Samstag, 18. November 2017

Durch die Bezirksreform der KVBW gibt es weniger Fachärzte bei den Bereitschaftsdiensten

Zum Wochenend-Röntgen gleich in die Klinik

Bereitschaftsdienst

Der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung wurde zum Jahresbeginn neu geregelt. Dadurch fällt die Versorgung durch bestimmte Fachärzte weg.

 

Mannheim/Weinheim/Rhein-Neckar/Stuttgart, 16. Januar 2014. (red/ld) Seit Anfang des Jahres wird der √Ąrztemangel auch in st√§dtischen Ballungsgebieten sp√ľrbar. Um die √§rztliche Notfallversorgung auch au√üerhalb der Sprechstunden gew√§hrleisten zu k√∂nnen, wurden die vorher 400 Notfalldienstbezirke im Land auf nur noch 55 eingedampft. In Mannheim und Weinheim soll sich dadurch nicht viel √§ndern, hei√üt es seitens der Kassen√§rztlichen Vereinigung – zumindest f√ľr die Patienten. F√ľr die Bereitschafts√§rzte w√§chst dagegen die Belastung, sagt Dr. Bernhard Schindler. Dabei soll die Reform unter anderem den Bereitschaftsdienst attraktiver machen. [Weiterlesen…]

+++Eil+++ EU-Kommission bef√ľrchtet Nachteile f√ľr kleine und mittlere Unternehmen - angeblich kein Problem in Baden-W√ľrttemberg

Kein Scherz! SEPA-Umstellung soll um sechs Monate verlängert werden

Br√ľssel/Rhein-Neckar, 09. Januar 2013. (red/ld) Gut drei Wochen vor Auslaufen der Frist zur Umstellung auf das SEPA-Format zum EU-weit einheitlichen elektronischen Zahlungsverkehr hat die Europ√§ische Kommission heute vollkommen √ľberraschend einen √Ąnderungsvorschlag eingebracht, nach dem die √úbergangsfrist f√ľr Unternehmen, √∂ffentliche Stellen und Vereine um sechs Monate verl√§ngert werden soll – auf den 01. August 2014. Zu wenige vor allem kleine und mittlere Unternehmen h√§tten bisher auf das neue Format umgestellt. [Weiterlesen…]

Am 01. Februar l√§uft der elektronische Zahlungsverkehr √ľber SEPA

„Enormer Aufwand“ f√ľr zwei Ziffern mehr

Foto: Deutsche Bundesbank

F√ľr Privatpersonen sind es zwei Ziffern mehr zu merken. F√ľr Gemeindekassen, Unternehmen und Vereine bedeutet die Umstellung auf SEPA einen hohen Aufwand. Foto: Deutsche Bundesbank

 

Rhein-Neckar,09. Januar 2014. (red/ld/al) W√§hrend sich Privatpersonen k√ľnftig nur zwei neue Ziffern f√ľr ihre IBAN merken m√ľssen, hatten Gemeindeverwaltungen, Unternehmen und Vereine in den vergangenen Monaten mehr Aufwand. Grund ist SEPA – die Vereinheitlichung des EU-weiten elektronischen Zahlungsverkehrs. Stichtag ist der 01. Februar. Sie sind vorbereitet. [Weiterlesen…]

Will die Agentur Leistungen der Stadt √ľber einen Bericht in der RNZ erpressen?

Unverhohlene Drohung – die Demi und ihr Sturm

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Schlammschlacht: Im Sommer sah die Festwiese nach einem Konzert von Xavier Naidoo aus wie ein Acker – jetzt hetzt die RNZ √ľber beste Verbindungen zu Demi Promotion gegen Bensheim und setzt Ladenburg unter Druck. Zeit, dass sich der Gemeinderat der Sache annimmt. (Archivbild)

 

