Freitag, 22. September 2017

Gabis Kolumne

Der Tag der Liebe war gestern. Und heute?

//

 

Guten Tag!

Ladenburg, 15. Februar 2010. Gestern war der Tag der Liebe – heute ist ein neuer Tag. Ohne Liebe? Das wäre aber sehr schade, meint zumindest Gabi. Und ĂĽberhaupt: Was ist das eigentlich? Nur ein Marketing-Schachzug der Floristen oder hat „Valentin“ tatsächlich eine Tradition? Gabi hat recherchiert und ihre Gedanken zum Ergebnis aufgeschrieben. Wie immer montags – den soviel ist sicher: Montag kommt Gabis Kolumne.

Haben Sie gestern etwas zum Valentinstag bekommen? Vielleicht einen Strauß Rosen oder ein Schokoladenherz oder gar einen Gutschein für Schuhe, denn die halten ja bekanntlich länger als Blumen, wie ich vor ein paar Tagen gerade in der Werbung gehört habe. Dann freue ich mich für Sie, ehrlich.

Ich habe nichts bekommen – und das ist auch gut so, denn mich verbindet nichts mit dem „Tag der Liebe“, den in meiner Jugend noch niemand zelebrierte. Ich freue mich auch an anderen Tagen ĂĽber die Aufmerksamkeiten meines Liebsten.

Marketing oder Tradition?

„Ist das nach dem „Muttertag“ wieder eine gutgemachte PR-Kampagne der Blumengeschäfte oder steckt mehr dahinter?“, fragte ich mich und fing an zu googlen.

Als erstes fand ich heraus, dass dieser Tage der Film „Valentinstag“ angelaufen ist. Shortcuts rund um den „Tag der Liebe“ mit vielen Hollywoodstars. Hier dreht sich alles darum, ob und wie man diesen Tag begeht, ob man ein Geschenk oder einen Heiratsantrag bekommt oder vergessen wird.

Auch in einer bekannten deutschen Daily Soap stand der Valentinstag in dieser Woche im Mittelpunkt. Ganz klar, bei den jungen Leuten ist dieser Tag angekommen.

„Aha!“, denke ich: Fleurop macht an diesem Tag zehn Prozent des Jahresumsatzes.

In Mannheimer Schulen konnte man in dieser Woche auch Rosen verschicken, die nach den Ferien auch ĂĽber die Grenzen der eigenen Schule verteilt werden – schlecht, wenn man keine bekommt. Es geht um Liebe und Anerkennung – das kann bei Jugendlichen leicht zur Hysterie fĂĽhren.

Liebe ist gut fürs Geschäft.

Ob Blumen, Schmuck oder Pralinen der „Valentinstag“ kurbelt eindeutig das Geschäftsleben an – und das können wir ja gebrauchen, denke ich, vor allem in Krisenzeiten.

Aber ist der Valentinstag jetzt wirklich nur eine gute Geschäftsidee?

Ich googelte weiter und fand Bischof Valentin auf den dieser Tag namentlich zurĂĽckgehen soll.

Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni. Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt.

Der arme Valentin wurde geköpft.

Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Ăśberlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Aber ich finde noch mehr: Eine andere Legende bringt das Datum in Zusammenhang mit dem römischen Fest Lupercalia, die Nacht vom 14. auf 15. Februar. Es ist das Fest der groĂźen Göttin er Göttin des „Liebesfiebers“.: Römische junge Männer zogen die Namen von römischen jungen Frauen aus einer Urne, um mit diesen eine Partnerschaft zu bilden.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen ihre Ehemänner, männliche Kollegen, Chefs usw. mit Schokolade. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am „White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.

Ystävänpäivä – so heiĂźt Valentin auf finnisch.

Nicht ganz so romantisch ist der Valentinstag in Finnland („Ystävänpäivä“). Dort ist er ein Freundschaftstag, an dem gute Freunde sich gegenseitig mit Valentinskarten und Valentinsgeschenken bedenken.

Die Popularität des Datums im angelsächsischen Bereich beruht auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“, das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In dem Gedicht von Chaucer wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jeder einen Partner finde.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurĂĽckgehen, die 1667 mit einem BlumenstrauĂź auf Pepys‘ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.

Valentin gibt es bei uns in Deutschland seit 1950.

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, die USA – und die US-Soldaten brachten nach dem Zweiten Weltkrieg diesen Brauch mit nach Deutschland. So veranstaltete man 1950 in NĂĽrnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingefĂĽhrt.

Was ich gefunden habe, hat mich erstaunt: Dann ist dieser „Tag der Verliebten“ doch mehr als eine PR-Kampagne der Blumenläden, Juweliere und Geschenkeproduzenten.

Wie schon gesagt: Ich habe noch nie etwas zum Valentinstag bekommen und das stört mich auch gar nicht. Aber ich freue mich für all-€™ die Jungverliebten, die sich gestern beschenkt haben.

Und „Ich denk-€™ an Dich“ zu sagen, ob mit Gedichten, Blumen oder kleinen Geschenken ist an jedem Tag im Jahr schön, ĂĽberall auf der Welt – auch am Valentinstag.

P.S. Hier noch eine „herzige“ Geschichte auf dem KopfschĂĽttel-Blog

Fasnacht: Verstärkte Kontrollen

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Februar 2010. Fasnachtzeit ist Kontrollzeit. Das Polizeirevier Ladenburg kontrolliert verstärkt ĂĽber die „närrischen Tage“. Die Kontrollen sollen klar machen, dass die Polizei beim Thema Alkohol im StraĂźenverkehr keinen SpaĂź versteht. Das ladenburgblog hat in der Nacht vom 12. Februar 2010 eine „Sonderschicht“ der Polizei begleitet.

Verkehrskontrolle - vermehrt zur Fasnachtszeit. Bild: lblog

Von Hardy Prothmann

Auf der Fahrbahn signalisieren Lichter: Achtung. Die Lichter formatieren die Fahrbahn zur Sackgasse. Eine Kelle wird hochgehalten: „Halt Polizei“ steht darauf. Polizeikontrolle.

Taschenlampen leuchten ins Innere der Fahrzeuge. Die Beamten wissen, worauf sie achten mĂĽssen. Die Beamten wissen, wann sie ihrem GefĂĽhl folgen mĂĽssen.

Frank Hartmannsgruber verfolgt die Szene aus rund 30 Metern Entfernung: „Die Kollegen machen eine sehr wichtige Arbeit“, sagt er.

Denn die Polizeibeamten am Halteposten mĂĽssen innerhalb von Sekunden entscheiden, ob die Kollegen am Kontrollposten Arbeit haben oder nicht.

Erfahrung und Instinkt entscheiden, wer kontrolliert wird.

Alle Sinne müssen wach sein: Gibt es Auffälligkeiten am Fahrzeug? Gibt es Auffälligkeiten beim Fahrer oder weiteren Insassen? Was sagt der erste Eindruck? Die Erfahrung? Der Instinkt?

FĂĽr die Fahrzeuge, die in die Gasse fahren, gibt es zwei Richtungen: Weiterfahren, egal wohin oder abbiegen auf den Parkplatz. Dort haben die Polizisten mit VerkehrshĂĽten drei Kontrollgassen vorbereitet.

Kurz nach 20:00 Uhr herrscht noch ein einigermaĂźen reger Verkehr an der Wallstadter StraĂźe in Ladenburg.

Auf einem Parkplatz haben zehn Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle in Richtung Innenstadt eingerichtet.

Es ist Fasnachtszeit. Während der närrischen Tage wird gefeiert. Und ganz sicher Alkohol getrunken. Vielleicht werden auch Drogen genommen.

„Die Leute sollen feiern und Spaß haben“, sagt Frank Hartmannsgruber: „Der Genuss von Alkohol gehört für viele zum Spaß dazu. Dagegen haben wir als Polizei auch überhaupt nichts. Bei Alkohol am Steuer hört der Spaß auf. Dagegen haben wir was.“

Ohne Alkohol im Blut fährt man hier besser. Bild: lblog

Frank Hartmannsgruber ist der neue Revierleiter in Ladenburg: „Ich bin heute die ganze Zeit dabei, weil ich mir einen Eindruck verschaffen will, wie die Kontrollen ablaufen.“ Hartmannsgruber setzt um, was er beim Amtsantritt angekündigt hat: Er will als Chef auch „draußen“ präsent sein.

Präsenter Chef.

„Guten Abend. Verkehrskontrolle. Ihre Papiere bitte“, sagt die Polizistin, während sie mit der Taschenlampe ins Innere eines Ford leuchtet. Aufs Gesicht. Die Augen. Auf die Hände. Über die Sitze. Ist irgendetwas auffällig?

Sie ist aufmerksam und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Auf der anderen Seite steht schräg nach hinten versetzt ein Kollege. Er leuchtet ebenfalls ins Innere. Die Hand liegt auf der Pistole am Gürtel. Der Mann sichert seine Kollegin: „Das Sichern gehört heutzutage dazu“, sagt Hartmannsgruber.

Der kontrollierte Autofahrer reicht seine Papiere aus dem Fenster. Die Polizistin beugt sich vor. Sie riecht. Alkohol. „Haben Sie Alkohol getrunken?“, fragt sie. „Ja, ein Bier“, sagt der Mann.

Ist irgendetwas auffällig?

„Ich muss Sie bitten, auszusteigen und mir zu folgen.“ Die Anweisungen sind knapp, klar, aber höflich. Das lernen die Beamten in Trainingssituationen, bei denen sie solche Kontrollsituationen „durchspielen“.

Eingespielte Teams: Einer kontrolliert - einer sichert. Bild: lblog

Die Polizistin tritt zurück. Der Kollege sichert weiter aufmerksam die Situation. Wie reagiert der Fahrer? Nervös? Gereizt? Irgendwie auffällig?

Der Fahrer bleibt ruhig. Er folgt der Polizistin zu einem Einsatzwagen – der Zentrale hier vor Ort. Dort ist die Polizei per Funk mit der Einsatzzentrale verbunden. Ein Beamter erhält die Papiere, ĂĽberprĂĽft sie, während die Polizistin den Alkomat vorbereitet. „Bitte blasen Sie so lange in das Gerät, bis ich Stopp sage.“

Der Mann bläst rund 5 Sekunden. „Danke“, sagt die Polizistin. Weitere fünf Sekunden später zeigt das Gerät 0,08 Milligram je Liter an. „Das muss man mit dem Faktor zwei multiplizieren, um den Promillewert zu erhalten“, sagt Frank Hartmannsgruber: 0,16 Promille hat der Fahrer also. Bis 0,5 Promille sind noch erlaubt. Die Kontrolle der Papiere hat keine Auffälligkeiten ergeben.

Wie viel ist erlaubt? „Am Besten fährt es sich mit 0,0 Promille.“

„Der Wert von 0,5 Promille ist aber mit Vorsicht zu genießen. Bei einem Unfall oder auffälligem Verhalten ist der Führerschein schon ab 0,3 Promille in Gefahr“, informiert Frank Hartmannsgruber den Mann. Für Fahranfänger gilt sowieso 0,0 Promille.

Ist so eine Kontrolle ärgerlich? „Nein“, sagt der Mann. „Die Beamten machen nur ihren Job. Ich finde das gut.“ Auch, dass er mit einem Bier noch Auto fährt? „Das ist ja erlaubt. Ich habe gut gegessen und ein Weizen dazu getrunken. Mit mehr würde ich kein Auto mehr fahren.“

Der Mann erhält einen Hinweis auf den Einfluss von Alkohol auf das Fahrvermögen. Dann darf er weiterfahren.

20:31 Uhr. Plötzlich wird es hektisch. „Der ist da lang. Los!“ Je zwei Polizisten rennen zu ihren Einsatzwagen und rasen mit quietschenden Reifen einem Auto hinterher. Das hat kurz vor der Kontrollstation gedreht.

Jetzt sind alle angespannt. Was ist der Grund? Zu viel getrunken? Kein Führerschein? Drogen? Irgendetwas Illegales? Sind die Insassen gefährlich? Gewaltbereit?

Frank Hartmannsgruber ist am Einsatzwagen. Am Funk. „Wir haben Sie“, melden sich die „Verfolger“. Es ist 20:33 Uhr. „Keine Probleme.“ Die Spannung weicht der Erleichterung.

Plötzlich gibt es eine Verfolgung.

Nach zehn Minuten sind die „Verfolger“ zurück: „Ein älteres Ehepaar, die im Supermarkt einkaufen wollten“, berichtet einer. Doch der hatte schon zu. Deswegen drehten die Leute auf dem Parkplatz und fuhren zurück. Für die Beamten so es zunächst so aus, als wollten sie sich der Kontrolle entziehen. Das hat sie verdächtig gemacht. Eine Verwarnung gabs trotzdem: „TÜV und ASU sind seit acht Monaten abgelaufen.“

Fahrerdaten werden erfasst. In dieser Nacht gibt es nur Verwarnungen. Bild: lblog

Acht Stunden wird die Sonderschicht dauern. Es ist kalt. Der Atem dampft. „Your driving-licence, please.“ Ein Amerikaner wird kontrolliert. Alles O.K. „Good evening.“

Ein Mercedes-Fahrer steht neben seinem Auto und telefoniert: „Wir haben festgestellt, dass eine Sicherung am Kindersitz fehlt. So darf der Mann mit seinem Kind nicht weiterfahren.“ Irgendjemand, in diesem Fall die Ehefrau, bringt das Teil oder das Auto bleibt stehen. Der Mann muss an die Seite fahren und warten.

Kindersitze, Beleuchtung, Papiere – der Kontrollkatalog ist lang.

„Unser Hauptaugenmerk ist heute der Alkohol“, sagt Frank Hartmannsgruber. „Aber wir kontrollieren natürlich auch alles andere.“ Beleuchtung, Papiere, Kindersitz, Ladung. Der Katalog ist lang.

Die Kälte kriecht in die Klamotten. Nach eineinhalb Stunden brechen die Polizisten den Einsatz hier ab – es geht fĂĽr eine halbe Stunde zurĂĽck auf die Wache. Aufwärmen, „Papierkram“ erledigen. Routineaufgaben.

Insgesamt vier Kontrollstellen wird es in dieser Nacht geben, bis die Beamten um vier Uhr früh den Einsatz beendet haben werden. Nächster Einsatzort ist die Brückenstraße in Ilvesheim.

In Ilvesheim wird heute Abend Fasnacht gefeiert: „Uns interessiert hier natürlich der abfließende Verkehr“, sagt Bernd Schmidt, Polizeihauptkommissar und Leiter des Bezirksdienstes in Ladenburg.

Durchwinken oder rausholen?

Die Szenen wiederholen sich. Anhalten, reinleuchten. Durchwinken oder rausholen? Sichtkontrolle, Fragenkontrolle, FĂĽhrerscheinkontrolle, Riechkontrolle.

„Es werden weit über einhundert Fahrzeuge sein, die wir heute Nacht kontrollieren“, sagt Frank Hartmannsgruber. „Ab 23:00 Uhr, wenn der Verkehr weniger wird, kontrollieren wir fast jedes Fahrzeug, das vorbeikommt.“

Heutzutage sind die Beamten auch auf einen möglichen Drogenkonsum vorbereitet: „Schmale Pupillen deuten auf Heroin hin, weite auf Cannabis-Konsum“, sagt Frank Hartmannsgruber. Liegt ein Verdacht vor, geht es zur Urinkontrolle auf die Wache: „Wir können dort mit unserem Schnelltest jede gängige Droge feststellen.“

Erhärtet sich der Verdacht auf Drogen oder zu viel Alkohol, wird in beiden Fällen ein Arzt Blut abnehmen. Die Tests liefern keine exakt genaue Daten – die aber braucht man vor Gericht.

Die Beamten sind mittlerweile auch auf das Erkennen von Drogenkonsum geschult.

Zwei Jugendliche auf einem Moped werden kontrolliert. Soweit ist alles in Ordnung, nur funktioniert das Rücklicht nicht. Stehenlassen oder schieben sind die zwei Möglichkeiten.

Die Jugendlichen schieben: „Schauen Sie sich die an: Schwarzes Fahrzeug, schwarze Klamotten, schwarze Helme – die sind fast nicht zu erkennen. Eine funktionierende Beleuchtung dient der Sicherheit, gerade in der besonders dunklen Winterzeit“, sagt Frank Hartmannsgruber.

Teamarbeit: Mindestens zwei Beamte sind am Fahrzeug. Bild: lblog

„Ich bin sternhagelblau“, ruft ein älterer Herr, der an der Kontrolle vorbeiläuft. Der Mann grinst: „Wollt ihr mich nett kontrolliere?“ Frank Hartmannsgruber versteht den Spaß: „Als Fußgänger dürfen Sie das. Aber passen Sie auf, dass Sie nicht ausrutschen.“ Der Mann lacht über sein „Späßchen“, winkt und geht weiter.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz. Alles lief ruhig, zügig und sehr gut koordiniert“, sagt Frank Hartmannsgruber. Das Kompliment wird der Einsatzleiter, Polizeioberkommissar Lars Rimmelspacher, gerne hören.

Die Bilanz: Ăśber 100 Fahrzeuge haben die Beamten kontrolliert. Mehrere Verwarnungen wurden ausgesprochen – auch „mĂĽndliche“, bei denen kein BuĂźgeld fällig wurde. Zwei „Verfolgungen“ mussten vorgenommen werden – stellten sich aber als Missverständnisse heraus.

Auftrag erfĂĽllt.

Aus Sicht von Frank Hartmannsgruber gibt es vor allem ein sehr gutes Ergebnis: „Es hatten zwar ein paar Fahrer Alkohol genossen – aber in geringen Mengen.“

In dieser Nacht musste deshalb kein Führerschein einbehalten werden: „Ich bin überzeugt, dass unsere aktive Kontrolltätigkeit und die Kommunikation in den Medien darüber sich herumgesprochen hat. Damit haben wir unseren Auftrag, die Straßen sicherer zu machen, erfüllt.“

Anmerkung der Redaktion:
Wir danken dem Polizeipräsidium Mannheim und dem Polizeirevier Ladenburg für die freundliche und unbürokratische Unterstützung zu diesem Artikel. Ebenso den Beamten aus Ladenburg, die für Auskünfte zur Verfügung standen.

Das ladenburgblog ist online!

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Februar 2010. Heute startet das ladenburgblog! Was das ist? Ganz einfach. Ein journalistisch-redaktionelles Informationsangebot fĂĽr alle Ladenburgerinnen und Ladenburger und alle die sich fĂĽr Ladenburg interessieren. Wir haben den Anspruch, innerhalb kĂĽrzester Zeit zur Informationsadresse Nummer 1 fĂĽr Ladenburg zu werden.

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich darf Sie herzlich auf den Seiten des ladenburgblogs begrĂĽĂźen.

Hardy Prothmann, Journalist. Bild: sap

Mein Name ist Hardy Prothmann (43). Seit 1991 arbeite ich als freier Journalist.

Zunächst als freier Mitarbeiter für den Mannheimer Morgen (bis 1994) während meines Studiums im Mannheim. Später für überregionale Zeitungen und Magazine, Fachmedien sowie Hörfunk- und Fernsehen der ARD.

Lokal-regionale Informationsplattform.

Seit Mai 2009 baue ich mit einem noch kleinen Team eine lokal-regionale Informationsplattform auf. Zuerst startete das heddesheimblog, im Dezember das hirschbergblog und heute das ladenburgblog.

Warum ein Blog?
Ein Blog nutzt eine spezielle Software, um Artikel zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu anderen Blog-Angeboten, die oft sehr persönlich sind oder nur zu bestimmten Themen informieren, ist das ladenburgblog „so etwas“ wie eine journalistische „Tageszeitung im Internet“.

Wir machen aber keine Zeitung. Wir machen mehr: ein Blog. Unsere Leserinnen und Leser können mitmachen und unsere Artikel kommentieren. Unsere Artikel erscheinen nicht einmal morgens, sondern ĂĽber den ganzen Tag verteilt – dann, wenn sie fertig sind. Auch am Wochenende.

Die Orientierung ist einfach: Auf der Startseite sehen Sie die neuesten Texte. Ăśber die oben angezeigten Rubriken, das Archiv, ĂĽber die Suche oder ĂĽber die Schlagworte finden Sie alle erschienenen Artikel.

Wir berichten auf unseren Internetseiten ĂĽber die Lokalpolitik, ĂĽber das Geschehen in der Kommune, ĂĽber Feste und Vereine, Sport und Kultur, ĂĽber die Wirtschaft, ĂĽber die Menschen – ĂĽber alles, was die Redaktion fĂĽr berichtenswert hält. AuĂźerdem bieten wir Serviceartikel an zu Energie, Verkehr sowie fĂĽr den Umgang mit dem Internet (Sicherheit und Datenschutz).

Wir berichten unabhängig und überparteilich.

Und wir bieten Ihnen auch regelmäßig Texte von Gastautoren und Interviews mit Experten. Und Kolumnen. Montags erscheint „Gabis Kolumne“: Geschrieben mit dem Blick einer Frau und Mutter schreibt Gabi ĂĽber Gott und die Welt. (Bisherige Gabi-Kolumnen auf dem heddesheimblog lesen Sie hier.)

Was wir nicht bieten sind ĂĽberregionale Nachrichten. Das können spiegel.de, sueddeutsche.de, welt.de, zeit.de oder sogar bild.de besser als wir. Wir holen aber immer wieder wichtige ĂĽberregionale Informationen auf die lokale und regionale Ebene. Beispiel Schweinegrippe: Alle Medien berichten – wir interviewen einen Arzt vor Ort. So werden HintergrĂĽnde und Auswirkungen von Politik „begreifbarer“.

Professioneller Journalismus.

Unser Anspruch ist professioneller Journalismus. Bestmögliche Informationen für unsere Leserinnen und Leser. Auch darin unterscheiden wir uns von der Zeitung.

Wir langweilen unsere Leserinnen und Leser nicht mit „Bratwurstjournalismus“, wie wir das nennen: „Der Wettergott zeigte sich gnädig…“, „Die BratwĂĽrste sind lecker…“, „FĂĽrs leibliche Wohl war gesorgt.“ Solche Floskeln werden Sie bei uns nicht finden. Auch keine Hofberichterstattung.

DafĂĽr aber jede Menge kritischen Journalismus, der nachhakt und nachfragt. Und starke Meinungsartikel, die die Sache auf den Punkt bringen.

Wir loben Lobenswertes und wir kritisieren hart aber fair in der Sache, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

Wir recherchieren umfassend, berichten aktuell und spannend. Weil wir im Internet viel Platz haben, zeigen wir oft umfangreiche Fotostrecken und wir können, anders als die Zeitung, mit Audio und Video arbeiten.

Informationen, die mehr wert sind. FĂĽr unsere Leserinnen und Leser.

Wir verlinken unsere Artikel mit zusätzlichen Informationen im Internet – so erhalten unsere Artikel einen zusätzlichen Mehrwert fĂĽr Sie.

Im Dezember hat mich eine 60-köpfige Jury für diese Arbeit auf Platz 3 unter die „100 Journalisten des Jahres“ im Bereich Regionales gewählt.

Hier können Sie nachlesen, was die FAZ, epd Medien, Berliner Zeitung und viele andere ĂĽber unsere Arbeit berichtet haben. Manche nennen unser Konzept: „Zukunft des Lokaljournalismus“.

Unser Angebot ist frei zugänglich, 24 Stunden erreichbar und absolut kostenlos.

Und: Wir sind fleiĂźig. Auf dem heddesheimblog sind seit Mai ĂĽber 1.100 Artikel erschienen. Ganz ĂĽberwiegend mit Heddesheimer Themen. Auf dem hirschbergblog seit Mitte Dezember 112 Artikel.

Werbung, die mehr kann als nur etwas „anzeigen“.

Unser Angebot ist werbefinanziert. Wir bieten der lokalen und regionalen Wirtschaft, vom Handwerker oder kleinen Laden ĂĽber die Dienstleister bis hin zu groĂźen Unternehmen eine ideale Werbeplattform – mit fairen Preisen.

Werbung, die mehr ist und mehr kann als eine gedruckte Anzeige. Auch darin unterscheiden wir uns von einer Zeitung.

Die Redaktion wird einige Wochen brauchen, um sich im schönen Ladenburg zu vernetzen. Wir laden alle Leserinnen und Leser, Vereine, Parteien, Institutionen ein, mit uns in Kontakt zu treten.

Wir interessieren uns für Ihre Themenvorschläge oder Hintergründe, die Sie uns übermitteln wollen.

Schauen Sie sooft vorbei, wie Sie wollen. Unser Informationsangebot wird mit jedem Tag wachsen.

Bringen Sie sich mit Themen und Ideen ein – wir sind daran sehr interessiert und nehmen Ihre Anliegen ernst. Nicht immer wird sofort eine Geschichte draus – aber wenn Sie uns gut informieren, werden wir Sie umso besser informieren können.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine email.