Montag, 22. Juli 2019

Altstadtfest mit Besuchern aus Garango und Paternion eröffnet

„Himmlische FreudentrĂ€nen“ zum 40. JubilĂ€um

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Ladenburg, 14. September 2013. (red/ld) Das Wetter macht den Ladenburgern und „außergewĂ€rdische Altstadtfest-Fans“ nichts aus. Heute frĂŒh sah es gerade noch so aus, als wĂŒrde das Altstadtfest buchstĂ€blich ins Wasser fallen, da hörte der Regen mit einem Mal auf, als BĂŒrgermeister Rainer Ziegler die BĂŒhne auf dem gut gefĂŒllten Marktplatz betrat, um es zu eröffnen: „Der Himmel sendet FreudentrĂ€nen“, sagte er und begrĂŒĂŸte den stellvertretenden MinisterprĂ€sidenten Nils Schmid (SPD), der auf Einladung des Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck (GrĂŒne) zur Festeröffnung gekommen war. [Weiterlesen…]

Kandidatenaufstellung

Jugendgemeinderatswahl 2012

Ladenburg, 12. November 2012. (red/pm) Am heutigen Montag, 12.11.2012, um 16:00 Uhr tagte öffentlich der Wahlauschuss zur Jugendgemeinderatswahl 2012 im Jugendzentrum „Kiste“.
Vorsitzender BĂŒrgermeister Ziegler, die JugendstadtrĂ€te Julian Albrecht und Simon Kurz sowie Angelika Schlechter als Beisitzer und Achim Kolb als SchriftfĂŒhrer prĂŒften die eingegangenen Bewerbungen und beschlossen ĂŒber die Zulassung der Kandidaten. Alle 19 Kandidatinnen und Kandidaten wurden zur Wahl zugelassen.
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Gemeinderat genehmigt die Sanierung der "Kiste"/PflastermĂŒhle

Gute Jugend- und Kulturarbeit oder doch nur ein Luftschloss?

Die alte PflastermĂŒhle – die Sanierungsarbeiten können jetzt beginnen. Foto: Ladenburgblog.

Ladenburg, 28. September 2012. (red/sap) Der Gemeinderat genehmigte die ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben fĂŒr die Sanierung von Jugendzentrum und PflastermĂŒhle in Höhe von 150.000 Euro. Nicht alle StadtrĂ€te waren von der Investition ĂŒberzeugt.

Schon im Juni diskutierte der Technische Ausschuss die Zukunft des Jugendzentrums/PflastermĂŒhle. Jetzt legte Architekt JĂŒrgen Borkowski konkretere PlĂ€ne und Zahlen dem Gemeinderat vor. UnterstĂŒtzt wurde er von Johannes Weis vom „Kiste“-TrĂ€gerverein und von BĂŒrgermeister Ziegler.

„Wir haben nur eine enge Zeitachse“, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister und verwies damit auf die möglichen Fördermittel.

Das Ensemble „Kiste“/PflastermĂŒhle sei in einem schlechten, energetisch geradezu in einem miserablen Zustand, sagte Ziegeler. Nur wenige RĂ€ume könnten genutzt werden.

Die „Kiste“/PflastermĂŒhle stĂŒnden zum einen fĂŒr gute Jugend- und Kulturarbeit und symbolisiertem zudem ein industriegeschichtliches Erbe.

Die Gesamtkosten der Sanierung betitelte Borkowski auf 390.000 Euro, in diesem Jahr sollten noch 340.000 Euro investiert werden, um die Fördermittel von 170.000 Euro abgreifen zu können.

FĂŒr erste Sanierungsarbeiten wurden bereits 31.000 Euro ausgegeben, so Ziegler. Die restliche 50.000 Euro werden auf 2013 geschoben.

„Sie haben Angst, dass wir die Fördermittel nicht bekommen und Sie wollen ein durchdachtes Konzept“, wandte sich der BĂŒrgermeister an den Gemeinderat. Hier soll, so Ziegler, nicht nur ein Jugendzentrum aufgewertet, sondern auch RĂ€ume fĂŒr andere Gruppen und Kultur geschaffen werden. Und betonte:

Dies liegt mir am Herzen.

