Donnerstag, 02. Juli 2020

Zukunft des Weihnachtsmarkts steht in den Sternen

BdS stellt Weihnachtsmarkt ein

Der BdS stellt die Organisation des Weihnachtsmarkts nach 38 Jahren ein. Was bedeutet das fĂŒr die Stadt?

 

Ladenburg, 06. Februar 2013. (red) Die Nachricht dĂŒrfte fĂŒr hitzige Debatten in der nicht-öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am heutigen Abend sorgen: Nach 38 Jahren stellt der Bund der SelbstĂ€ndigen (BdS) die Organisation des Ladenburger Weihnachtsmarkts ein. Schluss, aus, vorbei. Der Ortsverein des BdS will die Verluste, die unterm Strich seit mehreren Jahren das „Ergebnis“ ausmachten, nicht mehr tragen. Die BdS-Vorsitzende Christiane Ernst sagte: „Wir haben unsere Ziele nicht erreicht. Ich ĂŒbernehme dafĂŒr auch persönlich die Verantwortung.“

Von Hardy Prothmann

Christiane Ernst, seit acht Jahren Vorsitzende des Bunds der SelbstÀndigen in Ladenburg, hat kurzfristig eingeladen. 17:45 Uhr. Kurz vor der Gemeinderatssitzung. Pressekonferenz. Sie schaut ernst und trÀgt ein Schreiben vor, dass auch die StadtrÀte an ihren PlÀtzen finden werden. Die kurze Botschaft: Der BdS stellt die Organisation des Weihnachtsmarkts ein.

Die ausfĂŒhrliche BegrĂŒndung ist umfangreich und nichts davon klingt gut: Die Suche nach ehrenamtlichen Helfern sei beinahe „aussichtlos“, das Interesse des lokalen Handels und der Vereine ist zurĂŒckgegangen, auswĂ€rtige „Beschicker“ seien nur fĂŒr einen Wochenendmarkt „nicht zu gewinnen“. Die Kosten stiegen, auch durch Gema-GebĂŒhren. Unterm Strich seit Jahren ein Minus.

UrsprĂŒnglich wurde der Weihnachtsmarkt vom damaligen Stadtrat Schneckenburger gegrĂŒndet, um eine weitere Attraktion ins schöne Ladenburg zu holen. Aber klar auch, um in der Vorweihnachtszeit den Einzelhandel zu stĂ€rken. Über viele Jahre lief das gut, seit einigen Jahren immer schlechter.

Man habe lange diskutiert und viele Möglichkeiten ĂŒberlegt – am Ende blieb der Beschluss, das Engagement einzustellen. Die BdS-Vorsitzende guckt ernst:

Alle Möglichkeiten der WeiterfĂŒhrung wurden ausfĂŒhrlich bedacht und innerhalb des BdS lange diskutiert. Leider können wir jedoch die Kosten nicht mehr erwirtschaften und den personellen Einsatz nicht mehr leisten.

Christiane Ernst schließt mit der Bitte, die Stadt Ladenburg möge sich des Weihnachtsmarkts annehmen. Man stehe gerne beratend zur Seite. Am Wochenende ist BĂŒrgermeister Rainer Ziegler bereits unterrichtet worden – heute Abend der Gemeinderat per Brief, der auch auf der Pressekonferenz zur VerfĂŒgung stand.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte auf Anfrage nach der Gemeinderatssitzung, man werde in der nicht-öffentlichen Sitzung ĂŒber das Thema sprechen. Er sei natĂŒrlich nicht glĂŒcklich ĂŒber die Entscheidung, jetzt mĂŒsse man prĂŒfen, was machbar sei. Er habe eine solche Entscheidung schon befĂŒrchtet – die Information habe ihn nicht unvorbereitet erreicht.

Der Weihnachtsmarkt ist an allen vier Adventswochenenden geöffnet

Ladenburger Weihnachtsmarkt: Ein Angebot fĂŒr alle Sinne

Die TorwÀchter des Heimatbundes auf dem Ladenburger Weihnachtsmarkt.

Guten Tag!

Ladenburg, 27. November 2011 (red) Der 37. Ladenburger Weihnachtsmarkt wurde am Freitag eröffnet. Viele Freunde und vor allem viele Kinder haben die Eröffnung besucht. Der Bund der SelbststÀndigen (BdS) darf mit der Resonanz zufrieden sein. Noch am heutigen Sonntag und an den drei nÀchsten Wochenenden wird der Ladenburger Weihnachtsmarkt ein Ort der Begegnung sein.

Von Sabine Prothmann

Die Ladenburger BdS-Vorsitzende Christiane Ernst begrĂŒĂŸte die Besucher, die Aussteller, die Vertreter der Feuerwehr, der Polizei und der Vereine sowie der heimischen Wirtschaft und natĂŒrlich auch wieder die TorwĂ€chter des Heimatbundes. „Die KlĂ€nge und GerĂŒche verbinden wir mit Erinnerungen unserer Jugend“, sagte Christiane Ernst in ihrer Ansprache. Der Ladenburger Weihnachtsmarkt biete auch in diesem Jahr wieder ein großes Angebot fĂŒr Auge, Herz und Ohr.

