Donnerstag, 21. November 2019

Das Medienblog pushthebutton.de rangiert unter den 50 Top-Blogs

Heddesheim, 18. September 2011. (red) Der Dienst Virato.de hat die Top-50-Blogs in Deutschland nach dem SMQ-Index ver├Âffentlicht. SMQ-┬á(Social-Media-Quotient) ist die durchschnittliche Social-Media-Verbreitung (Facebook, Twitter) pro Artikel/Blogbeitrag einer Quelle.

„Diese Top 50 zeigen somit deutsche Blogs (oder blog├Ąhnliche Websites) an, die sehr beliebt sind und deren Content sehr oft von Usern ├╝ber soziale Netzwerke geshared wird. Andere bekannte Blogs, die man evtl. auch unter diesen Top 50 erwarten k├Ânnte, haben wahrscheinlich einen niedrigeren SMQ, da sie auch Artikel publizieren, die nicht so oft geshared werden und somit den Durchschnitt f├╝r die jeweilige Quelle herunterziehen“, schreibt Virato.de.

Das Blog pushthebutton.de des Journalisten Hardy Prothmann liegt deutschlandweit auf Platz 32, eingebettet zwischen dem lawblog.de von Udo Vetter, der dieses Jahr den Grimmepreis gewonnen hat und Ulrike Langer mit medialdigital.de, einer der renommiertesten Medienjournalistinnen in Deutschland. Auf Platz eins liegt der-postillon.com, Platz zwei belegt der Blog von Extra3 (NDR) und Platz drei das Nachrichtenportal gulli.com.

Hardy Prothmann betreibt sein Medienblog seit 2010, fr├╝her bei posterous.com, seit Fr├╝hjahr 2011 als eigenst├Ąndiges Blog. Die eingesetzte Software ist WordPress, das angepasste Theme „Magazine Premium“ des kanadischen Entwicklers C. Bavota.

Vor allem die medienkritischen Beitr├Ąge in Bezug auf Zeitungen werden in der Branche intensiv diskutiert und sich mehrfach von bildblog.de empfohlen worden. Zuletzt sorgte ein Artikel ├╝ber Leichenbilder des Regionalsenders Rhein-Neckar-Fernsehen f├╝r gro├čes Aufsehen.

Hardy Prothmann betreibt in Nordbaden und S├╝dhessen insgesamt sechs Lokalblogs f├╝r St├Ądte und Gemeinden sowie das Regionalblog rheinneckarblog.de. Bundesweit findet sein Projekt gro├če Beachtung und ist schon dutzendfach nachgeahmt worden. Im Dezember 2009 wurde er von der gr├Â├čten unabh├Ąngigen Fachzeitschrift f├╝r Journalisten unter die Top 100 auf Platz 3 in der Kategorie „Regionales“ gew├Ąhlt.

Zusammen mit dem Gmunder Kollegen Peter Posztos (tegernseerstimme.de) gr├╝ndet er zur Zeit das Unternehmen istlokal.de, das Lokaljournalisten bei ihrer Arbeit unterst├╝tzen wird. Die Beratungsgebiete sind Journalismus, Vermarktung, Technik und Recht. Im Netzwerk von istlokal.de befinden sich zur Zeit rund 70 lokale und regionale Internetzeitungen und Blogs, darunter die prenzlauerberg-nachrichten.de, regensburg-digital.de, ruhrbarone.de und pottblog.de.

Auszug aus der Top-50-Liste des Social Media Quotient (SMQ) bei virato.de

 

Vergurkte Berichterstattung – Panikmache made by „Qualit├Ątsjournalismus“


Mannheim/Weinheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Mai 2011. (red) Die Erregung ├╝ber Erreger hat zwei Ursachen – einerseits ein Qualit├Ątsproblem bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Andererseits ein Qualit├Ątsproblem bei der Erzeugung von Nachrichten. Die Verbraucher sind verunsichert – als Konsumenten von Nahrungsmitteln. Dabei sollten sie als Konsumenten von Informationen viel vorsichtiger sein. W├Ąhrend man dem Darmkeim auf der Spur ist und erkrankte Patienten behandelt, zeigt sich, dass der Journalismus als Massenprodukt chronisch krank ist und vielleicht auch chronisch krank macht.

