22. August 2013. (red/pol) An den Sicherungseinrichtungen eines Zigarettenautomaten scheiterten in der Nacht zum Dienstag zwei Unbekannte. [Weiterlesen…]

Mehrere Tausend Euro Sachschaden

Cabrio -Verdecke aufgeschlitzt

Ladenburg, 13. Juni 2013. (red/pol) Zwischen gestern nachmittag und heute Morgen wurden im Bereich Ladenburg an zwei parkenden Cabrios die Verdecke aufgeschlitzt, wobei jeweils ein hoher Sachschaden entstand. [Weiterlesen…]

Flucht ohne Beute

GaststÀtteneinbruch in Ladenburg

Ladenburg, 06. Juni 2013. (red/pol) Zum Einbruch in eine Ladenburger GaststĂ€tte wurde eine Funkstreife der örtlichen Polizei in der Nacht zum Mittwoch gerufen. [Weiterlesen…]

Polizeirevier Ladenburg ermittelt

An Tresor gescheitert

Ladenburg, 28. Mai 2013. (red/pol) Der Panzerschrank einer BĂ€ckereifiliale vermieste am vergangenen Samstag einem oder mehreren Einbrechern die Nacht. Gut einbetoniert hielt der den Aufbruchversuchen der TĂ€ter Stand. [Weiterlesen…]

Polizei warnt vor Dieben

Dubioser Handwerkerbesuch

Ladenburg, 17. Mai 2013. (red/pol) Besuch von einem nicht von ihr beauftragten Handwerker erhielt eine 83-jĂ€hrige Ladenburgerin bereits letzten Mittwochmorgen. [Weiterlesen…]

Polizeichef Hartmannsgruber prÀsentierte Kriminalstatistik 2012

Litauische TĂ€tergruppe wurde geschnappt

Ladenburg/Rhein-Neckar, 24. April 2013. (red/sap) Der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber stellte gestern die Krimnalstatistik 2012 für Ladenburg, Heddesheim, Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen vor. Insgesamt zeigte er sich zufrieden, aber es gab auch „Ausreißer“ in den Zahlen. Eine Litauische Tätergruppe konnte geschnappt werden. Die Ladenburger Polizei ist gut vorbereitet auf die Mainacht. [Weiterlesen…]

Besitzer gesucht

Herrenloses Kanu

Ladenburg, 16. April 2013. (red/pol) Ein herrenlos auf dem Neckar bei Ladenburg treibendes Kanu wurde der Wasserschutzpolizeistation Mannheim am Samstagvormittag gemeldet. [Weiterlesen…]

Zwei Laptops und Bargeld entwendet

WohnungseinbrĂŒche in Ladenburg und Edingen-Neckarhausen

Ladenburg/Edingen-Neckarhausen, 20. MĂ€rz 2013. (red/pol) Gleich mehrfach schlugen Einbrecher am vergangenen Montag, 18. MĂ€rz, im Rhein-Neckar-Kreis zu. [Weiterlesen…]

Schmuck im Wert von ca. 80.000 Euro gestohlen

Hochwertigen Schmuck erbeutet

Ladenburg, 14. Februar 2013. (red/pol) Bei einem Einbruch am Dienstagvormittag in Ladenburg erbeutete der TĂ€ter Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„In der Zeit zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr verschaffte sich der Einbrecher Zugang zu dem Mehrfamilienhaus im Schriesheimer Fußweg, nachdem er eine KellertĂŒr aufgehebelt hatte. In dem Anwesen öffnete er zwei Wohnungen und durchsuchte mehrere SchrĂ€nke und BehĂ€ltnisse, wobei er nach Angaben der GeschĂ€digten hochwertigen Schmuck im Wert von ca. 80.000 Euro erbeutete.

Nach der Tat konnte der TĂ€ter unerkannt flĂŒchten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.“

Vater weist Polizei auf Drogen beim Sohn hin

„Komischer Gegenstand“

Mannheim, 11. mai 2012. (red/pol) Nach einem Rollerdiebstahl wurde ein 15-JĂ€hriger am Donnerstagabend, gegen 20.40 Uhr, durch Polizeibeamte seinem Vater in der Mannheimer Neckarstadt ĂŒberstellt. Der Vater sorgte mit einem Hinweis fĂŒr eine zweite Anzeige.