Ladenburg/Hirschberg, 27. November 2013. (red) Die Rhein-Neckar-Zeitung hat sich heute Sorgen um die Zukunft des Musiksommers in Ladenburg gemacht. Die Hirschberger Agentur Demi Promotion hat wohl Probleme mit der Finanzierung und sucht die Schuld bei anderen. Doch das ist nur der vordergr√ľndige Teil der Geschichte. Interessanter sind die Hintergr√ľnde – vor allem die versuchte Erpressung im Mantel einer „Berichterstattung“. [Weiterlesen…]

Hans-Ulrich Sckerl, Obmann im EnBW-Untersuchungsausschuss, fordert Schiedsklage

„CDU kann nicht mit Geld umgehen“ – 778.621.577,78 Euro Schaden

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Hans-Ulrich Sckerl. Foto: B90/Die Gr√ľnen

Rhein-Neckar/Stuttgart, 21. November 2013. (red/pm) Der Weinheimer Landtagsabgeordneten Uli Sckerl, Obmann der Gr√ľnen im EnBW-Untersuchungsausschuss zum ‚ÄěEnBW-Deal‚Äú fordert die CDU auf, ihre Blockadehaltung zu beenden und eine Schiedsklage zu unterst√ľtzen, damit man hunderte Millionen Euro, die f√ľr die √úbernahme eines Aktienpakets zuviel bezahlt hat, zur√ľckholen kann. [Weiterlesen…]

Schlechte Nachrichten vor der Kommunalwahl im Mai

Zwei Heddesheimer Gemeinderäte sind privatinsolvent

Schulden ohne Ende - das kann jeden treffen. Nach unseren Recherchen sind zwei Gemeinderäte aktuell im Privatinsolvenzverfahren.

Schulden ohne Ende Рdas kann jeden treffen. Nach unseren Recherchen sind zwei Gemeinderäte aktuell im Privatinsolvenzverfahren.

 

Heddesheim, 19. November 2013. (red) Schulden hat niemand gerne. Manchmal werden sie zu hoch. So hoch, dass Privatleute ihre finanziellen Lasten nicht mehr bedienen k√∂nnen. Dann bleibt nur die Privatinsolvenz, wenn man handlungsf√§hig bleiben m√∂chte. Die „Spatzen pfeifen es von den D√§chern“ ist so ein Spruch, der einfach meint: In Heddesheim gehen Ger√ľchte um. Es sind keine. Zwei Gemeinderatmitglieder sind √ľberschuldet und haben sich einem Privatinsolvenzverfahren unterstellt. Ausgerechnet jetzt – ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl.

Von Hardy Prothmann

Den Rettungsschirm mit Abermilliarden und Abermilliarden, die sich kein normaler Mensch mehr vorstellen kann, gibt es nur f√ľr Banken und Staaten. Da treten Sch√§uble und Merkel auf, sie macht die Raute, er l√§chelt gequ√§lt, alles ist staatstragend, die Mienen sauerschwer, man tr√§gt Verantwortung.¬† Aber sicher nicht pers√∂nlich.

Wer selbstverantwortlich in eine Schuldenkrise st√ľrzt, muss daf√ľr gerade stehen. Merkel und Co. helfen da nicht. Egal, ob man zur Partei geh√∂rt oder nicht.

Merkel und Co. gucken die aktuellen Nachrichten durch. Unbelastet. Doch der eigene Blick in den kommunalen Spiegel zeigt jemanden, der gerade am Ende seiner Möglichkeiten ist. Und kein Rettungsschirm ist in Sicht.

Privatinsolvenz als Ausweg aus dem Desaster

Stimmt nicht ganz. Die Privatinsolvenz kann Menschen helfen, das finanzielle Desaster zu ordnen.

Die Gr√ľnde f√ľr eine √úberschuldung sind vielf√§ltig. Sie reichen von verantwortungslosem Konsum bis hin zu Schicksalsschl√§gen, die niemand kontrollieren kann. Ob eine Bank crasht oder eine Privatperson ihre finanziellen Pflichten nicht mehr bedienen kann – in beiden F√§llen gibt es Gl√§ubiger und Schuldner. Die einen wollen Geld, die anderen haben keins mehr. √Ėffentlich kann man das auf Bundesebene wegl√§cheln – vor Ort nicht.