Man wolle ein soziokulturelles Zentrum ausbauen und das Konzept entwickle sich an den Rahmenbedingungen, erklÀrte Johannes Weis.

Das bauliche Konzept sieht flexible RĂ€ume, StĂ€nderwĂ€nde und offene TĂŒren vor, so Architekt Borkowski. Hier solle kein edler Status geschaffen werden, sondern eine einfache Boden- und Wandstruktur, die Leitungen werden „auf Putz“ verlegt. 70 Prozent der Investition diene allein der statischen Grundsicherung.

Der historische Bachkanal  im Keller sei gesichert, das MĂŒhlrad von 1870 ist ausgebaut. Dies werde man spĂ€ter wieder einsetzten und ĂŒber Fenster und Löcher werden man spĂ€ter selbst von Außen den Bach sehen können, sagte Borkowski.

Ein Ladenburger habe ihm geschrieben, dass er tĂ€glich nur fĂŒnf bis sechs Jugendliche in der Kiste sehe, berichtete Stadtrat Uwe Wagenknecht. Das sei dann viel Geld fĂŒr Wenige.

Dem widersprach Jugendsozialarbeiter Achim Kolb:

Es sind bis zu 70 Jugendliche, die unseren offenen Treff aufsuchen, wenn auch nicht tÀglich.

Die „Kiste“ und die PflastermĂŒhle bezeichnete Sascha Barembruch als HeimstĂ€tte des Jugendgemeinderates und fĂŒr die Jugendarbeit und als alternativen Veranstaltungsort fĂŒr Theater- und Musikgruppen.

„Die Jugend bestmöglichst zu fördern, schreiben wir uns bei Wahlen auf die Fahnen“. Dennoch sah auch er die Investition kritisch:

Man bekommt den Eindruck, die Stadt investiert ins Blaue.

Die „Kiste“ und die PflastermĂŒhle verglich er mit einem Mosaik in ihrer VielfĂ€ltigkeit. Kleine Steine werden gesetzt, um ein Kunstwerk enstehen zu lassen.

Auch die Freien WĂ€hler sahen die Notwendigkeit, mehr Raum fĂŒr die Jugend zu schaffen, erklĂ€rte StadtrĂ€tin Gudrun Ruster.

„Wir stehen zu unserem Jugendzentrum“, sagte Ingrid Dreier (GLL). Doch 390.000 Euro sind viel Geld. Deshalb wusste die GLL zunĂ€chst nicht, ob sie zustimme:

Wir mussten gute GrĂŒnde hören und die haben wir jetzt auch gehört.

Zudem unterstrich StadtrĂ€tin Dreier die Generationen ĂŒbergreifenden Möglichkeiten.

„Wir haben Schmerzen mit dieser Vorlage“, sagte Wolfgang Luppe (FDP). Projekte sollten mit angespartem Geld und nicht mit Schulden realisiert werden. Wir fĂŒhlen uns gezwungen, die Fördermittel in Anspruch zu nehmen, dieser Automatismus störe seine Fraktion:

Wir vertrauen Ihnen diesmal.

„Wenn man RĂ€umlichkeiten hat, hat man auch Ideen, denn neue RĂ€ume schaffen neue Möglichkeiten“, meinte Wolfgang Zahner (SPD).

Anders sah es seine Fraktionskollegin Ilse Schummer:

FĂŒr das Luftschloss der soziokulturellen Ideen kann ich mich nicht erwĂ€rmen.

Sie misstraue dem soziokulturellen Bereich, man schaffe Bedarf, der gar nicht da sei, sagte die StadtrÀtin.

Bei vier Enthaltungen (Ilse Schummer, Bernd Garbaczok , Karl Meng und GĂŒnter BlĂ€ĂŸ) stimmte der Gemeinderat schließlich den ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben in Höhe von 150.000 Euro fĂŒr die Umbau- und Sicherungsmaßnahmen zu.

