Donnerstag, 21. September 2017

Sonderschulpflicht soll im nÀchsten Schuljahr fallen

Sckerl: „Noch weit von Inklusion entfernt“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 03. Dezember 2014. (red/ld) Die Landesregierung strebt an, die Inklusion von Kindern mit Behinderungen an Schulen voranzutreiben. DafĂŒr ist fĂŒr das kommende Jahr eine Änderung des Schulgesetzes vorgesehen, die bereits im nĂ€chsten Schuljahr greifen soll. SonderschulpĂ€dagogen stehen diesen PlĂ€nen kritisch gegenĂŒber. Ebenso Eltern von Kindern mit Behinderung. Am Dienstag kamen diese mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Sckerl (GrĂŒne) zu einer Diskussionsrunde im Ladenburger Domhof zusammen. Dazu hatte der Ladenburger Ortsverband von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen eingeladen. [Weiterlesen…]

Freie WĂ€hler nominieren Kandidaten fĂŒr die Kreistagswahl

Der Ilvesheimer Peter Riemensperger fĂŒhrt die Liste an

Ilvesheim/Edingen-Neckarhausen/Ladenburg, 06. Februar 2014. (red/pm) Die Freien WĂ€hler haben am 04. Februar im Ilvesheimer Gasthaus „Adler“ ihre Kandidaten zur Kreistagswahl fĂŒr den Wahlkreis 4, dem Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim und Ladenburg angehören, nominiert. [Weiterlesen…]

Schule erringt bei Fremdevaluation Spitzenergebnisse

Astrid-Lindgren-Schule landesweit unter den besten drei Prozent

Ladenburg, 06. Februar 2014. (red/jsc) Die Astrid-Lindgren-Schule hat bei einer „Fremdevaluation“ herausragende Bewertungen bekommen. Mit diesen rangiert die Ladenburger Schule im oberen Drittel aller Schulen in Baden-WĂŒrttemberg, sagt Schulleiterin Monika Maier. Sie forderte den Gemeinderat dennoch dazu auf, Gelder fĂŒr die Schulsozialarbeit bereitzustellen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat: Kinderbetreuung in Ladenburg

„Gute Erfahrung mit privaten TrĂ€gern“

Ladenburg, 17. MĂ€rz 2011. (red/sap) In gleich drei Tagesordnungspunkten auf der Ladenburger Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch, 14. MĂ€rz 2012, ging es um die Kinderbetreuung.  Heiß diskutiert wurde die geplante Ganztagsbetreuung in der Astrid-Lindgren-Schule durch einen privaten TrĂ€ger.

Von Sabine Prothmann

Zu der örtlichen Bedarfsplanung fĂŒr die Betreuung in Ladenburger Kindereinrichtungen fĂŒr das laufende Kindergartenjahr 2011/2012 berichtete BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, dass unverĂ€ndert insgesamt 368 KindergartenplĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen. 380 Kinder im Geburtszeitraum 01. September 2005 bis 31. August 2008 haben einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz im Kindergartenjahr 2011/2012.

FĂŒr das Kindergartenjahr 2012/2013 stehen wiederum insgesamt 368 KindergartenplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Aber dann haben 406 Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz.

Der tatsÀchliche Bedarf, so Ziegler, sei niedriger:

„Der Anspruch wird nie ganz ausgeschöpft.“

Zudem wurde festgestellt, dass der Bedarf an PlĂ€tzen fĂŒr Kinder ĂŒber drei Jahren rĂŒcklĂ€ufig sei, der Bedarf an PlĂ€tzen fĂŒr Kinder unter drei Jahren aber weiterhin steige.

GemĂ€ĂŸ der Zahlen hĂ€lt die Verwaltung die anerkannte Gruppenzahl der Ladenburger KindergĂ€rten der Stadt und der konfessionellen TrĂ€ger auch im nĂ€chsten Kindergartenjahr fĂŒr erforderlich.

Nach Ansicht der Verwaltung sollte auch im kommenden Kindergartenjahr das Angebot zur Kleinkindbetreuung von privaten Anbietern, Kinder-Laden-Burg e.V., Postillion e.V. und Pfiff e.V., uneingeschrÀnkt aufgenommen werden.

Zudem wies der BĂŒrgermeister auf den ab dem 01. August 2013 geltenden Rechtsanspruch fĂŒr alle Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr hin.