Von Hardy Prothmann

Bildblog.de listet die millionenfach gelesenen falschen Schlagzeilen auf. Quelle: bildblog.de

Viele Spiegel-Leser fangen hinten an: „Dem R├╝cken die Stirn bieten“ (├ľffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach), „Ehrliche Personen gesucht, auch Akademiker“ (Kleinanzeige Rheinpfalz), „Senioren sind mit 35 noch sehr r├╝stig“ (Rhein-Zeitung) und andere Kuriosit├Ąten gibt es im „Hohlspiegel“ zu lesen. Die Patzer, ob im Redaktionellen oder im Anzeigenteil sind teils wirklich am├╝sant bis saukomisch.

Gar nicht am├╝siert sind die Verbraucher ├╝ber kontaminiertes Gem├╝se, das beim Verzehr zur Infektion mit dem EHEC-Keim f├╝hren kann, woraus sich ein lebensbedrohliches h├Ąmolytisch-ur├Ąmischen Syndrom (HUS) ergeben kann.

Ebenfalls nicht am├╝siert, sondern stinksauer sind Landwirte und Handel.

Kaninchen, Kommunalpolitik, Killerkeime

In den meisten Redaktionen arbeiten keine kenntnisreichen Mediziner, die alles ├╝ber EHEC und HUS wissen. Vor allem in Lokal- und Regionalmedien arbeiten ├╝berwiegend Journalisten, die von der Kaninchenz├╝chterschau bis zur Kommunalpolitik ├╝ber alle m├Âglichen Themen berichten m├╝ssen. Sie sind aber meist auch keine kenntnisreichen Kaninchenz├╝chter oder Kommunalpolitiker.

Das m├╝ssen sie auch nicht sein. Die einfache L├Âsung, um die Welt zu verstehen, ist der gesunde Menschenverstand. Und den kann man durch Recherche erweitern, wenn es um Spezialwissen geht. Eine einfache Regel lautet: Informationen immer durch eine zweite Quelle ├╝berpr├╝fen.

Die Weinheimer Nachrichten warnen vor Salat und Tomaten "aus" Norddeutschland - wer warnt die Leser vor falschen Informationen? Quelle: WNOZ

Es gibt aber noch eine andere L├Âsung und die f├╝hrt zum Dauerd├╝nnpfiff vieler Redaktionen: Man l├Ąsst das mit dem ├╝berpr├╝fen weg und verl├Ąsst sich lieber auf andere. Im „gro├čen“ Teil der Zeitung, also Politik, Wirtschaft und Sport werden Informationen der Nachrichtenagenturen ungepr├╝ft ├╝bernommen. Der Glaube an die Korrektheit dieser Informationen ist immer noch sehr hoch. Dazu kommen Zeit- und Arbeitsdruck – eine ├ťberpr├╝fungsrecherche findet nicht mehr statt.

Krankheitsverlauf einer Meldung

Am Mittwochabend, den 25. Mai 2011, schickt die Deutsche Presseagentur eine Meldung zu EHEC an die Redaktionen. Diese Meldung wird am n├Ąchsten Tag landauf, landab in millionenfach verteilten Zeitungen stehen. Darin werden die Experten vom Robert-Koch-Institut (RPI) (angeblich) zitiert:

„Vorsorglich sollte man auf rohe Tomaten, Salatgurken und Blattsalate aus Norddeutschland komplett verzichten.“

Tats├Ąchlich ist das Zitat falsch. Nicht vor dem Verzehr von Gem├╝se „aus Norddeutschland“, sondern vor dem Verzehr „in Norddeutschland“ wurde in der Pressemitteilung des RKI gewarnt:

(…) empfehlen RKI und BfR ├╝ber die ├╝blichen Hygieneregeln im Umgang mit Obst und Gem├╝se hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Tomaten, Salatgurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren.

