Mittwoch, 22. November 2017

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren f├╝r die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind┬áeine riesengro├če Baustelle: Vielerorts ausbauf├Ąhig und gerade in l├Ąndlichen Gegenden oft┬áin einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen┬ádrosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn f├╝r viele Betriebe┬áist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Stra├čen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter Anschl├╝sse┬áerleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-W├╝rttemberg Produktivit├Ątsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar ├╝ber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

Aktuelle Interimsl├Âsung bis zum Neubau des Sperrtors f├╝r Ladenburg und Ilvesheim

Schutz vor Hochwasser bald wieder bei 100 Prozent

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Der B├╝rgermeister von Ilvesheim, Andreas Metz, im Gespr├Ąch mit dem Baudirektor J├Ârg Huber und G├╝nter Bl├Ą├č (Stadt Ladenburg).

 

Ilvesheim/Ladenburg, 25. Oktober 2013. (red/aw) Die Gemeinde Ilvesheim, die Stadt Ladenburg und das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg informierten heute ├╝ber den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes in Ladenburg und Ilvesheim. Derzeit laufen die kurzfristig anberaumten Sanierungsma├čnahmen, um die Sicherheit der Bev├Âlkerung bis zum Neubau des Hochwassersperrtores zu garantieren. Bei einer Inspektion im April 2013 stellte das WSA fest, dass akuter Handlungsbedarf best├╝nde, da die Stahlkonstruktion der Korrosion schneller und st├Ąrker zum Opfer fiel als urspr├╝nglich erwartet. Auf den Neubau, der sp├Ątestens im Jahr 2017 fertig gestellt sein soll, kann nicht mehr gewartet werden. Dies verdeutlichte auch das Hochwasser im Mai diesen Jahres. Die Sanierungsarbeiten sollen im Mitte Dezember fertig sein, das Hochwassersperrtor dann wieder volle Sicherheit garantieren.┬á [Weiterlesen…]

Schuldzuweisungen statt gemeinsame L├Âsungsans├Ątze beherrschen Podiumsdiskussion

Diskussion um die Neckarbr├╝cke / L597

Verh├Ąrtete Fronten: B├╝rger wollen die Br├╝cke, die Landesregierung kann sie nicht bezahlen.

Seckenheim/Ilvesheim/Rhein-Neckar, 30. September 2012 (red/ld) Schuldzuweisungen statt gemeinsame L├Âsungsans├Ątze beherrschten am Donnerstag die Podiumsdiskussion ├╝ber den Neubau der Neckarbr├╝cke / L597 zwischen Edingen-Neckarhausen und Ladenburg zwischen Vertretern der Landespolitik und den Seckenheimer B├╝rgern. Einigkeit herrschte nur ├╝ber die Unzumutbarkeit der Verkehrs- und Luftbelastung auf der Seckenheimer Hauptstra├če.

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In Seckenheim dr├Ąngt die Zeit und dr├╝ckt die Luft: Am liebsten w├Ąre es den Seckenheimern und Ilvesheimern, die neue Neckarbr├╝cke w├╝rde schon 2016 gebaut. Doch die bereits planfestgestellte Br├╝cke zwischen Ladenburg und Edingen-Neckarhausen taucht in der Priorit├Ątenliste der Landesregierung nicht auf. Gemeinsam k├Ąmpfen die beiden Gemeinden Ilvesheim und Seckenheim daf├╝r, dass die Planfeststellung nicht verf├Ąllt.

Diese Verkehrsverh├Ąltnisse k├Ânnen der Bev├Âlkerung nicht zugemutet werden,

schrieb Oberb├╝rgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) in einem Brief an Ralph Waibel, Bezirksbeirat der SPD in Seckenheim. Er setze sich pers├Ânlich f├╝r den Neubau der Br├╝cke zwischen Ladenburg und Edingen-Neckarhausen ein. Die Verkehrsbelastung in Seckenheim habe seine Grenzen erreicht, zitiert Waibel weiter aus seinem Briefwechsel mit Herrn Kurz. Weiter bezeichnete Kurz den Neubau als:

(…) eine elementare Ma├čnahme und in ihrer Ausf├╝hrung weit fortgeschritten.