Als wichtiges Element in der Kleinkindbetreuung bezeichnete der BĂŒrgermeister die zwölf TagesmĂŒtter in Ladenburg, die bis zu insgesamt 35 Kinder betreuen zu können.

„Gute Erfahrung mit privaten TrĂ€gern“

Prof. Dr. Rainer Beedgen (CDU) unterstrich das starke Engagement der privaten TrÀger:

„Damit haben wir gute Erfahrung gemacht. Und teilweise sind die Privaten fortschrittlicher als wir.“

In seinem Statement lobte Gemeinderat Sascha Barembruch (SPD) zum einen die gute Zusammenarbeit der KinderbetreuungsstĂ€tten und der Stadt und zum anderen die grĂŒn-rote Landesregierung. „Sie lĂ€sst uns als Kommune nicht im Stich“, das Geld, was hier investiert werde, wirke nachhaltig durch die Förderung der Kinder.

„Den Mix (öffentliche und private TrĂ€ger) begrĂŒĂŸen wir“, sagte Wolfgang Luppe (FDP).

Der örtlichen Bedarfsplanung wurde einstimmig zugestimmt.

Ganztagsbetreuung an der Astrid-Lindgren-Schule

Heiß diskutiert wurde der Antrag zur Einrichtung einer privaten ganztĂ€gigen Betreuung von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern an der Astrid-Lindgren-Schule.

Im Moment gibt es an der Astrid-Lindgren-Schule eine Kernzeitbetreuung mit einer KapazitÀt von 30 PlÀtzen. Mit den AbgÀngen und Neuanmeldungen ist es abzusehen, dass die Kernzeitbetreuung auch zum Schuljahresanfang 2012/2013 voll ausgelastet ist.

Eine Nachmittagsbetreuung gibt es momentan dort nicht.

Da aber dort ein Bedarf an ganztĂ€giger Betreuung bestĂŒnde, haben betroffene Eltern die Initiative entwickelt, einen Verein zu grĂŒnden, der ein ganztĂ€giges Betreuungsangebot anbietet.

In der nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderates im Februar 2012 wĂŒrde ĂŒber dieses Konzept mit positiver Tendenz beraten. Daraufhin haben die Initiatoren eine Bedarfsabfrage im Einzugbereich der Astrid-Lindgren-Schule durchgefĂŒhrt und das Ergebnis war so positiv, dass die Initiatoren ihr Betreuungskonzept als realisierbar bezeichnen.

Verzichtet Stadt auf Kernzeitbetreuung?

Bei den Verhandlungen zwischen Stadtverwaltung, Initiatoren und Schulleitung hat sich folgender Rahmen ergeben:

  • Das Angebot des kĂŒnftigen Vereins ist nur dann wirtschaftlich darstellbar, wenn die Stadt Ladenburg ihr Angebot der Kernzeitbetreuung an der Astrid-Lindgren-Schule aufgibt und diese dem kĂŒnftigen Verein ĂŒberlĂ€sst.
  • Der Verein kann die RĂ€ume und das AußengelĂ€nde sowie die Sporthalle der Schule kostenlos mitbenutzen. Sowie auch das Mobilar.
  • Die Stadt Ladenburg baut eine KĂŒchenzeile ein und trennt diese rĂ€umlich ab. Die KĂŒche wird von der Stadt erstausgestattet und kann wĂ€hrend der Unterrichtszeit von der Schule benutzt werden.
  • Der Verein erhĂ€lt von der Stadt keine finanziellen Zuwendungen; das Personal wird vom Verein eigenverantwortlich eingestellt.
  • Die Betragsgestaltung obliegt dem Verein. Das pĂ€dagogische Konzept wird mit der Schulleitung abgestimmt.

„Stadt bislang verlĂ€sslicher Partner“

Die Stadt sei bislang ein verlÀsslicher Partner gewesen, hatte ein Vater in der Fragestunde der Einwohner angemerkt:

„Wie ist das jetzt mit einem privaten Anbieter und wie sieht das mit den Kosten aus?“

BĂŒrgermeister Ziegler verwies diesbezĂŒglich auf einen Infoabend am 20. MĂ€rz 2012, falls der Beschlussvorschlag angenommen wĂŒrde.

Ziegler betonte, die Stadt verzichte im Sinne der SubsidaritÀt und TrÀgervielfalt auf eine eigene Betreuung und der Verein biete ein gleichwertiges Angebot.