Christiane Ernst lud die Besucher zu dem bunten Rahmenprogramm rund um den Weihnachtsmarkt ein. Die Ladenburger Musikschule trete zum ersten Mal mit dem „Christmas Rock“ auch und natĂŒrlich werde auch wieder der Garango-FrĂŒhschoppen stattfinden (Das Programm).

Grußworte entrichtete auch die BdS-Kreisvorsitzende Dr. Annelie Weiske. Zum zweiten Mal sei sie in Ladenburg und sie habe sich sehr gefreut, hierher zu kommen. „Der Weihnachtsmarkt ist der Schönste weit und breit und bietet die beste Musik.“

Sie erinnerte daran, dass nun eine Zeit sei, in der man inne halten sollte, „denn Zeit an sich hat keinen Wert, sondern nur das, was man aus dieser Zeit macht – mit der Familie, mit Freunden, mit Kollegen“.

„Wo gibt es einen schöneren Weihnachtsmarkt?“, fragte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, sichtlich stolz ĂŒber das wunderschöne Ambiente rund um den Marienbrunnen in der Ladenburger Altstadt.

Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Mitarbeitern des Bauhofes.

Die Besucher forderte er auf: „Gehen Sie auf den Weihnachtsmarkt, in die GeschĂ€fte, zu den Konzerten, in die Galerien und Ausstellungen, die die Weihnachtszeit in Ladenburg zu bieten hat.“

Auch in diesem Jahr haben die Budenbetreiber wieder alles getan, um den Marktplatz schön herzurichten.

Und durch seine historische Kulisse und die viele engagierte Menschen, die diesen Markt möglich machen hat der Ladenburger Weihnachtsmarkt einen besonderen Charme. Als Ort der Begegnung, des Beisammenseins. Ein Platz, an dem sich Menschen begegnen, zusammenstehen, reden, essen, trinken und eine Gemeinschaft bilden.

Der Weihnachtsmarkt ist bis Sonntag, 18. Dezember 2011, jeweils freitags von 17:00 bis 21:00 Uhr, samstags und sonntags von 13:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

 


„Vor wem soll man sich fĂŒrchten? Vor den Umweltheinis oder Monsanto & Co?“ Alexander Spangenberg im Interview ĂŒber leckere Produkte und notwendige Handlungen


6. BĂŒrgenland Regionalmarkt - sehr gut besucht dank schönem Wetter, aber auch großem Interesse der Besucher.

Ladenburg/Rhein-Neckar, 26. September 2011. (red) Alexander Spangenberg ist eine Art Aktivist. Er kĂ€mpft mit anderen zusammen fĂŒr eine gentechnikfreie Region. Er ist Vorsitzender des BUND Ladenburg und einer der MitbegrĂŒnder von „BĂŒrger fĂŒr eine gentechnikfreie Landwirtschaft in der Kurpfalz“, kurz „BĂŒrGenLand“.

Er ist aber auch Unternehmensberater und Stadtrat in Ladenburg. Aktuell haben wieder rund 20 Aussteller beim 6. Regionalmarkt „BĂŒrgenland“ Produkte aus der Region angeboten – nicht alles ist „Bio“, aber vielleicht auf dem Weg dahin. WĂ€hrenddessen arbeiten finanzkrĂ€ftige Industrien mit weitreichendem Einfluss am Gegenteil davon, wie ein ARTE-Dokumentationsfilm zeigt.

Interview: Hardy Prothmann

Der 6. BĂŒrgenland Regionalmarkt hatte im Vergleich zum vergangenen Jahr GlĂŒck mit dem Wetter. Wie lief es sonst aus Ihrer Sicht, Herr Spangenberg?

Alexander Spangenberg: Wir haben viel Zuspruch bei der Bevölkerung und viel Lob erhalten. Vor allem haben wir die Kosten reinholen können, was auch sehr positiv ist.

Die Aussteller kommen aus der Region – ist die Nachfrage groß?

Spangenberg: Anfangs war es sehr mĂŒhsam, vor allem hier vor Ort bei den landwirtschaftlichen Betrieben aus Ladenburg. Das sind konventionell wirtschaftende Betriebe, die wohl Sorge hatten, dass die „Umweltheinis“ wieder Ärger machen. Mittlerweile hat sich diese Skepsis in eine gute Kooperation verwandelt. Aktuell haben wir 20 Aussteller und weiten gerne aus, sofern qualitĂ€tsvolle Produkte angeboten werden. BĂŒrgenland ist nicht einfach nur lecker – sondern notwendig.

Der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Sckerl (BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen) wurde von Ihnen zur Landwirtschaftspolitik der neuen Regierung befragt. Sie fragten zur gentechnikfreien Zone, zur Landschaftspflege und zur Förderung von neuen Biobetrieben sowie zu Biogasanlagen. Was denken Sie ĂŒber die Antworten?

Alexander Spangenberg am Mikro: Informieren ist alles.

Spangenberg: Herr Sckerl versicherte, dass die Regierung alles tun wird, um gentechnikfreie Zonen zu realisieren, was uns natĂŒrlich zusagt. Was fehlt, sind verbindliche KreistagsbeschlĂŒsse und konkrete Förderungen. Wir werden sehen, was daraus wird.

Was die Landschaftspflege angeht, hat Uli Sckerl eine Umschichtung der entsprechenden Budgets zugesichert – im Rahmen der Möglichkeiten.

Die Entwicklung bei „Biogas“ gefĂ€llt uns ĂŒberhaupt nicht.

Das Thema Biogas treibt uns sehr um. Einerseits ist Biogas eine nachhaltige Form der Energieerzeugung, andererseits gefĂ€llt uns die Entwicklung ĂŒberhaupt nicht. Es kann nicht sein, dass Felder nur noch fĂŒr den Maisanbau genutzt werden, der dann in die Anlagen geht. Diese „Vermaisung“ der Landschaft fĂŒhrt zu einer Bedrohung der Artenvielfalt und zu Monokulturen, was wir definitiv ablehnen. Auch hier will Sckerl gegensteuern: Da bin ich aber sehr skeptisch. Hier ist AufklĂ€rung Ă€ußert wichtig und auf Bundesebene eine VerĂ€nderung der „EinspeisevergĂŒtung“ fĂŒr den erzeugten Strom.

Sie sind in engem Kontakt mit den Besuchern, die man durchaus als sehr interessiertes Publikum bezeichnen kann. Was hört man denn von denen?

Spangenberg: Vor allem sehr viele GlĂŒckwĂŒnsche zu den von uns bis hier erreichten Ergebnissen, wie dem Anbaustopp von MON810, dem genverĂ€nderten Mais des Monopolisten Monsanto vor unserer HaustĂŒr. Die haben wir aus der Region vertreiben können.

Das bedeutet aber nicht, dass wir uns in Ruhe zurĂŒcklehnen können. Allein bei der europĂ€ischen Kommission in BrĂŒssel sind ĂŒber zwanzig GVO-Konstrukte (Gentechnisch verĂ€nderter Organismus) in der Zulassung. Darunter wiederum MON810.

Was können BUND und BĂŒrgenland dagegen tun?

BĂŒrgenland wird von Umweltaktivisten getragen: Hier im Bild Alexander Spangenberg und Anke Antary, Mitglied der GrĂŒnen in Heddesheim.

Spangenberg: Informationen sammeln und weitergeben. Druck auf Abgeordente ausĂŒben und nicht locker lassen. Das sind bescheidene Mittel, die aber enorme Auswirkungen haben können. In Bayern musste beispielsweise ein Imker seine komplette Honig-Ernte vernichten, weil sie mit Pollen von MON810-Mais verunreinigt waren.

Der Imker hat sich erfolglos durch alle Instanzen in Deutschland geklagt, erst vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof hat er Recht und damit Anspruch auf Schadensersatz fĂŒr die verseuchte und dann vernichtete Ernte bekommen . Es braucht leider viele von diesen tapferen VorkĂ€mpfern, um gegen die Gentechnik-Lobby aus Landwirtschaft und Politik etwas ausrichten zu können.

Über 80 Prozent der europĂ€ische Bevölkerung lehnen Gentechnik in der Landwirtschaft ab. Das ist eine starke Basis – leider steht dagegen der weltweit vernetzte Lobbyismus.

Nach dem Regionalmarkt ist vor dem Regionalmarkt. Was macht BĂŒrgenland sonst?

Spangenberg: Wir informieren kontinuierlich die Kommunen und werben fĂŒr unsere Ideen. Um die Jugend zu erreichen gehen wir zu den OberstufenschĂŒlern der Gymnasien der Region. Denn der Lobbyismus der großen Konzerne dringt bereits bis in die Schulen vor.

So schickt die BASF zum Beispiel einen Bus in die Schulen, genannt Gen-Lab, hier wird fĂŒr Gen-Technik geworben und die Gefahren werden selbstverstĂ€ndlich klein geredet. Am Beispiel des Amflora-Skandals wird das deutlich. Die als Industriekartoffeln verĂ€nderte Pflanze wurde zunĂ€chst nur als StĂ€rke-Pflanze zugelassen. Eine Verunreinigung lĂ€sst sich aber nicht verhindern.

Die genverĂ€nderte Kartoffel „Amflora“ wĂ€chst auch da, wo sie nicht hingehört.

So wĂ€chst die Amflora-Kartoffel auch da, wo sie nicht hingehört. Aus diesen GrĂŒnden hatte die BASF eine zweite Zulassung als Nahrungsmittel nachgeschoben. Geradezu mantraartig wird der Begriff der „Koexistenz“ dahergebetet, also die Behauptung, gentechnisch verĂ€nderte und konventionelle Pflanzen könnten problemlos bei ausreichendem Abstand angebaut werden.

TatsĂ€chlich ist die BASF noch nicht mal in der Lage, in ihrem Kartoffelkeller Ordnung zu halten – dort wurden zwei GVO-Kartoffeln einfach mal verwechselt. Die Gefahr des Dilletantismus kommt zu den unabwĂ€gbaren Risiken hinzu.

GemĂŒse aus der Region: GemĂŒsebauerin Christiane Ernst bedient Kunden.

Was hat BĂŒrgenland in Zukunft vor?