Jugendgemeinderat zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Zu wenig Einfluss

Profilbild der Facebookseite des JGR. Quelle: JGR

 

Ladenburg, 07. Mai 2012. (red/jt) Der Jugendgemeinderat bemĂ€ngelt zu wenig Einfluss auf die Realpolitik und wĂŒrde gerne wieder mehr Licht in die Stadt bringen – zumindest am Wochenende. Strategisch hat der Jugendgemeinderat einen Fehler beschlossen: Die Website und damit die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird abgeschaltet.

Am vergangenen Donnerstag ab 19:30 Uhr lud der Jugendgemeinderat Ladenburg zur öffentlichen Sitzung im Sitzungssaal 105 im Ladenburger Rathaus. Neben den Mitgliedern des Jugendgemeinderates waren auch der SozialpĂ€dagoge Achim Kolb sowie BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und seine erste Stellvertreterin Gudrun Ruster (FWV) anwesend.

Auf der Tagesordnung des Jugendgemeinderates standen eine Stellungnahme zu dessen Internetauftritt, die Finanzierung eines neuen Volleyballnetzes sowie die Stellungnahme zum bereits verabschiedeten Haushalt der Stadt Ladenburg fĂŒr das Jahr 2012.

Offline, dafĂŒr auf Facebook

Der Jugendgemeinderat hat beschlossen, seine alte InternetprĂ€senz nicht weiter zu betreiben. Das Angebot sei zu veraltet und zu schwer zu administrieren, sagte der Vorsitzende Julian Albrecht. Eine moderne, neue Alternative sei zu teuer. DiesbezĂŒgliche Angebote habe man sich eingeholt.

Die Ladenburger Jugendlichen, welche der Jugendgemeindert vertritt, sind grĂ¶ĂŸtenteils auf Facebook vertreten. Ebenso der Jugendgemeinderat selbst. Daher wurde beschlossen, die Seite auf Facebook zur zentralen Anlaufstelle umzufunktionieren. Dort findet man Informationen ĂŒber den Jugendgemeinderat, dessen Termine sowie BeitrĂ€ge und Entscheidungen.

Gudrun Ruster (FWV) erkundigte sich, was mit den Personen sei, die nicht auf Facebook vertreten sind.

Julian Albrecht und Pieter Dietrich entgegneten, bereits jetzt stĂŒnde jedem die Möglichkeit offen, auch persönlich, per Telefon oder Mail Kontakt aufzunehmen. Die Kontaktdaten seien auch auf der InternetprĂ€senz der Stadt Ladenburg zu finden. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte, man könne wichtige Informationen auch auf die Seite der Stadt nehmen und im Bereich „Aktuelles“ den Menschen zugĂ€nglich machen.

Sponsoren gesucht

Zweites wichtiges Thema der Sitzung war ein neues Netz fĂŒr das Volleyballfeld. Ein solches Netz schlĂ€gt mit rund 750 Euro zu Buche. Einen Sponsor habe man mit der Sparkasse bereits gefunden. Diese steuert 200 Euro bei.

Der Jugendgemeinderat hat das Netz bereits bestellt. Zum Start der neuen Saison wird es aber vermutlich noch nicht da sein.

Notfalls werde man den restlichen Betrag von 550 Euro aus dem eigenen Etat finanzieren, so Julian Albrecht. JugendstadtrÀtin Christine Völkel sagt:

Uns ist es lieber, wenn wir unseren knappen Etat schonen.

Nach ihrer Ansicht ist es wichtig, sinnvoll und zielgerichtet mit dem geringen Etat umzugehen, welcher dem Jugendgemeinderat zur VerfĂŒgung steht. Julian Albrecht warb im Namen des Jugendgemeinderates noch einmal um weitere Sponsoren fĂŒr das Netz.

