Montag, 27. Mai 2019

Baustellenabschlussfest in der Hauptstraße

„Danke fĂŒr Ihre Engelsgeduld“

Die KurpfĂ€lzer AlphornblĂ€ser waren spontan zum Baustellenabschlussfest gekommen, um ein StĂ€ndchen zu bringen. Musikalische Unterhaltung kam auch vom Ladenburger Manuel MĂŒller.

Die KurpfĂ€lzer AlphornblĂ€ser waren spontan zum Baustellenabschlussfest gekommen, um ein StĂ€ndchen zu bringen. Musikalische Unterhaltung kam auch vom Ladenburger Manuel MĂŒller.


Ladenburg, 06. September 2013. (red/ld) Die Hauptstraße ist nach 14 Wochen Baustelle endlich fertig. Gestern wurde vor dem Rathaus das Baustellenabschlussfest gefeiert. Seit heute ist die Straße wieder befahrbar. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler bedankte sich bei der Baufirma fĂŒr die schnelle Arbeit und bei den Anwohnern fĂŒr ihr VerstĂ€ndnis. Im kommenden Jahr werde es in der Hauptstraße erstmal keine Baustelle geben, kĂŒndigte er an.
[Weiterlesen…]

„Großer Schritt“ in Sachen Verkehrsberuhigung? Gemeinderat beschließt „unechte Einbahnstraße“


Guten Tag!

Ladenburg, 25. Mai 2011. (red) Der Gemeinderat hat heute eine „Unechte Einbahnstraße“ und Einfahrtsverbot (Ausnahme: Anlieger) fĂŒr alle Straßen der Altstadt am Wochenende und an Feiertagen beschlossen.

„Wir haben einen großen Schritt vorwĂ€rts gemacht“, kommentierte Stadtrat Wolfgang Luppe (FDP) die Entscheidungen des Ladenburger Gemeinderats zur Verkehrsberuhigung. Den Ratsmitgliedern lagen zwei AntrĂ€ge vor: Von SPD und FDP. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler regte aber an, die verschiedenen Punkte getrennt zur Abstimmung zu bringen, „um den grĂ¶ĂŸten gemeinsamen Nenner“ zu erzielen.

TatsĂ€chlich wurden die einzelnen Punkte der AntrĂ€ge nicht zur Abstimmung gestellt, sondern nach einer umfangreichen Diskussion vom BĂŒrgermeister mĂŒndlich vorgetragene „Kompromisse“ zum Entschluss gestellt.

Beschlossen wurde, bei vier Gegenstimmen, die Einrichtung einer „unechten“ Einbahnstraße im „Karolingischen Ring“ (Kirchenstraße und Hauptstraße von der VHS bis zum Gasthaus „Krone“) und ein Einfahrtsverbot fĂŒr alle Straßen der Altstadt – Anlieger frei – am Wochenende in der Zeit von Samstag, 14:00 Uhr, bis Montag, 07.00 Uhr sowie an Feiertagen – ebenfalls vier Gegenstimmen. Somit, hofft der Gemeinderat, soll zumindest die Durchfahrt durch die Altstadt am Wochenende und an Feiertagen verhindert werden.

Der Vorschlag des BĂŒrgermeisters, die Einfahrt am Wochenende ausschließlich fĂŒr Anwohner und sonstige Berechtigte – also die nĂ€chste Stufe – zu erlauben, wurde mit 14 Gegenstimmen bei sieben DafĂŒrstimmen und einer Enthaltung abgewiesen.

BĂŒrgermeister Ziegler dankte den Ratmitgliedern fĂŒr die „zielfĂŒhrende Diskussion“.

Dazwischen hatte Rainer Ziegler die Sitzung fĂŒr fĂŒnf Minuten unterbrochen und sich mit den Fraktionsvorsitzenden besprochen. Dem BĂŒrgermeister war wichtig, dass der Gemeinderat den ersten Schritt machte, um den Gemeinderatsbeschluss vom 02. MĂ€rz 2011, die Verkehrsberuhigung in Ladenburg voranzubringen, zu realisieren.

Die Regelung dĂŒrfte wieder fĂŒr Diskussionen sorgen. TatsĂ€chlich können nach der Rechtssprechung damit auch Verkehrsteilnehmer am Wochenende in die Altstadt einfahren, wenn sie dortiges GebĂ€ude als Ziel haben – also die Gastronomie oder Hotelerie oder einen Anwohner besuchen möchten. Ein Einfahren mit dem Ziel, einen Spaziergang zu machen ist hingegen nicht möglich. Auch jegliche Durchfahrtsquerungen sind verboten.