Versch├Ąrfte Probleme – verh├Ąrtete Fronten

Diese Deutlichkeit h├Ątte sich Konrad Schlichter (CDU)┬á gerne fr├╝her vom Stadtoberhaupt gew├╝nscht:

Die Priorit├Ąt der Br├╝cke ist durch die Diskussionen im Laufe der Zeit immer weiter zur├╝ckgefallen.

Die Brisanz des Problems habe sich dagegen versch├Ąrft, hat der Ilvesheimer B├╝rgermeister Andreas Metz herausgefunden. So sei die Prognose f├╝r den Transitverkehr von Seckenheim nach Ladenburg ├╝ber Ilvesheim von damals 19.400 Fahrzeugen am Tag mit 20.o00 Fahrzeugen bereits jetzt ├╝berschritten.

Das ist eine unzumutbare Belastung f├╝r die Anwohner,

fasst Herr Metz das eigentliche Problem zusammen.

Einzige L├Âsung vs. Finanzloch

Der Br├╝ckenneubau scheint aus Sicht der Betroffenen die einzige L├Âsung des Problems zu sein, die L├Ąrm und Luftbelastung der beiden Gemeinden zu senken. Die gr├╝n-rote Landesregierung, vertreten durch den Landtagsabgeordneten Wolfgang Raufelder, verkehrspolitischer Sprecher der Gr├╝nen Landtagsfraktion sieht sich zudem einem schwierigen Erbe gegen├╝ber:

Wir haben ein Finanzloch vorgefunden.

├ťber 730 Stra├čenbauprojekte habe die schwarz-gelbe Vorg├Ąngerregierung ├╝ber die Jahre geplant, planfestgestellt und versprochen, ohne sich Gedanken um die Finanzierung zu machen. 600 Millionen Euro stehen der Landesregierung f├╝r Stra├čen- und Verkehrsprojekte zur Verf├╝gung. Davon sollen nicht nur die versprochenen Projekte finanziert werden:

Wir mussten bereits begonnene Projekte fortf├╝hren, die von der alten Regierung nicht durchfinanziert wurden,

erkl├Ąrte Raufelder. Bis 2016 k├Ânnten daher nur die zehn Projekte verwirklicht werden, die auf dem Priorisierungs- und Ma├čnahmenplan der Landesregierung von der Universit├Ąt Stuttgart ausgearbeitet worden sind. Bis dahin m├╝sse man versuchen, dem Problem mit verkehrsleitenden Ma├čnahmen Herr zu werden.

Plan noch nicht endg├╝ltig?

Helen Heberer, Landtagsabgeordnete von der SPD, best├Ątigt das gro├če Volumen der ├╝bernommenen Stra├čenbauprojekte:

Um umzusetzen, was schon alles zugesagt worden ist, brauchen wir acht bis zehn Jahre. Trotzdem k├Ąmpfen wir f├╝r unseren Standort.

Die Umweltbelastung steigere sich von Jahr zu Jahr. Trotz der Priorisierung anderer Projekte sieht Heberer aber noch Hoffnung f├╝r die Br├╝cke. Die k├Ąme von einer Unterredung mit┬áVerkehrsminister Winfried Hermann einen Tag zuvor:

Dieser Plan ist nicht endg├╝ltig, sagte er mir. Ich sehe da also noch Chancen.

Die Priorisierungsliste f├╝hrt dagegen bei Birgit Sandner-Schmitt (FDP) zu Unverst├Ąndnis: So so seien darin Projekte aufgef├╝hrt, die noch gar nicht planfestgestellt sind, in Seckenheim und Ilvesheim w├╝rde aber die Luftqualit├Ąt zunehmend schlechter. Dazu seien die Staus auf der Seckenheimer Hauptstra├če nicht hinnehmbar:

Wir sind die Stadt, in der das Automobil erfunden wurde. Stockenden Verkehr finde ich da unm├Âglich.