Millionenfach verbreitete "D├╝nnpfiff"-Meldung - auch der MM warnt vor Gem├╝se "aus" Norddeutschland. Quelle: MM

Die Worte „in“ und „aus“ sind klein. Man k├Ânnte jetzt sagen: „Darum so ein Aufheben zu machen, ist doch dibbelschisserig.“ Tats├Ąchlich ist der vom Mediensystem erzeugte Schaden aber maximal. Verbraucher in ganz Deutschland sind verunsichert und die deutsche Landwirtschaft sowie der Handel haben einen massiven ├Âkonomischen Schaden, weil Tomaten, Salat und Gurken kaum noch gekauft werden. Diese Produkte sind frisch und verderblich – was nicht verkauft wurde, muss entsorgt werden.

Vergurkte Berichterstattung

Auch in der Metropolregion ver├Âffentlichen Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten und Rhein-Neckar-Zeitung die verseuchte inhaltlich falsche dpa-Meldung ohne Qualit├Ątskontrolle. Dabei w├Ąre die denkbar einfach: Ein Klick auf Robert-Koch-Institut f├╝hrt direkt zur Quelle.

Doch daf├╝r muss man wachsam sein und Informationen aufmerksam „verarbeiten“. Bei einem Redakteur muss die Alarmglocke anspringen, wenn er „rohe Tomaten, Salatgurken und Blattsalate aus Norddeutschland“ liest. Kann das sein? Denn die Konsequenz ist weitreichend. Dieses Gem├╝se wird sich nicht mehr verkaufen lassen. Auch andernorts wird sich Gem├╝se nicht mehr verkaufen lassen, wenn nicht klipp und klar feststeht „woher“ dieses stammt.

Kaum Herkunftsnachweise – kaum Kennzeichnungen

Leider nutzen viele Menschen das „geistige Nahrungsmittel“ Zeitung nicht mit derselben Aufmerksamkeit. Sie w├╝rden dann n├Ąmlich viel h├Ąufiger fragen, „woher“ die Informationen stammen, die ihnen da vorgesetzt werden.

Aufmerksame Leser wissen l├Ąngst, dass gro├če Teile im „gro├čen Teil“ der Zeitung nicht gegenrecherchierte Agentur- oder PR-Meldungen sind. Und selbst wenn es eigenst├Ąndig verfasste Artikel sind, gibt es h├Ąufig nur eine Quelle und die ist ebenfalls h├Ąufig auch noch tendenzi├Âs.

Auch die Lokal- und Regionalteile der Zeitungen sind voll von Informationen unbekannter Herkunft. Oft werden sie gar nicht angegeben oder verschleiert. Das K├╝rzel „zg“ beispielsweise steht f├╝r „zugeschickt“.

Zeitungsartikel als „C“-Ware

Was die Zeitungen gerne als „1A-Ware“ verkaufen, ist in wirklich nur „B“- oder „C“-Ware, ein wenig umverpackt und aufgeh├╝bscht, aber im Kern einfach nur ein Massenprodukt nicht lokaler oder regionaler Herkunft. Die Zeitungen k├Ânnen diese Agenturmeldungen billiger einkaufen, als wenn sie selbst Redakteure recherchieren lie├čen oder sogar ganz umsonst, wenn sie Pressemitteilungen ver├Âffentlichen. Oder sogar noch etwas verdienen, wenn sie als Artikel getarnte „PR-„Meldungen abdrucken.

Teuer bezahlen muss das der Kunde.

Die medienkritische und immer wieder lesenswerte Internetseite „Bildblog“ berichtete, dass die dpa und andere Agenturen klammheimlich in weiteren Meldungen das Wort „aus“ durch die korrekte Zitierung „in“ ersetzt haben. Ein deutlicher Hinweis an die Leserinnen und Leser fehlt im Mannheimer Morgen, in den Weinheimer Nachrichten und der Rhein-Neckar-Zeitung sowie vermutlich in allen deutschen Zeitungen.