Leider kein spĂŒrbarer Einfluss

Der Einfluss des Jugendgemeinderats auf den richtigen Gemeinderat sei leider gering, wurde bemĂ€ngelt. Gerade in Bezug auf die Verwendung von Mitteln fĂŒr „jugendliche Belange“ wĂŒrde der Jugendgemeinderat gerne intensiver mitreden. So habe man den Eindruck, sei viel auf Kosten der Jugendlichen gespart worden. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte zu, dass der Jugendgemeinderat bei den kommenden Etat-Beratungen intensiver beteiligt werden soll.

Das Thema „Straßenbeleuchtung“ wurde ebenfalls vorgebracht. Aus Sicht der Jugendlichen wĂ€re es sinnvoller freitags und samstags das Licht anzulassen, um das GefĂŒhl der Sicherheit zu erhöhen. Sonntags bis donnerstags könnte man das Licht von ein bis vier Uhr abstellen, also eine Stunde lĂ€nger als bisher. Der Gemeinderat werde im Mai oder Juni ĂŒber den Test verhandeln, so Ziegler.

Abwechslungsreiches Programm

Osterferien in der „Kiste“

Ladenburg, 12. MĂ€rz 2012. (red/pm) Abwechslungsreiches Ferienprogramm in der „Kiste“. Teilnehmerzahl fĂŒr alle Aktionen begrenzt, deshalb Anmeldeschluss beachten.

In diesem Jahr bietet das Jugendzentrum „Die Kiste“ wieder ein besonderes Osterferien-Programm an. Es richtet sich an Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren und lĂ€uft immer in der Zeit zwischen 12 und 16 Uhr.

Folgende Angebote gibt es:

Montag 02.04. 2012 „Jagd nach Mr. Z“
Verfolgungsjagd durch Ladenburg mit dem Rad und zu Fuß (in Anlehnung an das Brettspiel „Scotland Yard“).
Treffpunkt Jugendzentrum.
Anmeldeschluss Donnerstag 29.03.2012

Dienstag 03.04. 2012 und Mittwoch 04.04. 2012 „Action speaks louder than words“
Alleine und in der Gruppe werden die Jugendlichen vor kleine erlebnispĂ€dagogische Herausforderungen und Aktionen gestellt und mĂŒssen diese bewĂ€ltigen. Am Mittwoch geht es zusĂ€tzlich in den Hochseilgarten nach Viernheim.
Treffpunkt Jugendzentrum.
Anmeldeschluss 30.03.2012, Kosten 5 Euro pro Teilnehmer.

Donnerstag 05.04. 2012 Fußballturnier auf der Neckarwiese
Vier Spieler pro Team. Treffpunkt bei der Minigolfanlage.
Anmeldeschluss 03.04.2012

Dienstag 10.04.2012 Kicker-Turnier
Gespielt wird in Zweier-Teams im Jugendzentrum.

Mittwoch 11.04.2012 und Donnerstag 12.04.2012 „Pimp our garden“
Gemeinsam mit den Jugendlichen wird das AußengelĂ€nde des Jugendzentrums verschönert. FĂŒr alle Helfer gibt es am Donnerstag zum Abschluss ein gemeinsames Barbecue.

Freitag 13.04. 2012 „For girls only“
MĂ€dels gestalten ihren eigenen Schmuck.

Wichtig: Die Teilnehmerzahlen fĂŒr alle Aktionen sind begrenzt, es gilt der jeweilige Anmeldeschluss!

Info: Anmeldungen und alle Informationen bei Angelika Schlechter und Achim Kolb, Jugendzentrum „Die Kiste“, Wallstadter Str. 36-38,68526 Ladenburg, Tel.: 06203/ 16275, Mail: info@diekiste.info

Angelika Schlechter ĂŒberzeugte "100 Prozent"

Neue SozialpĂ€dagogin im Jugendzentrum „Kiste“

Gutes Team (v.l.n.r.): BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, Rainer Döhring (TrĂ€gerverein des Jugendhauses), Juli Döhring, Achim Kolb (SozialpĂ€dagoge), Angelika Schlechter (SozialpĂ€dagogin).