Information der Polizei:

„Hierbei teilte der Erziehungsberechtigte den Beamten mit, dass er im Zimmer seines Sohnes einen „komischen Gegenstand“ entdeckt hĂ€tte, den sich die OrdnungshĂŒter doch einmal anschauen sollten. Bei der Nachschau im Zimmer des jungen Mannes fanden die Polizeibeamten auf dem Schreibtisch ein sogenanntes Snap-TĂŒtchen mit einem Gemisch aus Marihuana und Hanfsamen.

Neben einer Anzeige wegen Diebstahl erwartet den Mannheimer nun auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz.“

Polizeirevier Ladenburg klÀrt Serie von Straftaten auf

Ermittlungserfolg macht Diebes-Trio dingfest

Ladenburg, 31. Januar 2012. (red/pol) Einen vollen Erfolg meldet das Polizeirevier Ladenburg. Durch intensive Ermittlungen ist es gelungen, einer Diebesbande das Handwerk zu legen. Gegen das Àlteste Mitglied lauft die Anklage sogar rÀuberische Erpressung.

Gemeinsame PresseerklÀrung der Staatsanwaltschaft und des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Unter der FederfĂŒhrung des Polizeireviers Ladenburg ist es der Polizei gelungen, insgesamt 31 Straftaten aufzuklĂ€ren.

So wird zwei jungen MĂ€nnern im Alter von 15 und 24 Jahren und einer jungen Frau im Alter von 19 Jahren vorgeworfen, im Zeitraum von MĂ€rz 2011 bis Mitte September 2011 zwei versuchte Pkw-DiebstĂ€hle begangen zu haben. Des Weiteren stehen sie im Verdacht, fĂŒr neun DiebstĂ€hle motorisierter ZweirĂ€der verantwortlich zu sein. 15 weitere bereits angezeigte Straftaten, insbesondere Eigentumsdelikte, konnten im Nachhinein ebenfalls aufgeklĂ€rt werden.

Dem erwachsenen HaupttÀter wird zudem eine rÀuberische Erpressung zur Last gelegt.

Bei der Wohnungsdurchsuchung bei einem der TatverdĂ€chtigen wurde eine große Zahl beweiserheblicher GegenstĂ€nde aufgefunden. WĂ€hrend eines Taucheinsatzes der Wasserschutzpolizei im Neckar bei Ladenburg wurde ein gestohlener Roller aus dem Wasser geborgen.

Die drei TatverdĂ€chtigen sollen ihre Taten in wechselnder Besetzung begangen haben.“

Mobile Beratungsstelle des LKA informiert zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl



GrĂ¶ĂŸere Kartenansicht

Hirschberg/Rhein-Neckar, 17. Oktober 2011. (red) Rechtzeitig vor der dunklen Jahreszeit, in der statistisch gesehen die Einbruchdiebstahlsdelikte ansteigen, informiert das Landeskriminalamt (LKA) ĂŒber den sinnvollen Schutz von Haus und Wohnung.

Die mobile Beratungsstelle ist einem Lkw unterbracht, in dem alle modernen Sicherheitstechniken fĂŒr TĂŒren, Fenster und RollĂ€den sowie KellerlichtschĂ€chten gezeigt werden können.

Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle machen auch vor Ort gerne einen Termin aus, um zu Schwachstellen und Sicherungsmöglichkeiten der eigenen vier WÀnde zu beraten.

Oft ist der materielle Schaden bei Einbruchsdelikten gar nicht so entscheidend – viele Opfer werden traumatisiert und fĂŒhlen sich spĂ€ter unwohl. Deshalb ist Vorsorge angebracht.

Der „Sicherheits-Truck“ hĂ€lt am Dienst, den 18. Oktober. 2011 in der Raiffeisenstraße von 10:00-17:00 Uhr. Die Beratung ist selbstverstĂ€ndlich kostenlos.

Am Dienstag besteht auf der Nordeite der Raiffeisenstraße von der Hauptstraße bis zur Raiffeisenstraße 4 ein absolutes Halteverbot in der Zeit von 08:00-18:00 Uhr.