Die Stadt mĂŒsste fĂŒr die KĂŒchenzeile und Erstausstattung 14.000 Euro investieren.

„Der Staat (Stadt) muss nicht alles machen“

„Wir werden zustimmen“, erklĂ€rte Beedgen (CDU). Er verstehe die Bedenken bei VerĂ€nderungen, aber der „Staat (Stadt) muss nicht alles machen“. So haben man mehr Chancen mehr Kinder zu betreuen. Seine Fraktion sei froh ĂŒber die private Initiative in der Weststadt, „wir heiraten ja nicht“, unterstrich Beedgen.

Auch seine Fraktion sehe darin eine gute Chance fĂŒr einen Austausch zwischen Stadt und privatem TrĂ€ger, so Bernd Garbaczok (SPD). Zudem regte er an die beiden Damen der Kernzeitbetreuung bei dem neuen Betreuungskonzept einzubinden.

„Es muss einen Versuch wert sein“, meinte auch Gudrun Ruster (FW). Wenn der Verein scheitere, wovon sie nicht ausgehe, „dann sind wir als Stadt gefragt, die gleiche pĂ€dagogische QualitĂ€t auch fĂŒr die Weststadt zu bieten.“

Ingrid Dreier stellte fĂŒr die GLL den Antrag, dass die Betreuung in stĂ€dtischer Hand bleibe. Hier seien Fachleute gefragt. Die Betreuung der SchĂŒler dĂŒrfe nicht nur von engagierten Menschen ĂŒbernommen werden, sondern mĂŒsse auch von fachlich ausgebildeten PĂ€dagogen ĂŒbernommen werden.

„Stadt soll neben der Kernzeit- auch die Nachmittagsbetreuung ĂŒbernehmen“

„Wir stimmen nicht generell gegen die Betreuung“, sondern die GLL wolle dass die Stadt neben der Kernzeit- auch die Nachmittagsbetreuung ĂŒbernehme.

„Der Staat soll nur das machen, was der BĂŒrger nicht kann“, meinte Wolfgang Luppe (FDP) und weiter „wir sehen keinen qualitativen Unterschied bei den Mitarbeiterinnen der Kernzeitbetreuung“.

Der Verein habe angekĂŒndigt, auch pĂ€dagogisches Personal, nĂ€mlich eine Erzieherin, einzusetzen, so entstehe eine Mischform, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister.

Provokativ meinte Dr. Peter Hilger (FW):

Wir kennen Kinder von PĂ€dagogen und Psychologen, die miserabel erzogen wurden.

Ilse Schummer (SPD) entgegnete scharf, man solle einen Beruf nicht in dieser Art herabwĂŒrdigen.

Der Antrag der GLL wurde bei zwei BefĂŒrwortungen abgelehnt.

Auf Bitte von Ingrid Dreier stimmte BĂŒrgermeister Ziegler den Beschlussvorschlag der Verwaltung in einer Einzelabstimmung ab.

Bei zwei Gegenstimmen (GLL) beschloss der Gemeinderat, dass die Stadt Ladenburg im Sinne der SubsidaritÀt und TrÀgervielfalt darauf verzichte, eine Ganztagsbetreuung in stÀdtischer TrÀgerschaft einzurichten.

Bei einer Gegenstimme (Dreier) und einer Enthaltung (Spangenberg) wurde der Vorschlag der Verwaltung, die stÀdtische Kernzeitbetreuung zum Schuljahresende aufzugeben, angenommen.

Bei einer Enthaltung (Dreier) wurde beschlossen, der Einrichtung einer privaten Ganztagesbetreuung an der Astrid-Lindgren-Schule grundsÀtzlich zuzustimmen.

Einstimmig wurde beschlossen, die Ganztagesbetreuung dem zu grĂŒndenden Verein, in den RĂ€umen der Schule zu gestatten, sowie die Mitbenutzung der RĂ€umlichkeiten. Zudem wurde der Investition von 14.000 Euro fĂŒr den Einbau der KĂŒche sowie der Erstausstattung zugestimmt.

Neue Hortgruppe in der Dalberg-Grundschule?

Der dritte Tagesordnungspunkt zur Kinderbetreuung war die Entwicklung der Hortbetreuung in der Dalberg-Grundschule.