 

Ladenburg, 14. Februar 2012. (red) Die „Kiste“ hat nun wieder zwei Sozialarbeiter – allerdings trotzdem eine halbe Stelle weniger, weil Achim Kolb reduziert hat. Die restliche Zeit soll durch HonorarkrĂ€fte, Praktikanten und Ehrenamtliche aufgefangen werden. Ob das reicht? Das kann nur die Zukunft zeigen.

Von Jörg Theobald

Das Jugendzentrum „Kiste“ hat mit der 27-jĂ€hrigen Angelika Schlechter eine neue Mitarbeiterin. Die SozialpĂ€dagogin stellte sich heute als Nachfolgerin von Esther Wiechers vor – die Stelle hat sie bereits am 10. Januar angetreten und sich eingearbeitet.

Die aus Dossenheim stammende SozialpÀdagogin hatte sich im Bewerbungsverfahren unter ihren Mitbewerbern behaupten können.

Von insgesamt 17 Bewerbern kamen vier in die engere Wahl, laut BĂŒrgermeister Rainer Ziegler gelangte man jedoch „schnell und ohne Reibung“ zu einem einstimmigen Ergebnis:

Ich bin 100 Prozent ĂŒberzeugt, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.

Transparentes Bewerbungsverfahren

An dem Bewerbungsverfahren waren neben dem BĂŒrgermeister und der Stadtverwaltung auch Sozialarbeiter Achim Kolb sowie der Jugendgemeinderat und Rainer Döhring vom TrĂ€gerverein des Jugendzentrums beteiligt.

Rainer Döhring lobte das „sehr angenehme und transparente Bewerbungsverfahren“. Es sei nicht selbstverstĂ€ndlich, dass die Stadt den TrĂ€gerverein und den Jugendgemeinderat von Anfang an so stark eingebunden habe.

BĂŒrgermeister Ziegler mit Rainer Döhring und dessen Tocher Juli im JUZ.

Angelika Schlechter hat 2011 ihr Studium in Coburg abgeschlossen und schloss ein Praxissemeter in der Dresdner Straßensozialarbeit an. Dort war sie fĂŒr das SuchtprĂ€ventionsprogramm „Keine Macht den Drogen“ tĂ€tig.

Neben dem Studium hat sie fĂŒr „Camp Adventure“ ErlebnispĂ€dagogik wie Klassenfahrten oder Zeltlager kennengelernt – der Umgang und die Arbeit mit Jugendlichen ist ihr also schon vertraut. Zur Zeit erarbeitet sich sich auch die Zusatzqualifiktion „ErlebnispĂ€dagogin“.

Ladenburg kennt die Dossenheimerin zwar gut – ihren neuen Arbeitgeber BĂŒrgermeister Ziegler hatte sie aber erst im Zuge des Bewerbungsverfahrens kennengelernt.

Viele VerÀnderungen

Achim Kolb hat seine Stelle ab Februar auf 50 Prozent reduziert. Schlecht fĂŒrs Angebot der Kiste: Montags ist kĂŒnftig geschlossen. Dienstags bis donnerstags wird es das „bekannte“ Programm geben, freitags ist Workshop- und Kooperationstag.

Wie die halbe Stelle kompensiert werden kann oder soll, dazu gab es noch keine verbindlichen Aussagen. Überlegt wird eine engere Kooperation mit Schulen und ein verstĂ€rktes multimediales sowie kĂŒnstlerisches Angebot.

 

Jugendzentrum „Die Kiste“ sucht Konzept fĂŒr Skate-Contest und bietet Besuch bei den „Adlern“ an

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Guten Tag!

09. Februar 2011. Der Skate-Contest in Ladenburg wird als Veranstaltung ausgeschrieben – Konzepte sind gesucht. Und „Adler“-Fans können zum Heimspiel gegen Iserlohn Roosters mitfahren.

Information der „Kiste“:

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Konzept gesucht: Skate Contest wird ausgeschrieben.

„Einer der besten Skateanlagen wartet auf den beliebtesten Skate-Event in der Metropolregion!
Das Jugendzentrum „Kiste“ wird in diesem Jahr aus finanziellen und organisatorischen GrĂŒnden dabei nicht als Mitveranstalter fungieren, dennoch soll 2011 ein weiterer Jugendevent mit Skate-Contest in Ladenburg stattfinden. Deshalb wird die Veranstaltung öffentlich ausgeschrieben.
Mögliche Termine sind der 20. oder 21. August, der 27. oder 28. August, sowie der 03. Oktober 2011.

Der Veranstalter mit dem besten Contest- Konzept, inklusive Musik, Bewirtung und Jugendförderung soll in diesem Jahr den prestigereichen Contest durchfĂŒhren.
Fragen beantworten wir gerne per Email oder am Telefon.
Die Konzepte sind bis zum 30.06.2011 zu richten an:

Jugendzentrum „Die Kiste“
Wallstadter Str. 36-38
68526 Ladenburg
Tel.: 06203/016275
e.wiechers@diekiste.info

Besuch eines Heimspiels der Mannheimer Adler

Am Freitag 18.02. besuchen wir das Heimspiel der Mannheimer Adler gegen die Iserlohn Roosters. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Treffpunkt um 18.00 Uhr in der „Kiste“. Wir fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel, Kosten sind 5 Euro pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldeschluss ist Donnerstag 17.02. Anmeldungen und RĂŒckfragen bei Achim Kolb:

Jugendzentrum „Die Kiste“
Wallstadter Str. 36-38
68526 Ladenburg
Tel.: 06203/016275
a.kolb@diekiste.info“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

BĂŒrgermeister kommt zur Jugendsprechstunde in die „Kiste“

Guten Tag!

Ladenburg, 15. Juli 2010. RegelmĂ€ĂŸig bietet der BĂŒrgermeister eine Jugendsprechstunde im Rathaus an – mit eher mĂ€ĂŸigem Zuspruch. Heute ist der Rathauschef zur Jugend gegangen. Erst wussten die Jugendlichen nicht so viel mit der Situation anzufangen, doch dann entwickelten sich interessierte GesprĂ€che.

Von Hardy Prothmann

Der Termin war nicht ideal gewĂ€hlt – ein Großteil der Jugendlichen, die gerne ins Jugendzentrum (JUZ) „Die Kiste“ kommen, war heute im Europapark Rust. FĂŒnf, sechs MĂ€dchen, drei Jungs aber waren da.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler bot sich an: „Ich fand die Idee gut, dass der BĂŒrgermeister mal zu den Jugendlichen kommt und nicht umgekehrt. Hier bin ich also. Habt ihr Fragen?“

ZunĂ€chst kamen keine Fragen. „Vielleicht habt ihr keine Fragen, weil wir uns ja oft begegnen“, dachte Ziegler laut oder auch in Richtung „Presse“. TatsĂ€chlich kennt er aber eins der MĂ€dchen.

BĂŒrgermeister Ziegler bei der Jugendsprechstunde. Er guckt einer Jugendlichen ĂŒber die Schulter, um zu lernen, was "wkw" ist. Bild: ladenburgblog

Dann fragt ein MĂ€dchen: „Haben Sie Hobbies?“ Der BĂŒrgermeister sagt: „FrĂŒher mal, Horn spielen. Aber wenn ihr so wollt, ist mein Hobby Ladenburg.“ Die MĂ€dchen grinsen und kichern. „Ladenburg, wie das denn?“

„Ladenburg ist total spannend“, sagt der BĂŒrgermeister: „Da bleibt kaum Zeit fĂŒr andere Hobbies.“ Wieso? Arbeitet er viel? „Siebzig bis neunzig Stunden in der Woche, aber das mache ich gerne“, sagt Ziegler. Die MĂ€dchen staunen. „Den Dienstagabend versuche ich mir freizuhalten, damit ich mit meiner Frau etwas unternehmen kann. Vorgestern waren wir im Kino, in „Vergebung“. Ich habe alle BĂŒcher von Stieg Larsson verschlungen und fand, dass das eine tolle Buchverfilmung war. Wahrscheinlich kennt ihr den aber nicht?“ Die MĂ€dchen kennen weder Buch noch Film.

„Machen Sie Sport?“ Auch hier muss der BĂŒrgermeister passen – zu wenig Zeit. „FrĂŒher habe ich mal Handball gespielt und war im Basketballverein.“

Small-Talk

Und gehts weiter mit „Small-Talk“. Die Jugendlichen erfahren, dass Rainer Ziegler aus Heidelberg-Kirchheim kommt, in Dossenheim wohnt und zwei erwachsene Söhne hat. Außerdem, dass er zwei Jahre bei der Bundeswehr bei der Flugsicherung war, Meeresbiologe werden wollte, dann aber „Verwaltung gelernt“ hat und vor seinem Antritt als BĂŒrgermeister Leiter des Umweltamts in Heidelberg war.

„Und wieso sind Sie dann in Ladenburg BĂŒrgermeister?“, will ein MĂ€dchen wissen? „Ich hatte einen guten Job in Heidelberg, aber Ladenburg gefĂ€llt mir so gut, dass ich mir vorstellen konnte, hier BĂŒrgermeister zu werden und das hat ja auch geklappt“, sagt Ziegler: „Jetzt bin ich 56 Jahre alt und in meiner zweiten Amtszeit.“

Probleme mit dem Fundament und Fußballtoren

„Wie gehts weiter mit dem Fundament?“, fragt plötzlich eine. Das JUZ hat ĂŒberall Risse, weil sich das Haus wegen des Untergrunds „bewegt“. „Daran arbeiten wird. Zur Zeit hoffen wir, dass sich das Haus nicht weiter bewegt und bald wird das Fundament saniert fĂŒr 120.000 Euro“, sagt Ziegler. „Und wir hoffen, dass wir bald mehr der anderen RĂ€umlichkeiten nutzen können, die werden fĂŒr euch gebraucht.“

Auch die beiden Jugendarbeiter, Achim Kolb und Esther Wiechers sind da und moderieren ein wenig das GesprÀch.

Ein MĂ€dchen sagt: „Ich verstehe nicht, dass wir gar nichts mehr auf dem Schulhof haben“, gemeint ist die Sickingen-Schule. „Was meinst du?“, fragt Ziegler. „Wir hatten da mal Fußballtore, aber die sind weg und wir wĂŒrden gerne Fußball spielen.“ Der BĂŒrgermeister weiß nicht, warum die Tore weg sind und will sich kĂŒmmern.

Ein Junge kommt dazu: „Wieso muss ich in Feudenheim auf die Realsschule, ich dachte Ladenburger werden bei der Merian-Realschule bevorzugt?.“ Der Junge war auf dem CBG und ist auf die Realschule gewechselt. „Normalerweise schon. Die Realschule ist knallvoll – vielleicht warst Du zu spĂ€t mit der Anmeldung? Ich kann das so nicht sagen“, antwortet der BĂŒrgermeister.

Dann geht das GesprĂ€ch weiter: Über die Baustelle an der Merian-Realschule, ĂŒber die Schulformen, was die Jugendlichen spĂ€ter mal vorhaben. Über die Sanierung des CBG.

BĂŒrgermeister Ziegler erkundigt sich zum Ferienprogramm und plaudert locker mit den Jugendlichen. „Am 15. August gehen wir beim Jugendferienprogramm ins neue Feuerwehrhaus, wahrscheinlich so gegen 15:00 Uhr. Ihr seid die ersten, die das erfahren. Vielleicht habt ihr ja Lust Euch das mal anzuschauen. Das wird bestimmt spannend, weil man mit den Spritzen hantieren kann und viel ĂŒber die Feuerwehr erfĂ€hrt.“

Die Idee, dass der BĂŒrgermeister zu den Jugendlichen geht, um dort mit ihnen zu sprechen, wo sie sich aufhalten, war eine gute Idee. Und wird sicher wiederholt werden.