Mittwoch, 22. November 2017

Keine Verletzten - 16.000 Euro Sachschaden

Verkehrsunfall in der Schwarzkreuzstraße

Ladenburg, 19. Dezember 2014. (red/pm) Nach Informationen des Polizeipr√§sidiums Mannheim ereignete sich am Dienstagabend in der¬†Schwarzkreuzstra√üe ein Verkehrsunfall mit einem Sachschaden in H√∂he von 16.000 Euro. In Richtung Ortsausgang Ladenburg war ein 28-j√§hriger Ford-Fahrer auf der¬†Schwarzkreuzstra√üe unterwegs. Er √ľbersah an der Kreuzung¬†Preysingstra√üe einen von rechts kommenden 24-j√§hrigen Jaguar-Fahrer und kollidierte mit diesem. Durch die Wucht des Aufpralls kam¬†der 28-J√§hrige mit seinem PKW ins Schleudern. Dabei stieg er im weiteren Verlauf gegen ein¬†auf der anderen Stra√üenseite stehendes Verkehrsschild sowie einen geparkten Ford. Alle Autos wurden so stark besch√§digt, dass sie angeschleppt werden mussten. Verletzt wurde niemand.

PKW von Fahrbahn abgekommen und in Böschung gefahren

Autofahrer unverletzt

Ladenburg, 26. Oktober 2014. (red/pm) Ein 60-j√§hriger Mann aus dem¬†Rhein-Neckar-Kreis ist am sp√§ten Mittwochabend von der Fahrbahn der¬†Landesstra√üe L597 zwischen Ilvesheim und Ladenburg abgekommen. [Weiterlesen…]

Autobahn wurde wegen Aufräumarbeit gesperrt

Mehrere Verletzte durch Autounfall

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. September 2012. (red/pol) Am Sonntag ereignete sich auf der L 598 (Gemarkung Kirchheim) kurz nach 00:00 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Ein 29 Jahre alter Fahrer eines BMW fuhr in Richtung Sandhausen und wollte kurz nach der Abfahrt zur B 535 wenden. Hierbei √ľbersah er einen Mazda, welcher in dieselbe Richtung fuhr.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Der Fahrer aus Leimen bremste noch ab, konnte einen Zusammensto√ü aber nicht mehr verhindern. Durch den Unfall wurde der 22-j√§hrige Beifahrer im Mazda schwer verletzt. Die 18-j√§hrige Mitfahrerin im Mazda, die 25-j√§hrige Beifahrerin im BMW und der Verursacher wurden leicht verletzt. Alle wurden in umliegende Krankenh√§user eingeliefert. √úber die Schwere der Verletzungen k√∂nnen keine Angaben gemacht werden.

Beide unfallbeteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden betr√§gt mehrere tausend Euro. Zur Unfallaufnahme und den Bergungs-/Aufr√§umarbeiten musste die L 598 in der Zeit von 00:12 Uhr bis 01:30 Uhr gesperrt werden.“

Gro√üeinsatzlage in Dossenheim – Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg √ľben gemeinsam


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Ansprache und Zuwendung sind wichtig im Notfall.

Dossenheim/Rhein-Neckar, 27. September 2011. (red) Am vergangenen Samstag heulten Einsatzsirenen in Dossenheim. Feuerwehren aus sechs Orten und zwei Werkfeuerwehren mussten Br√§nde l√∂schen und Personen retten. Ein gro√ües Spektakel f√ľr die Bev√∂lkerung, die die √úbungseins√§tze interessiert verfolgte, aber auch eine notwendige √úbung, um die Zusammenarbeit der Wehren zu verbessern.

Von Hardy Prothmann

W√§hrend die Feuerwehren Dossenheim und Schriesheim gerade einen Brand im katholischen Kindergarten in der Wilhelmstra√üe bek√§mpfen, kommt die Meldung, dass ein Fahrzeug feststeckt. Geparkte Autos verhindern das Durchkommen. Eine Katastrophe im Ernstfall. Die wichtigsten Ausr√ľstungsgegenst√§nde schleppen die Feuerwehrleute zu Fu√ü zum Einsatzort. Kostbare Rettungszeit vergeht. Leider nehmen viele Autofahrer keine R√ľcksicht auf ein gutes Durchkommen der Rettungskr√§fte.

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Vorbereitung und Team-Work.

Im verrauchten Kindergarten werden zwei vermisste Personen gesucht Рein Erwachsener und ein Kind. Über das Fenster wird ein Kind gerettet, der Erwachsene wird versorgt und aus dem Gebäude getragen.

Kurz drauf ruft der n√§chste Einsatz. Ein Blitzschlag ist auch hier der Ausl√∂ser. Brannte im Kindergarten der Stromverteilerkasten, ist es in der Schule ein Kabelbrand. Ein Lehrer steckt mit 25 Kindern im dritten Stock fest, sie fl√ľchten sich auf zwei Dachterrassen der Neuberg-Schule. Das Treppenhaus ist ohne Atemschutz nicht passierbar.

Die Drehleitern aus Schriesheim und Ilvesheim bringen sich in Position und holen die Personen in den K√∂rben vom Dach. Eine Person ist so schwer verletzt, dass sie mit der Trage gerettet werden muss. Au√üerhalb des Gefahrenbereichs √ľbernehmen die Rettungsdienste die Verletzten. L√∂schfahrzeuge aus Altenbach, Ursenbach und Ilvesheim und der Firma Metzeler (Edingen-Neckarhausen) werden in Stellung gebracht und der Brand bek√§mpft, w√§hrend parallel die Rettung l√§uft.

Als wären die Wehren nicht schon genug gefordert, kommt der dritte Notruf. Im Neuberg-Schwimmbad hat es einen Chemikalienunfall gegeben. Es hat sich Chlorgas gebildet, ein Hausmeister muss gerettet werden. Mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug wird die Lage gecheckt, aus Edingen, Neckarhausen und von den Chemischen Betrieben Ladenburg kommen Löschfahrzeuge zum Einsatzort. Die Dekontaminierungseinheit aus Neckarhausen ist vor Ort. Die Feuerwehr Ladenburg misst die Schadstoffbelastung. Unter Atemschutz wird der Verletzte gerettet.

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Chemieunfall - die Zeit läuft, jede Sekunde zählt.

Der vierte Einsatz findet in der Schulstra√üe, Ecke Bachstra√üe statt. Ein Pkw ist wegen √ľberh√∂hter Geschwindigkeit in eine Mauer geknallt. Der Fahrer ist verletzt und eingeklemmt. Betriebsstoffe laufen aus. Die Heddesheimer Feuerwehr muss das Fahrzeug aufschneiden, bevor sie die Person retten kann. Mit hydraulischem Werkzeug spreizen und zerschneiden sie die Karosserie (des Schrottautos). Als das Dach weg ist, wird der Verletzte f√ľr den Rettung aus dem Auto vorbereitet. Ein Rettungskorsett wird angelegt.

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Rettung - möglichst schonend.

Weit √ľber 100 Kr√§fte sind im Einsatz – die Szenarien vielf√§ltig, aber „alltagstauglich“ – so k√∂nnte es auch in wirklich sein. Die √úbung erm√∂glicht es, Schwachstellen zu finden und zu verbessern.

Eine offensichtliche war, dass bei keinem Einsatz alle oder die meisten Wehren des Unterkreises Ladenburg gleichzeitig beteiligt waren – doch nur dann muss man sich auch koordinieren. Sicherlich sind den Fachleuten von den Feuerwehren alle Dinge aufgefallen, die nur Fachleute erkennen k√∂nnen. Immerhin war der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh vor Ort und beobachtete die Eins√§tze. Was ihm nicht auffallen konnte – die verletzte Person auf dem Dach der Schule blieb √ľber lange Minuten hinweg unversorgt und ohne Ansprache, obwohl bereits Feuerwehrkr√§fte auf dem Dach waren. Auch beim Einsatz am Pkw fiel auf, dass ein Feuerwehrmann minutenlang mit einem Noth√§mmerchen die Frontscheibe bearbeitete, um ein Loch f√ľr die S√§bels√§ge zu schaffen, was aber nicht gelang. Ein Schnitt mit der hydraulischen Schere in die A-S√§ule erzeugte dann ein Loch. Mit der S√§bels√§ge (einer Art Stichs√§ge) wurde die verklebte Scheibe dann herausgetrennt.

 

Das sind Details, doch kommt es oft genau darauf an. Im Gro√üen und Ganzen waren die Zuschauer sicherlich beeindruckt vom Einsatzwillen und wie innerhalb k√ľrzester Zeit eine Rettung geplant, aufgebaut und durchgef√ľhrt wird. Und man musste nicht zwei Mal hinschauen, um zu sehen, wie anstrengend das ist. Die verschwitzen Gesichter der Feuerwehrleute zeigten die Strapazen eindeutig.

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Rettung aus schwindeleregenden Höhen.

Unsere Bildergalerie zur √úbung finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de