In Heddesheim sind dieses Jahr bis dato 110 Insolvenzmeldungen anh√§ngig. Das sind nicht 110 Personen – im Zuge der Verfahren sind es viele Meldungen. Ohne genauere Pr√ľfung handelt es sich nach unseren Recherchen um einige Dutzend F√§lle. In Ladenburg sind es nur 82 Meldungen, in Schriesheim 113, in Hirschberg 34.

Wie vor – wie zur√ľck?

Wer in ein Privatinsolvenzverfahren geht, wei√ü nicht mehr vor noch zur√ľck. St√§ndig gibt es Mahnungen. Inkassob√ľros schreiben immer unversch√§mtere Rechnungen, die mit der eigentlichen Schuld nichts mehr zu tun haben. Der Gerichtsvollzieher klingelt √∂fter als Freunde. Der Druck steigt. Das Konto wird gepf√§ndet. Dadurch entstehen neue Lasten. Geb√ľhren. Forderungen. Ein Teufelskreis. Man hat √Ąrger ohne Ende und der lastet auf der Seele.

Ganz besonders schlimm ist das, wenn man gar nichts daf√ľr kann. Der Partner, Freunde, Kinder k√∂nnen einen „reingeritten“ haben. Oder die Lebensumst√§nde waren widrig – Unfall, Krankheit, Mobbing, Psychoterror. Oder man ist wirklich selbst „schuld“. Hat √ľber die Verh√§ltnisse gelebt. Es geht finanziell bergab. Die Konsequenz allerdings ist immer gleich: Man ist zahlungsunf√§hig.

Sechs Jahre, um aus der Schuldenfalle rauszukommen

Die Privatinsolvenz soll das ordnen. Soll das Leben wieder lebenswert machen. Wer sich diesem Verfahren stellt, ist die Gerichtsvollzieher los, die Gl√§ubiger, den endlosen Schriftwechsel. Die Sorgen, wie es weitergeht. Es geht n√§mlich weiter. Geordnet, aber nat√ľrlich nicht in Saus und Braus. Im Verfahren werden dann solche Meldungen √∂ffentlich:

In dem Insolvenzer√∂ffnungsverfahren √ľber das Verm√∂gen d. XXX, geb. am xx.xx.xxx, XXX. 3, 68542 Heddesheim -Schuldner- wird am xx.xx.2013 um 15.30 Uhr zur Sicherung der k√ľnftigen Insolvenzmasse und zur Aufkl√§rung des Sachverhalts angeordnet: (¬ß¬ß 21, 22 InsO):

1. Ma√ünahmen der Zwangsvollstreckung einschlie√ülich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verf√ľgung gegen d. Schuldn. werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenst√§nde betroffen sind; bereits begonnene Ma√ünahmen werden einstweilen eingestellt (¬ß 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

Von der Er√∂ffnung des Verfahrens bis zum Ende der Schulden vergehen sechs Jahre. Dann ist man schuldenfrei. Egal, ob es 30.000 Euro sind oder 100.000 Euro oder noch viel mehr. Egal, ob man Zahnarzthelferin oder Zahnarzt ist, ob Paketzusteller oder Spediteur, ob Architekt oder Zimmermann, ob Angesteller oder Rentner. Ob einfacher B√ľrger oder Gemeinderat. Nach sechs Jahren sind die Schulden weg. Wenn man alles beachtet, sich ordentlich verh√§lt.

Man kann sogar deutlich mehr als Hartz IV an Einkommen haben. Man muss nicht sechs Jahre am Boden liegen. Auto und andere Dinge, die f√ľr viele zum Leben geh√∂ren, sind m√∂glich. Man bekommt einen Insolvenzverwalter bestellt – aber der regelt nicht bis ins Letzte das Leben. Wenn man sich dem ordentlichen Verfahren stellt. Und einen Schlussstrich zieht. Und aus der Schuldenfalle raus will.

Es trifft B√ľrger wie Gemeinder√§te

In Heddesheim haben zwei aktive Gemeinder√§te diesen Schritt gemacht. Sie sind in Privatinsolvenz gegangen. Das ist zu respektieren. Pikant ist allerdings, dass beide bis heute dem Finanzausschuss angeh√∂ren. Also dem Gremium, das f√ľr den Gemeinderat die „hoheitliche“ Aufgabe des Haushalts vorber√§t, den der Gemeinderat dann beschlie√üt.

Zwei Stimmen, also 20 Prozent dieses zehnk√∂pfigen Gremiums, sind aus welchen Gr√ľnden auch immer in die Lage gekommen, √ľber ihre eigenen Finanzen den √úberblick verloren zu haben. Und stellen sich nun einem gerichtlich bestellten Verahren, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Im Finanzausschuss reden sie mit, planen mit und entscheiden mit √ľber den Haushalt aller B√ľrger/innen.

Der eigenen Schritt in die Privatinsolvenz ist grunds√§tzlich zu achten und nicht ehrenr√ľhrig. Denn wie gesagt: Es kann jeden jederzeit aus unterschiedlichsten Gr√ľnden treffen – tats√§chlich auch g√§nzlich „selbst unverschuldeten“.

Verantwortung √ľber Wohl und Wehe

Ob man allerdings weiterhin als Gemeinderat √ľber das Wohl und Wehe der Gemeinde mitbestimmen sollte, wenn man selbst genug damit zu tun hat, aus dem Wehe heraus und in ein vertr√§gliches Wohl zu kommen, das m√ľssen letztlich die betroffenen Personen selbst entscheiden.

Theoretisch und praktisch kann man sogar als Privatinsolventer B√ľrgermeister sein oder werden. Macht das aber Sinn? Will man sich in der Gemeinde so vertreten lassen? H√§lt man sich wirklich f√ľr repr√§sentativ oder sollte man nicht lieber konsequent sein Leben in den Griff bekommen (was manchmal schwer genug ist) und anderen das Feld √ľberlassen, die den Kopf freier haben?

Dar√ľber werden die beiden Gemeinder√§te nachzudenken haben. Privatinsolvent zu sein hei√üt nicht, das Heft aus der Hand zu geben. Ganz im Gegenteil. Man m√∂chte sein Finanzleben neu ordnen und das braucht erfahrungsgem√§√ü Zeit und Konzentration auf dieses Ziel. Sechs Jahre. Dann sind alle Schulden Geschichte.

K√∂nnen privat Insolvente √ľber √∂ffentliche Haushalte entscheiden? Gesetzlich ja – aber moralisch?

Ob in diesem Zeitraum genug Zeit und Konzentration bleibt, um sich um die Finanzen der Gemeinde zu k√ľmmern, steht auf einem anderen Blatt. Man darf gespannt sein, wie die beiden Betroffenen damit umgehen.

Sie werden damit k√§mpfen, vermeintlich ihr „√∂ffentliches“ Gesicht zu verlieren. Sie k√∂nnen sich aber auch ganz konsequent entscheiden, sich aus der „√Ėffentlichkeit“ konsequent zu verabschieden und sich um das pers√∂nliche Ziel, privat wieder solvent zu werden, k√ľmmern.

Wer dazu bereit ist, hat jede Achtung verdient. Wer nicht, muss gute Gr√ľnde haben, privat insolvent zu sein und gleichzeitig √∂ffentlich als solvent gelten zu wollen. Wer das aushalten will, muss extrem spagatf√§hig sein.

Es geht um Vertrauen

Eigentlich geht es um Finanzen, um Kreditw√ľrdigkeit, also um Glaubw√ľrdigkeit. Anvertrauen, glauben, vertrauen hei√üt auf lateinisch credere. Diesen Kredit haben die Gemeinder√§te gegen√ľber ihren Gl√§ubigern verloren.

B√ľrgermeister nach der S√ľddeutschen Ratsverfassung haben in ihrem Wirkungsbereich tats√§chlich mehr Macht als eine Bundeskanzlerin in deren Verf√ľgungsgewalt. Aber einen Rettungsschirm kann selbst ein Michael Kessler nicht bilden, auch, wenn es ger√ľchteweise hei√üt, dass zumindest einer der Betroffenen hier und da auf Zuwendung „hoffen“ konnte, w√§hrend der andere, ebenso ger√ľchteweise, √ľber viele Jahre „nichts geschenkt“ bekommen hat.

Menschlich muss man den beiden Gemeinder√§ten wie den Privatpersonen w√ľnschen, dass sie wieder auf die Beine kommen. F√ľr die Gemeinde muss man allerdings auch w√ľnschen, dass sie kein falsches Spiel spielen, sondern den Weg der Verantwortung gehen.

Daf√ľr wird man ihnen Respekt zollen und es wird keine „bl√∂den Ger√ľchte“ geben. Schicksale, auch finanzielle, sind menschlich. Man darf gespannt sein, ob die beiden Betroffenen den Schritt der Repr√§sentation ins Private unfallfrei schaffen.

Aktuelle Interimsl√∂sung bis zum Neubau des Sperrtors f√ľr Ladenburg und Ilvesheim

Schutz vor Hochwasser bald wieder bei 100 Prozent

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Der B√ľrgermeister von Ilvesheim, Andreas Metz, im Gespr√§ch mit dem Baudirektor J√∂rg Huber und G√ľnter Bl√§√ü (Stadt Ladenburg).

 

Ilvesheim/Ladenburg, 25. Oktober 2013. (red/aw) Die Gemeinde Ilvesheim, die Stadt Ladenburg und das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg informierten heute √ľber den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes in Ladenburg und Ilvesheim. Derzeit laufen die kurzfristig anberaumten Sanierungsma√ünahmen, um die Sicherheit der Bev√∂lkerung bis zum Neubau des Hochwassersperrtores zu garantieren. Bei einer Inspektion im April 2013 stellte das WSA fest, dass akuter Handlungsbedarf best√ľnde, da die Stahlkonstruktion der Korrosion schneller und st√§rker zum Opfer fiel als urspr√ľnglich erwartet. Auf den Neubau, der sp√§testens im Jahr 2017 fertig gestellt sein soll, kann nicht mehr gewartet werden. Dies verdeutlichte auch das Hochwasser im Mai diesen Jahres. Die Sanierungsarbeiten sollen im Mitte Dezember fertig sein, das Hochwassersperrtor dann wieder volle Sicherheit garantieren.¬† [Weiterlesen…]

Tipps von Experten, wie Sie Ihr zu viel gezahltes Geld zur√ľckbekommen.

Schluss mit zweifelhaften Gaspreiserhöhungen

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Ihre Gasrechnung wird immer teurer? Im Falle von rechtswidrigen Preiserhöhungen können Sie sich Ihr Geld zurückholen. (Foto: CC-BY-SA-2.0, via Wikimedia Commons)

 

Rhein-Neckar, 19. September 2013. (red/aw) Nach dem juristischen Erfolg der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen vor dem Bundes­gerichts­hof steht fest: RWE und andere Gasversorger müssen Hundert­tausenden von Kunden auf unzu­lässige Preis­erhöhungen entfallende Beträge zurück­zahlen – zum Teil über viele Jahre hinweg. Ein Test unter dreißig Anbietern zeigt, dass die Transparenz in dieser Branche aber immer noch nicht ausreichend ist. Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat für bereits Geschädigte Tipps veröffentlicht, wie Sie sich Ihr Geld zurückholen können.  [Weiterlesen…]

Kartellamt startet Vergleichsportal

Alle Preise im Blick: Ab sofort immer billig Tanken?