In der Hortbetreuung an der Dalberg-Grundschule sind zur Zeit alle vorhandenen 50 PlÀtze belegt. Zum Schuljahresende 2011/2012 verlassen neun Kinder die Hortbetreuung, sieben Kinder stehen seit lÀngerer Zeit auf der Warteliste, diese benötigen sofort einen Hortplatz. Zum Schuljahresbeginn 2012/2013 liegen bereits jetzt 26 Anmeldungen vor. Somit ergibt sich ab dem neuen Schuljahr aus heutiger Sicht ein Bedarf von momentan 74 HortplÀtzen.

Nachdem im Haus des Kindes im Obergeschoss durch den Auszug der Merian-Realschule RĂ€ume frei geworden sind, besteht die Möglichkeit, die bestehenden Hortgruppen zu vergrĂ¶ĂŸern. Nach RĂŒcksprache mit dem Kommunalverband Jugend und Soziales können aufgrund der zusĂ€tzlichen zur VerfĂŒgung stehenden RĂ€ume 18 weitere Kinder aufgenommen werden. Somit stehen ab dem neuen Schuljahr im Hort 68 PlĂ€tze zur VerfĂŒgung.

Die Ausweitung des Hortes um 18 Kinder kann mit dem bestehenden Personal pĂ€dagogisch nicht bewĂ€ltigt werden. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass auch an der Dalberg-Schule und damit auch im Hort die Inklusion von entsprechend bedĂŒrftigen Kindern grundsĂ€tzlich möglich sein soll.

Deshalb werde aus Sicht der Verwaltung die Aufstockung des pĂ€dagogischen Personals mit einer Fachkraft vor allem fĂŒr den Nachmittag notwendig. Die wöchentliche Arbeitszeit wĂŒrde 26 Stunden umfassen.

FĂŒr die Einrichtung der zusĂ€tzlichen RĂ€umlichkeit ist eine weitere Gaderobe mit RanzenfĂ€chern erforderlich, die Kosten hierfĂŒr betragen rund 8.000 Euro. Aufgrund der erhöhten Kinderzahl ist die herkömmliche SpĂŒlmaschine durch eine IndustriespĂŒlmaschine zu ersetzen, außerdem werden zwei WĂ€rmebehĂ€lter, zusĂ€tzliches Geschirr und ein zusĂ€tzlicher Schrank fĂŒr die KĂŒche notwendig. HierfĂŒr werden rund 7.600 Euro benötigt.

FĂŒr die zusĂ€tzliche Fachkraft wĂŒrden jĂ€hrlich Kosten in Höhe von 31.300 Euro anfallen, die Arbeitszeit der KĂŒchenkraft muss infolge der erhöhten Kinderzahl tĂ€glich um eine halbe Stunde verlĂ€ngert werden, damit sind Kosten in Höhe von 1.600 Euro jĂ€hrlich verbunden.

Durch die Neuaufnahme von 18 Kindern können zusÀtzliche ElternbeitrÀge in Höhe von rund 30.800 Euro vereinnahmt werden.

Die laufenden Kosten des Hortes wĂŒrden sich bei dieser Vorgehensweise um etwa 2.100 Euro pro Jahr erhöhen.

Erst Anmeldezahlen, dann Personal

Man mĂŒsse erst mal sehen, wie das erweiterte Angebot angenommen werde, dann könne man ĂŒber mehr Personal sprechen, so Beedgen (CDU).

„Ich kann es nicht verantworten bei 18 Kindern mehr mit gleichem Personal ĂŒber zwei Stockwerke zu arbeiten“, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler.

Die Erweiterung der Hortgruppe bezeichnete Petra Erl (SPD) als wichtiges Signal. „Aber auch wir wollen erst zahlen“ und eventuell benötige man auch keine Fachkraft. Deshalb schlug die SPD-Fraktion vor, bei zehn weiteren Kindern, fĂŒr 20 Stunden eine Nichtfachkraft zusĂ€tzlich anzustellen. Damit könne man die Zeiten, die am meisten benötigt werden, abdecken, so Erl.

„Wir stimmen zu“, war die einhellige Meinung von FW und FDP.

Fachkraft oder Nichtfachkraft?

Es sind ElterngesprĂ€che, Elternberatung, GesprĂ€che mit der Schule, mit Therapeuten notwendig, dies könne mit NichtfachkrĂ€ften nicht realisiert werden – „die pĂ€dagogische QualitĂ€t kann so nicht gehalten werden“, entgegnete Ingrid Dreier (GLL).

Dr. Georg (CDU) plĂ€dierte dafĂŒr, den Antrag zurĂŒckzustellen.

„Ich schließe mich Frau Erl an“, erklĂ€rte Prof. Dr. Beedgen.

„Ich will heute abstimmen“, entschied der BĂŒrgermeister.

Einstimmig wurde beschlossen, die Hortgruppe um 18 zusĂ€tzliche Kinder zu erweitern und die hierfĂŒr einmalig anfallenden Ausgaben in Höhe von 15.600 Euro wurden bewilligt.

Die Einstellung einer weiteren Fachkraft mit 26 Wochenstunden wurde gegen sieben Ja-Stimmen abgelehnt.

Bei vier Enthaltungen wurde dem Vorschlag der SPD-Fraktion, bei einer Mindestzahl von zehn weiteren Kindern, eine Nichtfachkraft fĂŒr 20 Stunden einzustellen und die Arbeitszeit der KĂŒchenkraft zu verlĂ€ngern, zugestimmt.

„Eine Kakagugubongobeere im Schlabbersalat wĂ€re eine Katastrophe!“

Guten Tag!

Ladenburg, 19. Oktober 2010. 25 Kinder der Astrid-Lindgren-Schule haben seit den Sommerferien intensiv ihren Auftritt fĂŒr das Kindermusical „Ein Fest fĂŒr König Gugubo“ geprobt – am Wochenende gab es eine Generalprobe und zwei Vorstellungen „vor vollem Haus“. Sehr schön fĂŒr die Kinder: Alle Hauptrollen waren doppelt besetzt.

Von Benjamin Schumacher

Das Kindermusical „Ein Fest fĂŒr König Gugubo“ des Kinderchors des Liederkranzes verwandelte die Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule am 15., 16. und 17. Oktober 2010 in das „Tal der Gugus“.

ZurĂŒck in die Steinzeit.

Im Tal der Gugus wirft ein Großereignis seine Schatten voraus: König Gugubo’s Geburtstag steht vor der TĂŒr. Bei den „Gugus“ und die „Tschugs“, den beiden Ur-StĂ€mmen, dreht sich alles nur noch um die Vorbereitung des königlichen Festes- und das auch noch trotz unterschiedlicher Stammessprachen; sagen die Tschugs stattt „Hallo“, „TschĂŒĂŸâ€œ oder statt „Nutellabrot“ einfach nur „tschug tschug“ , haben die Gugus mit Ihrem „Wotz“ sogar einen kreativen Worteerfinder in ihren Reihen – das erschwert die VölkerverstĂ€ndigung dank gemeinsamen Liedern aber ganz und gar nicht. Der Steinzeitparty zu Ehren von König Gugubo steht nichts im Weg.

WĂ€ren da nicht Grumpf Grimmig und Meck Miesepit, die sich selbst als die grĂ¶ĂŸten Spielverderber der Steinzeit bezeichnen. Die machen Ihren Namen alle Ehre und wollen die Stimmung vermiesen: „Partys sind doof!“. Sie haben es auf den begehrter Schlabbersalat abgesehen, auf den sich König Gugubo als Geburtstagsessen so sehr freut.

Lecker: Schneckenschleim und Fliegendreck.

Davon ahnt das Festkomittee zunĂ€chst nichts. So sind der bequeme Riese Matze und auch Grete, die von einem Nashorn trĂ€umt und singt und auch die feuermachenden Knorfe voller Vorfreunde auf das Fest und sorgen mit Ihrem SologesĂ€ngen dafĂŒr, dass der Funke auch auf das Publikum ĂŒberspringt, wĂ€hrend der Stammeskoch den begehrten Schlabbersalat mit leckeren KrĂ€henfĂŒĂŸen, HĂŒhneraugen, Schneckenschleim und Fliegendreck anrichtet.

Die grĂ¶ĂŸte Katastophe wĂ€re allerdings, wenn der köstliche Salat durch eine Kakagugubongobeere verdorben wĂŒrde – bei Nacht und Nebel gelingt aber genau das den Spaßbremsen Grimmig und Miesepit, die mit ihrer frechen Art beim Publikum dennoch gut ankommen.

König Gugubo im Salatbottich.

Die Party steigt und es passiert die Beinahekatastrophe: König Gugubo stĂŒrzt aus Übereifer in den Salatbottich! Die Leckerei ist dahin, doch die Stimmung kocht weiter, so dass sich sogar Grimmig und Miesepit mitreisen lassen und das ganze Tal ausgelassen und unter großem Beifall der Zuhörer der Feierlaune freien Lauf lĂ€sst.

Der musikalischen Leiterin Sabine Dietenberger gelang die bunte und lustige Inszenierung des Musicals – Ihre Arbeit schenkte den mitwirkenden Kindern und den GĂ€sten Freude und Spass. Neben dem E-Piano sorgte Felix Kailich mit Cajón und Bongos sehr gekonnt fĂŒr einen mitreißenden Rythmus.

AWO Dachbau erhĂ€lt Zuschlag fĂŒr das neue Dach der Astrid Lindgren-Grundschule

Guten Tag!

Ladenburg, 07. Juli 2010. Der Technische Ausschuss (TA) der Stadt Ladenburg hat dem Ladenburger Unternehmen AWO Dachbau den Auftrag fĂŒr die Sanierung der „Fassade“ der Astrid Lindgren-Grundschule zugeschlagen.

Bund und Land steuern 210.000 Euro hinzu, die Ausschreibung ĂŒber die restlichen 70.000 Euro hat die Firma AWO Dachbau aus Ladenburg „gewonnen“: „Wir freuen uns natĂŒrlich darĂŒber, dass ein Ladenburger Unternehmen das gĂŒnstigste Angebot abgegeben hat“, sagte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler.

Der TA bewilligte einstimmig die Auftragsvergabe in Höhe von 50.313 Euro an die AWO Dachbau, die die Zimmerer-/Dachdeckerarbeiten ausfĂŒhren wird.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Auftragsvergaben Hebewerk, Kanalerneuerung und Fassadensanierung

Guten Tag!

Ladenburg, 28. Juni 2010. Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung vom 23. Juni 2010 der Auftragsvergabe „Betonsanierung Pumpenkammer“, „Kanalerneuerung Wichernstraße“ sowie der Fassadensanierung des Lobdengaumuseums sowie der Astrid-Lindgren-Grundschule zu.

Der Auftrag fĂŒr die Betonsanierung in der Pumpenkammer des Hebewerks Weinheimer Straße geht mit einem Volumen von 43.078 Euro an die Firma Penzel aus Kehl.

Die Kanalerneuerung Wichernstraße (2. Bauabschitt) und Hadrianstraße ĂŒbernimmt fĂŒr 289.845 Euro die Firma Hauck aus Waibstadt. Es sollen schadhafte SammelkanĂ€le ausgetauscht werden. Die SammelkanĂ€le darĂŒber hinaus zu klein dimensioniert.

Auf Anfrage der SPD bestĂ€tigte BĂŒrgermeister Ziegler, dass bei der Kanalerneuerung ein ArchĂ€ologe hinzugezogen werde, da möglicherweise Relikte aus der Römerzeit gefunden werden könnten.

Andreas Gehrlein aus Sandhausen wird mit der Fassadensanierung des Lobdengaumuseums in Höhe von 105.036 Euro beauftragt. Die Arbeiten werden in Abstimmung mit dem Landesamt fĂŒr Denkmalpflege vorgenommen.

Die Verputzarbeiten fĂŒr die Fassadensanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule ĂŒbernimmt die Firma Hodzic aus Planckstadt zum Endpreis von 76.474 Euro.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Video: Der Sommertagszug

Guten Tag!

Ladenburg, 15. MĂ€rz 2010. Unser Video zeigt Szenen an verschiedenen Orten des Sommertagszugs 2010. Rund eineinhalb Stunden zogen fast 900 Personen durch Ladenburg – an ĂŒber 4.000 Zuschauern vorbei.

Viel Spaß mit dem Video.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Sommertagszug 2010: Der Winter ist verbrannt

//

 

Guten Tag!

Ladenburg, 14. MĂ€rz 2010. Insgesamt 45 Gruppen mit fast 900 Personen nahmen am Sommertagszug 2010 teil. Knapp 600 Meter lang war der Zug durch die Gassen und Straßen Ladenburgs. Tausende Zuschauer waren gekommen. [Weiterlesen…]