Einigkeit herrscht zur Unzumutbarkeit der Belastungen

Insgesamt sind sich die Parteien einig: Die Umwelt-, Luft- und L├Ąrmbelastung auf der Durchfahrt zwischen Ilvesheim und Seckenheim sind nicht zumutbar. Uneinigkeit herrscht bei den L├Âsungen. Der Br├╝ckenneubau scheint alternativlos, aber in den n├Ąchsten Jahren nicht durchf├╝hrbar. Die Alternativangebote der Landesregierung, durch intelligente Verkehrsleitung, ein LKW-Verbot in Seckenheim oder auf dem Weg zur jeweils anderen Gemeinde auf das Auto zu verzichten, werden nicht wahrgenommen.

Stattdessen konzentrieren sich die Diskutanten auf Schuldzuweisungen, warum es die Br├╝cke immer noch nicht gibt:

Ihre ├äu├čerung bei der Regionalversammlung, Herr Raufelder, f├╝hrt zu Irritationen.

findet Konrad Schlichter. In der Verbandsversammlung habe Raufelder gegen die Br├╝cke gestimmt und das Vorhaben so aufgehalten, klagt Sandner-Schmitt. Andreas Metz ├Ąu├čerte den Wunsch nach mehr Einigkeit der Stadt Mannheim, wenn es ├╝ber ihre Stadtgrenze hinaus ginge.

Raufelder will keine alten Schuhe anziehen

Raufelder weist die Vorw├╝rfe von sich:

Den Schuh werde ich mir nicht anziehen, dass wir jetzt die Projekte noch nicht verwirklicht haben, die die Regierung vorher 40 Jahre lang nicht verwirklich hat.

Man m├╝sse, mahnte er, auch mit Edingen-Neckarhausen sprechen. Dort wohnen Menschen, die zur Not gegen das Projekt klagen wollen, wegen Wertverlusts ihrer Immobilien und wegen der bef├╝rchteten L├Ąrm- und Umweltbelastung f├╝r die Gemeinde. Man m├╝sse auch Edingen-Neckarhausen mit ins Boot holen, fand auch Heberer und Metz pflichtete bei, dass nicht alle Menschen dort gegen die Br├╝cke seien, und dass den Bedenken der Bewohner Rechnung getragen werden solle.

Wertverlust und bleibender Ärger

B├╝rger bleiben ratlos, wie es weiter geht:

Wir haben eine Stunde lang nur in der Vergangenheit ger├╝hrt.

wundert sich Hans-Peter Alter (SPD) aus dem Publikum. Ihn interessiere, was die Teilnehmer der Runde denn noch tun k├Ânnten, um die Situation zu verbessern. Die L597 sei ohne die Br├╝cke nie so gebaut worden, wie sie heute ist, wirft ein anderer Zuh├Ârer ein. Die Bedenken der Neckarhausener emp├Ârten eine B├╝rgerin:

Das ist grotesk! Die Hauptstra├če ist nicht mehr zumutbar, unsere H├Ąuser sind wertlos und unsere Nerven auch.

Das Problem werde auch dadurch versch├Ąrft, dass Lkw und Autos auf dem Weg nach Heidelberg ├╝ber die Haupstra├če statt ├╝ber die Umgehungsstra├če fahren. Die, so habe sie beobachtet, werde kaum genutzt.

Einig sind sich die Parteien nur bei dem Problem, nicht aber bei dessen L├Âsung: So beharren Schlichter, Weiss, Metz und Sandner-Schmitt auf der Br├╝cke. Raufelder bietet mit Fahrverboten f├╝r Lkw und Geschwindigkeitsbegrenzungen einen Weg an, den Verkehr aus dem Stadtbereich zu nehmen. Eine Ma├čnahme, die seiner Ansicht nach schon vor 2016 Linderung bringen k├Ânnte.

