Dienstag, 21. November 2017

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist fĂŒr die Sicherheit im Hollmuthtunnel NeckargemĂŒnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zustĂ€ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Straßenbauamt der Kreisbehörde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelröhre ein ungutes GefĂŒhl. [Weiterlesen…]

Polizei ermittelt

GartenhĂŒtte abgebrannt

polizei_feature11Ladenburg, 26. Juni 2014. (red/pol) Aus noch ungeklĂ€rter Ursache geriet am Mittwochmorgen gegen 06:00 Uhr eine GartenhĂŒtte in der Kleingartenanlage „Weinheimer Weg“ in Brand. Durch das Feuer wurden noch zwei weitere GartenhĂ€uschen in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden belĂ€uft sich auf rund 1.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die freiwillige Feuerwehr war vor Ort und konnte den Brand löschen. Das Polizeirevier Ladenburg fĂŒhrt die Ermittlungen zur Brandursache.

Kreisforstamt warnt

Waldbrandgefahr durch lang anhaltende Trockenheit

Rhein-Neckar, 18. Juni 2014. (red/pm) Grillen im Wald oder beim Spaziergang eine Kippe ins Gehölz geworfen: Das kann einschneidende Folgen fĂŒr Wald und Umwelt haben. Das Kreisforstamt warnt die Bewohner des Rhein-Neckar-Kreises vor der Waldbrandgefahr durch die lang anhaltende Trockenheit. [Weiterlesen…]

20.000 Euro Sachschaden

Brand in Pharma-Betrieb

Ladenburg, 28. MĂ€rz 2014. (red/pol) Zu einem Brand in einem Ladenburger Pharma-Unternehmen kam es am Mittwochnachmittag. [Weiterlesen…]

Ladenburger und Ilvesheimer Wehr im Einsatz

Hoher Sachschaden bei Brand

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Ladenburg, 01. MĂ€rz 2014. (red/pol) Ein technischer Defekt war die Ursache fĂŒr einen Brand, der sich am Freitagabend gegen 20.45 Uhr in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in Ladenburg ereignete. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-WĂŒrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei BrĂ€nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und UnglĂŒcksfĂ€llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe SicherheitsqualitĂ€t gewĂ€hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich tĂ€tige EinsatzkrĂ€fte. In Baden-WĂŒrttemberg bieten ĂŒber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

„Sie sehen aus wie Marsmenschen“

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem Gebäude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem Gebäude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

 

Ilvesheim, 18. Juni 2013. (red/ld) Ein Einsatz der besonderen Art erwartete die Feuerwehrleute am vergangenen Samstag, 15. Juni. Um 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ilvesheim alarmiert: In der Schlossschule ist ein Brand im Erdgeschoss der Abteilung für geistig behinderte Menschen ausgebrochen. 40 Kinder werden dort von 40 Lehr- und Fachkräften betreut und unterrichtet. Die Lage ist dramatisch: Die Feuerwehren Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Schriesheim-Altenbach und Dossenheim sowie der Werksfeuerwehr CBL und der Berufsfeuerwehr Mannheim werden alarmiert. Ebenso das DRK Ilvesheim, die Schnelleinsatzgruppen von DRK und Johanniter und die Polizei. Insgesamt sind 33 Fahrzeuge und 130 Helfer im Einsatz. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger verfolgen die Rettungsaktion. Wir haben Eindrücke von der Übung gesammelt. [Weiterlesen…]

Feuerwehr kommt zunÀchst nicht auf's GelÀnde von Isover

„Fehler in der Kommunikation“

Ladenburg, 04. MĂ€rz 2013. (red) Kurios: Gestern brannte es auf dem WerksgelĂ€nde von Saint-Gobain, die Feuerwehr rĂŒckte an und stand dann gut zehn Minuten vor dem verschlossenen Tor – ebenso die Polizei, weil sie nicht eingelassen wurden. Polizei und Feuerwehr wissen bis heute nicht warum.
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Kein Personen- oder GebÀudeschaden

Brand verursacht Schaden in Höhe von 40.000 Euro

Ladenburg, 04. MĂ€rz 2013. (red/pol) Ein Brand in der Dr. Albert-Reimann-Straße in Ladenburg sorgte am Sonntagabend fĂŒr einen Einsatz der RettungskrĂ€fte. Trotz IndustrienĂ€he konnten grĂ¶ĂŸere Folgen verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro. [Weiterlesen…]

Vier Verletzte - Feuerwehren Ilvesheim und Ladenburg verhindern Katastrophe

Brand im Hochhaus

Ilvesheim/Ladenburg, 28. Dezember 2012. (red/pol) Die Feuerwehren aus Ilvesheim und Ladenburg haben heute am frĂŒhen Abend vier Menschen gerettet und eine Katastrophe verhindert. Ein 84-jĂ€hriger Mann musste reanimiert werden, drei weitere Personen wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt.