Spangenberg: Ein heißes Thema ist das ebenfalls von Monsanto entwickelte Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat. Das ist das derzeit weltweit meist verkaufte Herbizid – viele von Monsanto entwickelte Genpflanzen sind resistent gegen dieses Gift. So schließt sich fĂŒr Monsanto die Verwertungskette – man verkauft eine GVO-Pflanze plus das passende Herbizid.

Inzwischen hĂ€ufen sich aber alarmiernde Meldungen, dass das Gift in Tieren und Menschen nachgewiesen werden kann und schwere GesundheitsschĂ€den sind nicht ausgeschlossen. DarĂŒber wollen wir verstĂ€rkt aufklĂ€ren.

BĂŒrgenland dient allen.

Wer kann Mitglied bei BĂŒrgenland werden?

Spangenberg: Alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, alle Kommunen, alle Organisationen – unser Anliegen dient schließlich allen. Wir sind als Verein in der GrĂŒndung – bislang reicht eine formlose ErklĂ€rung zur Teilnahme und UnterstĂŒtzung. MitgliedsbeitrĂ€ge gibt es noch nicht. Wir freuen uns also ĂŒber Zuschriften.

Dokumentation:
„BĂŒrGenLand“ ist bislang eine Arbeitsgemeinschaft, die sich fĂŒr eine gentechnikfreie Landwirtschaft einsetzt. Informationen finden Sie hier: BĂŒrgenland. Mitglieder kommen aus der gesamten Region.

Information von Greenpeace ĂŒber Monsanto und Gentechnik.

Arte-Film ĂŒber Monsanto: Mit Gift und Genen

Ladenburg bewegt – mit Unterhaltung und Fachberatung

Ladenburg, 24. Juni 2011 (red/pm) Am Samstag und Sonntag zeigen die Mitglieder des Bunds der SelbstĂ€ndigen (BdS) Ladenburg mit Energieforum, Modenschau, Live-Musik und Casting der „Miss Ladenburg“ in der Altstadt PrĂ€senz, ihre Produkte und Dienstleistungen. Ladenburger und GĂ€ste von außerhalb sind herzlich eingeladen, sich informieren und unterhalten zu lassen.

Von Christiane Ernst

Warum in die Ferne schweifen – gute Produkte, klare Informationen und beste Fachberatung sind so nah: Am 25. und 26. Juni steigt in Ladenburg die große BdS-Leistungsschau. Insgesamt 40 Teilnehmer aus Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistungen zeigen an diesem Wochenende in der gesamten Altstadt bis ĂŒber die Bahnhofstraße hinaus, was sie drauf haben.

Ob Gesundheit, Auto, Reisen, Sport, Kosmetik, Schmuck, Mode, Gastronomie oder Finanzen – „Ladenburg bewegt“. Die Besucher können nach Herzenslust shoppen, staunen, schlemmen und sich ein Bild von der LeistungsstĂ€rke ihrer Betriebe vor Ort machen. Die Ladenburger GeschĂ€fte werden am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein. Die Aussteller laden darĂŒber hinaus am Sonntag bereits ab 11:00 Uhr zum Staunen ein.

Neu und in diesem Jahr natĂŒrlich Top-Thema ist das Energieforum im Domhof mit mehreren FachvortrĂ€gen. Am Samstag dreht sich ab 12:00 Uhr alles um GebĂ€udeeffizienz und WĂ€rmepumpen im Haushalt. Am Sonntag um 12:00 Uhr geht es um Anmeldung und Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen. Um 15:00 Uhr wird die GebĂ€udesanierung mit Gewinn vorgestellt.

Eröffnet wird die Leistungsschau am Samstag um 10:00 Uhr auf dem Marktplatz durch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und die Vorsitzende des BdS-Kreisverbandes Rhein-Neckar, Dr. Amelie Weiske. Ein abwechslungsreiches Infotainment-Programm sorgt fĂŒr ein spannendes Wochenende in angenehmer AtmosphĂ€re. Am Samstag lockt ab 15 Uhr auf dem Marktplatz das Casting der „Miss Ladenburg“. An beiden Tagen ist auf dem Marktplatz und im Domhof tolle Live-Musik geboten. Die Modenschauen finden am Sonntag um 14:00 und 16:00 Uhr auf dem Marktplatz statt.

Anmerkung der Redaktion:
Christiane Ernst ist Vorsitzende und Sprecherin des BdS in Ladenburg. Der BdS ist ein Verband kleiner und mittlerer Unternehmen. Der Verband berĂ€t und unterstĂŒtzt die lokalen Wirtschaftsbetriebe. In Baden-WĂŒrttemberg sind rund 20.000 Betriebe im BdS organisiert. Wir bitten, die Werbeanzeige des BdS freundlich zu beachten – ein Klick darauf zeigt die mitmachenden Betriebe.

FußgĂ€ngerzone: Ein erster kleiner Schritt in Richtung „Verkehrsberuhigung“ ist getan


Guten Tag

Ladenburg, 04. MĂ€rz 2011. Bei der Sitzung des Ladenburger Gemeinderates, am 02. MĂ€rz 2011, wurde nach einer ĂŒber einstĂŒndigen Diskussion die Verbesserung der Verkehrssituation in der Ladenburger Altstadt, bei einer Gegenstimme (Karl Meng, CDU) beschlossen.