Lassen Sie sich nicht „kirre“ machen – der Klau der Kreditkartendaten bei Sony und die Medienhysterie


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 27. April 2011 (red/pm). Am 17. April 2011 haben Hacker das Unternehmen Sony Network Entertainment angegriffen und sind ersten Meldungen zufolge in den Besitz von eventuell 77 Millionen KundendatensĂ€tzen gelangt. Sehr viele Medien berichten nun, dass Playstation-Kunden einen Missbrauch ihrer Kreditkartendaten befĂŒrchten mĂŒssen. Dabei scheint die Lage mehr oder weniger undramatisch – mal abgesehen vom Image-Gau fĂŒr Sony. TatsĂ€chlich sind die Adressdaten der Kunden viel wertvoller und gut zu verkaufen.

Von Hardy Prothmann

Fest steht: Sony Network Entertainment wurde angegriffen. Von Computer-Verbrechern, die sich illegal Zugang zu den Kundendaten des japanischen Unternehmens verschafft haben. Betroffen sind Kunden, die die internetfĂ€hige Spielkonsole Playstation 3 benutzen und KĂ€ufe ĂŒber Kreditkarten vorgenommen haben. Die Konsolen Playstation 1 und 2 sind, weil nicht internetfĂ€hig, nicht betroffen.

Fest steht: Das ist ein enormer Image-Verlust fĂŒr das Unternehmen, weil Kundendaten absolut sensible Daten sind und offenbar kein ausreichender Schutz vorhanden war. Vor allem die Zahl ĂŒberrascht. Denn die Hacker scheinen Zugriff auf eine zentrale Datenbank gehabt zu haben.

Fest steht auch: Es ist eine Schande, dass sich Sony ganze zehn Tage lang nicht geĂ€ußert hat. Gutes Krisen-Management geht anders. Aber spĂ€testens seit Fukushima weiß man, dass von japanischen Unternehmen Transparenz nicht erwartet werden kann.

Hysterische Medienberichte

Die Medien ĂŒberschlagen sich mit Berichten ĂŒber den Skandal und die „möglichen“ Folgen fĂŒr die Kreditkartenkunden, die nun „möglicherweise“ finanzielle SchĂ€den zu befĂŒrchten „haben“.

Hysterische Berichterstattung: Die Chancen, dass Kreditkartenkunden betrĂŒgerische Abbuchungen fĂŒrchten mĂŒssen, sind eher gering.

Tatsache ist: Es gibt bis heute noch keine festgestellten SchĂ€den, zumindest sagt das der Zentrale Kreditausschuss, ein Zusammenschluss aus fĂŒnf Banken- und SparkassenverbĂ€nden.

Mit großer Wahrscheinlichkeit können die Hacker nichts mit den Kreditkartennummern anfangen, weil sie vermutlich nicht im Besitz der PrĂŒfziffern sind: „Die Kreditinstitute sind hier sehr wachsam. Uns liegen keine Informationen vor, dass es zu MissbrĂ€uchen in diesem Zusammenhang gekommen ist“, sagt Dr. Kerstin Altendorf auf unsere Nachfrage.

Der Zentrale Kreditausschuss hat gestern folgende Meldung an die Presse gegeben:

Sony Network Entertainment hat gestern bekannt gegeben, dass bestimmte Services des PlayStation Network sowie Qriocity mittels illegalen und unberechtigten Eingreifens angegriffen wurden. Dabei konnten sich die TÀter offenbar Zugriff auf persönlichen Daten von mehr als 70 Millionen Nutzern
verschaffen. Es ist unklar ob auch Kreditkartendaten ausgespÀht wurden.

Sony Network Entertainment erklĂ€rte, dass es dafĂŒr derzeit zwar keine Anzeichen gĂ€be, dass man diese Möglichkeit aber auch nicht gĂ€nzlich außer
Betracht lassen könne.

Position des Zentralen Kreditausschusses:
Derzeit steht noch nicht fest, ob Kreditkartendaten abhanden gekommen sind.
Kunden der betroffenen Services sollten ihre Kreditkartenrechnungen sorgfĂ€ltig prĂŒfen und bei Unstimmigkeiten unmittelbar das kartenausgebende Institut informieren. FĂŒr etwaige SchĂ€den aus einer möglichen Manipulation im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl mĂŒssen die Karteninhaber nicht haften.