Denn im „Fehler unterstellen“ sind deutsche Medien f├╝hrend – im Fehler eingestehen sind sie Schlusslicht. Qualit├Ąt geht anders. Doch vor einer Darmspiegelung hat das System Angst – man sp├╝rt die Geschw├╝re und will gar nicht genau wissen, wie schlimm es um den Patienten Zeitung schon steht.

Der Gurkenskandal wird vor├╝bergehen, der mediale D├╝nnpfiff wird bleiben. Die Ansteckungsgefahr innerhalb des Mediensystems ist enorm hoch.

Die RNZ berichtet am 26. Mai 2011 die falsche Information "aus Norddeutschland". Quelle: RNZ

Einen Tag sp├Ąter hei├čt es korrekt "in" - eine Klarstellung an die Leser fehlt. Quelle: RNZ

In eigener Sache: Berichte ├╝ber unsere blogs


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. Mai 2011. (Aktualisiert) heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog, weinheimblog, rheinneckarblog, viernheimblog sind lokal-journalistische Informationsplattformen im Internet. Weder der Journalismus, noch das Internet sind neu. Neu ist die Kombination von kritischem Lokaljournalismus im „weltweiten Netz“. Dazu gibt es viele Meinungen. Was andere ├╝ber uns und unseren Journalismus denken – lesen Sie hier. Wir aktualisieren diese Liste seit November 2009 fortlaufend.

sueddeutsche

sueddeutsche.de interviewt Hardy Prothmann.

Der Anspruch ist ein einfacher: Bester Journalismus f├╝rs Lokale. Seit Mai 2009 berichtet das heddesheimblog ├╝ber Heddesheim und manchmal ├╝ber die Gemeindegrenzen hinaus. Seit Dezember 2009 gibt es das hirschbergblog, seit Februar 2010 das ladenburgblog, seit November 2010 das weinheimblog, seit Januar 2011 das rheinneckarblog, seit April 2011 das viernheimblog.

Vorbildfunktion.

Diese Arbeit hat die Aufmerksamkeit vieler Journalisten und Medienmacher ├╝berall in der Republik auf sich gezogen.

Warum? Ganz einfach.

Obwohl der gr├Â├čte Teil des Journalismus in Deutschland im Lokalen stattfindet, gilt der Lokaljournalismus als qualitativ minderwertig. Kein Wunder, ruhen sich doch die meist monopolistischen Lokalzeitungen auf ihrer konkurrenzlosen Position aus.

Lokal = spannend.

Unsere Redaktion h├Ąlt dagegen und beweist seit nunmehr zwei Jahren, dass lokale Themen spannende Themen sind. Lokale Berichterstattung ist eine Herausforderung – die viele Zeitungen seit Jahren nicht mehr annehmen – Radio und Fernsehen schon gar nicht.

Unsere Blogs genie├čen eine hohe Aufmerksamkeit bei den Leserinnen und Lesern – weil sie seri├Âsen, kritischen und meinungsstarken Journalismus bieten. Weil wir recherchieren und nachhaken – die Bratwurstberichterstattung ├╝berlassen wir anderen.

Wir sind davon ├╝berzeugt, dass es wichtig ist, das kommunale „Zeitgeschehen“ abzubilden. ├ťberall auf der Welt leben die Menschen lokal – die Nachrichten ├╝ber das lokale Leben sind der exklusivste Inhalt vor Ort.

Lokal = exklusiv.

Wir berichten auch ├╝ber gro├če Themen der Republik, wir holen diese aber ins Lokale. Wir sind im engen Kontakt mit unseren LeserInnen – ganz pers├Ânlich aber auch ├╝ber neue „Social Media“-Plattformen wie Twitter und Facebook oder Wer-kennt-wen.

„Wir“ sind eine kleine Redaktion mit freien Mitarbeiter, die alle eins verbindet – hohes Engagement.

├ťber die Kommentarfunktion bringen sich die LeserInnen zudem ein und bereichern (meistens) die Berichterstattung. Aktiver Austausch von Fakten, Argumenten und Meinungen ist wichtig f├╝r das Zusammenleben in der Gemeinde.