Von Sabine Prothmann

ZunĂ€chst hatte die SPD-Fraktion einen Antrag zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Ladenburger Altstadt eingebracht. Ein Thema, dass auf großes Interesse in der Bevölkerung stĂ¶ĂŸt, was man anhand der ĂŒber 30 Zuschauern ablesen mag.

Wenngleich „Interesse“ interpretationsbedĂŒrftig ist: Christiane Ernst, Vorsitzende des BDS, erklĂ€rte in der Fragezeit fĂŒr BĂŒrgerInnen, die Behandlung des Themas sei „sehr befremdlich“ und wĂŒnschte sich, dass man zu ergebnisorientierten FachgesprĂ€chen zurĂŒckkehren sollte: „Wir sollten endlich mal zu einer Lösung kommen“, forderte Ernst.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Kleinböck, der als Landtagsabgeordneter sich aktuell im Wahlkampf befindet, stellte den Antrag vor und sagte, dass die Überlegungen auf Forderungen seiner Partei von 2009 fußen, die eine schrittweise Verbesserung der Verkehrssituation anstreben.

(Anmkerung der Redaktion: Auch bei der Kommunalwahl wurde von der SPD das Thema im „Wahlkampf“ vorangetrieben.)

„Wir wollen nicht morgen eine FußgĂ€ngerzone“ in Ladenburg und „wir hatten niemals die Absicht einem EinzelhandelsgeschĂ€ft zu schaden“, betonte Kleinböck.

Die im November 2009 beschlossene einjĂ€hrige Probephase zur Verkehrsberuhigung, die der BdS gemeinsam mit der Stadt durchgefĂŒhrt hatte, habe keine entscheidende Entlastung der Altstadt gebracht, so die Sicht von Kleinböck.

„Wir verkaufen Ladenburg als Altstadt mit historischer Bausubstanz“ und sollten das Ambiente besser nutzen. Dazu gehöre, die „chaotischen VerkehrsverhĂ€ltnisse“ abzuschaffen und den Durchgangsverkehr abzustellen. „Und das mit möglichst wenigen Schildern“, forderte Kleinböck.

Man werde kein Ergebnis finden, dass auf „Jahrtausende wasserdicht ist“. Das Ziel des Antrags sei eher erst einmal der nĂ€chste Schritt.

Die Verkehrsberuhigung sei erforderlich und sollte auch zu einer Verbesserung der Gewerbetreibenden in der Altstadt fĂŒhren. Eines sei klar: „Totalverweigerer mĂŒssen sich mehr bewegen.“

„Ich möchte nicht schuld sein, dass ein GeschĂ€ft zu machen muss und diese Rolle werde ich auch nicht ĂŒbernehmen“.

Mit diesem Antrag wolle die SPD in einen Dialog treten, um den nÀchsten Schritt zu vereinbaren.

Der „Antrag greift uns zu kurz“, erklĂ€rte Stadtrat Karl-Martin Hoffmann (CDU).
Man mĂŒsste Fragen stellen, wie „warum haben wir die Verkehrssituation?“, oder: „Was möchten wir in der Altstadt haben?“

Dazu sollte man Personen befragen, die dort wohnen, arbeiten, einkaufen oder GaststĂ€tten oder GeschĂ€fte betreiben. Wenn man nicht mehr in die Altstadt reinfahren und dort parken könnte, „mĂŒssen wir Ersatz schaffen“.

Denn es gelte zu verhindern, dass das Leben in der Altstadt sterbe. Doch die Geldmittel fĂŒr die ParkplĂ€tze haben wir nicht, so Hoffmann.

Hoffmann wollte ein Gesamtkonzept fĂŒr die Altstadt.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler warnte dagegen vor einem Gesamtkonzept, er halte dies nicht fĂŒr zielfĂŒhrend. Bei der Sondersitzung solle man mit sachkundigen Einwohnern zusammensitzen, „da sind die Experten am Tisch“, so Ziegler. Er erinnerte an teure Gutachten, die nicht zu einem Ergebnis gefĂŒhrt hatten.

Wenn die bereits umgesetzten Ideen auch eingehalten wĂŒrden, brĂ€uchte man nichts Neues, warf StadtrĂ€tin Gudrun Ruster (FW) ein.

Vor Jahren habe sich der BdS fĂŒr eine Einbahnstraßenregelung ausgesprochen, damit wĂŒrde „die Straße zur Rennbahn“, hieß es damals von Seiten der Polizei, so Ruster.

„Eine FußgĂ€ngerzone lehnen wir ab.“

Man wolle sich heute ĂŒber den Weg und nicht ĂŒber die Inhalte verstĂ€ndigen, dazu sei der SPD-Antrag da, betonte der BĂŒrgermeister.

Die StadtrĂ€tin Ingrid Dreier (GLL) lobte den guten Antrag der SPD und begrĂŒĂŸte deren Willen die BĂŒrger und BĂŒrgerinnen zu beteiligen und mit ein zu binden.

Auf dieser Grundlage stellte die GLL einen erweiterten Antrag, der mehr Zeit fĂŒr die Information der BĂŒrger vorsieht und vorschlĂ€gt, die bisher diskutierten Modelle ausfĂŒhrlich zu prĂ€sentieren und fĂŒr die BĂŒrger, auch per Internet, zugĂ€nglich zu machen.
Zudem ist neben dem politischen Instrument der BĂŒrgerbefragung auch die Möglichkeit eines BĂŒrgerentscheids vorgesehen.

„Ich stehe fĂŒr BĂŒrgerbeteiligung“, so Ziegler, aber der Antrag der GLL sehe einen intensiven Zeitraum von vielen Monaten vor, um einen Status Quo festzustellen. Der Antrag wĂŒrde einen sehr aufwendigen Prozess nach sich ziehen.

„Wir halten den Antrag in Punkt 1 fĂŒr ĂŒberflĂŒssig“, sagte Stadtrat Dr. Rudolf Lutz (FDP). Denn alle wĂŒssten, dass etwas zur Verbesserung der Verkehrssituation getan werden mĂŒsste, aber man wisse nicht wie.

Zudem sehe seine Fraktion keinen vernĂŒnftigen Grund fĂŒr eine BĂŒrgerbefragung und bezweifle auch, ob dies rechtlich ĂŒberhaupt möglich sei. „Alle Punkte sind populistisch und nicht zielfĂŒhrend“, so Lutz.

Er werde sich mit den rechtlichen Möglichkeiten noch auseinandersetzen, aber er glaube, dass eine BĂŒrgerbefragung möglich sei, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Ziegler und verwies auf das jĂŒngste Beispiel 2009 in der Nachbargemeinde Heddesheim.

Man habe die Verkehrsituation inzwischen so oft beleuchtet, aber nichts sei passiert, sagte Kleinböck an Lutz gewandt. Und: „Ich darf BĂŒrger befragen, das kann mir keiner verbieten“. „Wir wollen vorankommen, wir wollen ein gemeinsames Ziel und wir wollen keine Erbsen zĂ€hlen“, unterstrich Gerhard Kleinböck.

Den Antrag der GLL bezeichnete er als respektabel, aber er beinhalte keinen Erkenntnisfortschritt. Und letztendlich mĂŒsse der Gemeinderat aufgrund der Vorberatung entscheiden.

Stadtrat GĂŒnter BlĂ€ĂŸ (CDU) bezeichnete die Diskussion als nicht neu. Man sollte auf vergangene Ergebnisse aufbauen, ziel- und ergebnisorientiert agieren und nicht immer und immer wieder diskutieren.

BĂŒrgermeister Ziegler erinnerte daran, dass man damals mit Gutachtern gearbeitet habe, aber „fĂŒr nichts ist eine Mehrheit zustande gekommen“. Man brĂ€uchte keine Hilfe von Außen, denn „wir wissen um unsere Stadt“.

Stadtrat Dr. Meinhard Georg (CDU) plĂ€diert nochmals auf ein Gesamtkonzept und daran anschließend sollte diskutiert werden.

Dies sei nicht zielfĂŒhrend, wiederholte Ziegler.

Die Bevölkerung brauche eine „sachliche Grundlage“ und eine BĂŒrgerbefragung sei ein „normales demokratisches Vorgehen“, unterstrich Stadtrat Martin Georg Schmollinger (GLL).

Seine Fraktion wolle, dass „wir zu einem nĂ€chsten Schritt kommen, ein Endziel bekommen wir nicht“, sondern einen Zwischenschritt. Eine BĂŒrgerbeteiligung brauche Luft und Zeit.

Auch die GLL lehne eine FußgĂ€ngerzone ab, denn diese Form der Verkehrsberuhigung betreffe auch das Fahrrad und dies sei ein wichtiges Verkehrsmittel.

Stadtrat Hoffmann (CDU) zweifelte nochmals das Instrument der BĂŒrgerbefragung an.

„Jetzt sind wir wieder auf dem Niveau, wo alles versandet und nichts entschieden wird“, erklĂ€rte StadtrĂ€tin Ilse Schummer (SPD). „Wir wollen einen ersten kleinen Schritt“, beschwor sie den Gemeinderat. Es gehe darum, die Betroffenen an einen Tisch zu holen, alle zusammenzubringen, um die GeschĂ€fte und das Leben in der Altstadt zu erhalten, aber auch um den Einwohnern entgegen zu kommen, die mit dem Verkehr Probleme hĂ€tten. Sie hoffe jetzt auf Lösungen, denn „Menschen Ă€ndern sich“.

Die CDU bitte, den Antrag zurĂŒckzuziehen und zu modifizieren. Die SPD solle mit den GrĂŒnen zusammen einen zeitlichen Rahmen vorschlagen, erklĂ€rte Stadtrat Uwe Wagenfeld (CDU).

Er arbeite und denke gern in Stufen, erklĂ€rt der BĂŒrgermeister. Habe man die erste Stufe durchlaufen, könne man auf deren Grundlage zur nĂ€chsten kommen.

Deshalb schlug Rainer Ziegler vor, nur die beiden ersten Punkte des Antrags zur Abstimmung zu bringen, das weitere Vorgehen sollte daraus resultieren.