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Ab sofort alle Preise im Blick: Per App, PC oder Navigationsger√§t die g√ľnstigste Tankstellen finden. (Foto: ADAC)

 

Rhein-Neckar, 18. September 2013. (red/aw) Vor knapp einer Woche ging die Markttransparenzstelle f√ľr Kraftstoffe mit vier Verbraucher-Informationsdiensten online. Das Ziel: Mehr Transparenz. Verbraucher k√∂nnen ab sofort also die Preise zwischen den Tankstellen in ganz Deutschland vergleichen und gezielt die preisg√ľnstigsten Anbieter ausw√§hlen. Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar. [Weiterlesen…]

Echtzeitinformationstafeln im gesamten RNV-Gebiet ausgefallen

Defekte Anzeigentafeln: Ursache unklar

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Mannheim/Rhein-Neckar, 18. September 2013. (red/ld) Die Anzeigetafeln an den Bus- und Bahnhaltestellen der Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH (RNV) sind kaputt. Eigentlich sollten sie den wartenden Fahrg√§sten anzeigen, wie lange sie noch auf ihre Stra√üenbahn warten m√ľssen. Seit gut einer Woche steht dort aber nur „Bitte Fahrplan beachten“ – oder sie sind ganz ausgeschaltet. Die RNV sucht gemeinsam mit dem Hersteller des Systems nach dem Fehler. Bisher ohne Ergebnis. [Weiterlesen…]

Baustellenabschlussfest in der Hauptstraße

„Danke f√ľr Ihre Engelsgeduld“

Die Kurpf√§lzer Alphornbl√§ser waren spontan zum Baustellenabschlussfest gekommen, um ein St√§ndchen zu bringen. Musikalische Unterhaltung kam auch vom Ladenburger Manuel M√ľller.

Die Kurpf√§lzer Alphornbl√§ser waren spontan zum Baustellenabschlussfest gekommen, um ein St√§ndchen zu bringen. Musikalische Unterhaltung kam auch vom Ladenburger Manuel M√ľller.


Ladenburg, 06. September 2013. (red/ld) Die Hauptstra√üe ist nach 14 Wochen Baustelle endlich fertig. Gestern wurde vor dem Rathaus das Baustellenabschlussfest gefeiert. Seit heute ist die Stra√üe wieder befahrbar. B√ľrgermeister Rainer Ziegler bedankte sich bei der Baufirma f√ľr die schnelle Arbeit und bei den Anwohnern f√ľr ihr Verst√§ndnis. Im kommenden Jahr werde es in der Hauptstra√üe erstmal keine Baustelle geben, k√ľndigte er an.
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Schnelles Internet f√ľr alle

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Vertragsunterzeichnung f√ľr das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk (vorne v.l.n.r.): Nils Drescher (Projektleiter, Rhein-Neckar-Kreis), Landrat Stefan Dallinger, Rudi Feil (Gesch√§ftsf√ľhrer Geo Data), Jennifer Reckow (Projektleiterin, Gesch√§ftsf√ľhrerin processline). (hinten v.l.n.r.): Prof. Dr. J√ľrgen Anders (HS Furtwangen), Volker Weink√∂tz (Vergabestelle, Rhein-Neckar-Kreis), Manuel Hommel und Werner Riek (beide Geodata GmbH), Ann-Katrin Schw√∂bel (processline), Kai-Markus Schenek (iuscomm), Detlef Brandt (processline). Foto: Landratsamt Rhein-Neckar

 

Rhein-Neckar, 05. August 2013. (red/pm) Welche Ma√ünahmen sind im Rhein-Neckar-Kreis notwendig, um die Haushalte und Unternehmen fl√§chendeckend mit schnellem Internet zu versorgen? Wie soll ein m√∂glicher Ausbau organisiert und finanziert werden? Am 31. Juli fiel im Landratsamt der Startschuss f√ľr das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk, das Antworten auf diese zentralen Fragen geben wird. [Weiterlesen…]

Land unterst√ľtzt Umbau in Ganztagesschule

115.000 Euro f√ľr Werkrealschule Unterer Neckar

Ladenburg, 23. Juli 2013. (red/pm) Die Ladenburger Werkrealschule Unterer Neckar wird zur Ganztagsschule umgebaut. Der Umbau wird vom Land mit 115.000 Euro gef√∂rdert. [Weiterlesen…]

Ladenburg verbessert sich in der Solarbundesliga

1250 Tonnen weniger CO2

Urkunde 2013

Foto: Stadt Ladenburg

Ladenburg, 04. Juli 2013. (red/pm) Im Juni 2013 wurden wieder die Ergebnisse f√ľr 2012 in der Solarbundesliga ver√∂ffentlicht. Die Stadt hat eine Urkunde erhalten. In dieser Meisterschaft werden Punkte in Abh√§ngigkeit der Einwohnerzahl f√ľr die in einer Kommune vorhandenen Photovoltaik-Anlagen und Anlagen zur Warmwasseraufbereitung vergeben.

Information der Stadt Ladenburg:

„An dem Wettbewerb in der Solarbundesliga nehmen 2345 Kommunen teil, in denen ca. 37 Millionen Menschen leben (ca. 46% der Gesamtbev√∂lkerung). Die in der Liga registrierte Leistung betr√§gt ca. 5.5 Gigawatt. Sie ersetzt damit die Produktion von ca. 5-6 Atomstromkraftwerken.

Im Vergleich zum letzten Jahr hat unsere Stadt ihr Ergebnis von 79 auf 419 Punkte um den Faktor 5 verbessern k√∂nnen. Pro Einwohner stieg damit der von der Sonne erzeugte Solarstrom von 117 Watt auf 181 Watt, was einer erfreulichen Steigerung von ca. 54% entspricht. [Weiterlesen…]

170 Aussteller - 30.000 Besucher - eine der größten Gartenmessen in Deutschland

Ladenburger Gartenlust

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Ladenburg, 02. Juli 2013. (red) Die 5. Gartenlust der Baumschule Huben war wieder ein Traum. Sturm und Regen in der Nacht brachten Abk√ľhlung und Frische und lie√ü den Boden nicht so stauben. 170 Aussteller boten von der Deko bis zu aufw√§ndigen Gartenm√∂beln eine breite Palette von Waren an – einzig die „Rost“-Anbieter schienen ein wenig zu viele zu sein. [Weiterlesen…]

Wasser wird nicht privatisiert ‚Äď der Schriesheimer Gemeinderat tr√§gt nichts dazu bei

‚ÄěVielen war nicht bewusst, dass es Altenbach und Ursenbach direkt betrifft‚Äú

Auch k√ľnftig kommt bezahlbares und hochwertiges Wasser von kommunalen Versorgern beim Verbraucher an.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 21. Juni 2013. (red/zef) Heute erteilte der EU-Kommissar Michel Barnier der Privatisierung von der Trinkwasserversorgng auf massiven √∂ffentlichen Druck der Europ√§ischen B√ľrgerinitiative right2water, von Kommunen und dem Deutschen St√§dtetag ¬†eine endg√ľltige Absage. Der Gemeinderat Schriesheim hat es jedoch am Mittwoch vers√§umt, im Gegensatz zu den Gemeinder√§ten in Weinheim und Heddesheim, seinen Beitrag zu leisten. Eine entsprechende Resolution von Gr√ľnen und SPD lehnte der Gemeinderat mit einem Patt von 13 Ja- und 13 Nein-Stimmen ab. Besonders irritierend √§u√üerte sich die Fraktion der CDU: Ihr war nicht bewusst, dass die Ortsteile Ursenbach und Altenbach im Gegensatz zu Schriesheim von einer europaweiten Ausschreibung betroffen gewesen w√§ren. [Weiterlesen…]