 

Dokumentation

Neckarbr├╝cke: Positionen, Realit├Ąten, Aussichten

Ilvesheim/Edingen-Neckarhausen/Seckenheim/Rhein-Neckar, 28. September 2012. (red) Vor einer Woche hat die Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett die beiden Neckargemeinden Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen sowie den Mannheimer Stadtteil Seckenheim besucht, um sich vor Ort ein Bild ├╝ber die Dringlichkeit einer seit Jahrzehnten geplanten Neckarbr├╝cke zwischen Neckarhausen und Ladenburg zu machen. Wir dokumentieren die Positionen, die im Ilvesheimer Rathaus von den verschiedenen Seiten vertreten wurden.

Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett stellt die Sicht des Verkehrsministeriums dar.

Wolfgang Raufelder, MdL und Gr├╝ner Stadtrat in Mannheim mit seiner Sicht auf Seckenheim

MdL Uli Sckerl ├╝ber das schwere Erbe der CDU-Vorg├Ąngerregierung und den Haushalt

Der Ilvesheimer B├╝rgermeister Andreas Metz fragt nach

Die Frage der Priorisierung

Spielr├Ąume, um die Verkehrsbelastung zu senken

Gemeinder├Ąte kommen zu Wort – Sckerl regt sich ├╝ber „politische Spielchen“ auf

L 597 und Verkehrsentlastung

Uli Sckerl l├Ądt Staatssekret├Ąrin nach Ilvesheim ein

Ilvesheim/Rhein-Neckar, 16. August 2012. (red/pm) Kommt die Verkehrsentlastung, kommt sie nicht? Mit dieser Frage will sich Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett vor Ort in Ilvesheim auf Einladung des MdL Uli Sckerl besch├Ąftigen.

Information des Wahlkreisb├╝ros Sckerl:

„Auf Einladung des Fraktionsvize und Parl. Gesch├Ąftsf├╝hrers der Gr├╝nen im Landtag Uli Sckerl kommt die Staatssekret├Ąrin im baden-w├╝rttembergischen Verkehrsministerium Dr. Gisela Splett zu einem Vor-Ort-Termin nach Ilvesheim. Der Besuch wird am Freitag, 21. September 2012 stattfinden. Sie wird u.a. mit B├╝rgermeister Andreas Metz Gespr├Ąche f├╝hren, sich aber nat├╝rlich auch sehr gr├╝ndlich die Situation vor Ort und dabei die inner├Ârtliche Verkehrsbelastung in Ilvesheim anschauen.

Keine Frage, dass die geplante L 597 dabei Thema sein wird. ÔÇ×Wir stehen selbstverst├Ąndlich zu unserer Verantwortung f├╝r den Verkehr, wollen aber nicht bei der Frage stehen bleiben, wann ein Neubau verwirklicht werden k├Ânnte. Wir wollen jetzt in Ilvesheim Entlastung schaffenÔÇť, sagte Uli Sckerl. Die akuten Sparzw├Ąnge im Landeshaushalt, die u.a. zu einer Drosselung und Reduzierung der Vorhaben im Stra├čenbau f├╝hren, seien Anlass, jetzt Ma├čnahmen auf den Weg zu bringen, die z.B. durch verkehrslenkende Anordnungen besonders beim LKW-Verkehr rasch sp├╝rbare Entlastung bringen k├Ânnen.

ÔÇ×Wir wollen alles pr├╝fen und umsetzen, was sinnvoll und machbar ist und insbesondere vor Ort konkret Wirkung zeigtÔÇť, sagte der Gr├╝nen-MdL weiter. Die Staatssekret├Ąrin sei hierf├╝r die richtige Ansprechpartnerin. Es bestehe zwischen ihr und Minister Hermann eine Arbeitsteilung bei der Zust├Ąndigkeit f├╝r Landesstra├čen. Bei ├╝ber 700 von Kommunen und Kreisen angemeldeten Ma├čnahmen im Bereich des Landesstra├čenbaus m├╝sse eine Arbeitsteilung sein, denn weder ein Minister noch eine Staatssekret├Ąrin k├Ânne sich um alle dies Ma├čnahmen allein k├╝mmern. Frau Dr. Splett betreue vornehmlich die Ma├čnahmen im badischen Landesteil. Sie sei zudem als L├Ąrmschutzbeauftragte der Landesregierung kompetente Partnerin f├╝r die L├Ąrmsanierung von Ortsmitten.“