Die Kosten fĂŒr diese BeschlĂŒsse wurden nicht diskutiert.

Weiterer Bericht folgt. Wir werden auch versuchen, eine aktualisierte Grafik von der Stadt zu erhalten, weil die keine der Übersichten PrĂ€sentation Verkehrsberuhigung Altstadt zu den EntschlĂŒssen passt.

 

 

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Altstadtverkehr: BĂŒrgermeister lĂ€dt zu Sondersitzung des Gemeinderats ein

//

Das ist das ausgelobte Ziel..., das zweite Bild zeigt die angestrebte Lösung. Quelle: Stadt Ladenburg

Ladenburg, 12. Mai 2011 (red/pm) Am kommenden Montag, 16. Mai 2011, lĂ€d BĂŒrgermeister Rainer Ziegler um 19:00 Uhr in den Domhofsall ein. Das brisante Thema der Sondersitzung: Der Altstadtverkehr. (Hinweis: Am Ende des Artikels finden Sie die PrĂ€sentation zum Download.)

Von Hardy Prothmann

Der BĂŒrgermeister wird eine „Powerpoint-PrĂ€sentation“ vorstellen, mit den möglichen Beruhigungen, deren Vor- sowie Nachteile und deren Bewertung. Dann soll beraten werden und auch die Besucher sollen zu Wort kommen.

Soviel steht fest: Der Verkehr bleibt, bei allen Maßnahmen wird es zu Verkehrsverlagerungen kommen. Sprich: Der Verkehr, der nicht mehr in der Altstadt fĂ€hrt, verlagert sich auf die RĂ€nder. Das dĂŒrfte alle interessieren, die dort leben.

Und Ärger ist auch vorprogrammiert: Mit Handel, Gewerbe und Gastronomie. Denn die verlieren bei jeder Lösung – mal mehr, mal weniger.

Die voraussichtlichste Lösung ist eine Sperrung der Hauptstraße auf der Breite des Marktplatzes. Das wĂŒrde laut einer „Matrix“ fĂŒr eine gute Verkehrsberuhigung sorgen, den GeschĂ€ftsleuten nur ein „eher schlecht“ statt „ganz schlecht“ einbringen. Aber: FĂŒr die Anwohner wĂ€re das eine „neutrale“ Lösung. Es wird also nicht besser und auch nicht schlechter.

Dazu können weitere Maßnahmen kommen, wie echte und unechte Einbahnstraßen.

Wichtigsts Ziel soll sein: „Wir wollen kein Museum.“ Man darf gespannt auf die Debatte sein.

Die Lösung? Favorisiert ist eine Sperrung der Hauptstraße am Marktplatz. Quelle: Stadt Ladenburg

 

Information der Stadt Ladenburg:

„Das Thema Straßenverkehr und dessen VertrĂ€glichkeit mit der Nutzvielfalt in der Ladenburger Altstadt ist schon lange ein wichtiges kommunalpolitisches Thema, das aktuell wieder auf der Tagesordnung steht.

In seiner Sitzung vom 2. MĂ€rz dieses Jahres hat sich der Gemeinderat dafĂŒr ausgesprochen, eine Verbesserung der Verkehrssituation der Altstadt herbeizufĂŒhren.

In einer öffentlichen Sondersitzung am kommenden Montag, den 16. Mai, um 19.00 Uhr im Domhofsaal wird der Gemeinderat darĂŒber ausfĂŒhrlich mit Sachkundigen beraten.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler wird in das Thema einfĂŒhren und verschiedene Alternativen einer Verkehrsberuhigung bzw. -lenkung mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vorstellen.

Direkt im Anschluss an die Sitzung wird eine öffentliche Diskussion stattfinden, bei der alle an dem Thema Interessierten ihre Meinung zum Ausdruck bringen können und der Austausch von Argumenten unter Einbeziehung des Gemeinderates und der Sachkundigen erwĂŒnscht ist.

Die interessierte BĂŒrgerschaft ist herzlich zu der Gemeinderatssitzung und der anschließenden Diskussion eingeladen.

