Samstag, 20. April 2019

Die gute Nachricht: Garango-FrĂŒhschoppen bringt 1.060 Euro ein


Guten Tag!

homepage des Partnerschaftsvereins.

Ladenburg, 16. Dezember 2010. Der Garango-FrĂŒhschoppen des Bunds der SelbststĂ€ndigen auf dem Weihnachtsmarkt am Sontnag hat insgesamt 1.060 Euro an Spendengeldern fĂŒr den Partnerschaftsverein Ladenburg Garango eingebracht. Das Geld kommt der Partnerregion zugute.

Die Aktion des BdS wird bereits seit 1981 durchgefĂŒhrt und hat damit im kommenden Jahr sein 30-jĂ€hriges JubilĂ€um. Seit 1983 gibt es die Partnerschaft mit Garango. 1980 ist der damalige BĂŒrgermeister Reinhold Schulz durch eine Artikel in der Zeit auf „Obervolta“ aufmerksam geworden und erkundigte sich beim Botschafter Marc Garango, wo ein Engagement möglich sei.

BĂŒrgermeister Ziegler sagte: „Ich danke dem BdS und den WeihnachtsmĂ€rktlern ein weiteres Mal sehr herzlich fĂŒr das Engagement und die GroßzĂŒgigkeit in Form der kostenlosen Bereitstellung von Speis und Trank, aus denen sich die in dem aufgehĂ€ngten Kessel gesammelte Spendensumme zugunsten unserer Partnerregion Garango in Burkina Faso ergeben hat.“

Zur Eröffnung spielte das das Polizeimusikcorps Mannheim unter der Leitung von Dieter Kaufmann. Der Vorstand des Partnerschaftsvereins, Ewald BlĂŒmmel, wies auf die vielfĂ€ltigen Aktionen der Partnerschaft hin, ob Brunennbau oder die Errichtung von Schulen.

Dieses Jahr kamen insgesamt 1.060 Euro an Spendengeldern zusammen – leider weniger als in den Vorjahren, wie Herr BlĂŒmmel auf Nachfrage sagte.

Anmerkung der Redaktion:
FĂŒr „Die gute Nachricht“ haben wir eine eigene Kategorie. Hier werden Texte aufgelistet mit guten, schönen, positiven Nachrichten. Die können „offizieller“ Natur sein oder auch private Erlebnisse berichten. Wenn Sie also eine „Gute Nachricht“ haben – schicken Sie uns diese an redaktion(at)ladenburgblog.de. Wir veröffentlichen diese gerne. Wenn Sie als Privatperson ein Pseudonym wĂŒnschen, ist dies möglich. Hier unsere guten Nachrichten. 🙂

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Die gute Nachricht: Flocke heißt der Nachwuchs von Leo und Locke

Guten Tag

Ladenburg, 17. Oktober 2010. Ende September berichteten wir ĂŒber die erfolgreiche ZusammenfĂŒhrung von Leo und Locke – der Highland-Bulle Leo war ausgebĂŒxt gewesen. Vor zehn Tagen haben die beiden Rindviecher Nachwuchs bekommen – ein weißes KĂ€lbchen mit Namen „Flocke“.

Von Hardy Prothmann

Markus Michl ist sichtbar stolz auf das erste KĂ€lbchen Flocke: „Die Geburt verlief reibungslos und beide sind wohlauf.“

Ende September gab es Aufregung um Leo – denn der Highland-Bulle war aus dem Seckenheimer FreilaufgelĂ€nde ausgebĂŒxt und erkundete die Gegend. Polizeibeamte vom Ladenburger Revier konnten den kapitalen Burschen zurĂŒck zu seiner Kuh Locke geleiten.

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Flocke ist zum Zeitpunkt der Aufnahme genau acht Tage alt.

Leo und Locke sind knapp drei Jahre alt. Leo wiegt rund 400 Kilo, Locke ein bisschen weniger. „Wir halten das Vieh aus Spaß an der Freud“, erzĂ€hlt Michl, der Agrarwirtschaft studiert und irgendwann den Hof ĂŒbernehmen wird: „Mein Großvater hatte noch Vieh. Das lohnt sich heute nur noch als Massentierhaltung. FĂŒr uns ist das uninteressant, aber die beiden hier habe ich sehr ins Herz geschlossen, natĂŒrlich jetzt auf Flocke.“

WĂ€hrend er erzĂ€hlt, kĂ€mmt er die Highland-Rinder, die sich das gerne gefallen lassen: „Das ist ein alte, robuste Rasse, die das ganze Jahr draußen steht. Wenns schneit, haben die viel Spaß, im Sommer lassen wir sie unter ein Dach – in der direkten Sonne ist es ihnen viel zu warm.“

Die Rinder haben sich an Michl und seine Familie gewöhnt: „Normalerweise wĂŒrde ich niemandem raten, auf das GelĂ€nde zu gehen – wenn ich dabei bin, ists in Ordnung“, sagt Landwirt Michl und weiter: „Vergangene Woche ist ein Hund von SpaziergĂ€ngern aufs GelĂ€nde gelaufen – so schnell konnten man fast nicht gucken, wie Leo den Hund mit Anlauf auf die Hörner genommen hat.“ Gut zehn Meter hĂ€tte er den Hund geschleudert – der kam mit dem Schrecken davon und „ein paar Tage kamen die Leute wieder vorbei. Der Hund hat einen Riesenbogen um die Rinder gemacht“, grinst Michl.

Er erzĂ€hlt das mit Absicht: „Diese Rinder haben sehr natĂŒrliche Instinkte und verteidigen sich, wenn ihnen jemand zu nah kommt. Unsere sind Menschen gewohnt und bleiben normalerweise friedlich – wenn jemand aber dem Kalb zu nahe kommt, werden die echt ungemĂŒtlich.“ Gucken ist also erlaubt, alles andere keine gute Idee. „Hier kommen so viele Leute vorbei und freuen sich an dem Nachwuchs“, sagt Michl.

Vor ein paar Tagen wollte Michl das Kalb von den Eltern trennen, um es vom Tierarzt im Ohr beringen zu lassen: „Die haben einen riesigen Aufstand gemacht – wir haben die Aktion aufgegeben.“ Dann zeigt er ein massives Eisenrohr, dass die Rinder einfach so abgebrochen haben, als sie das Gatter weggedrĂŒckt haben: „Da werden unglaubliche KrĂ€fte frei.“ Michl wird das Kalb nun selbst beringen.

Er lacht: „Schauen Sie sich das an, die Kleine Ă€rgert gerne ihren Vater und der jagt sie dann ĂŒbers GelĂ€nde.“ TatsĂ€chlich ist Leo hinter der frechen Flocke her – spielerisch, versteht sich.

Rund zehn Monate wird Flocke bei ihrer Mutter Milch saugen – und kurze Zeit spĂ€ter heißt es Abschied nehmen: „Leo wĂŒrde irgendwann auf Flocke aufspringen, das gĂ€be Inzucht und das wollen wir natĂŒrlich nicht.“

Die Highland-Rinder gibt es in braun, blond, schwarz und ganz selten auch in weiß, wie Flocke.

Viel Freude mit den Bildern:

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Die gute Nachricht: Leo und Locke wieder vereint

Guten Tag

Ladenburg, 27. September 2010. (red/pm) Die Meldungen der Polizeipressestelle sind meist nicht gerade „erfreulich“. Heute kam allerdings eine eher lustige Meldung herein – eine gute Nachricht.

Aus dem Polizeibericht:

Highland-Rind. Archivfoto: Wikipedia, Markus 2303, Lizenz: GFDL, Klicken Sie auf das Foto fĂŒr die Lizenzbestimmungen.

„Ein Zeuge beobachtete am Sonntagabend, gegen 19.45 Uhr, im Bereich der Suebenheimer Allee ein freilaufendes Rind und verstĂ€ndigte die Polizei. Als die Beamten eintrafen stand der „Highlander“ grasend neben der Straße und reagierte weder auf freundliche noch auf lautstarke Zurufe der Polizeibeamten.

Nachdem sich das Tier in Richtung Kloppenheimer Straße entfernen wollte, wurde diesem kurzfristig mit einem Streifenwagen der Weg versperrt. Mittels einer klappernden Kaugummidose gelang es den Beamten den WiederkĂ€uer zunĂ€chst in Richtung seiner naheliegenden Koppel zu lotsen. Erst als der Besitzer vor Ort kam und den „Entflohenen“ mit „Leo“ ansprach, ließ sich dieser sich anstandslos auf die eingezĂ€unte Weide leiten, hinter der bereits seine Kuh “ Locke“ auf ihn wartete.“

Der Leiter des Polizeireviers Ladenburg, Frank Hartmannsgruber, sagte flunkernd auf Nachfrage zum Einsatz der „klappernden Kaugummidose“: „Das war ein gelungener Einsatz mit modernsten polizeitaktischen Mitteln. Oder anders: Ich freue mich natĂŒrlich, dass meine Beamten flexibel in der Lage sind, sich auch auf ungewöhnliche Einsatzsituationen einzustellen.“

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Die gute Nachricht: „Mein Rad ist wieder da.“

Guten Tag

Ladenburg, 23. September 2010. (red) Gute Nachrichten sind selten? Das glauben wir nicht. Gute Nachrichten gibt es viele. Unsere neue Serie schreibt die positiven Dinge im Leben auf. Heute geht es um die Liebe zu einem Fahrrad. Und morgen? Machen Sie mit. Die „gute Nachricht“ ist eine gute Nachricht.

Von Birgit

„Wir waren mit dem Fahrrad auf einem Fest, das Kind war derweil auf einer Geburtstagsparty. Gegen 23 Uhr radelten wir nach Hause, ich fuhr voraus, mein Mann wollte noch das Kind abholen.

Mein Mann hat ein 20 Jahre altes Rennrad an dem er sehr hĂ€ngt. Das er nach jeder Tour wieder in den Keller trĂ€gt und das er niemals unverschlossen lĂ€sst. Er klingelte beim Geburtstagkind, rief nach seinem Sohn, drehte sich wieder um – und sein Rad war weg.

Mein Mann rief mich an, wir suchten im ganzen Ort, nichts. Am nÀchsten Tag suchten wir das Neckarufer ab, vielleicht hatte es ein Betrunkener die Böschung runtergeworfen, nichts. Mein Mann war sehr depremiert. Mittags radelten wir ins Schwimmbad im Nachbarort, er auf meinem alten Damenrad.

Wir konnten es kaum fassen: Direkt vor dem Freibad stand sein geliebtes Fahrrad! Es war rausgeputzt, es war repariert, der Lenker neu umwickelt und es war ein neues Schloß angebracht.

Nach der Höhe des Sattels zu urteilen, muss der Dieb sehr kleinwĂŒchsig gewesen sein. Wir riefen die Polizei. Die kam und half sofort, indem sie das Schloß mit dem Bolzenschneider durchschnitt.

Bei der Bademeisterin durften wir das Rad verstecken. Mein Mann war noch tagelang neben der Spur und murmelte vor sich hin “mein Rad ist wieder da, mein Rad ist wieder da-€©-€

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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Die gute Nachricht: „Ich kann aushelfen.“

Guten Tag!

Ladenburg, 17. September 2010. Gestern haben wir die neue Serie „Die gute Nachricht“ mit einer guten Nachricht gestartet – und heute erreicht uns gleich die nĂ€chste „gute Nachricht“. Machen Sie mit –

Von Anne

Meine Mutter ist am Backen und stellt fest, dass KuvertĂŒre fehlt. Kurzentschlossen gibt sie mir ein wenig Geld und schickt mich schnell zum Supermarkt.

An der Kasse stellt sich raus – ich hatte nicht darauf geachtet – dass das Geld nicht reicht.

EnttĂ€uscht und etwas entnervt will ich mich umdrehen, um die KuvertĂŒre wieder zurĂŒck zu legen, da reicht jemand hinter mir die fehlenden 50 Cent zur Kassiererin.

Die freundliche Spenderin lĂ€chelt mich an und sagt: „Ich kann aushelfen.“

Wie schön, dass es solche netten Menschen gibt! 🙂

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Die gute Nachricht: Toller Service im Postshop

Guten Tag!

Ladenburg, 16. September 2010. Die ServicewĂŒste Deutschland ist oft Thema. Aufreger gibt es viele, Beispiele fĂŒr miesen Service und unfreundliche Behandlung kann jeder nennen. Wie steht es aber mit positiven Nachrichten? Über die wird wenig berichtet. Wir wollen das Ă€ndern und starten heute die Serie: Die gute Nachricht. Heute bekommt der Postshop in Ladenburg ein „fettes Lob“.

Von Sabine Prothmann

Am vergangenen Mittwoch musste ich einen Brief aufgeben – und das ist ja heute manchmal nicht mehr so einfach. Es gibt kaum noch eine Postfiliale und bei den Postshops muss man sich an die Öffnungszeiten der GeschĂ€fte halten.

So gibt es in Heddesheim am Mittwochnachmittag keine Möglichkeit einen Brief loszuschicken. Was bleibt, sind der Postshop im Rhein-Neckar-Zentrum und der in Ladenburg.

Ich entschied mich ob der Baustelle Richtung Viernheim fĂŒr Ladenburg und wurde absolut positiv ĂŒberrascht. Die beiden Damen, die dort an diesem Mittwoch Nachmittag gearbeitet haben, waren nicht nur kompetent, sondern auch ĂŒberaus freundlich.

Mein Brief sollte am nĂ€chsten Tag in Berlin sein und ich wollte ihn per Express verschicken. „Das wĂŒrde ich mir gut ĂŒberlegen, denn das ist richtig teuer – nĂ€mlich 11,90 Euro -und normalerweise sollte ein Briefsendung auch, wenn sie normal verschickt wird, am nĂ€chsten Tag ankommen“, beriet mich die eine Dame.

Ich schwankte, da mein Mann wollte, dass das SchriftstĂŒck am kommenden Tag ankommt. „Dann rufen Sie ihn doch noch mal an“, riet mir die freundliche Postshop-Angestellte.

Mein Mann ging nicht ans Telefon und als ich unverrrichteter Dinge wieder den Laden betrat, bot mir eine der Damen einen Platz an und meinte, ich könnte doch in ein paar Minuten nochmals anrufen und sie wĂŒrde mir in der Zwischenzeit einen Kaffee bringen.

Den Kaffee habe ich zwar dankend abgelehnt, weil ich in Eile war, aber den restlichen Tag habe ich mich ĂŒber diese unerwartete Freundlichkeit gefreut – so kann es auch gehen.

Und den Brief habe ich ganz normal verschickt. Er ist pĂŒnktlich am nĂ€chsten Tag angekommen.

Anmerkung der Redaktion:

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