Ladenburg und Ilvesheim kooperieren bei der Instandhaltung ihrer Stra├čenbeleuchtungen

Gemeinsam die Lichter pflegen

Bürgermeister Rainer Ziegler (links) und Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz (Mitte) besiegeln die kommunale Kooperation. Mit dabei: Pascal Tholé vom Ilvesheimer Bauamt.

 

Ladenburg, 12. Juli 2012. (red/la) In Zukunft halten Ladenburg und Ilvesheim ihre Straßenbeleuchtung selbst instand. Nachdem sich bisher der Energieversorger EnBW darum gekümmert hat, soll die kommunale Kooperation dies nicht nur günstiger erledigen, sondern auch den Service verbessern.

Wenn im Haushalt eine Glühbirne durchbrennt, tauscht man sie aus und die Sache ist erledigt. Was in den eigenen vier Wänden einfach ist, war bei den Straßenlaternen in Ladenburg und Ilvesheim bislang schwieriger. Bis zum 31. März war hier der Energieversorger EnBW für die Instandhaltung der 1.500 Straßenleuchten Ladenburgs und die 940 in Ilvesheim zuständig. Das hatte zwei Nachteile: Die Dienstleistung war teuer und einzelne Reparaturen dauerten mitunter sehr lang. „Wegen einer kaputten Lampe haben wir nicht bei EnBW angerufen, sondern die Aufträge gebündelt“, sagt Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz. Hinzu kam, dass EnBW mit den Reparaturen vor Ort wiederum von einem Subunternehmer erledigen ließ. Damit zog sich die Zeit zwischen Ausfall und Reparatur oft zusätzlich in die Länge. Die Bürger wiederum machten  aber ihre Kommune dafür verantwortlich.

Nachdem der EnBW-Vertrag am 01. April auslief, haben sich beide Städte darauf geeinigt die Straßenbeleuchtung in Eigenregie zu pflegen. Die Bürgermeister Rainer Ziegler und Ilvesheims Andreas Metz unterzeichneten am Dienstag eine entsprechende Kooperationsvereinbarung im Ladenburger Bauhof. Was bei EnBW mitunter Wochen dauert, könne nun in maximal vierzehn Tagen abgehakt sein, glaubt Pascal Tholé vom Bauamt Ilvesheim.

Die Kollegen aus beiden Kommunen benutzen den Ladenburger Hubsteiger gemeinsam, um die rund 2.440 Leuchtpunkte instandzuhalten. „Dazu kommen noch Flutlichter oder die Weihnachtsdekoration“, wirft Metz ein. Ilvesheim bezahlt die Ladenburger für ihren Einsatz. 39 Euro kostet die Mannstunde, 32,50 Euro eine Hubsteigerstunde. „Für uns ist das viel günstiger, als wenn wir einen privaten Dienstleister beauftragen würden“, sagt Metz. Auch Ladenburg hofft mit der Kooperation 10.000 Euro pro Jahr einzusparen. Der vor vier Jahren gekaufte Ladenburger Hubsteiger fährt derzeit rund 100 Einsätze pro Jahr. Die Kooperation mit Ilvesheim erhöht die Auslastung des Gerätes und macht ihn noch wirtschaftlicher.

Kommunale Kooperationen haben Zukunft, glauben die beiden Bürgermeister. Ziegler sagte:

Die Kommunen müssen ihre Kräfte weiter bündeln, da Gelder, Personal und Ressourcen werden auch in Zukunft knapp bleiben.

Ilvesheim und Ladenburg kooperieren bisher bei der Werkrealschule (Ladenburg), Volkshochschule (Ilvesheim) und der Abwasserbeseitigung. „Jetzt können wir noch mehr auf dem kleinen Dienstweg regeln“, sagt Ziegler.