Kleinböck erklĂ€rte sich bereit, den zweiten Teil des SPD-Antrags zurĂŒckzuziehen und so wurde nach einer gut einstĂŒndigen Debatte der Vorschlag von BĂŒrgermeister Ziegler angenommen und entschieden, dass der Gemeinderat eine Verbesserung der Verkehrssituation in der Altstadt fĂŒr notwendig hĂ€lt und dass die Verwaltung beauftragt wird, zeitnah unter Beteiligung von Sachkundigen eine öffentlliche Gemeinderatssitzung einzuberufen, mögliche Modelle vorzustellen, die es zur Verbesserung der Verkehrssituation bislang geben konnte.

Unmittelbar nach der Gemeinderatssitzung solle eine erste Diskussion mit interessierten BĂŒrgern und BĂŒrgerinnen stattfinden.

Der genaue Wortlaut dieses Beschlusses, der auch Elemente aus den ersten beiden Punkten des Antrags der GLL enthÀlt, wird noch bekannt gegeben.

BdS-Weihnachtsbaumaktion bringt 580 Euro


Guten Tag!

16. Februar 2011. Am letzten Adventswochenende verteigerte der BdS erstmalig von KindergĂ€rten geschmĂŒckte WeihnachtsbĂ€ume auf dem Weihnachtsmarkt 2010. Die Aktion brachte insgesamt eine Summe von 580 Euro zusammen – ĂŒber die sich jetzt die KindergĂ€rten freuen.

Christine Ernst ist mehr als zufrieden mit der Idee und dem Ergebnis: „Statt die BĂ€ume wie bislang nach dem Weihnachtsmarkt zu schreddern, fanden wir die Idee, eine Versteigerung zu machen, einfach klasse und das Ergebnis ist natĂŒrlich super und dient einem guten Zweck“, sagt die BdS-Vorsitzende.

Zur Erinnerung: Der Bund der SelbststĂ€ndigen (BdS) organisiert den Weihnachtsmarkt, also auch den „Schmuck“ – und dazu gehören natĂŒrlich WeihnachtsbĂ€ume. Ingesamt 20 BĂ€ume hatte die Familie Werner gestiftet.

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Auktionator Peter Henninger mit Inge May - sie hatte fĂŒr 70 Euro den schönsten Baum ersteigert. Archivbild

Im vergangenen Jahr schmĂŒckten verschiedene KindergĂ€rten die BĂ€ume, die dann von DJ Peter Henninger versteigert wurden. Der BdS wiederum legte zu jedem Versteigerungspreis die Differenz drauf, damit pro Baum 50 Euro erreicht werden konnten.

Das Römernest war mit zwei BĂ€umen vertreten, zusĂ€tzlich noch dessen Elternbeirat und erhĂ€lt also 200 Euro. FĂŒr den GĂŒnther’schen Kindergarten und St. Johannes gab es jeweils 100 Euro, St. Joseph erhielt fĂŒr einen Baum 50 Euro.

Den „schönsten“ Baum hatte das Haus des Kindes – der erbrachte 70 Euro in der Versteigerung und der BdS legte hier nochmals 10 Euro drauf und 50 Euro fĂŒr den „schönsten Baum“. Ein Teil des Geldes geht nach Indien, wo ein Schulprojekt gefördert wird, wie Barbara Oswald erklĂ€rte.

„Die Aktion ist schnell entstanden und umgesetzt worden“, sagte Frau Ernst auf Nachfrage: „Und wir werden sie wiederholen.“

Wir finden: Eine klasse Aktion, die KreativitĂ€t und Eigenleistung verbindet, die durch die Versteigerungserlöse belohnt werden. Der BdS zeigt hier ein soziales Engagement mit Pfiff. Es geht nicht einfach nur um „Spenden“, da Kindern mit Eltern eingebunden werden und die „Spender“ auch etwas schönes als „Gegenleistung“ erhalten.

Ein kleines Problem kann sicher beim kommenden Weihnachtsmarkt gelöst werden. Die Ersteigerer standen nĂ€mlich vor der Frage: Wie bringe ich die geschmĂŒckte Tanne sicher nach Hause? Vielleicht findet sich jemand, der umsonst oder gegen einen kleinen Aufpreis die Tannen einsammelt und bei den Ersteigern abliefert – das mĂŒsste möglich sein.

„Wir haben die Lichter in die Stadt gebracht“

Guten Tag!

27. November 2010. Der Ladenburger Weihnachtsmarkt ist seit gestern eröffnet. Viele Freunde und vor allem viele Kinder haben die Eröffnung trotz naßkaltem Wetter besucht. Der Bund der SelbststĂ€ndigen (BdS) darf sicher mit der Resonanz zufrieden sein. Dieses und drei weitere Wochenende wird der Ladenburger Weihnachtsmarkt ein Ort der Begegnung sein.

Von Hardy Prothmann

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Die Stadtkapelle zur Eröffnung.

Ich weiß nicht, wie es anderen ging – aber ich hatte die falschen Schuhe an. Die mit der dĂŒnnen Sohle. Meine FĂŒĂŸe wurden ziemlich kalt und klamm – analog zum Wetter. Trotzdem hat mir die Eröffnung des Weihnachtsmarkts Spaß gemacht. Wegen der guten Stimmung.

Immer wieder schneite es ĂŒber den Tag ein wenig – eine „weiße Eröffnung“ des Weihnachtsmarktes gab es leider nicht. Aber eine herzige. Die Budenbetreiber haben ihr möglichstes getan, um alles schön herzurichten.

Die Stadtkapelle hat souverĂ€n und schön gespielt – wie immer. Frau Christiane Ernst, BdS-Vorsitzende, hat alle Beteiligten zu recht gelobt und sich ĂŒber die Familien und vor allem die vielen Kinder zur Eröffnung gefreut.

Denn der Ladenburger Weihnachtsmarkt hat einen besonderen Charme durch seine historische Kulisse und viele engagierte Menschen, die diesen Markt möglich machen. Als Ort der Begegnung, des Beisammenseins. Ein Platz, an dem sich Menschen begegnen, zusammenstehen, reden, essen, trinken und eine Gemeinschaft bilden.

Dazu gehört auch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, der etwas gut machen musste: „Ich habe entschieden, dass wir die Lichter in die Stadt bringen.“ Er hatte auch entschieden, dass die „FĂ€hnchen“ zum Altstadtfest nicht aufgehĂ€ngt wurden, um Geld zu sparen, was ordentlich Kritik brachte.

Sei’s drum. Dieses und drei weitere Wochenenden wird der Ladenburger Weihnachtsmarkt ein Ort der Begegnung sein. Um zusammen mit anderen etwas zu essen, Geschenke zu kaufen und natĂŒrlich GlĂŒhwein oder Punsch oder auch ein Weihnachtsbier zu trinken.

In einer wunderschönen Kulisse zwischen altem Fachwerk, lichterndem Schmuck und einem „schnuckeligen Markt“.

Viele Vereine werden den Markt als Ort der Begegnung unterstĂŒtzen – zum 36. Mal.

Jetzt wĂŒnscht man sich etwas mehr KĂ€lte und dicke, dicke Schneeflocken, die liegenbleiben.

Link:
Das Programm zum Weihnachtsmarkt
Ladenburger Kinderweihnachtswelt

Viel Freude mit unseren Bildern: ladenburgblog.de, local4u.de
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Stadt und BdS appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer

Christiane Ernst, Renate Henseler-Sohn, BĂŒrgermeister Ziegler werden fĂŒr "Schritt fahren" in der Altstadt. Bild: ladenburgblog

Guten Tag!

Ladenburg, 18. MĂ€rz 2010. Die Stadt Ladenburg startet zusammen mit dem Bund der SelbststĂ€ndigen eine kleine Informationskampagne zur „verkehrsberuhigten Innenstadt“. Flyer, gutes Zureden und Kontrollen sollens richten: das Verkehrsproblem.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler lud zusammen mit Christiane Ernst und Renate Henseler-Sohn, 1. und 2. Vorsitzende des BdS Ladenburg, am Dienstag, den 16. MĂ€rz 2010 zum PressegesprĂ€ch.

Die gemeinsame Aktion „Mit Köpfchen auf dem Kopfstein“ sieht die Verteilung eines kleinen Flyers vor, in dem die Verkehrsregeln kurz und knapp erlĂ€utert werden: „Es geht um ein vertrĂ€gliches Miteinander. Die Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt“, sagte BĂŒrgermeister Ziegler.

Renate Henseler-Sohn sagte: „Wir haben Regeln, es geht nur darum, dass diese beachtet werden. DafĂŒr wollen wir werben.“ Christiane Ernst sagte: „Unser Ziel ist es, dass die Verkehrsteilnehmer aufeinander RĂŒcksicht nehmen, besser miteinander umgehen.“

Info-Flyer ruft zu mehr RĂŒcksicht auf.

Die Flyer informieren ĂŒber die geltenden Regeln und zeigen eine Übersicht der kostenlosen ParkplĂ€tze in und um die Altstadt.

Die Flyer werden kĂŒnftig auch vom Vollzugsdienst zusammen mit Knöllchen unter die Scheibenwischer von falsch geparkten Fahrzeugen gesteckt. Bald soll es eine „Handy-basierte“ DirektĂŒbertragung der erfassten Falschparker geben, was die bĂŒrokratische Abwicklung enorm erleichtern soll.

Infos zu ParkplÀtzen in der Altstadt.

ZusĂ€tzlich wird eine zweite mobile Geschwindigkeitsanzeige angeschafft, die gefahrene Geschwindigkeiten auch erfassen kann. Diese Daten sollen ausgewertet werden, um einen entsprechenden Handlungsbedarf zu begrĂŒnden.

Zudem habe die Polizei zusĂ€tzliche Radarkontrollen versprochen: In der Altstadt darf nur „Schrittgeschwindigkeit“ gefahren werden, also 4-7 Kilometer pro Stunde.

Ein Jahr lang will die Stadt zusammen mit dem BdS fĂŒr eine „Besserung“ der VerkehrsverhĂ€ltnisse werben.

Eine Parkraumbewirtschaftung, also ParkgebĂŒhren, sind seitens der Stadt noch nicht geplant.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog