Samstag, 18. November 2017

EnBW-Familientag gut besucht

Guten Tag!

Ladenburg, 27. April 2010. Der EnBW-Familientag war angesichts der „UmstĂ€nde“ gut besucht. Das Energie-Dienstleistungsunternehmen und mehrere lokale Gewerbetreibende hatten die Bevölkerung eingeladen, sich ĂŒber Produkte und Leistungen zu informieren.

Unternehmen, die in Kontakt mit ihren Kunden treten wollen, mĂŒssen sich etwas einfallen lassen. Die EnBW und lokale Gewerbetreibende haben deshalb am Sonntag, den 25. April 2010 von 11:00 bis 18:00 Uhr zum ersten „Familientag“ ins Bezirkszentrum „Am SĂ€gewerk 16“ eingeladen.

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Familientag im EnBW-Bezirkszentrum von oben. Bild: local4u

Der war angesichts der „Konkurrenz“ gut besucht: In Mannheim öffnete der Mai-Markt, in Heddesheim gab es eine Leistungsschau des BdS.

Die Besucher konnten sich hier ĂŒber die umfangreichen ZusammenhĂ€nge informieren, wie das System „Strom“ funktioniert: „Die technischen AblĂ€ufe eines modernen Stromnetzes sind sehr komplex“, sagt Ramona Sallein, zustĂ€ndig fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit.

Der Familientag dient vor allem der Imagepflege. „Das Bezirkszentrum ist ein „Arbeitsposten“ mit 15 Mitarbeitern, die alle im technischen Bereich arbeiten“, sagt Frau Sallein: „Vertrieb und Netz sind streng getrennt.“

„Was ist passiert, wenn der Strom weg ist? Was machen unsere Mitarbeiter, um das Problem zu lösen? Welche Maschinen und vor allem, welche Menschen sind im Einsatz?“, sagt Frau Sallein ĂŒber die Motivation, einen Familientag auszurichten: „Das ist ein Service fĂŒr unsere Kunden, die sich fĂŒr unsere Arbeit interessieren.“ Auch ĂŒber Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten informierte die EnBW.

Die transparenten Informationen sollen ein sehr abstraktes Produkt, wie Strom eines ist, erfahrbar und verstehbar machen. Aus Sicht der Chefs, Regionalzentrumsleiter Michael Gutjahr stand fĂŒr Fragen ebenso zur VerfĂŒgung wie Michael Schiffl, Leiter Technik Betrieb – und aus Sicht der Mitarbeiter, die alle möglichen GerĂ€tschaften erklĂ€rten.

In den RĂ€umlichkeiten finden auch Schulungen und PrĂ€sentation statt: „Wenn Kommunen ihre Straßenbeleuchtung Ă€ndern wollen oder ein neues Gebiet erschließen, bekommen Sie hier von uns alle Informationen. NatĂŒrlich gilt das auch fĂŒr Unternehmen.“

Passend zum Familientag bot die EnBW ein Karussell fĂŒr Kinder, Kinderschminken und Ponyreiten mit den Ladeburgern Pferdefreunden. Mutige konnten sich Ladenburg von oben betrachten – in 26 Metern Höhe vom „Steiger“ aus. Nicht nur BĂŒrgermeister Rainer Ziegler probierte den Elektro-Roller aus – das futuristische GefĂ€hrt hat vor allem die MĂ€nner interessiert.

FĂŒr Unterhaltung sorgte das Trio „Ilvesax“ und die Ladenburger Stadtkapelle.

Bei einem Familien-Quiz konnten die Kunden jede Menge Preise gewinnen: Als erster Preis lockte ein Familieneintritt im Europapark, als zweiter Preis eine Ballonfahrt fĂŒr eine Person.

Im Zuge des Familientags hatten sich andere Gewerbetreibende „angehĂ€ngt“ und informierten ebenfalls ĂŒber ihre Produkte und Dienstleistungen.

Viel Freude mit unserer Fotostrecke. Alle Bilder: local4u

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

In eigener Sache: dctp-tv interviewt Hardy Prothmann zum Lokaljournalismus der Zukunft

Guten Tag!

Ladenburg, 27. April 2010. Das Konzept des ladenburgblogs findet bundesweit Aufmerksamkeit. Es sind schon zahlreiche PortrĂ€ts und Interviews veröffentlicht worden. Das Unternehmen dctp (Spiegel TV, stern TV) hat sich auch fĂŒr unsere journalistischen Angebote interessiert und den verantwortlichen Journalisten Hardy Prothmann zum Interview eingeladen.

Herausgekommen ist ein ungeschnittenes Interview von 37 Minuten LĂ€nge. Das Interview wurde am 16. April 2010 im Berliner Friedrichstadtpalast gefĂŒhrt.

Philip Banse, der ĂŒberwiegend fĂŒr das Deutschlandradio arbeitet und hier im Auftrag von dctp, hat bereits mehrere Interviews mit „Meinungsmachern“ in dieser Reihe gefĂŒhrt.

Im Interview Ă€ußert sich Hardy Prothmann ĂŒber die Motivation, lokale Nachrichtenangebote wie das ladenburgblog im Internet zu betreiben. Über die Inhalte, das GeschĂ€ft, die tĂ€glichen Herausforderungen.

Über Ideale, TrĂ€ume, Ziele und Tatsachen.

Über Journalismus, Artikel 5 des Grundgesetzes, ĂŒber Leser und Leserinnen, das Internet und was die lokale Politik damit zu tun hat und wieso unsere Seiten ladenburgblog, heddesheimblog und hirschbergblog die „Zukunft des Lokaljournalismus“ sind.

Hier gehts zur Seite von dctp-tv.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Anmerkung der Redaktion: Hardy Prothmann ist verantworlich fĂŒr das ladenburgblog.

Spargelstich – Zwischen Marketing und Tradition

Guten Tag!

Ladenburg, 16. April 2010. Am Donnerstag, den 15. April 2010, gab es einen „zur Tradition gewordenen Ladenburger Spargelstich“. Und zwar „am Spargelacker am Alten Weinheimer Weg“. In einer Einladung dazu wird der „Erfolg“ der „Köstlichkeit“ gefeiert. Prominenz und schöne Fotomotive garantiert. Fragen werden keine gestellt, denn das Essen ist umsonst und der Wein sĂŒffig. Lokaltermin mit Presse.

Kommentar: Hardy Prothmann

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PR-Termin: Alle recht freundlich fĂŒr den Spargelstich, der keiner ist. Die Spargelstangen wurden fĂŒr das "Foto-Shooting" wieder in die Erde gesteckt. Bild: ladenburgblog/pöl

Was ist Tradition? Ein 3. Ladenburger Spargelanstich ganz gewiss nicht.

Was ist Marketing? Vier junge, hĂŒbsche Frauen, etwas leckeres zu essen und einen guten Tropfen dazu ist ein guter Ansatz.

Informationsgehalt gleich Null – Werbung 100 Prozent.

Vor allem, wenn eine unkritische, satte und gutbetropfte Berichterstattung Ziel und Erfolg zugleich sind: Wenn „vier hĂŒbsche junge Frauen, zwei BĂŒrgermeister und „andere Prominenz“ sich einfinden, dann muss das doch etwas sein.

Vor Ort stellen sich die „Berichterstatter“ die Prominenz zum Bild zusammen. Alle hĂŒbsch lĂ€cheln. Danke.

Aus Schriesheim und Baden wird Wein zum Ladenburger Spargel kredenzt, den die Weinköniginnen Katja Bohnert (Baden) und Sonja Meise (Schriesheim) vorstellen. Bewirtet wird in der „Backmulde“ durch Rainer Döringer.

„Wein und Spargel“ lautet das Werbekonzept des Landwirts Dieter Hege und des Restaurantbetreibers Rainer Döringer.

Leider kein Aroma.

Es geht um ein Geschmackserlebnis – doch das bleibt aus, wie unser Reporter Horst Pölitz berichtet: „Kein Aroma“, befindet er ĂŒber den Spargel.

Liegts am Spargel oder an der Zubereitung? Traditionell wird der Spargel in Ladenburg nicht so lange gekocht wie andernorts – das hĂ€lt das GemĂŒse knackig, geht aber auch auf Kosten des Aromas.

Am Rezept fĂŒr die öffentlichkeitswirksame Maßnahme kann es nicht gelegen haben: Die prominenten Zutaten haben fĂŒr eine Berichterstattung im Mannheimer Morgen gesorgt, bei der alle wie so oft im Mannheimer Morgen „einstimmig begeistert“ sind.

Der nĂ€chste PR-Termin ist auch schon angekĂŒndigt. Dieses Jahr könnte zum ersten Mal eine „Badische Spargelkönigin“ gekĂŒrt werden – das soll allerdings in Schwetzingen und Bruchsal stattfinden. Da kommt auch der beste regionale Spargel her.

Frische und GĂŒte bestimmen den Preis – aber auch das Marketing.

Das ist die eigentliche Preisfrage: rund fĂŒnf bis zehn Euro kostet das Kilo weißer Spargel. Der Preis ist abhĂ€ngig von der QualitĂ€t, aber noch mehr von der Nachfrage. Je frischer und begehrter, umso teurer ist das SaisongemĂŒse.

„Traditionell aufgewertet“ lassen sich unter UmstĂ€nden bessere Preise fĂŒr den Spargel erzielen.

FĂŒr den Geschmack entscheiden Wachstumsbedingungen und Frische.

Ein Tipp: Bei warm-feuchtem Wetter sprießt der Spargel schnell – das macht ihn zart und aromatisch – vor allem, wenn der Spross in einem leichten Boden ohne Widerstand wachsen kann. Frischer Spargel „quietscht“, wenn man die Stangen aneinander reibt.

Echte Spargelliebhaber kaufen hier und da beim Bauern, um „ihren Spargel“ zu finden. Doch auch hier kann die QualitĂ€t sich Ă€ndern – je nach Wetter und Alter der Spargelpflanze.

Info:
GemĂŒsespargel

Alle Bilder: heddesheimblog/Horst Pölitz

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Note 2,3 fĂŒr verkaufsoffenen Sonntag

Guten Tag!

Ladenburg, 22. MĂ€rz 2010. Der Bund der SelbststĂ€ndigen (BdS) bewertete den verkaufsoffenen Sonntag als „einen der erfolgreichsten“ – tatsĂ€chlich ist die Zufriedenheit der GeschĂ€ftsleute ĂŒberwiegend „noch gut“, aber weit von einem „sehr gut“ entfernt. [Weiterlesen…]

Verkehr: Das „Köpfchen“ allein wird es nicht richten

Guten Tag!

Ladenburg, 19. MÀrz 2010. Die Stadt Ladenburg und der Bund der SelbststÀndigen (BdS) appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und wollen durch Flyer, Schilder und GerÀte zur Geschwindigkeitsanzeige vor allem die Autofahrer auf Schrittgeschwindigkeit bringen. Doch das wird nicht reichen.

Kommentar: Hardy Prothmann

Der Appell von Stadt und BdS ist richtig und begrĂŒndet: Es wird zu schnell gefahren und zu oft falsch geparkt.

In der verkehrsberuhigten Altstadt gilt Schrittgeschwindigkeit, also vermeintlich ein Tempo von vier bis sieben Kilometern pro Stunde. Eben das, was ein FußgĂ€nger so pro Stunde an mittlerer Geschwindigkeit erreicht.

Was heißt Schrittgeschwindigkeit?

Selbst vor Gericht ist umstritten, was „Schrittgeschwindigkeit“ denn ist: FĂŒr die „wörtliche“ Auslegung haben sich beispielsweise das OLG Köln (Az: Ss 782/84), das OLG Karlsruhe (NZV 2004, 421) oder auch das OLG Brandenburg (DAR 2005, 570) ausgesprochen und als Schrittgeschwindigkeit eine Geschwindigkeit zwischen 4 und 7 km/h angesehen.

Das OLG Hamm sah das anders und hat die Grenze bei 10 km/h gezogen (VRS 6,222). Das Amtsgericht Leipzig sah eine Geschwindigkeit deutlich unter 20 km/h und legte diese bei 15 km/h fest (Az.: 215 OWi 500 Js 83213/04).

Untersuchungen haben ergeben, dass Autofahrer Geschwindigkeiten von 10-15 km/h als „Schrittgeschwindigkeit“ empfinden.

Auch soviel ist klar: Mit dem Fahrrad muss man bei einer Geschwindigkeit von 4-7 km/h eher balancieren als fahren und die meisten Tachos reagieren bei 4-7 km/h noch nicht einmal.

Und klar ist auch, dass der Flyer leider mit keinem Wort die „Schrittgeschwindigkeit“ definiert. Dabei soll er doch informieren und aufklĂ€ren: „Es darf max. mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden“, steht im Flyer. Allein – es fehlt die Definition von 4-7 km/h. Und was heißt „max.“? Geht es noch langsamer als 4 km/h? Dann kann man die Altstadt auch gleich fĂŒr jeglichen Verkehr sperren.

Gleichberechtigung?

Praktischer wĂ€re ein Hinweis gewesen: „1. Gang ist die richtige Wahl, wenn der Motor jault, bist Du zu schnell.“

Und ĂŒberhaupt: Jemand, der eine „Schrittgeschwindigkeit“ von ĂŒber 7 km/h als FußgĂ€nger lĂ€uft (die gibt es), mĂŒsste konsequenterweise auch verwarnt werden – denn alle Verkehrsteilnehmer, also FußgĂ€nger, Radfahrer und Autofahrer sind „gleichberechtigt“.

Das hieße auch: Rennen verboten. Am besten verteilt man die Flyer deswegen auch an Kinder. Absurd? Ganz bestimmt, trotzdem ist es wahr.

Ein Mittel, auf das jeder sofort reagiert – sind Kontrollen, die schmerzhaft an den Geldbeutel gehen. Wenn den Autofahrern klar ist, dass es teuer wird, der FĂŒhrerschein in Gefahr ist, werden viele reagieren.

Noch besser wĂ€re eine persönliche Ansprache: Ein „Schrittgeschwindigkeitslotse“, der die Autofahrer anhĂ€lt, sie aufklĂ€rt und informiert und fĂŒr ein Miteinander wirbt. Das wĂŒrde mehr Geld kosten – aber mit Sicherheit auch mehr bringen.

Bei der Rechnung Zeit gegen Geld gewinnt die Zeit.

Wenn man damit einen gewissen Teil der Autofahrer erreicht, hat man gewonnen: Denn wer Schritt fÀhrt, zwingt in den engen Gassen der Altstadt jeden hinter sich auch ins gleiche Tempo.

Falschparker, die nur wenig kontrolliert werden, parken weiter falsch – die Rechnung kennt jeder. Ein bis zwei Mal im Monat „erwischt“ werden? 10-30 Euro Strafe? Da wird Geld gegen „gesparte Zeit“ gerechnet – meist gewinnt die Zeit, denn die ist kostbar.

Auch hier wĂ€re eine radikale Kampagne angebracht: „Sie sind ein Falschparker und gefĂ€hrden Menschenleben, weil Sie eine Rettungsgasse versperren“, oder „Falsch geparkt, Zeit gespart, Strafzettel in Kauf genommen? Finden Sie, dass das die richtige Haltung ist?“, oder „Wieso denken Sie eigentlich, dass unsere Regeln fĂŒr Sie nicht gelten? Seien Sie anstĂ€ndig und parken Sie richtig.“

Das wÀren SÀtze, die viele denken und die gesagt werden.

Die „asozialen Verkehrsteilnehmer“, die Raser, die Egoisten erreicht man damit nicht. Aber sicher viele, die sich ihrer VerstĂ¶ĂŸe bewusst sind, sich diese aber immer wieder „entschuldigen“.

Wenn die Entschuldigung fehlt und stattdessen Klarheit angemahnt wird, wÀre ein Mehr an Miteinander gewonnen.

Sonst kommt sicher die „unechte Einbahnstraße“.

Stadt und BdS appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer

Christiane Ernst, Renate Henseler-Sohn, BĂŒrgermeister Ziegler werden fĂŒr "Schritt fahren" in der Altstadt. Bild: ladenburgblog

Guten Tag!

Ladenburg, 18. MĂ€rz 2010. Die Stadt Ladenburg startet zusammen mit dem Bund der SelbststĂ€ndigen eine kleine Informationskampagne zur „verkehrsberuhigten Innenstadt“. Flyer, gutes Zureden und Kontrollen sollens richten: das Verkehrsproblem.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler lud zusammen mit Christiane Ernst und Renate Henseler-Sohn, 1. und 2. Vorsitzende des BdS Ladenburg, am Dienstag, den 16. MĂ€rz 2010 zum PressegesprĂ€ch.

Die gemeinsame Aktion „Mit Köpfchen auf dem Kopfstein“ sieht die Verteilung eines kleinen Flyers vor, in dem die Verkehrsregeln kurz und knapp erlĂ€utert werden: „Es geht um ein vertrĂ€gliches Miteinander. Die Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt“, sagte BĂŒrgermeister Ziegler.

Renate Henseler-Sohn sagte: „Wir haben Regeln, es geht nur darum, dass diese beachtet werden. DafĂŒr wollen wir werben.“ Christiane Ernst sagte: „Unser Ziel ist es, dass die Verkehrsteilnehmer aufeinander RĂŒcksicht nehmen, besser miteinander umgehen.“

Info-Flyer ruft zu mehr RĂŒcksicht auf.

Die Flyer informieren ĂŒber die geltenden Regeln und zeigen eine Übersicht der kostenlosen ParkplĂ€tze in und um die Altstadt.

Die Flyer werden kĂŒnftig auch vom Vollzugsdienst zusammen mit Knöllchen unter die Scheibenwischer von falsch geparkten Fahrzeugen gesteckt. Bald soll es eine „Handy-basierte“ DirektĂŒbertragung der erfassten Falschparker geben, was die bĂŒrokratische Abwicklung enorm erleichtern soll.

Infos zu ParkplÀtzen in der Altstadt.

ZusĂ€tzlich wird eine zweite mobile Geschwindigkeitsanzeige angeschafft, die gefahrene Geschwindigkeiten auch erfassen kann. Diese Daten sollen ausgewertet werden, um einen entsprechenden Handlungsbedarf zu begrĂŒnden.

Zudem habe die Polizei zusĂ€tzliche Radarkontrollen versprochen: In der Altstadt darf nur „Schrittgeschwindigkeit“ gefahren werden, also 4-7 Kilometer pro Stunde.

Ein Jahr lang will die Stadt zusammen mit dem BdS fĂŒr eine „Besserung“ der VerkehrsverhĂ€ltnisse werben.

Eine Parkraumbewirtschaftung, also ParkgebĂŒhren, sind seitens der Stadt noch nicht geplant.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Rekordschulden: 12.100.000 Euro

Guten Tag!

Ladenburg, 18. MĂ€rz 2010. Der Gemeinderat der Stadt Ladenburg hat am 17. MĂ€rz 2010 ĂŒber einen Rekordschuldenstand von 12,1 Millionen Euro Schulden beraten. Der Stadt brechen Steuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro weg – angesichts der desolaten Lage debattierte der Gemeinderat anhand des Entwurfs zur Haushaltsatzung nur in einer Richtung: KĂŒrzen, deckeln, streichen.

Von Hardy Prothmann

Die Haushaltsberatung vom 17. MĂ€rz 2010 markiert ein historisches Datum. WĂ€hrend der Schuldenstand der Stadt Ladenburg 2009 „nur“ 3,2 Millionen Euro betrug, explodieren die Schulden im Jahr 2010 auf 12,1 Millionen Euro.

In harten Zeiten ist es wichtig, den Durchblick zu behalten. Der Blick auf die Finanzen zeigt mögliche Schulden in Höhe von 12,1 Millionen Euro. Bild: ladenburgblog

Der Grund: Es fehlen gegenĂŒber 2008 Steuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro. Über neun Millionen Euro bei der Gewerbesteuer und gut eine Million bei der SchlĂŒsselzuweisung aus der Einkommensteuer.

Die Verwaltung hat nach nach Vorberatungen der Schulkommission, der Kindergartenkommission und des Verwaltungsausschusses umfangreiche KĂŒrzungen in den Haushaltsentwurf eingearbeitet – die gingen vielen StadtrĂ€ten aller Fraktionen aber nicht weit genug.

Die WortbeitrĂ€ge kannten nur eine Richtung: KĂŒrzen, deckeln, streichen.

Die Kernbotschaft, die in diesem Streichkonzert vielleicht ĂŒberhört wurde, war: „Wir werden keine Maßnahmen finden, um neun Millionen Euro einzusparen“, sagte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler.

Der BĂŒrgermeister ermahnte den Gemeinderat „gut zu ĂŒberlegen“: „Jeder Einschnitt in Kernbereiche kann bedeuten, das, was nicht mehr existiert, in naher Zukunft nicht mehr aufgebaut werden kann.“ Weiter sagte Ziegler: „Ich will hier nichts verniedlichen. Wir mĂŒssen sparen, wir mĂŒssen Synergien finden und wo es sein muss, mĂŒssen wir in die Kernbereiche reingehen.“

Es habe mehrere interne „Rotstiftrunden“ gegeben. Die genehmigte Anschaffung eines Fahrzeugs fĂŒr die Feuerwehr? Kostenpunkt: 110.000 Euro. Nach RĂŒcksprache mit dem Kommandanten – gestrichen. Rund 150.000 Euro, die fĂŒr den Verwaltungshaushalt vorgesehen waren – gestrichen. 45.000 Euro fĂŒr die Beregnung der Festwiese? Gestrichen. Insgesamt seien so gut 430.000 Euro „gestrichen“ worden.

So ging es weiter im Rat mit wechselnden Mehrheiten, vielen Nachfragen zu AntrĂ€gen, wie die „jetzt genau formuliert sein sollen“. Und vielen „NachzĂ€hlungen“, weil die Handzeichen mancher StadtrĂ€te bei Abstimmungen nicht klar waren und erneut eingefordert werden mussten.

Schulen, KindergĂ€rten, Personal, GrĂŒnanlagen, Freibad – nichts war heilig, alles stand zur Debatte.

Irgendwann sagte BĂŒrgmeister Ziegler: „Ich komme zu dem Schluss, dass ich eine permanente BĂŒrgersprechstunde einrichten werde.“ Und ironisch: „Darauf freue ich mich.“

Die Beratung des Ladenburger Haushalts war am gestrigen Abend ein Schauspiel ohne Höhepunkte – die Dramatik war das verbindende Element. Jede Streichung fĂŒr sich ist ein Drama, die aber jedes fĂŒr sich im Rauschen der multiplen Dramen unterging.

Wenn Ladenburg alle Kredite in Höhe von 12,1 Millionen Euro aufnehmen muss, wird es Schulden in absoluter Rekordhöhe geben. „Wenn“.

Was aber feststeht ist: Die Einschnitte werden deutlich ausfallen.

Ballonfestival wechselt zum Luisenpark Mannheim

Guten Tag!

Ladenburg, 11. MĂ€rz 2010. Der Veranstalter des bisherigen Ladenburger Ballonfestivals, Michael Bering, ist mit dem Luisenpark Mannheim handelseinig geworden. Das Festival, das seit 2005 in Ladenburg veranstaltet wurde, wird vom 20.-22. August 2010 in Mannheim stattfinden.

Von Hardy Prothmann

Was das ladenburgblog bereits am 02. MĂ€rz 2010 exklusiv gemeldet hat, ist seit heute bestĂ€tigt: Der Ballonfahrten-Unternehmer Michael Bering zieht das von ihm veranstaltete „Ballon-Festival“ von Ladenburg in den Luisenpark um. Das wurde von Seiten Berings als auch des Luisenparks bestĂ€tigt.

Die Luisenpark-Pressereferentin Alexandra Wind sagte: „Wir haben durchweg positiv verhandelt und freuen uns, dass wir uns schnell einig werden konnten. Wir stellen das GelĂ€nde und Herr Bering ist der Veranstalter.“ ZunĂ€chst werde das Ballonfestival einmalig veranstaltet, eine FortfĂŒhrung ist geplant.

Das Ballonfestival war seit 2005 in Ladenburg durch Bering veranstaltet worden. Doch dort ging man im Streit auseinander. Michael Bering sagte auf Anfrage: „Wir konzentrieren uns jetzt auf das Ballonfestival im Luisenpark und werden ein hervorragendes Programm anbieten. Unter anderem auch Dinge, die wir in Ladenburg bislang nicht umsetzen konnten.“

Beim Ballonfestival 2009 gehen die ZahlenschĂ€tzungen auseinander: Manche reden von 20.000 Zuschauern, der MM berichtete von 30.000 Zuschauern. Die Leitung des Luisenparks geht davon aus, dass der Park ĂŒber 20.000 Zuschauer verkraften kann. Alexandra Wind: „Wir hatten hier schon andere Veranstaltungen in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung.“

Zu den Details des Programms wollten beide Seiten noch keine nĂ€heren Angaben machen. Soviel steht fest: Es wird das beliebte BallonglĂŒhen geben, den „Glow“ und Starts von etwa 20 Ballons.

Verkaufsoffener Sonntag zum Sommertagszug am 14. MĂ€rz

Guten Tag!

Ladenburg, 11. MĂ€rz 2010. Am 14. MĂ€rz 2010 nehmen 22 EinzelhĂ€ndler und Gewerbetreibende am verkaufsoffenen Sonntag teil. Die GeschĂ€fte haben von 13:00-18:00 Uhr geöffnet. [Weiterlesen…]

Seid stolz auf die Arbeitskreise in Ladenburg!

Guten Tag!

Ladenburg, 10. MĂ€rz 2010. In seinem Gastbeitrag mahnt Dr. Herbert Luft eine höhere Aufmerksamkeit fĂŒr die Leistungen der Arbeitskreise der Zukunftswerkstatt an. Die Arbeitskreise ergĂ€nzen die Kommunalpolitik und helfen, die LebensqualitĂ€t in Ladenburg zu verbessern.

Gastbeitrag: Dr. Herbert Luft

Vor einiger Zeit stellten die ehrenamtlichen Quartierbeauftragten in Mannheim wegen Erfolglosigkeit ihre Arbeit ein. Damals lamentierte der „Mannheimer Morgen“, dass es kein ehrenamtliches Engagament zum Wohle der Stadt mehr gĂ€be. Der OberbĂŒrgermeister Dr. Peter Kurz wĂ€re froh, er hĂ€tte eine so lebendige Ehrenamtsszene, wie sie die Arbeitskreise (AK) in Ladenburg darstellen.

Die Arbeitskreise sind zu wenig bekannt.

Statt die AKs in Ladenburg zu ignorieren oder zu belĂ€cheln, sollte man sich darin ĂŒben, sie zu loben und zu ehren. Leider weiss man zuwenig von ihrer Arbeit, denn es dringen nur sporadisch irgenwelche Meldungen ĂŒber gelungene Aktionen ĂŒber die Medien an die Bevölkerung.

AnlĂ€sslich der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses hat der BĂŒrgermeister den Arbeitskreisen eine FlĂ€che mit kleinen StĂ€nden eingerĂ€umt, an denen sie sich und ihre Arbeit darstellen können. Vorab hier nun eine Vorstellung dieser Kreise und ihrer AKtionen.

Der Arbeitskreis Senioren bietet im Glashaus fĂŒr die Senioren regelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen vom „Seniorentheater“ ĂŒber „generationsĂŒbergreifende Spiele“ bis zu „Informationen rund ums Alter“ an. Außerdem hat der Seniorenarbeitskreis eine Senioren-Info BroschĂŒre erarbeitet und veröffentlicht, die viele nĂŒtzliche Hinweise fĂŒr Freizeit, Gesundheit, Bildung und Beratung enthĂ€lt. Regina Dietrich zeichnet fĂŒr diesen AK verantwortlich.

Der Arbeitskreis Stadtmarketing ist wohl der grĂ¶ĂŸte und Aktivste der AKs. So wurden- grĂ¶ĂŸere Aktionen wie das Maibaumfest, das kostenfreie Sommernachtskonzert auf der Neckarwiese (Neuauflage 26. Juni 2010) und die SchmĂŒckung der Osterbrunnen hier organisiert.
Ein Ladenburger Kochbuch wurde aufgelegt und war schnell vergriffen. In Vorbereitung ist ein Geschenkpapier mit Ladenburger Motiven. An vielen Verbesserung wie das Entfernen von Grafitti an der NeckarbrĂŒcke, die Verbesserung der wilden MĂŒllsituation bei den Lkw-AnfahrplĂ€tzen in der Weststadt, der Aktion „Nette Toilette“ oder der besseren Kennzeichnung von BehindertenparkplĂ€tzen hat dieser Arbeitskreis mitgewirkt.
An der Homepage der Stadt hat er sich allerdings die ZĂ€hne ausgebissen und enerviert die FlĂŒgel gestreckt.

Das Netzwerk Berufsfindung hilft Jugendlichen den Weg zu einem Ausbildungsplatz zu ebnen. Zu diesem Zweck werden Berufseignungstest und Bewerbungsplanspiele mit SchulabgĂ€ngern durchgefĂŒhrt. Auch bei der Suche nach PraktikaplĂ€tzen in Ladenburger Betrieben ist der Arbeitskreis behilflich. Der AK Berufsfindung, wie auch der AK Stadtmarketing werden von Dr. Ulrike Karg geleitet.
Die Leiter nenen sich bescheiden „Sprecher“.

Der Arbeitskreis Touristik hat Prospekte und Informationsmaterial zum Thema Ladenburg in den Restaurants und Cafés der Stadt verteilt. Die Mitglieder ĂŒbernehmen eherenamtliche Wochenenddienste in der Stadtinformation und im Lobdengau Museum. Sie fĂŒhren kostenlos zwei StadtfĂŒhrungen pro Jahr fĂŒr NeubĂŒrger mit anschließendem Empfang beim BĂŒrgermeister durch. Ingrid Wagner leitet diesen AK mit lediglich sechs Aktiven Mitgliedern.

Der Arbeitskreis Umwelt bemĂŒht sich um die Schmuckbepflanzung der BlumenkĂŒbel in der Stadt und pflegt diese, um das Stadtbild zu verschönern. Die Mitglieder dieses AK pflegen und schneiden Pflanzen und kĂŒmmern sich nach DiebstĂ€hlen und Vandalismus um Nachpflanzungen. Bei der laufenden Pflege der ĂŒber 100 PflanzkĂŒbel fehlen dem AK jedoch ehrenamtliche Mitarbeiter. Wer von den BĂŒrgern eine Patenschaft fĂŒr einen KĂŒbel ĂŒbernehmen möchte, kann sich mit Fritz LĂŒns (Telefon: 1 46 42) kurzschliessen, der auch Leiter dieses AKs ist.

Der Arbeitskreis Kinder hat die BroschĂŒre „Was gibt-ÂŽs fĂŒr Kids“ mit Angeboten von diversen Institutionen fĂŒr Kleine und ihre Eltern (2004/2005, Neuauflage 2009) erarbeitet. Und sich fĂŒr mehr- Wickeltische in öffentlichen GebĂ€uden und GaststĂ€tten (2005) eingesetzt oder- bei der Auswahl von SpielgerĂ€ten fĂŒr SpielplĂ€tze (seit 2005) mitgewirkt. Der Arbeitskreis wird von Britta Kautz geleitet.

Engagement ist keine Kritik, sondern UnterstĂŒtzung

Bei den Arbeitskreislern ist man nicht nur ĂŒber mangelnde Aufmerksamkeit der BĂŒrger, sondern auch ĂŒber die der StadtrĂ€te besorgt. Gerade bei den Stadtparlamentariern haben die AKler das GefĂŒhl, dass ihre Arbeit mit Eifersucht beobachten wird und ihr Einsatz fĂŒr eine lebenswerte Stadt als eine Kritik an der mangelnden FĂŒrsorge der gewĂ€hlten Stadtoberen empfunden wird.

Nichts könnte den AKs ferner sein. StadtrĂ€tinnen – und rĂ€te verbringen viele Stunden mit gravierenden Problemen der Stadt, wie beispielsweise die Finanzen und sie können sich nicht um alles kĂŒmmern.

Die AKler wollen wie die StadtvĂ€ter ein lebenswertes Ladenburg. Sie arbeiten nur am anderen Ende daran. Keiner kann und will dem anderen etwas nehmen, sondern man sollte die Synergie-Effekte dieses ehrenamtlichen bĂŒrgerlichen Engagement schĂ€tzen und wĂŒrdigen. Zumal dieser freiwillige Einsatz mit Liebe und Leidenschaft fĂŒr unser Gemeinwesen erfolgt. In anderen StĂ€dten, wie z.B. Mannheim wĂŒrde man sich alle zehn Finger danach lecken.

Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!

Guten Tag!

Ladenburg, 09. MĂ€rz 2010. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder MM? Schon in der grĂŒnen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine Änderung oder ErgĂ€nzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie mĂŒssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

Termine im Überblick!

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon prĂ€chtig. Jeden Tag haben wir einige hunderte Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren Überblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der TerminĂŒbersicht fĂŒr das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und ĂŒbersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den Überblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email ĂŒber die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie Möglichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Straße und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann fĂŒr Sie ein: termine(at)ladenburgblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelmĂ€ĂŸige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. DafĂŒr benötigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind „Herr“ ĂŒber die Termine. Sie können Korrekturen, Änderungen und ErgĂ€nzungen unabhĂ€ngig von GeschĂ€ftszeiten eintragen. Jede VerĂ€nderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie können Ihren „offiziellen“ Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, ĂŒber Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen dafĂŒr höchstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele kĂŒnftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder VerbesserungsvorschlÀge haben, schreiben Sie uns: termine(at)ladenburgblog.de

FĂŒr Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter können ihre Termine aber auch gegen eine geringe GebĂŒhr einstellen. Die Konditionen können Sie gerne erfragen: anzeigen@ladenburgblog.de

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

SelbstverstÀndlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe SeriositÀt.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at)ladenburgblog.de

Fundstelle

Guten Tag!

Ladenburg, 08. MĂ€rz 2010. Dieser Artikel archiviert unsere „Fundstellen“. Die Rubrik „Fundstelle“ bietet weiterfĂŒhrende Links zu Themen aus oder ĂŒber das hirschberblog, zum Zeitgeschehen und Lesetipps der Redaktion.

Fundstellen: Interessante links fĂŒr unser Leserinnen. Immer links in der Seitenleiste.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Soziale Spaltung im Netz
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ĂŒber die 9 GemeinplĂ€tze des Atom-Freunds
*WahlfĂ€lschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*Über 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gefĂ€hrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ĂŒber das Internet als fĂŒnfte Gewalt
*Die taz ĂŒber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten ĂŒber wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im WĂŒrgegriff der ExklusivitĂ€t
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*Lese-Tipp: Medienberater Marian Semm ĂŒber Lokaljournalismus im Netz und auf Papier
*DRadio-Audio ĂŒber hyperlokalen Journalismus und BratwĂŒrste
*DRadio-Text ĂŒber hyperlokalen Journalismus und BratwĂŒrste

*evangelisch.de ĂŒber bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
drehschreibe.org ĂŒber Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddsheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt ĂŒber unsere Blogs: Meine Straße, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online ĂŒber Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*SZ: Je reicher – desto rabiater
*GrĂŒne kriegen „Shitstorm“ ab
*Freitag: Politik, BĂŒrger und Internet
*Untersuchungsausschuss zu S21 beginnt
*Zeit: Gutachter bezweifeln S21
*Facebook: Das Aufmerksamkeitsimperium
*Zeit: Der seltsame Sinneswandel des Peter Schaar
*Medienkritik bei Freitag
*Volkstrauertag: Zoff in Heidelberg?
*Video: Ein Leben mit Facebook
*Spiegel Online: RTL-2-Show „Tatort Internet“: IrrefĂŒhrung als Programm
*CARTA: Halt die Fresse Freifrau
*Lawblog: Volksverhetzung wird alltagstaublich
*QualitÀtsdebatte und Polemik: Die Wette gilt, Herr Sahlender!
*Extra 3: Goldener PolizeiknĂŒppel fĂŒr MP Mappus
*In eigener Sache: Bericht ĂŒber DJV-Tagung „Besser online“
*S21: stern ĂŒber den Filz zwischen Politik, Geld und Medien
*Stuttgart 21 – Der Mann mit den blutigen Augen
*Stuttgart 21 – Twitter-Meldungen
*Stuttgart 21 eskaliert – Video-Cam-Bilder
*Der Supi-StaatssekretÀr und das Elend im Journalismus
*Sie wollen Journalist werden? Herzlichen GlĂŒckwunsch.
*SZ-Kommentar zu „Speer“ – Im Club der DrĂŒckeberger
*FAZ ĂŒber Twitter-Nutzung
*Das Drama der journalistischen Profession
*Ladenburger Feuerwehr hilft in Heddesheim aus
*PR-Doktor interviewt Prothmann zu Pressemitteilungen
*zeit.de interaktiv: Todesopfer rechter Gewalt
*CARTA – Gibt die SPD ihren Geist auf?
*DJV ĂŒber das heddesheimblog
*Allah gut – Integrationserfahrungen eines Deutschen als Fremder im Aus- und Inland
*Hans Leyendecker (SĂŒddeutsche Zeitung) lobt das heddesheimblog: Aufruhr im Netz
*Die Seuche Internet
*Stuttgarter BĂŒrgermeister Föll (CDU) gibt Nebenjob auf
*Keine Regierung der Welt kann das stoppen
*Duisburg macht dicht
*Prinzip Abschreckung
*Todesfalle Loveparade
*Böses Blut und schlechter Stil
*Gemischte GefĂŒhle: Scham
*Goethe-Institut ĂŒber unsere blogs
*Superstar-Video ĂŒber 1.000 Mal gesehen 🙂
*Achtung: Neue MM-Bratwurst
*“Foto-Shooting Miss Ladenburg
*Grumbe-Tanzmariechen schon ĂŒber 5.000 Mal gesehen.
*“Eklige JuLis-Thesen“ sollen eine FĂ€lschung sein
*Schuldig auf Verdacht – der Fall Kachelmann
*Prothmann bei FTOJ 2010
*Informationsfreiheit absurd
*Sparpaket? Windbeutel
*Die Justiz und die kleinen Leute
*Die Justiz und die kleinen Leute
*Multimediale Wichsvorlage
*medienradio.org disktutiert ĂŒber Rolle Blogger/BuPrĂ€
*Bild ĂŒber Gauck
*Freitag zu Gauck und Merkel
*FAZ zu Joachim Gauck
*Klassik am Fluss
*Der Merkel-Feminismus
*Miriam Meckel zu Köhler
*FAZ-Kommentar zu Köhler
*DRadio interviewt Prothmann
*Mainpost: Öffentlichkeit von Sitzungen
*taz: blogs bestimmen NRW-Wahl
*Spiegel: Papst will Mixa ablösen
*Spiegel: Papst will Mixa ablösen
*Stefan Niggemeier ĂŒber Abmahnwahn
*Freelense: dpa-bild des Jahres
*Augsburger Allgemeine: Anonyme Kommentare oder nicht?
*dctp-tv interviewt Prothmann
*Star Wars nach Hawking
*Nachrichten aus der Provinz
*Frankfurter Tag des Online-Journalismus
*Du bist Terrorist.
*Fanpost
*Irak-Krieg…
*Abmahnkeule
*SĂŒddeutsche Zeitung interviewt Prothmann zum Lokaljournalismus
*Prothmann auf posterous
*GeschmÀckle
*ZDFblog: Warum Netzsperren sinnlos sind.
*Dilemma der Nachrichtenagenturen
*ifp-GesprÀch: Der Wert der Nachricht.
*detektor.fm interviewt Hardy Prothmann
*Begehbarer Schrank fĂŒr MĂ€nner
*SZ: Wir sprechen nie offen ĂŒber SexualitĂ€t.
*Alex Gajic interviewt Hardy Prothmann
*Diener des Mainstream
*Sex-Dienst im Pflegeheim
*Bildungsverlierer
*Ortsblog-Ökonomie
*WDR5 berichtet ĂŒber unsere blogs
*Jeff Jarvis ĂŒber die Zukunft des Journalimus
*Journalisten des Jahres 2009
*Detlev Brechtel ĂŒber Lokaljournalismus
*Pfenning kommt in Hirschberg an
*Oeddinscher toks inglisch ;-))
*Jeff Jarvis im Focus

Luisenpark prĂŒft Ballonfestival-Konzept

Guten Tag!

Ladenburg, 05. MĂ€rz 2010. Nach Informationen des ladenburgblogs gab es gestern zwischen dem Ballonfahrten-Unternehmer Michael Bering und der Leitung des Mannheimer Luisenparks ein GesprĂ€ch ĂŒber eine mögliche Kooperation.

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stadtpark Mannheim GmbH, Joachim Költzsch, sagte auf Anfrage: „Herr Bering hat uns gestern sein Konzept vorgestellt. Das werden wir nun prĂŒfen.“ Mit einer Entscheidung rechnet Költzsch bis Ende kommender Woche.

Auf Nachfrage wollte Michael Bering keine Auskunft zum Stand der Verhandlungen geben: „Wir werden Sie per Pressemitteilung zu gegebener Zeit informieren.“

Lesen Sie auch:
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Ballonfestival in Mannheim statt in Ladenburg?

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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Hintergrund: Das Ballonfestival, die Protagonisten und ihr Streit

Die Artikel wurde ĂŒberarbeitet: Siehe Bild und Ende des Textes.

Ladenburg, 03. MĂ€rz 2010. Der Streit um das Ballonfestival in Ladenburg hat vielfĂ€ltige HintergrĂŒnde. Wir dokumentieren die Aussagen der Verantwortlichen.

Von Hardy Prothmann

Der Streit um das Ballonfestival hat drei Seiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Dokumentation: Zuerst hatten wir ein Ballonbild aus dem Pressebereich von heidelberg-ballon verwendet - angeblich hÀtten wir das nicht gedurft... Quelle: heidelberg-ballon

Michael Bering ist Ballonfahrten-Unternehmer und sozusagen der Initiator des Ballonfestivals im Jahr 2005 zum damaligen GrĂŒnprojekt. Seither hat sich das Ballonfestival prĂ€chtig entwickelt und gilt nach fĂŒnf Jahren im Veranstaltungskalender der Region als „feste GrĂ¶ĂŸe“.

Im GesprĂ€ch erklĂ€rt Bering, dass er als Unternehmer bislang das Festival als Marketing-Instrument gesehen hat, aber durch die zunehmende GrĂ¶ĂŸe mittlerweile auch seine erheblichen Investitionen zurĂŒckfließen mĂŒssten. Ein Standpunkt, den man aus Sicht eines Unternehmers nachvollziehen kann.

Image, Unternehmertum, Vereinsförderung

Die Stadt Ladenburg, vertreten durch ihren BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, hat die Infrastruktur bereitgestellt: Strom, Wasser, Abfallentsorgung beispielsweise. Sie profitiert einerseits von der hohen Aufmerksamkeit, die ein gutes Image fördert.

Auf der anderen Seite bleiben ihr ĂŒberwiegend Kosten fĂŒr die Dienstleistungen. In Zeiten knapper Kassen gibt es nicht unbedingt ein besonderes Interesse, fĂŒr Kosten zu kĂ€mpfen, weswegen Herr Ziegler die Absage Berings bedauert, aber auch nicht mehr. Ein Standpunkt, den man aus Sicht eines Verwaltungsbeamten nachvollziehen kann.

Herbert Rittlinger ist langjĂ€hriger Abteilungsleiter Fußball beim LSV Ladenburg. Eine „Vereinsförderung“ durch die Stadt gibt es nicht wirklich. TatsĂ€chlich aber schon. Die Vereine erhalten exklusive Catering-Rechte, dĂŒrfen also GĂ€ste „bewirten“.

Monopol als Mittel der Vereinsförderung.

So die Fußballer des LSV beim Ballonfestival. Bei rund 20.000 Besuchern, die essen und trinken wollen, kommt da schon einiges an Geld zusammen. Rittlinger und der Förderverein fĂŒhlen sich von Bering unter Druck gesetzt, weil der gerne einen professionellen Caterer beschĂ€ftigen wĂŒrde. Damit wĂ€re das Monopol des LSV dahin, was der Verein nicht will. Ein Standpunkt, den man aus Sicht eines Vereins nachvollziehen kann.

Michael Bering stellte dieses Monopol in Frage, was sich Herbert Rittlinger nicht gefallen lassen will. BĂŒrgermeister Ziegler sitzt „zwischen den StĂŒhlen“, wird sich aber im Zweifel – wie geschehen – fĂŒr die LSV entscheiden.

Großes Einzugsgebiet: Bering muss nicht in Ladenburg starten. Bild: heidelberg-ballon.de

Die hat gut 2.000 Mitglieder und ist das ganze Jahr vor Ort und Teil der Stadt – Bering macht nur einmal im Jahr ein Festival an drei Tagen, das zwar gut fĂŒrs Image ist, aber die Kasse der Stadt belastet.

Rainer Ziegler betont denn auch im GesprĂ€ch, dass er beide Seiten versteht: „Ich habe von der Absage aus der Zeitung (MM) erfahren“, sagt Ziegler auf Anfrage. Der BĂŒrgermeister betont die „erheblichen Leistungen“ der Stadt, findet das Festival aber toll, hat die „Rollenverteilung“ initiiert. Und sagt: „Es gab auch kritische Stimmen, aber die LSV hat jedes Jahr dazu gelernt.“

Verein vs. Unternehmer

Er sei aber auch nicht der Anwalt der LSV: „Wenn viele Menschen gleichzeitig versorgt werden wollen, dann muss man das leisten.“ FĂŒr den „technischen Dienstleister“ Michael Bering hat er VerstĂ€ndnis: „Es ist nicht mehr so einfach, Gelder ĂŒber Sponsoring zu bekommen, da muss man sich was einfallen lassen. Dass andere Wege der Finanzierung gesucht werden, verstehe ich.“ Andererseits: „Wir wollen die LSV halten.“

Und: „Irgendwann sind auch die KapazitĂ€ten erschöpft. Man darf das nicht ĂŒberfrachten. Es geht hier auch um Stil und QualitĂ€t. Unsere Infrastruktur hat Grenzen.“ Und: „Die Rollenverteilung ist klar.“

Der BĂŒrgermeister sagt: „Wir wollen dieses attraktive Ballonfestival, aber wir wollen die LSV nicht schwĂ€chen. Bis auf wenige Ausnahmen darf kein anderer Caterer rein. Ich habe die Entscheidung von Herrn Bering zu akzeptieren – er stellt Forderungen, weil er das Geld braucht, aber ich muss darauf achten, was fĂŒr die Neckarwiese vertrĂ€glich ist. Leider hat Herr Bering das GesprĂ€ch abgebrochen.“

Was genau die Kosten sind, ist von Seiten der Stadt Ladenburg nicht ausgerechnet worden.

Michael Bering sieht das anders: „Die UnterstĂŒtzung der Stadt Ladenburg fĂŒr den LSV halte ich fĂŒr eine gute Sache. TatsĂ€chlich habe ich Angebote ĂŒber mehr als das Doppelte, was mir der LSV bezahlt.“

4.000 vs. 10.000 Euro

Konkret bezahlt die LSV 4.000 Euro an den Ballon-Unternehmer Bering. Professionelle Catering-Firmen hÀtten um die 10.000 Euro geboten, sagt Bering.

„Bislang habe ich nur draufgelegt“, sagt Bering. Und: „Mittlerweile hat das Festival eine Dimension erreicht, wo man das nur noch professionell betreiben kann oder lassen muss.“ Die Kritik zielt auf den LSV: „Wenn viele tausend Menschen etwas zu essen und zu trinken wollen, kann es nicht sein, dass man erst einen Bon fĂŒr Pommes kaufen muss und dann genau Pommes kriegt, die erst in die Fritteuse geworfen werden, wenn jemand Pommes bestellt hat.“

Michael Bering wollte eine einfache Lösung: „Bons zu 50 Cent oder einem Euro, am Stand wird dann bestellt und abgerechnet. Ich will… und kriege das dann auch.“ Die Antwort: „Das geht so nicht, dann muss zu viel gerechnet werden…“, bringt Bering zur Weißglut: „Wenn Sie den Andrang umrechnen, muss innerhalb von ein paar Sekunden jemand bedient werden. Wenn es heißt, ein Bier, und jemand fĂ€ngt dann an zu zapfen, funktioniert nichts mehr.“

Streit um „professionelle Dienstleistung“.

Bering kritisiert auch die Behandlung der Ballon-Teams: „Die Teams mĂŒssen innerhalb kĂŒrzester Zeit richtig viel Arbeit leisten. Und auch die haben Hunger und Durst und ohne die lĂ€uft nichts. Wenn die sich dann aber ebenso in die Schlangen einreihen mĂŒssen, wird es „komisch“. Noch „komischer“ wird es aus seiner Sicht, wenn der Ton „komisch“ wird, „weil man das kritisiert.“

Unternehmer Bering plant "die Wiese". LSV fĂŒhlt sich "scheibchenweise" ĂŒbernommen. Bild: heidelberg-ballon.de

Bering kritisiert weiter, dass das Angebot des LSV zu beschrĂ€nkt sei: „Bratwurst und Steacks sind ok. Der LSV soll auch sein GeschĂ€ft machen. Aber ein attraktives Festival bietet mehr als das. Wenn man sich beim Angebot beschrĂ€nkt, ist das nicht professionell.“

Weiter sagt er, dass zu viele an ihm „gezerrt haben“ und dass er „viele unangenehme Erlebnisse“ gehabt habe: „Ich mache mich doch nicht zum Deppen.“

Scharfer Ton: „Ich mach mich doch nicht zum Deppen.“

Den „unangenehmen Ton“ könne er mit Unterlagen belegen. Auch die email-Kommunikation mit der Stadt und dem Verein. Auf Anfrage ist Herr Bering aber nicht bereit, diese Unterlagen zur VerfĂŒgung zu stellen: „Ich will da nicht noch mehr Ärger machen, als es schon gibt“, sagt er zur BegrĂŒndung. Einen Beleg bleibt er schuldig.

Herbert Rittlinger gibt sich von der Entwicklung ĂŒberrascht: „Wir hatten nur ein GesprĂ€ch. Alles lief nach Plan, eigentlich waren wir uns einig, wer fĂŒr was zustĂ€ndig ist.“

Also die LSV fĂŒr das Catering, Bering fĂŒr das „Sportliche“, die Stadt fĂŒr die Infrastruktur des Festivals.

„Herr Bering hat dann die ZustĂ€ndigkeiten ignoriert“, sagt Rittlinger. „StĂ€ndig wollte er was Neues. Wir haben auch einen CrÃÂȘpe-Stand akzeptiert und einen Eis-Stand. Aber dann war da mit einem Mal der „Langosch“-Anbieter und Herr Bering wollte immer mehr“, sagt Rittlinger: „Wir sollten scheibchenweise ausgebootet werden.“

„Dabei sind wir diejenigen, die fĂŒrs Catering zustĂ€ndig sind“, sagt Herr Rittlinger. Das sagt er oft und: „DarĂŒber haben wir Herrn Bering per email in Kenntnis gesetzt.“

Wer hat recht? Monopol vs. Unternehmerwillen.

Und: „Wenn viele Menschen gleichzeitig etwas wollen, dann entstehen Schlangen, das haben wir schon oft erlebt.“ Man mĂŒsse das auch anders sehen: „Wir haben hier 100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Hier geht es auch ums Soziale. Um die Jugendarbeit, das will Herr Bering nicht verstehen“, sagt Herr Rittlinger.

Und: „Herr Bering will dieses Engagement madig machen. Es kam der Punkt, an dem ich sagte, bis hierhin und nicht weiter. Es kann nicht so laufen, dass Herr Bering immer mehr fordert und StĂ€nde einteilt. Wir haben das Monopol fĂŒr das Catering.“

„Wir haben akzeptiert, dass Herr Bering mehr machen wollte, aber irgendwann ist Schluss. Herr Bering will den Verein rausdrĂ€ngen, wenn er behauptet, dass andere 10.000 Euro bezahlen. Das akzeptieren wir nicht.“

Herr Rittlinger ist bereit, die Konsequenzen zu tragen. Auf die Frage, ob der Einnahme-Verlust nicht schĂ€dlich fĂŒr den Verein sei, sagt er: „Das können wir vertragen. Wir bemĂŒhen uns um einen anderen Veranstalter.“

Verhandlungen.

Gibt es konkrete GesprĂ€che? „Wir sind im GesprĂ€ch“, sagt Herr Rittlinger. Details mag er nicht nennen.

Michael Bering ist im GesprÀch mit dem Luisenpark. Freilich erst am Anfang.

BĂŒrgermeiser Ziegler ist in der ZwickmĂŒhle: Bei diesen verhĂ€rteten Positionen steht er zur LSV. Die ist ihm nĂ€her. Und er weiß um die Forderungen von Bering. Und er weiß um die Finanzlage seiner Stadt.

Gibt es eine Möglichkeit, das GesprĂ€ch nochmals aufzunehmen? „Von meiner Seite aus sicher“, sagt BĂŒrgermeister Ziegler.

Was soll ein BĂŒrgermeister auch sonst sagen?

Link: Auf der Seite von heidelberg-ballon.de sind die Informationen zum 6. Internationalen Ballonfestival Ladenburg gelöscht. Auf den Seiten von ballonfestival-ladenburg ist das geplante Programm aber noch erreichbar…. (Stand: 02. MĂ€rz 2010, Anm. d. Red.) Update: 05. MĂ€rz 2010, die Seiten wurden gelöscht.

Update
Dokumentation: Plan Ballonfestival

Update: Der Ballonfahrten-Unternehmer Michael Bering hat uns „gebeten“, die zunĂ€chst verwendeten Bilder aus dem Pressebereich seiner homepage sofort zu löschen. Angeblich hĂ€tten wir diese ohne Nachfrage nicht verwenden dĂŒrfen. Dies ist nicht zutreffend. Das Unternehmen bot ĂŒber das zunĂ€chst in Ladenburg geplante 6. Ballonfestival Pressetexte und Bilder zur freien Verwendung an. Ein Hinweis, dass eine Verwendung erst genehmigt werden muss, fehlte.

Ballonfestival in Mannheim statt in Ladenburg?

Die Artikel wurde ĂŒberarbeitet: Siehe Bild und Ende des Textes.

Guten Tag!

Ladenburg, 02. MĂ€rz 2010. Nach Informationen des ladenburgblogs hat der Ballonfahrten-Unternehmer Michael Bering GesprĂ€che mit der Leitung des Luisenparks in Mannheim aufgenommen, um dort im Sommer ein Ballonfestival zu veranstalten. In Ladenburg will man sich um einen anderen Ballonfahrten-Betreiber bemĂŒhen.

Von Hardy Prothmann

Nach Informationen des ladenburgblogs ist der Ballonfahrten-Unternehmer Michael Bering (Heiligkreuzsteinach) im Kontakt mit der Leitung des Luisenparks, um dort ein Ballonfestival im Sommer zu veranstalten.

Dokumentation: Zuerst hatten wir ein Ballonbild aus dem Pressebereich von heidelberg-ballon verwendet - angeblich hÀtten wir das nicht gedurft... Quelle: heidelberg-ballon

Luisenpark und Bering waren bereits in der Vergangenheit mit Ballonstarts im Park „miteinander“ im GeschĂ€ft. Nach unseren Informationen gibt es bislang aber nur eine Anfrage und keine konkreten Verhandlungen.

Auch auf der anderen Seite gibt es nur die Aussage, der LSV sei auf der Suche nach einem anderen Ballonfahrten-Veranstalter als Ersatz fĂŒr Berings Firma.

Von Seiten der Stadt Ladenburg gibt es keine Aussage zur Sache. Dort weiß man nur, dass Bering seine Teilnahme per email am Freitagnachmittag abgesagt hat.

Sollte es dem LSV gelingen, einen anderen Ballonfahrt-Anbieter fĂŒr das Festival zu gewinnen, könnten die noch nicht ausgeloteten Chancen fĂŒr ein Mannheimer Ballonfestival fĂŒr Bering schlecht stehen.

Ungewisser Ausgang – Luft-Schach

Immerhin ist das Ladenburger Ballonfestival als dieses bekannt und nicht als „Berings Ballonfestival in Ladenburg“. Beim Luisenpark wird man sich genau ĂŒberlegen, ob man hier in eine Konkurrenz gehen wĂŒrde.

Zur Zeit wird also Schach gespielt. Bering lotet seine Chancen in Mannheim aus und setzt damit die LSV enorm unter Druck. Die wiederum kann versuchen, einen anderen Anbieter zu finden, der sich auf die Konditionen des LSV-Catering-Monopols einlĂ€sst. WĂŒrde das gelingen, wĂ€re Bering sowohl in Ladenburg als auch in Mannheim abgestĂŒrzt.

Sollte dies nicht gelingen, geht der Druck wieder zurĂŒck nach Ladenburg. Wenn Bering und der Luisenpark sich einig werden sollten, wird es kĂŒnftig das „Luisenpark Ballonfestival“ sein. Dagegen eines im kommenden Jahr in Ladenburg zu organisieren dĂŒrfte kaum erfolgreich sein.

Ladenburg wĂ€re die Kosten, aber auch diesen Imagefaktor los und BĂŒrgermeister Ziegler wird sich fragen lassen mĂŒssen, ob er nicht mehr hĂ€tte unternehmen mĂŒssen. GrĂ¶ĂŸter Verlierer wĂ€re aber die LSV – der werden die sicherlich guten Einnahmen in der Vereinskasse fehlen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die LSV den BĂŒrgermeister drĂ€ngen, seinen Einfluss geltend zu machen, um dies zu verhindern. Dann wĂŒrde aus dem Streit ein Politikum werden. Denn das wĂŒrde der BĂŒrgermeister aller Voraussicht nach nicht tun – genau das wĂŒrde man ihm aber vorwerfen.

Der Streit ums Ballonfestival ist dabei, eine neue Höhe zu erreichen.

Die Verhandlungsposition von Bering ist gut. Nach seinen Angaben hat er bislang mit dem Ballonfestival keinen Gewinn gemacht. Wird aus dem Neustart in Mannheim nichts, kann er es woanders versuchen.

Den Imageschaden hat zur Zeit die Stadt Ladenburg, weil sie diesen „Magnet“ verloren hat. Den finanziellen Schaden hat die LSV, weil ihr Einnahmen entgehen.

LSV-Abteilungsleiter Herbert Rittlinger gibt sich gelassen und guter Dinge, einen neuen Ballonbetreiber zu finden. Gelingt ihm das nicht, muss er sich fragen lassen, ob nicht er die Verantwortung fĂŒr das ganze Dilemma trĂ€gt – egal, ob sich Michael Bering in seinen Augen nun richtig oder falsch verhalten hat.

Update: Der Ballonfahrten-Unternehmer Michael Bering hat uns „gebeten“, die zunĂ€chst verwendeten Bilder aus dem Pressebereich seiner homepage sofort zu löschen. Angeblich hĂ€tten wir diese ohne Nachfrage nicht verwenden dĂŒrfen. Dies ist nicht zutreffend. Das Unternehmen bot ĂŒber das zunĂ€chst in Ladenburg geplante 6. Ballonfestival Pressetexte und Bilder zur freien Verwendung an. Ein Hinweis, dass eine Verwendung erst genehmigt werden muss, fehlte.