Wasser wird nicht privatisiert

Europ√§ische B√ľrgerinitiative erfolgreich

Rhein-Neckar/Br√ľssel, 21. Januar 2013. (red) Nach verschiedenen Medienberichten ist die umstrittene Richtlinie zur Privatisierung der Wasserversorgung vom Tisch. Mehr als 1,5 Millionen EU-B√ľrger/innen hatten gegen eine Privatisierung protestiert. Mehr als eine Millione Stimmen aus sieben L√§ndern waren n√∂tig, um sich gegen die Privatisierung zu wehren. Das Ziel wurde erreicht. [Weiterlesen…]

Unterst√ľtzen Sie das Rheinneckarblog-Netzwerk

Herzlich willkommen im Freundeskreis

freundeskreis logoRhein-Neckar, 18. Juni 2013. (red) Ab heute gibt es den Freundeskreis f√ľr unsere Ortsblogs sowie das Rheinneckarblog. Was das ist? Eine Art freiwilliges Abo, mit der Sie unsere Arbeit unterst√ľtzen. F√ľr unsere Freunde haben wir in Zukunft besondere Angebote, mit denen wir uns f√ľr die Unterst√ľtzung bedanken. [Weiterlesen…]

Top-Themen des gr√ľnen Mitgliederentscheids: Erneuerbare Energien, Massentierhaltung, R√ľstungsexporte

Alle Neune!

Nur zehn Prozent der Mitglieder des Kreisverbands Heidelberg warfen ihre Stimmzettel vor Ort in die Urne. Wie hoch die Wahlbeteiligung der einzelnen Kreisverbände tatsächlich ist lässt sich wegen der anonymen Briefwahl allerdings nicht bestimmen.

Nur zehn Prozent der Mitglieder des Kreisverbands Heidelberg warfen ihre Stimmzettel vor Ort in die Urne. Wie hoch die Wahlbeteiligung der einzelnen Kreisverbände tatsächlich ist, lässt sich wegen der anonymen Briefwahl allerdings nicht bestimmen.

 

Rhein-Neckar, 14. Juni 2013. (red/ld/zef) Der Strom soll bis 2030 komplett aus erneuerbaren Energien erzeugt, der Massentierhaltung ein Ende gesetzt werden und es soll einen fl√§chendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde geben. Das ist das Ergebnis des Mitgliederentscheids von B√ľndnis ’90/Die Gr√ľnen am vergangenen Wochenende. Es war das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass die Mitglieder einer Partei direkt √ľber Regierungsinhalte abstimmen durften. Bundesweit haben 16.270 von rund 60.000 Mitgliedern mitgemacht und die neun wichtigsten Ziele f√ľr eine Regierungskoalition bestimmt. Wegen der Briefwahl lassen sich die Ergebnisse nur ungenau auf die einzelnen Kreisverb√§nde herunterbrechen. Denn diese fand anonym statt, ohne Hinweis darauf, aus welchen Kreisverb√§nden die Stimmzettel kommen. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Akkreditierungsgeb√ľhren und andere Pressefreiheits-Verhinderungsbestimmungen

Warum wir nicht √ľber das Festival des deutschen Films berichten

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Keine Berichte zum Festival von uns – weil wir uns weigern, f√ľr unsere Arbeit auch noch zu bezahlen.

Ludwigshafen/Rhein-Neckar, 10. Juni 2013. (red/pro) F√ľr das Festival des deutschen Films haben wir vier Reporter vorgesehen, die je √ľber mindestens drei Filme berichten sollten. Es w√§ren also mindestens zw√∂lf Artikel erschienen. Doch diese erscheinen nicht, weil wir die Zugangsbedingungen ablehnen – denn das Management verlangt f√ľr jeden akkreditierten Reporter eine Geb√ľhr von 30 Euro.

Von Hardy Prothmann

K√∂nnen Sie sich vorstellen, dass Sie morgens zur Arbeit fahren und Ihr Chef oder Ihre Firma erstmal Geld von Ihnen verlangt, damit Sie arbeiten d√ľrfen? Nein? Wir Journalisten werden damit zunehmend konfrontiert. [Weiterlesen…]