Finanziert wird unsere Arbeit durch Werbung und die Beratung von Firmen und Institutionen zum Einsatz von Blogs und „Social Media“ – modernes Marketing ist l├Ąngst mehr als die langweilige, teure und passive Zeitungsanzeige. W├Ąhrend Print kontinuierlich verliert, gewinnt das Internet rasant. Immer mehr Menschen lesen und informieren sich online – alle Markstudien belegen diese Tatsache.

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Unsere Blogs bieten also aktiven Journalismus. Und die Arbeit der Redaktion ist transparent.

Seit Anfang Mai 2011 haben wir uns mit anderen Internet-Zeitungen deutschlandweit zusammengeschlossen: istlokal.de ist ein Netzwerk von lokalen Internetmedien, die sich gegenseitig unterst├╝tzen. Zu: Journalismus, Vermarktung, Technik und Recht. Rund 50 Angebote machen derzeit mit.

Kritik = konstruktiv.

Unsere kritische Haltung gef├Ąllt nicht jedem – weil viele durch die unkritische Berichterstattung der „etablierten“ Medien nicht mehr mit Kritik umgehen k├Ânnen.

Kritik bedeutet aus unserer Sicht nicht, dass wir „jemanden schlecht machen“, sondern dass wir aufzeigen, wo es „nicht gut l├Ąuft“, wo etwas zu verbessern ist.

Kritik hei├čt, sich mit einer Sache oder Personen auseinanderzusetzen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Falsche R├╝cksichtnahmen sind in unseren Augen die Garantie daf├╝r, dass sich nichts ver├Ąndert.

Wir „kritisieren“ aber auch immer gerne „positiv“, wenn es „gute“ Nachrichten zu berichten gibt.

Zukunft des Lokaljournalismus.

Deswegen orientieren sich viele andere Journalisten und Redaktionen bereits an unserer Arbeit – die lokale Berichterstattung im Internet gilt vielen als die Zukunft des Lokaljournalismus.

Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist f├╝r diese neue Form des Lokaljournalismus, ist gern gesehener Gast bei Medientagungen. Ob beim Frankfurter Tag des Onlinejournalismus auf Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Hessischen Rundfunks, beim katholischen ifp (Institut zur F├Ârderung publizistischen Nachwuches e.V.) oder bei der Hochschule Darmstadt-Dieburg, um nur drei Beispiele zu nennen.

Diese Zukunft machen wir schon heute. Nachfolgend lesen Sie Artikel, Interviews, Beitr├Ąge von anderen Medien ├╝ber unsere Blogs.
Neueste Beitr├Ąte wie ├╝blich oben.

evangelisch

Portr├Ąt bei evangelisch.de

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog

In eigener Sache: Berichte ├╝ber unsere blogs

Guten Tag!

Ladenburg, 02. Juli 2010. heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog sind lokal-journalistische Informationsplattformen im Internet. Weder der Journalismus, noch das Internet sind neu. Neu ist die Kombination von kritischem Lokaljournalismus im „weltweiten Netz“. Dazu gibt es viele Meinungen. Was andere ├╝ber uns und unseren Journalismus denken – lesen Sie hier. Wir aktualisieren diese Liste seit November 2009 fortlaufend.

sueddeutsche.de interviewt Hardy Prothmann.

Der Anspruch ist ein einfacher: Bester Journalismus f├╝rs Lokale. Seit Mai 2009 berichtet das heddesheimblog ├╝ber Heddesheim und manchmal ├╝ber die Gemeindegrenzen hinaus. Seit Dezember 2009 gibt es das hirschbergblog und seit Februar 2010 das ladenburgblog.

Vorbildfunktion.

Diese Arbeit hat die Aufmerksamkeit vieler Journalisten und Medienmacher ├╝berall in der Republik auf sich gezogen.

Warum? Ganz einfach.

Obwohl der gr├Â├čte Teil des Journalismus in Deutschland im Lokalen stattfindet, gilt der Lokaljournalismus als qualitativ minderwertig. Kein Wunder, ruhen sich doch die meist monopolistischen Lokalzeitungen auf ihrer konkurrenzlosen Position aus.

Lokal = spannend.

