Freitag, 20. Juli 2018

Nach vierwöchiger Winterpause

Neuigkeiten des Automuseums Dr. Carl Benz

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Ein Maybach von 1939 gibt es als Leihgabe im Automuseum zu bewundern. Foto: Automuseum Dr. Carl Benz

 

Ladenburg, 14. Januar 2014. (red/pm) Nach einer kurzen Winterpause von vier Wochen öffnet das Automuseum Dr. Carl Benz am 18. Januar wieder seine Tore. Neuer Star im Museum ist der Maybach SW 42 aus dem Baujahr 1939. [Weiterlesen…]

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Brantner ĂŒber ihren Umzug von BrĂŒssel nach Berlin

Neuanfang in der Hauptstadt

Franziska Brantner wurde am 22. September ĂŒber die Landesliste in den Bundestag gewĂ€hlt. KĂŒnftig will sie hĂ€ufiger im Wahlkreis prĂ€sent sein. Foto: Paul Blau

Franziska Brantner wurde am 22. September ĂŒber die Landesliste in den Bundestag gewĂ€hlt. KĂŒnftig will sie hĂ€ufiger im Wahlkreis prĂ€sent sein. Foto: Paul Blau

 

Berlin/Heidelberg/Rhein-Neckar, 05. November 2013. (red/ld) Am Wahlabend hatte Franziska Brantner (GrĂŒne) noch gezittert. Dann hatte es doch noch fĂŒr einen Listenplatz im Bundestag gereicht. FĂŒr die frĂŒhere Europaabgeordnete bedeutete das einen neuen Job und einen neuen Anfang in Berlin. Wie sie sich dort zurechtfindet, erzĂ€hlte sie uns im Interview. [Weiterlesen…]

Vortrag am 10. Oktober im Domhof

„Mit scharfem Schwert und spitzer Feder“

Ladenburg, 01. Oktober 2013. (red/pm) Mit Kaiser Friedrich Barbarossa und Graf Poppos Angriff auf die Schauenburg befasst sich Christian Burkhart aus Dossenheim im Rahmen seines Vortrags am 10. Oktober um 19:30 Uhr im Domhof. [Weiterlesen…]

Veranstalter und Organisatoren ziehen positive Bilanz

Turnfest bewegte die Metropolregion

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9.000 Aktive feierten beim großen Festzug den Beginn des Turnfestes in der Metropolregion Rhein-Neckar. Der Auftakt fĂŒr sieben Tage „Leben in Bewegung“.

 

Rhein-Neckar, 28. Mai 2013. (red/aw) Erstmals in der Turnfest-Geschichte hat mit der Metropolregion Rhein-Neckar eine ganze Region die Rolle des Gastgebers ĂŒbernommen. Das Konzept ist aufgegangen: Das Turnfest hat getreu dem Motto „Leben in Bewegung“ und Dank einer guten Zusammenarbeit mit allen 22 beteiligten StĂ€dten und Gemeinden die Region sieben Tage lang in Bewegung gebracht. [Weiterlesen…]

7. Ladenburger Kriminacht

Christian von Ditfurth: Tod in Kreuzberg

Ladenburg, 28. Mai 2013. (red/pm) Am 20. Juni geht es in Ladenburg spannend zu. Bei der 7. Ladenburger Kriminacht liest Christian von Ditfurth aus seinem Roman „Tod in Kreuzberg“. [Weiterlesen…]

Vortrag von Dr. Andrew B. Denison

“Germany and America in Obama®s Second Term”

Ladenburg, 27. April 2013. (red/pm) Die verbliebene Weltmacht USA verlagern ihren Schwerpunkt in den Pazifik. Dennoch sind die Signale z.B. des neuen Außenministers Kerry unĂŒbersehbar. Europa bleibt im Spiel und Deutschland bleibt der zentrale europĂ€ische GesprĂ€chspartner der USA bei den großen Themen der Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Herr Dr. Andrew B. Denison hĂ€lt am Mittwoch, 15.05.2013, 18.00 Uhr in der Aula des Carl-Benz-Gymnasiums ĂŒber das Thema “Germany and America in ObamaÂŽs Second Term” einen Vortrag. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt. [Weiterlesen…]

Laut Landtagsabgeordnetem Uli Sckerl bedroht die EU die kommunale Wasserverorgung

Trinkwasser bald nur noch fĂŒr Reiche?

Schriesheim/Rhein-Neckar, 05. MĂ€rz 2013. (red/zef) Schwerpunktthema der GrĂŒnen Kreisversammlung am 28. Februar war etwas, das jeden betrifft: Die Wasserversorgung. Am 28. Juli 2010 erklĂ€rten die Vereinen Nationen den Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht. Das Problem ist jedoch: Dies ist gesetzlich nicht bindend. Laut Uli Sckerl, dem Vorsitzenden der GrĂŒnen Rhein-Neckar, möchte nun die EuropĂ€ische Kommission, die Regierung der EU, dieses Recht unterlaufen. Bereits 1,2 Millionen BĂŒrgerInnen der EU haben sich in einer EuropĂ€ischen BĂŒrgerinitiative (EBI) dagegen ausgesprochen. [Weiterlesen…]

Verteidigungsminister zu Guttenberg ist zurĂŒckgetreten


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Berlin, 01. MĂ€rz 2011. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist zurĂŒckgetreten. Um 11:16 Uhr verkĂŒndete der wegen PlagiatsvorwĂŒrfen in Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit in die Kritik geratene CSU-Politiker seinen RĂŒckzug von allen politischen Ämtern. Kanzlerin Merkel war im Vorfeld von ihm informiert worden. FĂŒr die Landtagswahlen in Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz kommen AffĂ€re und RĂŒcktritt zur „Unzeit“.

Von Hardy Prothmann

Karl-Theodor zu Guttenberg ist am 01. MĂ€rz 2011 von seinem Amt als Verteidigungsminister zurĂŒckgetreten. Bild: wikipedia/Peter Weis

„Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens“, sagte Guttenberg bei seiner Stellungnahme zu seinem RĂŒcktritt, die per Telefon im Sender n-tv ĂŒbertragen wurde. FĂŒr eine LiveĂŒbertragung per Kamera war die AnkĂŒndigung offenbar zu plötzlich gekommen. „Ich gehe ihn nicht nur wegen der Diskussion ĂŒber meine Doktorarbeit, sondern auch wegen der Frage, ob ich die AnsprĂŒche , die ich selbst an mich stelle, noch erfĂŒllen kann“, berichtet Spiegel Online.

Offensichtlich ist der Druck auf den „Shooting-Star“ der konservativen Parteien zu groß gewesen. Die VorwĂŒrfe wiegen schwer: zu Guttenberg habe nur ein mĂ€ĂŸiges 1. Juristisches Staatsexamen abgelegt, sei dann mit „Sondergenehmigung“ zur Promotion zugelassen worden und habe dann zum einen den Parlamentarischen Dienst unzulĂ€ssiger Weise mit Recherchen beschĂ€ftigt sowie in hunderten von FĂ€llen Zitate von Quellen in seiner Doktorarbeit nicht kenntlich gemacht.

ZunĂ€chst wurde er von einer Welle der Sympathie bezĂŒglich seiner Person gestĂŒtzt. Besonders die Bild-Zeitung gab dem Minister mediale RĂŒckendeckung. Auch aus der Partei wurden zunĂ€chst alle VorwĂŒrfe als „lĂ€cherlich“ zurĂŒckgewiesen. Auch der Doktorvater, der „renommierte“ Jurist Peter HĂ€berle bezeichnete die PlagiatsvorwĂŒrfe zunĂ€chst als „absurd“, sprach dann aber von „schwerwiegenden MĂ€ngeln“.

Mehrere zehntausend Wissenschaftler hatten sich in einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gewandt und sprachen von „Verhöhnung“ aller wissenschaftlicher Mitarbeiter, wenn die Behauptung aufrecht erhalten wĂŒrde, zu Guttenberg habe nicht „bewusst getĂ€uscht“.

ZunĂ€chst hatten rund 80 Professoren der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t hatten sich am 24. Februar 2011 an den Bayerischen Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) gewandt und hatten ein „klares Bekenntnis zu wissenschaftlichen Standards“ verlangt, was dieser auch unumwunden bestĂ€tigt hat.

Mehrere Initiativen und massive Kritik letztlich auch aus den Reihen der CDU und CSU haben letztlich den Druck auf Karl-Theodor zu Guttenberg am Ende so erhöht, dass er heute seinen RĂŒcktritt verkĂŒnden musste: „Ich habe die Grenzen meiner KrĂ€fte erreicht“, sagte zu Guttenberg vor der „Hauptstadtpresse“.

FĂŒr die LandtagswahlkĂ€mpfe in Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz dĂŒrfte der RĂŒcktritt deutliche Folgen fĂŒr die CDU und FDP haben. Beide Parteien haben sich kritiklos an zu Guttenberg positioniert und den Plagiator mit deutlichen Bekenntnissen gestĂŒtzt.

„Er hat einen Fehler gemacht, er hat sich entschuldigt und steht dazu“, sagte MinisterprĂ€sident Stefan Mappus (CDU) noch am Montag in Stuttgart. Das spreche fĂŒr eine gewisse GrĂ¶ĂŸe.

„Auch in stĂŒrmischen Zeiten stehen wir ganz eng zusammen“, sagte CDU-GeneralsekretĂ€r Thomas Strobl laut Medienberichten. Er freue sich auf die acht Auftritte des Verteidigungsministers im baden-wĂŒrttembergischen Wahlkampf. zu Guttenberg sei eine „herausragende Persönlichkeit“.

Politische Strategen rechnen mit Verlusten von bis zu sechs Prozent durch den RĂŒcktritt des Ministers. Besonders in Baden-WĂŒrttemberg gilt der Wahlausgang als „eng“ – in Umfragen lag eine Koalition von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen und SPD zeitweise knapp ĂŒber der Regierungskoalition aus CDU und FDP. Diese „Prognose“ könnte sich nun deutlicher in Richtung GrĂŒn/Rot verschieben.