Die Feuerwehr Ilvesheim konnte den Wohnungsbrand schnell unter Kontrolle bringen – trotzdem wurden insgesamt vier Bewohner durch Rauchgas verletzt. Die Ladenburger Kollegen unterstĂŒtzten die Ilvesheimer Wehr mit dem Einsatz der Drehleiter. Von hier aus wurde der Brand im sechsten Stock eines Mehrfamilienhauses bekĂ€mpft. Der Wohnungsinhaber wurde durch eine Rauchgasvergiftung schwer verletzt und musste reanimiert werden. Dank des schnellen und umsichtigen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine grĂ¶ĂŸere Gefahr abgewendet werden. Das Feuer war offensichtlich in der KĂŒche ausgebrochen, ein Nachbar hat die Feuerwehr alarmiert. Andere Hausbewohner konnten in ihre Wohnungen zurĂŒckkehren, nachdem die Feuerwehr den Rauch aus der Wohung und dem Gang geblasen hatte. Die Brandursache ist unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie auf dem Ilvesheimblog.de

Brandstiftung vermutet

2.000 Strohballen verbrannt

Ladenburg, 31. Oktober 2012. (red/pol) Der Brand eines „Strohhaufens“ bestehend aus etwa 2.000 gepressten Ballen Stroh am Neuweg in Ladenburg wurde der Polizei am frĂŒhen Sonntagabend, gegen 17:15 Uhr, gemeldet.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Zwar konnte die Feuerwehr ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte BĂ€ume verhindern, die Strohballen selbst, konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. Der Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschĂ€tzt. Da vorsĂ€tzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt nun die Polizei in Ladenburg.“

Keine Aussagen ĂŒber Brandursache

Brand im Umspannwerk

Ladenburg, 11. Oktober 2012. (red/pol) Ein Feuer in einem Umspannwerk in Ladenburg wurde der Polizei am Mittwochnachmittag um 15:23 Uhr, gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Funkstreife des Polizeireviers Ladenburg war die Situation jedoch bereits unter Kontrolle.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, war es in einem NebengebĂ€ude des Umspannwerks zu einem Stromausfall gekommen. Daraufhin hatte sich ein Mitarbeiter der ElektrizitĂ€tswerke auf den Weg gemacht, um die Ursache des Stromausfalls zu ergrĂŒnden. Dabei fiel ihm auf, dass es in dem GebĂ€ude brummte und die Beleuchtung ausgefallen war. Im Obergeschoss des GebĂ€udes stellte er zudem ein kleineres Feuer fest, welches er jedoch mit einem Feuerlöscher ersticken konnte.

Ersten Nachforschungen zufolge ist der Brand durch einen Kurzschluss an einer sogenannten Sammelschiene entstanden. Zur genauen Brandursache können noch keine Aussagen gemacht werden, ebenso wenig zur Höhe des Sachschadens. Nach dem LĂŒften des GebĂ€udes durch die freiwillige Feuerwehr Ladenburg war die unmittelbare Gefahr gebannt.“

Mehrere Wehren gemeinsam im Großeinsatz

500.000 Euro Schaden bei Brand einer Produktions- und Lagerhalle

Hemsbach/Weinheim/ladenburg, 06. Oktober 2012. (red/pol/fw) Insgesamt neuen Stunden dauerte ein Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr mit UnterstĂŒtzung der Wehren aus Weinheim und Ladenburg. Auf den BesenĂ€ckern war eine Produktions- und Lagerhalle in Brand geraten.

Information der Polizei:

„Aus bislang ungeklĂ€rter Ursache kam es in den frĂŒhen Abendstunden des 05.10.12 zu einem Brand in einer Produktions- und Lagerhalle mit angrenzenden BĂŒrorĂ€umen und Wohnhaus in 69502 Hemsbach, Auf den BesenĂ€ckern.

Die Freiwilligen Feuerwehren Hemsbach und Weinheim waren mit insgesamt 50 Mann und 9 Fahrzeugen zur BrandbekÀmpfung im Einsatz. Der technische Leiter des Unternehmens, der mit seiner Familie die nebenan liegende Maisonette-Wohnung bewohnt, entdeckte den Brand und verstÀndigte die Leitstelle Rhein-Neckar um 19.29 Uhr.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Brand in einer Zwischendecke der Industriehalle ausbrach. Die Brandursache ist bislang völlig unklar. Personen wurden nicht verletzt. Der GebĂ€udeschaden betrĂ€gt nach ersten SchĂ€tzungen 200.000 € , der Fahrnisschaden etwa 300 000 € .

Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei Weinheim ĂŒbernommen.“

Zigarettenkippe als Brandursache

Brand einer MĂŒllpresse

Ladenburg, 31. Juli 2012. (red/pol) Zum Brand einer mit Kartonagen und Plastikstaub gefĂŒllten MĂŒllpresse wurden Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag, gegen 03:20 Uhr, gerufen.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Zwar hatte die freiwillige Feuerwehr das Feuer auf dem GelĂ€nde einer Firma in der Wallstadter Straße in Ladenburg schnell gelöscht, dennoch wird der Sachschaden auf etwa 10.000 Euro geschĂ€tzt. Verletzte sind nicht zu beklagen.

Nach ersten Ermittlungen dĂŒrfte eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe als Brandursache infrage kommen, zumindest Ă€ußerte sich ein 37-jĂ€hriger Angestellter der betroffenen Firma dahingehend.

Die Kriminalaußenstelle in Ladenburg hat die Ermittlungen ĂŒbernommen.“

Friedrichsfeld: Gulaschkanone schwer beschÀdigt

Rettungswagen ausgebrannt

Ladenburg/Friedrichsfeld, 19. Juni 2012. (red/pol) Information der Polizei: „Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts brannte es am Dienstagmorgen, gegen 07:45 Uhr, auf dem GelĂ€nde des DRK-Ortsvereins in Friedrichsfeld.

Dabei wurden ein Notarztwagen und ein Carport zerstört, eine in der NĂ€he des Brandorts abgestellte FeldkĂŒche schwer beschĂ€digt.
Der Schaden wird auf etwa 40.000 Euro geschÀtzt.

Die Ermittlungen der Kriminalaußenstelle in Ladenburg dauern an.“

KriPo Ladenburg ermittelt

Brand in BrĂŒhl – Thujahecke setzt WohnhĂ€user in Brand

Ladenburg, 02. April 2012. (red/pol) Im Mondweg in BrĂŒhl kam es am Sonntag zu etwa 50.000 Euro Schaden bei einem Brand. Ein Thujahecke ging aus bislang ungeklĂ€rter Ursache in Flammen auf, der Brand griff auf zwei WohnhĂ€user ĂŒber.

Information der Polizei:

„Aus bislang ungeklĂ€rter Ursache geriet am Sonntagnachmittag, gegen 16:20 Uhr, im Mondweg in BrĂŒhl eine Thujahecke in Brand. Das Feuer griff auf die unmittelbar angrenzende Fassade und die DĂ€cher zweier WohnhĂ€user ĂŒber.

Einem der betroffenen HauseigentĂŒmer, einem 59-jĂ€hrigen BrĂŒhler, gelang es, die Hecke zu löschen. Die zwischenzeitlich eingetroffene Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde BrĂŒhl löschte dann den Brand der Dachtraufe.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschÀtzt.

Die Kriminalaußenstelle in Ladenburg ermittelt.“

Saukopftunnel wieder befahrbar

Weinheim/Rhein-Necakar, 06. Februar 2012. (red/pol) Wie die Polizei aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel, der aufgrund eines PKW-Brandes am Montagabend gesperrt wurde, seit 20.00 Uhr wieder fĂŒr den Verkehr freigegeben.

Gegen 17.27 Uhr geriet ein PKW vor dem westlichen Tunnelportal in Brand. Der Fahrer und sein Beifahrer konnten das Fahrzeug verlassen, bevor dieses völlig ausbrannte. Der Sachschaden wird auf ca. 35.000,- Euro geschĂ€tzt. Die Ursache fĂŒr den Brand dĂŒrfte ein technischer Defekt gewesen sein.

„Manchmal ist es ganz schön knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden PkwÂŽs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. RenĂ© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet fĂŒr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch fĂŒr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die EinsatzkrĂ€fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

GlĂŒcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer löschen, da der WohnungseigentĂŒmer den kleinen Brand bereits selbstĂ€ndig löschen konnte.