Nach unseren Informationen gibt es eine Reihe von Banken, die auf Wunsch der Kunden Kreditkarten kostenfrei neu ausstellen. Wir haben die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord und die VR Bank Rhein-Neckar ebenfalls angesprochen, um von dort Informationen zu erhalten. Beide Unternehmen war aber nicht in der Lage, innerhalb von drei bis vier Stunden zurĂŒckzurufen, was schwach ist. (Siehe Protokoll des GesprĂ€chs mit der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord)

Immerhin. Am nĂ€chsten Tag hat der Sprecher der Sparkasse, Erich Rathgeber zurĂŒckgerufen: „Wir beobachten das. FĂŒr die Kunden gibt es keinen Grund zur Sorge.“ MissbrauchsfĂ€lle sind keine bekannt.

Kontrolle ja – Umtausch jein

Normalerweise werden dafĂŒr im Mittel 15-20 Euro fĂ€llig. Wer sich sorgt, sollte mit seiner Bank reden und eine Neuausstellung beantragen.

Vermutlich ist dies aber nicht notwendig. Und die „genaue Kontrolle der Abrechnungen“, die nun von Medien empfohlen wird, ist eine absolute SelbstverstĂ€ndlichkeit. NatĂŒrlich sollte man seine Bankbelege immer sorgfĂ€ltig kontrollieren, weil es Fehlbuchen oder Zahlendreher undundund geben kann.

Der Zentrale Kreditausschuss verweist auf umfangreiche PrĂŒfmechanismen: „Die Kunden mĂŒssen sich nicht sorgen, dass sie auf einer betrĂŒgerischen Abbuchung sitzenbleiben, die Kontrollsysteme funktionieren sehr gut und Kunden werden betrĂŒgerische Buchungen ersetzt, falls diese vorkommen sollten.“ Aber selbst nach der AffĂ€re von gestohlenen Kreditkarteninformationen in Spanien Ende 2009 kam es nicht zu den angekĂŒndigten „SchĂ€den“ bei den Kunden – vielmehr waren die Banken geschĂ€digt, die neue Kreditkarten ausgestellt haben, um ihr Image zu waren. Und man kann davon ausgehen, dass die Banken alles tun, um solche SchĂ€den fĂŒr sich zu vermeiden. Dabei dĂŒrften sie sich nĂ€her sein als dem Kunden.

Vertrauen weg

Sorgen muss sich ĂŒberwiegend Sony machen – das Vertrauen ist erstmal weg. Erstens wegen der fehlenden Sicherung und zweitens wegen der fehlenden sofortigen Information. Und je nachdem wie die Geschichte weitergeht und wie viele Kunden ihre Karten tauschen lassen wollen, ist eine Schadensersatzforderung der Banken an Sony abzuwarten.

Die illegal beschafften Daten können aber noch ganz andere Folgen haben – vor allem „nervige“. Je nach QualitĂ€t der Daten sind diese DatensĂ€tze viel eher bares Geld fĂŒr den Adresshandel wert. Man weiß, welche Spiele die Kunden spielen, welche Musik sie hören und Ă€hnliche Informationen. Dazu hat man die Adressen und vielleicht auch UmsĂ€tze? Dazu hat sich Sony nicht geĂ€ußert.

Mega-Raubzug

Jedenfalls reicht der Wert von solchen DatensĂ€tzen von wenigen Cent bis zu 100 Euro, die manche Firma bereit ist, fĂŒr hochqualifizierte Kundendaten zu bezahlen. Denn dann kann man die Werbung und die Ansprache auf den Kunden verfeinern, um mit ihm „ins GeschĂ€ft“ zu kommen. Vielleicht war das das Hauptziel der Hacker.

Rechnet man zehn Euro pro Datensatz, haben die Hacker also einen Wert in Höhe von 770 Millionen Euro gestohlen. Wenn sie nur einen Bruchteil davon verkaufen können, ist das ein Mega-Raubzug. Der von Medien hysterisch angekĂŒndigte „mögliche“ Raubzug auf den Konten der Kunden wird aber „vermutlich“ ausfallen.