Samstag, 18. November 2017

Widerspr√ľche bis Ende M√§rz m√∂glich

Bundeswehr erhält persönliche Daten

Ladenburg, 06.Februar 2014. (red/pm/jsc) Alle Meldebeh√∂rden sind nach dem Soldatengesetz (SG) dazu verpflichtet einmal im Jahr Daten von Personen deutscher Staatsangeh√∂rigkeit, die im n√§chsten Jahr vollj√§hrig werden, dem Bundesamt f√ľr das Personalmanagement der Bundeswehr zu √ľbermitteln. Die betreffenden Personen k√∂nnen hiergegen Einspruch einlegen. [Weiterlesen…]

Freiwillige Wehrpflicht – Widerspruch gegen Daten√ľbermittlung oder berufliche Chance?


Soldaten im UNIFIL-Einsatz dekorieren ihren Weihnachtsbaum. (Quelle: Bundeswehr/Bienert/Andrea Bienert)

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 19. Juli 2011. (red/pm) Die Wehrpflicht ist seit dem 01. Juli 2011 ausgesetzt. Das hei√üt, es wird niemand mehr „gezogen“. Trotzdem braucht die Bundeswehr Nachwuchs. Ab sofort k√∂nnen sich neben M√§nnern auch Frauen zum freiwilligen Wehrdienst melden. Die M√∂glichkeiten bei der Bundeswehr sind vielf√§ltig. Wer nicht als m√∂glicher Freiwilliger erfasst werden m√∂chte, muss der Daten√ľbermittlung widersprechen.

Von Hardy Prothmann

Die Stadt Ladenburg hat uns per Pressemitteilung informiert:

„Die ¬ß¬ß 15 und 24a des Wehrpflichtgesetzes werden ab dem 1. Juli 2011 ausgesetzt. An dessen Stelle tritt ¬ß 58 Wehrpflichtgesetz mit der einmaligen √úbermittlungspflicht pro Jahr (f√ľr 2011 im Oktober). Dabei √ľbermitteln die Meldebeh√∂rden zum Zweck der √úbersendung von Informationsmaterial nach Absatz 2 Satz 1 dem Bundesamt f√ľr Wehrverwaltung j√§hrlich bis zum 31. M√§rz folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangeh√∂rigkeit, die im n√§chsten Jahr vollj√§hrig werden:

1. Familienname,
2. Vornamen,
3. gegenwärtige Anschrift.

Die Daten√ľbermittlung unterbleibt, wenn die Betroffenen ihr nach ¬ß 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes widersprochen haben. Widerspr√ľche gegen eine Daten√ľbermittlung sind bis zum 30.09.2011 an die Stadtverwaltung Ladenburg zu richten.“

Nach Angaben einer Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums ist die Information jedoch nicht vollst√§ndig. Da auch Frauen in den freiwilligen Wehrdienst eintreten k√∂nnen und deren Daten ebenfalls √ľbermittelt werden, muss es hei√üen:

„M√§nner und Frauen k√∂nnen der √úbersendung der Daten durch die Meldebeh√∂rden jedoch nach ¬ß 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes in der Fassung des Wehrrechts√§nderungsgesetzes 2011 ohne Angabe von Gr√ľnden widersprechen.

Die Betroffenen sind auf ihr Widerspruchsrecht bei der Anmeldung und im Oktober eines jeden Jahres durch √∂ffentliche Bekanntmachung hinzuweisen.“

Was hei√üt das konkret? Ihre Daten werden an die Wehrverwaltung √ľbermittelt – au√üer, Sie widersprechen bei der f√ľr Sie zust√§ndigen Gemeindeverwaltung schriftlich.

Wer sich hingegen f√ľr den Bundeswehrdienst interessiert, kann sich √ľber die Wehrdienstbeauftragten bei den Kreiswehrersatz√§mtern √ľber die Arbeitsbedingungen informieren.

Im freiwilligen Wehrdienst, der bis zu 23 Monate dauern kann, wird die Besoldung angehoben. Bis zum dritten Monat verdient man dort als Wehrfreiwilliger 777,30 Euro netto monatlich. Der Sold ist steuerbefreit. Der Sold steigt, vom 19.-23. Monat beispielsweise auf 1.150 Euro.

Zeitsoldaten verdienen deutlich mehr. Beispielsweise verdient ein Freiwilliger inklusive Zulagen vom 4.-6. Monat 1.088 Euro netto, der Zeitsoldat aber 1.503 Euro netto.

Die ersten sechs Monate sind eine beiderseitige „Probezeit“ – wie bei einem „normalen“ Arbeitsverh√§ltnis. Danach k√∂nnen Freiwillige beliebig verl√§ngern. Ab dem 13. Monat m√ľssen sie allerdings auch damit rechnen, in Einsatzgebiete wie Afghanistan abkommandiert zu werden.

Zeitsoldaten erhalten je nach Dauer der Dienstzeit bis zu drei Jahren berufsfördernde Maßnahmen oder können je nach Schulabschluss und Eignung auch studieren.

Die M√∂glichkeiten sind sehr vielf√§ltig, weshalb Interessenten sich individuell beraten lassen sollten. Von Seiten der Bundeswehr sind die Bewerberzahlen so gut, dass „wir ausw√§hlen k√∂nnen“, wie uns ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) auf Anfrage sagte.

Beim BMVg rechnet man damit, dass die Zahl der weiblichen, freiwilligen Kr√§fte steigen wird, „nicht signifikant, aber deutlich“.

Aktuell sind 216.750 Personen im milit√§rischen Dienst, davon 210.000 „an der Waffe“, die restlichen 16.000 in Ausbildungen. Insgesamt dienen 17.556 Frauen.

THW sucht Helferinnen und Helfer

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Oktober 2010. Ab November 2010 startet beim Technischen Hilfswerk (THW), Ortsverband Ladenburg, wieder ein neuer Grundausbildungslehrgang f√ľr angehende Helferinnen und Helfer im THW. „Wer zwischen 18 und 50 Jahre ist, Interesse an Technik hat und anderen Menschen helfen m√∂chte, ist hier genau richtig“, wirbt das THW. F√ľhrerscheine und die Befreiung vom Wehr-/Zivildienst locken.

Information des THW:

„In der rund 75 st√ľndigen umfassenden Grundausbildung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der grundlegende Umgang mit den THW-Ger√§tschaften und -vorschriften beigebracht.

Nach dieser Ausbildung kann man sich in den verschiedenen Fachgruppen weiterbilden (z.B. Kraftfahrer, Sprechfunker, Motors√§genf√ľhrerschein u.v.m.) und sein Wissen vertiefen. Au√üerdem besteht die M√∂glichkeit bei einer Verpflichtung von mind. 4 Jahren von dem Wehrdienst befreit zu werden.

Wer Interesse hat, kann am Mittwoch, 20. Oktober, um 19 Uhr bei einem Informationsabend Am S√§gewerk 1 in Ladenburg N√§heres erfahren. Au√üerdem besteht immer montags und mittwochs in der Zeit von 19 bis 22 Uhr (nach Vorank√ľndigung unter der Telefonnummer 06203 922021) die M√∂glichkeit sich einen eigenen Eindruck von der Ausbildung beim Technischen Hilfswerk zu verschaffen.

Au√üerdem besteht immer montags und mittwochs in der Zeit von 19 bis 22 Uhr (nach Vorank√ľndigung unter der Telefonnummer 06203 922021) die M√∂glichkeit sich einen eigenen Eindruck von der Ausbildung beim Technischen Hilfswerk zu verschaffen.“

Ausbildung an der Motorsäge beim THW. Bild: privat

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Luftwaffen√ľbung ab 17. Juni 2010

Guten Tag!

Ladenburg/Rhein-Neckar, 10. Juni 2010. Vom 17. Juni bis zum 01. Juli 2010 wird die Luftwaffe die √úbung ‚ÄěElectronic Warfare Live Training Exercise (ELITE) 2010‚Äú durchf√ľhren. Dadurch kann es zu massiven L√§rmbel√§stigungen kommen. Das Landratsamt informiert √ľber die Beschwerdestellen, an die sich B√ľrger wenden k√∂nnen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar:

„Das Luftwaffenamt Abteilung Flugbetrieb informiert:
Luftwaffe f√ľhrt √úbung ELITE 2010 vom 17. Juni bis 1. Juli durch

Wie das Luftwaffenamt Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr in K√∂ln informiert, f√ľhrt die Luftwaffe in der Zeit vom 17. Juni bis 1. Juli 2010 die multinationale Gro√ü√ľbung ‚ÄěElectronic Warfare Live Training Exercise (ELITE) 2010‚Äú im Luftraum √ľber Bayern, Baden-W√ľrttemberg und auf dem Truppen√ľbungsplatz Heuberg in der N√§he von Me√üstetten durch. √úbungsfl√ľge finden jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von acht bis 18.30 Uhr sowie freitags von acht bis 14 Uhr statt. Hierbei nehmen verschiedene Flugzeugtypen teil, die das √úbungsgebiet anfliegen und dabei auch den Rhein-Neckar-Kreis √ľberfliegen k√∂nnen.

Sollte es zu Beschwerden seitens der B√ľrgerinnen und B√ľrger kommen, steht das kostenfreie B√ľrgertelefon unter Nummer 0800 – 8620 730 jedem Anrufer gerne zur Verf√ľgung. Schriftliche Beschwerden kann man per Fax unter Nummer 02203 – 908 2776 oder an nachfolgende Adresse senden: Luftwaffenamt, Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr, Luftwaffenkaserne Wahn 501 / 11, Postfach 90 61 10, 51127 K√∂ln. Sch√§den, die mit dem milit√§rischen Flugbetrieb zusammenh√§ngen, bearbeiten die zust√§ndigen Wehrbereichsverwaltungen f√ľr die Bundesl√§nder, f√ľr Baden-W√ľrttemberg ist dies die Wehrbereichsverwaltung S√ľd, Dezernat WR 6, Postfach 10 52 65, 70045 Stuttgart.“

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