Aber man stelle sich mal vor,  ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und mĂŒssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend benötigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Straße in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken darĂŒber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die SpĂŒlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstraße in Brand. Der HauseigentĂŒmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jÀhrige den Brand selbstÀndig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Polizeirevier Ladenburg meldet ruhige Halloween-Nacht – außer in Heddesheim


Die Bank und der Papierkorb wurden abgefackelt.

Ladenburg/Heddesheim, 02. November 2011. (red/pol) Halloween ist leider in den vergangenen Jahren in Verruch geraten, weil es viele SachbeschĂ€digungen gegeben hat. Dieses Jahr trĂŒbt eine SachbeschĂ€digung eine ansonsten friedlich verlaufene Hexennacht im Bereich des Polizeireviers Ladenburg.

Das Polizeirevier Ladenburg meldete eine ruhige Halloween-Nacht.

Bis Mittwochmittag lag noch nichts vor: „Vielleicht kommt noch was, wenn jemand erst spĂ€ter einen Schaden entdeckt, aus unserer Sicht war es eine friedliche Nacht“, sagte der stellvertretende Revierleiter Walter Berka auf Anfrage. SpĂ€ter kam eine Schadensmeldung aus Heddesheim: Hier hat die Gemeinde Anzeige gegen unbekannt wegen SachbeschĂ€digung gestellt. Bislang unbekannte TĂ€ter haben eine Parkbank und einen Kunststoff-MĂŒlleimer.

Die Gemeinde schreibt dazu:

„Offensichtlich völlig falsch verstanden haben bislang noch unbekannte TĂ€ter den Halloween-Brauch in der Nacht vom 31. Oktober2011 auf den 01. November 2011.

Am Bolzplatz hinter der Schriesheimer Straße wurde eine Sitzbank sowie ein AbfallgefĂ€ĂŸ Opfer der Flammen. Allem Anschein nach war der Brand mutwillig gelegt und diente lediglich der sinnlosen Zerstörung.

Strafanzeige wurde durch die Gemeinde Heddesheim gestellt.

Wer Hinweise auf die TĂ€ter geben kann oder entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Heddesheim oder der Gemeinde zu melden.“

Ebenfalls in Heddesheim war der Polizei in der Halloween-Nacht eine Gruppe Jugendlicher aufgefallen, die kontrolliert worden sind. Die Kontrolle machte Sinn: Mit dem sichergestellten Rasierschaum und den Eiern hatten die Jugendlichen sicher nichts Gutes vor.

ErgÀnzung:
„ZunĂ€chst war ĂŒber die Leitstelle die die Feuerwehr Ladenburg alarmiert worden, da im Bereich des Bolzplatzes die Gemarkungsgrenze verlĂ€uft. Kurze Zeit spĂ€ter wurde die Heddesheimer Feuerwehr ebenfalls alarmiert und traf in etwa gleichzeitig ein. Da Ladenburg bereits auf dem Weg war und mit Maßnahmen begonnen hatte, hat die Feuerwehr Ladenburg die noch brennende Bank gelöscht“, teilte uns die Gemeinde Heddesheim auf Nachfrage mit.

Großeinsatzlage in Dossenheim – Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg ĂŒben gemeinsam


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Ansprache und Zuwendung sind wichtig im Notfall.

Dossenheim/Rhein-Neckar, 27. September 2011. (red) Am vergangenen Samstag heulten Einsatzsirenen in Dossenheim. Feuerwehren aus sechs Orten und zwei Werkfeuerwehren mussten BrĂ€nde löschen und Personen retten. Ein großes Spektakel fĂŒr die Bevölkerung, die die ÜbungseinsĂ€tze interessiert verfolgte, aber auch eine notwendige Übung, um die Zusammenarbeit der Wehren zu verbessern.

Von Hardy Prothmann

WĂ€hrend die Feuerwehren Dossenheim und Schriesheim gerade einen Brand im katholischen Kindergarten in der Wilhelmstraße bekĂ€mpfen, kommt die Meldung, dass ein Fahrzeug feststeckt. Geparkte Autos verhindern das Durchkommen. Eine Katastrophe im Ernstfall. Die wichtigsten AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde schleppen die Feuerwehrleute zu Fuß zum Einsatzort. Kostbare Rettungszeit vergeht. Leider nehmen viele Autofahrer keine RĂŒcksicht auf ein gutes Durchkommen der RettungskrĂ€fte.

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Vorbereitung und Team-Work.

Im verrauchten Kindergarten werden zwei vermisste Personen gesucht – ein Erwachsener und ein Kind. Über das Fenster wird ein Kind gerettet, der Erwachsene wird versorgt und aus dem GebĂ€ude getragen.

Kurz drauf ruft der nĂ€chste Einsatz. Ein Blitzschlag ist auch hier der Auslöser. Brannte im Kindergarten der Stromverteilerkasten, ist es in der Schule ein Kabelbrand. Ein Lehrer steckt mit 25 Kindern im dritten Stock fest, sie flĂŒchten sich auf zwei Dachterrassen der Neuberg-Schule. Das Treppenhaus ist ohne Atemschutz nicht passierbar.

Die Drehleitern aus Schriesheim und Ilvesheim bringen sich in Position und holen die Personen in den Körben vom Dach. Eine Person ist so schwer verletzt, dass sie mit der Trage gerettet werden muss. Außerhalb des Gefahrenbereichs ĂŒbernehmen die Rettungsdienste die Verletzten. Löschfahrzeuge aus Altenbach, Ursenbach und Ilvesheim und der Firma Metzeler (Edingen-Neckarhausen) werden in Stellung gebracht und der Brand bekĂ€mpft, wĂ€hrend parallel die Rettung lĂ€uft.

Als wÀren die Wehren nicht schon genug gefordert, kommt der dritte Notruf. Im Neuberg-Schwimmbad hat es einen Chemikalienunfall gegeben. Es hat sich Chlorgas gebildet, ein Hausmeister muss gerettet werden. Mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug wird die Lage gecheckt, aus Edingen, Neckarhausen und von den Chemischen Betrieben Ladenburg kommen Löschfahrzeuge zum Einsatzort. Die Dekontaminierungseinheit aus Neckarhausen ist vor Ort. Die Feuerwehr Ladenburg misst die Schadstoffbelastung. Unter Atemschutz wird der Verletzte gerettet.

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Chemieunfall - die Zeit lÀuft, jede Sekunde zÀhlt.

Der vierte Einsatz findet in der Schulstraße, Ecke Bachstraße statt. Ein Pkw ist wegen ĂŒberhöhter Geschwindigkeit in eine Mauer geknallt. Der Fahrer ist verletzt und eingeklemmt. Betriebsstoffe laufen aus. Die Heddesheimer Feuerwehr muss das Fahrzeug aufschneiden, bevor sie die Person retten kann. Mit hydraulischem Werkzeug spreizen und zerschneiden sie die Karosserie (des Schrottautos). Als das Dach weg ist, wird der Verletzte fĂŒr den Rettung aus dem Auto vorbereitet. Ein Rettungskorsett wird angelegt.

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Rettung - möglichst schonend.

Weit ĂŒber 100 KrĂ€fte sind im Einsatz – die Szenarien vielfĂ€ltig, aber „alltagstauglich“ – so könnte es auch in wirklich sein. Die Übung ermöglicht es, Schwachstellen zu finden und zu verbessern.

Eine offensichtliche war, dass bei keinem Einsatz alle oder die meisten Wehren des Unterkreises Ladenburg gleichzeitig beteiligt waren – doch nur dann muss man sich auch koordinieren. Sicherlich sind den Fachleuten von den Feuerwehren alle Dinge aufgefallen, die nur Fachleute erkennen können. Immerhin war der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh vor Ort und beobachtete die EinsĂ€tze. Was ihm nicht auffallen konnte – die verletzte Person auf dem Dach der Schule blieb ĂŒber lange Minuten hinweg unversorgt und ohne Ansprache, obwohl bereits FeuerwehrkrĂ€fte auf dem Dach waren. Auch beim Einsatz am Pkw fiel auf, dass ein Feuerwehrmann minutenlang mit einem NothĂ€mmerchen die Frontscheibe bearbeitete, um ein Loch fĂŒr die SĂ€belsĂ€ge zu schaffen, was aber nicht gelang. Ein Schnitt mit der hydraulischen Schere in die A-SĂ€ule erzeugte dann ein Loch. Mit der SĂ€belsĂ€ge (einer Art StichsĂ€ge) wurde die verklebte Scheibe dann herausgetrennt.

 

Das sind Details, doch kommt es oft genau darauf an. Im Großen und Ganzen waren die Zuschauer sicherlich beeindruckt vom Einsatzwillen und wie innerhalb kĂŒrzester Zeit eine Rettung geplant, aufgebaut und durchgefĂŒhrt wird. Und man musste nicht zwei Mal hinschauen, um zu sehen, wie anstrengend das ist. Die verschwitzen Gesichter der Feuerwehrleute zeigten die Strapazen eindeutig.

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Rettung aus schwindeleregenden Höhen.

Unsere Bildergalerie zur Übung finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de