Unsere Redaktion h├Ąlt dagegen und beweist seit ├╝ber einem Jahr, dass lokale Themen spannende Themen sind. Lokale Berichterstattung ist eine Herausforderung – die viele Zeitungen seit Jahren nicht mehr annehmen – Radio und Fernsehen schon gar nicht.

Unsere Blogs genie├čen eine hohe Aufmerksamkeit bei den Leserinnen und Lesern – weil sie seri├Âsen, kritischen und meinungsstarken Journalismus bieten. Weil wir recherchieren und nachhaken – die Bratwurstberichterstattung ├╝berlassen wir anderen, wie zum Beispiel dem Mannheimer Morgen und den diversen Anzeigenbl├Ąttern.

Wir sind davon ├╝berzeugt, dass es wichtig ist, das kommunale „Zeitgeschehen“ abzubilden. ├ťberall auf der Welt leben die Menschen lokal – die Nachrichten ├╝ber das lokale Leben sind der exklusivste Inhalt ├╝berall.

Lokal = exklusiv.

Wir berichten auch ├╝ber gro├če Themen der Republik, wir holen diese aber ins Lokale. Wir sind im engen Kontakt mit unseren LeserInnen – ganz pers├Ânlich aber auch ├╝ber neue „Social Media“-Plattformen wie Twitter und Facebook oder Wer-kennt-wen.

├ťber die Kommentarfunktion bringen sich die LeserInnen zudem ein und bereichern (meistens) die Berichterstattung. Aktiver Austausch von Fakten, Argumenten und Meinungen ist wichtig f├╝r das Zusammenleben in der Gemeinde.

Finanziert wird unsere Arbeit durch Werbung und die Beratung von Firmen und Institutionen zum Einsatz von Blogs und „Social Media“ – modernes Marketing ist l├Ąngst mehr als die langweilige, teure und passive Zeitungsanzeige. W├Ąhrend Print kontinuierlich verliert, gewinnt das Internet rasant. Immer mehr Menschen lesen und informieren sich online – alle Markstudien belegen diese Tatsache.

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Unsere Blogs bieten also aktiven Journalismus. Und die Arbeit der Redaktion ist transparent.

Kritik = konstruktiv.

Unsere kritische Haltung gef├Ąllt nicht jedem – weil viele durch die unkritische Berichterstattung der „etablierten“ Medien nicht mehr mit Kritik umgehen k├Ânnen. Kritik bedeutet aus unserer Sicht nicht, dass wir „jemanden schlecht machen“, sondern dass wir aufzeigen, wo es „nicht gut l├Ąuft“, wo etwas zu verbessern ist. Kritik hei├čt, sich mit einer Sache oder Personen auseinanderzusetzen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Falsche R├╝cksichtnahmen sind in unseren Augen die Garantie daf├╝r, dass sich nichts ver├Ąndert.

Zukunft des Lokaljournalismus.

Deswegen orientieren sich viele andere Journalisten und Redaktionen bereits an unserer Arbeit – die lokale Berichterstattung im Internet gilt vielen als die Zukunft des Lokaljournalismus.

Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist f├╝r diese neue Form des Lokaljournalismus, ist gern gesehener Gast bei Medientagungen. Ob beim Frankfurter Tag des Onlinejournalismus auf Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Hessischen Rundfunks, beim katholischen ifp (Institut zur F├Ârderung publizistischen Nachwuches e.V.) oder bei der Hochschule Darmstadt-Dieburg, um nur drei Beispiele zu nennen.

Diese Zukunft machen wir schon heute. Nachfolgend lesen Sie Artikel, Interviews, Beitr├Ąge und auch Twittermeldungen ├╝ber das heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog.

Berichterstattung von anderen Medien ├╝ber unsere Blogs: Neueste Beitrag wie ├╝blich oben.
*Goethe-Institut ├╝ber unsere blogs

Frankfurter Tag des Onlinejournalismus 2010
Wikipedia Heddesheim
Echo online des Darmst├Ądter Echos: Lokaljournalismus 2.0 – Bloggen gegen die Bratwurst
dctp-tv (Spiegel TV, stern tv) interviewt Hardy Prothmann zu blogs und Lokaljournalismus
Hochschule Darmstadt-Dieburg
*S├╝ddeutsche Zeitung interviewt Prothmann zum Lokaljournalismus

evangelisch

Portr├Ąt bei evangelisch.de

ifp im Gespr├Ąch (Video): Der Wert der Nachricht.
ifp M├╝nchen: Die nackte Nachricht ist nichts wert.
realvirtuality. Blog von Alexander Gajic. Erfolgsstory Internet? Hardy Prothmann und das heddesheimblog
reDDakteur: Die Bratwurstk├Âppe haben l├Ąngst die Macht ├╝bernommen.
B5 aktuell – medienmagazin: Zukunft des Lokaljournalismus
woerterladen.de: Unsere Berichterstattung ist kein Bratwurstjournalismus wie beim Mannheimer Morgen.
Der Freitag: Heddesheim gegen das Schicksal
beibrechtels: Detlev Brechtel ├╝ber Lokaljournalismus 2.0
Marian Semm interviewt Hardy Prothmann
Magazin der Autoren: Neues von der Heimatfront
bildblog.de: 6 vor 9
de.krautsource.com: Manteljournalisten und solche, die arbeiten
*Lahrer Bratwurstjournalismus
*Franken-Wiki: Bratwurstjournalist
*heddesheimblog jetzt auf Wikipedia: Heddesheim
*Wikipedia-Autor ├╝ber Bratwurstjournalismus
*Augsburger Allgemeine ├╝ber Bratwurstjournalismus
*Wikipedia: Debatte ├╝ber Bratwurstjournalismus
heddesheimblog: Eintrag auf Wikipedia unter Heddesheim-Medien
Hannoversche Allgemeine Zeitung ├╝ber Bratwurstjournalismus
Ausburger Allgemeine Zeitung ├╝ber Bratwurstjournalismus
Wikipedia: Debatte ├╝ber Bratwurstjournalismus
epd Medien: Bleigie├čen
Netzjournalist: Blaupause statt Bratwurstjournalismus
FAZ: Die Schrittmacher im Internet
Berliner Zeitung: Gegen den Bratwurstjournalismus
epd Medien: Bericht Speerspitze des Hyperlokalen
mediale-aufmerksamkeit.de: Identit├Ątskrise des Journalismus
Blog nz-online.de: Interview Was ist ein Bratwurstjournalist?
Tweets: Gezwitscher Gezwitschertes
wupperblog.de: Bericht Bei der WZ gehen die Uhren anders (2)
Die Zukunft des Lokaljournalismus – Nur in Heddesheim?
Freitag: Bericht Studie zum Journalismus
gunnarsohn.wordpress.com: Bericht Warum Verleger weinen w├╝rden und die Blockadestrategie gegen Google verlogen ist
besser-online.info Tagung
bjoern-sievers.de: Analyse Die Zukunft der Medien. Oder: Jeff Jarvis, kritisch gelesen.
Frank Wenz, tumblr: Hyper-lokaler Journalismus
meedia.de: Interview „Ich bin die Zukunft des Lokaljournalismus“
blog.kooptech.de: Forschung Begrenzter Journalismus: Was beeinflusst die Entfaltung eines Qualit├Ątsjournalismus
evangelisch.de: Portr├Ąt Blog statt Zeitung: Gegen Bratw├╝rste und Wetterg├Âtter
mediaberater-blog: Bericht Lokaljournalismus gegen Mannheimer Morgenpost
SPD Heddesheim: Meinung Nachlese zur ÔÇ×Erkl├Ąrung der Gemeinderatsfraktion B├╝ndnis90/Die Gr├╝nenÔÇť am 06. Oktober 2009
mediencity.de: Lokal, hyperlocal, nicht egal – Experimente mit Lokaljournalismus im Web
berliner-journalisten.com: Dokumentation Lokal total: Von Null auf 500 000
www.mediencity.de: Analyse Lokal, hyperlokal, nicht egal: Experimente mit Lokaljournalismus im Web
onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog