Dienstag, 17. Juli 2018

WidersprĂŒche bis Ende MĂ€rz möglich

Bundeswehr erhÀlt persönliche Daten

Ladenburg, 06.Februar 2014. (red/pm/jsc) Alle Meldebehörden sind nach dem Soldatengesetz (SG) dazu verpflichtet einmal im Jahr Daten von Personen deutscher Staatsangehörigkeit, die im nĂ€chsten Jahr volljĂ€hrig werden, dem Bundesamt fĂŒr das Personalmanagement der Bundeswehr zu ĂŒbermitteln. Die betreffenden Personen können hiergegen Einspruch einlegen. [Weiterlesen…]

Freiwillige Wehrpflicht – Widerspruch gegen DatenĂŒbermittlung oder berufliche Chance?


Soldaten im UNIFIL-Einsatz dekorieren ihren Weihnachtsbaum. (Quelle: Bundeswehr/Bienert/Andrea Bienert)

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 19. Juli 2011. (red/pm) Die Wehrpflicht ist seit dem 01. Juli 2011 ausgesetzt. Das heißt, es wird niemand mehr „gezogen“. Trotzdem braucht die Bundeswehr Nachwuchs. Ab sofort können sich neben MĂ€nnern auch Frauen zum freiwilligen Wehrdienst melden. Die Möglichkeiten bei der Bundeswehr sind vielfĂ€ltig. Wer nicht als möglicher Freiwilliger erfasst werden möchte, muss der DatenĂŒbermittlung widersprechen.

Von Hardy Prothmann

Die Stadt Ladenburg hat uns per Pressemitteilung informiert:

„Die §§ 15 und 24a des Wehrpflichtgesetzes werden ab dem 1. Juli 2011 ausgesetzt. An dessen Stelle tritt § 58 Wehrpflichtgesetz mit der einmaligen Übermittlungspflicht pro Jahr (fĂŒr 2011 im Oktober). Dabei ĂŒbermitteln die Meldebehörden zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial nach Absatz 2 Satz 1 dem Bundesamt fĂŒr Wehrverwaltung jĂ€hrlich bis zum 31. MĂ€rz folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nĂ€chsten Jahr volljĂ€hrig werden:

1. Familienname,
2. Vornamen,
3. gegenwÀrtige Anschrift.

Die DatenĂŒbermittlung unterbleibt, wenn die Betroffenen ihr nach § 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes widersprochen haben. WidersprĂŒche gegen eine DatenĂŒbermittlung sind bis zum 30.09.2011 an die Stadtverwaltung Ladenburg zu richten.“

Nach Angaben einer Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums ist die Information jedoch nicht vollstĂ€ndig. Da auch Frauen in den freiwilligen Wehrdienst eintreten können und deren Daten ebenfalls ĂŒbermittelt werden, muss es heißen:

„MĂ€nner und Frauen können der Übersendung der Daten durch die Meldebehörden jedoch nach § 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes in der Fassung des WehrrechtsĂ€nderungsgesetzes 2011 ohne Angabe von GrĂŒnden widersprechen.

Die Betroffenen sind auf ihr Widerspruchsrecht bei der Anmeldung und im Oktober eines jeden Jahres durch öffentliche Bekanntmachung hinzuweisen.“

Was heißt das konkret? Ihre Daten werden an die Wehrverwaltung ĂŒbermittelt – außer, Sie widersprechen bei der fĂŒr Sie zustĂ€ndigen Gemeindeverwaltung schriftlich.

Wer sich hingegen fĂŒr den Bundeswehrdienst interessiert, kann sich ĂŒber die Wehrdienstbeauftragten bei den KreiswehrersatzĂ€mtern ĂŒber die Arbeitsbedingungen informieren.

Im freiwilligen Wehrdienst, der bis zu 23 Monate dauern kann, wird die Besoldung angehoben. Bis zum dritten Monat verdient man dort als Wehrfreiwilliger 777,30 Euro netto monatlich. Der Sold ist steuerbefreit. Der Sold steigt, vom 19.-23. Monat beispielsweise auf 1.150 Euro.

Zeitsoldaten verdienen deutlich mehr. Beispielsweise verdient ein Freiwilliger inklusive Zulagen vom 4.-6. Monat 1.088 Euro netto, der Zeitsoldat aber 1.503 Euro netto.

Die ersten sechs Monate sind eine beiderseitige „Probezeit“ – wie bei einem „normalen“ ArbeitsverhĂ€ltnis. Danach können Freiwillige beliebig verlĂ€ngern. Ab dem 13. Monat mĂŒssen sie allerdings auch damit rechnen, in Einsatzgebiete wie Afghanistan abkommandiert zu werden.

Zeitsoldaten erhalten je nach Dauer der Dienstzeit bis zu drei Jahren berufsfördernde Maßnahmen oder können je nach Schulabschluss und Eignung auch studieren.

Die Möglichkeiten sind sehr vielfĂ€ltig, weshalb Interessenten sich individuell beraten lassen sollten. Von Seiten der Bundeswehr sind die Bewerberzahlen so gut, dass „wir auswĂ€hlen können“, wie uns ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) auf Anfrage sagte.

Beim BMVg rechnet man damit, dass die Zahl der weiblichen, freiwilligen KrĂ€fte steigen wird, „nicht signifikant, aber deutlich“.

Aktuell sind 216.750 Personen im militĂ€rischen Dienst, davon 210.000 „an der Waffe“, die restlichen 16.000 in Ausbildungen. Insgesamt dienen 17.556 Frauen.

THW sucht Helferinnen und Helfer

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Oktober 2010. Ab November 2010 startet beim Technischen Hilfswerk (THW), Ortsverband Ladenburg, wieder ein neuer Grundausbildungslehrgang fĂŒr angehende Helferinnen und Helfer im THW. „Wer zwischen 18 und 50 Jahre ist, Interesse an Technik hat und anderen Menschen helfen möchte, ist hier genau richtig“, wirbt das THW. FĂŒhrerscheine und die Befreiung vom Wehr-/Zivildienst locken.

Information des THW:

„In der rund 75 stĂŒndigen umfassenden Grundausbildung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der grundlegende Umgang mit den THW-GerĂ€tschaften und -vorschriften beigebracht.

Nach dieser Ausbildung kann man sich in den verschiedenen Fachgruppen weiterbilden (z.B. Kraftfahrer, Sprechfunker, MotorsĂ€genfĂŒhrerschein u.v.m.) und sein Wissen vertiefen. Außerdem besteht die Möglichkeit bei einer Verpflichtung von mind. 4 Jahren von dem Wehrdienst befreit zu werden.

Wer Interesse hat, kann am Mittwoch, 20. Oktober, um 19 Uhr bei einem Informationsabend Am SĂ€gewerk 1 in Ladenburg NĂ€heres erfahren. Außerdem besteht immer montags und mittwochs in der Zeit von 19 bis 22 Uhr (nach VorankĂŒndigung unter der Telefonnummer 06203 922021) die Möglichkeit sich einen eigenen Eindruck von der Ausbildung beim Technischen Hilfswerk zu verschaffen.

Außerdem besteht immer montags und mittwochs in der Zeit von 19 bis 22 Uhr (nach VorankĂŒndigung unter der Telefonnummer 06203 922021) die Möglichkeit sich einen eigenen Eindruck von der Ausbildung beim Technischen Hilfswerk zu verschaffen.“

Ausbildung an der MotorsÀge beim THW. Bild: privat

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LuftwaffenĂŒbung ab 17. Juni 2010

Guten Tag!

Ladenburg/Rhein-Neckar, 10. Juni 2010. Vom 17. Juni bis zum 01. Juli 2010 wird die Luftwaffe die Übung „Electronic Warfare Live Training Exercise (ELITE) 2010“ durchfĂŒhren. Dadurch kann es zu massiven LĂ€rmbelĂ€stigungen kommen. Das Landratsamt informiert ĂŒber die Beschwerdestellen, an die sich BĂŒrger wenden können.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar:

„Das Luftwaffenamt Abteilung Flugbetrieb informiert:
Luftwaffe fĂŒhrt Übung ELITE 2010 vom 17. Juni bis 1. Juli durch

Wie das Luftwaffenamt Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr in Köln informiert, fĂŒhrt die Luftwaffe in der Zeit vom 17. Juni bis 1. Juli 2010 die multinationale GroĂŸĂŒbung „Electronic Warfare Live Training Exercise (ELITE) 2010“ im Luftraum ĂŒber Bayern, Baden-WĂŒrttemberg und auf dem TruppenĂŒbungsplatz Heuberg in der NĂ€he von Meßstetten durch. ÜbungsflĂŒge finden jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von acht bis 18.30 Uhr sowie freitags von acht bis 14 Uhr statt. Hierbei nehmen verschiedene Flugzeugtypen teil, die das Übungsgebiet anfliegen und dabei auch den Rhein-Neckar-Kreis ĂŒberfliegen können.

Sollte es zu Beschwerden seitens der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger kommen, steht das kostenfreie BĂŒrgertelefon unter Nummer 0800 – 8620 730 jedem Anrufer gerne zur VerfĂŒgung. Schriftliche Beschwerden kann man per Fax unter Nummer 02203 – 908 2776 oder an nachfolgende Adresse senden: Luftwaffenamt, Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr, Luftwaffenkaserne Wahn 501 / 11, Postfach 90 61 10, 51127 Köln. SchĂ€den, die mit dem militĂ€rischen Flugbetrieb zusammenhĂ€ngen, bearbeiten die zustĂ€ndigen Wehrbereichsverwaltungen fĂŒr die BundeslĂ€nder, fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg ist dies die Wehrbereichsverwaltung SĂŒd, Dezernat WR 6, Postfach 10 52 65, 70045 Stuttgart.“

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