Der BĂŒrgermeister und der Gemeinderat wĂ€ren dankbar, wenn diese Gelegenheit, sich zu informieren und sich an der anstehenden Entscheidung zu diesem wichtigen kommunalpolitischen Thema zu beteiligen, intensiv genutzt wĂŒrde.“

Download: PrÀsentation Verkehrsberuhigung Altstadt

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Altstadtfest: 18.052, 30 Euro fĂŒr die LĂ€rmmessung

Guten Tag! Die Kosten fĂŒr die LĂ€rmmessung und die AnwĂ€lte aus dem vergangenen und diesem Jahr belaufen sich auf insgesamt 30.000 Euro – natĂŒrlich wurde darĂŒber diskutiert.

„Wir haben einen Vergleich schließen mĂŒssen, den besten, den wir erreichen konnten – aber wir sind verspflichtet worden, die Kosten zu ĂŒbernehmen“, sagte BĂŒrgermeister Ziegler zu den 18.000 Euro,

Dr. Rainer Beedgen (CDU) sagte: „Sie haben es ja schon geahnt, dass es hier noch Anmerkungen gibt. Wir haben heute 300.000 Euro ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausnahmen zu genehmigen. Wir machen eine Haushaltssperre und unsere vornehmste Aufgabe, die Haushaltshoheit, wird hier tangiert. Ich habe hier große Probleme und es geht fĂŒr mich um eine gewisse Art von Hilflosigkeit.“ Beedgen wĂŒnste sich „frĂŒhere Informationen“.

Dieses Mikrophon hat das 37. Altstadtfest kontrolliert und dominiert.

BĂŒrgermeister Ziegler sagte: „Diesen Satz rote Ohren nehme ich an. Sie haben Recht, der SouverĂ€n ist der Gemeinderat. Aber bis auf einen Punkt wussten wir, dass es weitere Kosten geben wĂŒrde, aber diese Kosten rollen ĂŒber uns hinweg.“ Er erinnerte an Planungskosten fĂŒr das Gebiet „Altwasser“ und andere: „Wir sagen immer, es kommt was auf uns zu. Und wenn das so ist, stehen wir in der Kritik und das ist richtig. Dies darf nicht der Normalfall sein, ich kann sie verstehen. Aber auch uns ĂŒberfĂ€llt Machtlosigkeit, wenn wir vor Gericht gezerrt werden. Das können wir nicht steuern.“

Gerhard Kleinböck (SPD) sagte: „Dieses Geld hĂ€tten wir fĂŒr unsere FĂ€hnchen gebraucht.“ BĂŒrgermeister Ziegler sagte: „Im Saldo haben wir schon im vergangenen Jahr 12.000 Euro gebraucht. Insgesamt hat das Verfahren also gut 30.000 Euro gekostet.“

Gudrun Ruster (FW) sagte: „HĂ€tten wir die außerordentlichen Ausgaben nicht vermeiden können?“ Herr Ziegler entgegnete: „Es gab Ausgaben, die wir nicht machen wollten, beispielsweise Zaun und Schranke auf dem FeuerwehrgelĂ€nde. Das haben wir versucht, aber das war nicht möglich.“

Ingrid Dreier (GLL) schloss sich den AusfĂŒhrungen von Herrn Beedgen (CDU) an.

Wolfgang Luppe (FDP): „Wir werden diesen Kosten zustimmen mĂŒssen, da gibt es keine andere Wahl. Wir sind der Meinung, dass der Vergleich vor Abschluss in den Gemeinderat gehört hĂ€tte.“ Und weiter: „Mich bestĂŒrzt es, wie hier in ladenburg mit BĂŒrgern umgegangen wird, die ihr Recht eingeklagt und bekommen haben. Diese Menschen werden jetzt gemobbt. Wir mĂŒssen uns anpassen und nicht die KlĂ€ger.“

Herr Luppe zielte mit der Kritik auf Leserbriefschreiber: „Das ist ein rechtsstattliches Ergebnis und daran mĂŒssen wir uns halten. Wir sollten akzeptieren, dass die KlĂ€ger recht erhalten haben und uns der Situation anpassen.“

BĂŒrgermeister Ziegler entgegnete: „Ein solcher Vergleich gehört in die ZustĂ€ndigkeit des BĂŒrgermeisters. DafĂŒr bin ich als Vertreter der Stadt vor Gericht. Das muss innerhalb von 14 Tagen entschieden werden.“

Dr. Rudolf Lutz (FDP) sagte: „Wenn Sie dem Richter sagen, dass Sie drei Wochen brauchen, dann bekommen Sie die Zeit. Daran kann es nicht liegen.“

Uwe Wagenfeld (CDU) wollte wissen, ob der Vergleich „zukunftsfĂ€hig“ ist: „Ein Vergleich kann natĂŒrlich wieder angegriffen werden“, sagte Herr Ziegler. „Wir mĂŒssen uns an den Vergleich halten und das werden wir tun. Im kommenden Jahr brauchen wir kein Geld mehr, weil wir eine „begleitende Messung“ vornehmen werden, wie auch dieses Jahr. Diese Werte werden verglichen.“

Bei vier Gegenstimmen wurden die ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Kosten von 13.000 Euro beschlossen – 5.000 Euro waren dafĂŒr zunĂ€chst vorgesehen gewesen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Altstadtfest mit Auflagen

Guten Tag!

Ladenburg, 07. Juli 2010. Die Stadt Ladenburg hat heute auf einer Pressekonferenz die Bedingungen vorgestellt, unter denen das Ladenburger Altstadtfestival stattfinden kann.

So sollen die Pegel verlaufen - wĂ€hrend des Festes werden die LĂ€rmpegel stĂ€ndig durch eine Ingenieursfirma gemessen und an das Schema angepasst. Klicken Sie auf das Bild fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Darstellung. Grafik: Stadt Ladenburg

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler betonte auf der Pressekonferenz, dass die Stadt Ladenburg immer zwei Seiten im Blick hatte: „Wir wollten ein Fest mit hoher QualitĂ€t und gleichzeitig eine Einigung mit den klagenden Anwohnern. Dies ist uns gelungen.“

Demnach wird das Fest vom IngenieurbĂŒro Genest und Partner begleitet. Diese fĂŒhren jeweils ĂŒber 16 Stunden am Samstag und Sonntag Schallmessungen durch und sollen „steuernd“ eingreifen, wenn das „Schallkontingent“ ĂŒberschritten werden sollte.

Im Kern geht es darum, einen „Mittelungspegel“ von 85 dB(A) ĂŒber den gesamten Zeitraum nicht zu ĂŒberschreiten. In der Spitze darf der „mittlere Maximalpegel“ 92 dB(A) nicht ĂŒberschreiten.

Zwei Parteien hatten geklagt. Die LĂ€rmmessung wird aber nur an einem Standort durchgefĂŒhrt „und zwar an dem Fenster, dass der LĂ€rmquelle am nĂ€chsten liegt“, sagte Diplom-Ingenieur Roland Jöckel: „Damit ist der andere Standort mit inbegriffen.“

Das wissenschaftlich-technische Verfahren ist eine logarithmische Rechnung. Vereinfacht ausgedrĂŒckt gibt es ein LĂ€rmkontingent von 16 Stunden mal 85 dB(A), also in der Summe 1.360 dB(A), das insgesamt nicht ĂŒberschritten werden darf. „Sie können sich das ungefĂ€hr wie die Verbrauchsmessung bei einem Auto vorstellen“, erlĂ€uterte Jöckel auf Nachfrage der Redaktion: „Auch hier ist der Verbrauch ein Mittelwert, der mal unter- und mal ĂŒberschritten wird.“

Die Messung erfolgt im laufenden Betrieb – die Ingenieure geben dabei der Tontechnikfirma Anweisungen, wie der „LĂ€rm“ zu fahren ist. Im Jahr drauf soll die Tontechnikfirma aus diesen Erkenntnissen heraus dann ohne zusĂ€tzliche Messung die entsprechenden Pegel einstellen.

Ab 23:00 Uhr wird es am Samstag vorbei sein mit der Musik. Das ist im Vergleich festgelegt. Der Ausschank geht bis 1:00 Uhr in der Nacht.

„Sollte hier und da Musik aus der Konserve gemacht werden, die niemanden stört, ist das sicherlich zulĂ€ssig“, sagte BĂŒrgermeister Ziegler.

Das Argument, dass der LĂ€rm SchĂ€den an GebĂ€uden anrichten könnte, kam beim Prozess nicht mehr auf: „Wir sind hier weit unterhalb möglicher schĂ€dlicher Wirkungen“, sagte Jöckel auf Anfrage. Zudem seien die Basslautsprecher auf Untersetzern montiert, die die Schwingungen dĂ€mpfen. Hinter der BĂŒhne wird eine schallabsorbierende Matte aufgehĂ€ngt.

Download: Der gerichtliche Vergleich
Download: Das vorlÀufige Programm

Link: Hier finden Sie unseren Kommentar zum Thema.

Anzeige – GrĂ¶ĂŸere Darstellung bitte klicken.

Verbraucherforum Energie

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog