Montag, 22. Juli 2019

Wenig Ă„nderungen im der Abfallwirtschaft

AbfallgebĂĽhren bleiben 2013 stabil

Rhein-Neckar, 03. Januar 2013. (red/pm) Auch 2013 besteht im Rhein-Neckar-Kreis das von der Abfallwirtschaft des Rhein-Neckar-Kreises (AVR) betreute äußerst leistungsfähige Abfallwirtschaftssystem fort. Der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises hatte im Dezember 2012 nur ganz wenige Änderungen beschlossen.

Information des Landratsamtes Rhein-Neckar:

„Wir bieten damit erneut viele komfortable und individuelle Lösungen entsprechend der Bedürfnisse der Haushalte, gleich ob junge oder ältere Menschen dort wohnen, und für Gewerbebetriebe an“, stellt Landrat Stefan Dallinger fest. Zudem bleiben auch die Abfallgebühren im kommenden Jahr weiterhin stabil.

Die wichtigsten Fakten im Ăśberblick

Die BioEnergieTonne, von der kreisweit im letzten Jahr 60.000 Stück ausgegeben worden sind, wird auch im Jahr 2013 gebührenfrei angeboten, mit Ausnahme der 660 Liter Biomülltonne bei wöchentlicher Abfuhr. Für diese Tour sind zu wenige Vierradbehälter im Rhein-Neckar-Kreis aufgestellt, so dass diese Dienstleistung nur mit zusätzlichem Aufwand erbracht werden kann. Das Behältervolumen bei der BioEnergieTonne wird je Bewohner eines Grundstücks auf 80 Liter festgelegt bei einem vierzehntäglichen Leerungsrhythmus. Weiteres Behältervolumen kann gegen Gebühr bei der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises bestellt werden. Für Grundstücke mit mehr als 20 Personen können auch 660 l-Behälter gestellt werden.

Der Rhein-Neckar-Kreis erhebt für Restmüllbehälter eine Mindestgebühr von zwei Leerungen, wenn der Behälter mehr als 182 Tage im Kalenderjahr dem Nutzer zur Verfügung stand. Zwischen 32 und 182 Tagen Standzeit wird eine Mindestleerung erhoben und bei weniger als 32 Tagen Standzeit wird keine Mindestleerung berechnet.

Die Anlieferung von SperrmĂĽll und/oder Altholz aus Haushalten bei den Abfallanlagen der AVR bleibt bis zu einer Menge von 4 m3/Tag weiterhin gebĂĽhrenfrei. FĂĽr Anlieferungen von Gemischen aus BiomĂĽll und GrĂĽnschnitt wurden neue GebĂĽhren festgelegt. Die getrennte Anlieferung von BiomĂĽll und GrĂĽnschnitt hingegen wird weiterhin mit GebĂĽhrenfreiheit belohnt. FĂĽr Anlieferungen von Erdaushub werden ab dem 01.01.2013 AbfallgebĂĽhren erhoben und zwar gestaffelt nach den unterschiedlichen Belastungsstufen der Erde. Diese GebĂĽhren werden ab 2013 neu bei der Deponie Wiesloch erhoben.“