Freitag, 20. Juli 2018

Fotostrecke: Die Einweihung der Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Die neue Martinsschule bietet zur Zeit 235 behinderten und schwerst-behinderten Kindern Ausbildung und Betreuung. Am 24. Februar wurde die Schule offiziell eingeweiht.

Spielecke: Die Martinsschule ist auf den ersten Blick eine Schule. Aber eine besondere. Bild: ladenburgblog

Gut 150 GĂ€ste waren zur Einweihung der Martinsschule gekommen. Die Redaktion zeigt Fotos der Einweihung und Impressionen, wo und wie die Kinder dort unterrichtet und betreut werden.

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Hintergrund: Die neue Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Daten und Fakten zur heute eingeweihten Martinsschule in Ladenburg: 28,2 Millionen Euro hat der Schulbau gekostet. Unterrichtet werden aktuell 235 behinderte und schwerst-behinderte Kinder.

Der Rhein-Neckar-Kreis informiert in einer Presseinformation:

Zwei Freunde umarmen sich. Die Skulptur des KĂŒnstlers Pieter Sohl formt den Grundriß der Schule nach. Bild: lblog

„Die neue Martinsschule ist der Nachfolgebau fĂŒr die bestehende Martinsschule, die momentan 235 Kinder aus Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Kreis Bergstraße unterrichtet und seit 1978 als regionale Gemeinschaftsaufgabe gefĂŒhrt wird.

Ein Neubau war notwendig geworden wegen der sich stetig vergrĂ¶ĂŸernden SchĂŒlerzahl, der Zunahme des Behindertengrades, darunter viele Schwerst-Mehrfachbehinderungen, den geĂ€nderten, sonderpĂ€dagogischen Gegebenheiten und den höheren baurechtlichen Anforderungen, insbesondere SicherheitsansprĂŒche aus dem Brandschutz.

Mit 28,2 Millionen Euro ist der Schulneubau das grĂ¶ĂŸte Hochbauprojekt des federfĂŒhrenden Rhein-Neckar-Kreises. Die Finanzierung erfolgt durch die regionalen Partner, entsprechend der SchĂŒlerzahlen vom Oktober 2005.

So entfallen auf den Rhein-Neckar-Kreis (65 Kinder, 30,5 %, 6,649 Millionen Euro; Heidelberg, 13 Kinder, 6 %, 1,308 Millionen Euro, Mannheim (90 Kinder, 42 %, 9,156 Millionen Euro und Kreis Bergstraße (46 Kinder, 21,5 %, 4,687 Millionen Euro; das Land zahlt einen Zuschuss von 6,4 Millionen Euro).

Die neue Martinsschule hat rund 12.600 qm FlĂ€che, einen umbauten Raum von 51.000 Quadratmeter und steht auf einem knapp 19.000 qm großen BaugrundstĂŒck.

Das gesamte SchulgebÀude ist in die Bereiche Zentralfunktionen und Klassenmodule gegliedert.

Die Zentralfunktionen – Foyer, Versorgungs- und Speisebereich, Sporthalle und Schwimmhalle sind im Erdgeschoss des GebĂ€udes angeordnet.

Die 8 Klassenmodule mit KlassenrĂ€umen, Therapie- und Pflegebereichen sind um -Âœ Geschoss nach unten bzw. ein -Âœ Geschoss nach oben an den Zentralbereich angebunden. Die Erschließung erfolgt ĂŒber Rampen und 2 AufzĂŒge.

Das zweigeschossige SchulgebĂ€ude bildet verschiedene Höfe aus, die sich in Lage, Funktion und Ausstattung unterscheiden. Um allen Klassen einen ebenerdigen Ausgang in die FreirĂ€ume zu ermöglichen, befinden sich die Höfe hinsichtlich der Höhenabwicklung auf drei unterschiedlichen Niveaus (Niveau Eingang, Werkhof, GartenflĂ€chen zwischen den grĂŒnen Klassenzimmern, Zentraler Pausenhof, Niveau fĂŒr die unteren Klassenmodulen wie Mauerhof, Schulgarten, Wellengarten und Niveau fĂŒr grĂŒne Klassenzimmer). Die Niveauunterschiede sind mit StĂŒtzmauern aus Drahtschotterkörben bewerkstelligt.

Die Schule hat drei Schwimmbecken: Therapiebecken mit Hubboden, Whirlpool, Bewegungsbecken.

Bei der „Klimatisierung“ – außer der Möglichkeit der FensterbelĂŒftung – kommt das Bauer-Optimierungs-System zum Einsatz. Das System wird durch die meteorologischen Wetterlagen inspiriert und arbeitet mit unterschiedlichen LuftdrĂŒcken. ErgĂ€nzend hierzu werden keine festen Luftwechselraten verwendet, die RĂ€ume erhalten je nach gemessener LuftqualitĂ€t mit variablen Volumenströmen.“

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„Zusammen sind wir eins“ – Einweihung der Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Der Schulbeginn war am Montag. Am Mittwoch, den 24. Februar 2010, wurde die Martinsschule in Ladenburg offiziell eingeweiht. In der Schule werden 235 behinderte und schwerst behinderte Kinder unterrichtet und betreut. Landrat Dr. JĂŒrgen SchĂŒtz bezeichnete die neue Martinsschule als „Edelstein.“ Gut 150 GĂ€ste waren zur Einweihung gekommen.

Von Sabine Prothmann

Die Kinder der Martinsschule haben bei der internen Einweihungsfeier vor zwei Tagen die Parole „Zusammen sind wir eins“ auf ein Plakat ĂŒber ihren Alltag und ihr Leben in der Schule geschrieben. KĂŒrzer und besser kann man kaum beschreiben, was die heutige Einweihungsfeier des Neubaus in der Hirschberger Allee 2 vermittelt hat.

Kinder fĂŒhren den "Umzugszug" auf. Bild: ladenburgblog

Die Kinder, die Eltern und die Lehrer haben schon sehr frĂŒh erfahren, dass sie zusammenhalten mĂŒssen, um stark zu sein. Dass sie gemeinsam kĂ€mpfen mĂŒssen, um ihre Ziele zu erreichen. Und dass sie sehr viel Hilfe brauchen, um sich eine Zukunft zu realisieren. MĂŒhe-, aber hoffnungsvoll.

Die Martinsschule wurde 1978 schon einmal eröffnet. Doch die alte Schule ist im Laufe der Zeit zu klein geworden. Die Konzeption, die Planung und die Finanzierung haben viel MĂŒhe und Zeit gekostet – sehr viele Menschen haben an diesem Projekt gearbeitet. Am Montag konnten 235 SchĂŒler zusammen mit 105 Lehrern und 46 Kreisbediensteten in diesen wunderbaren Neubau einziehen. Die MĂŒhe hat sich gelohnt.

Oberste PrioritÀt.

Einer dieser Menschen ist der Landrat Dr. JĂŒrgen SchĂŒtz. Und man glaubt ihm, wenn er in seiner Ansprache sagt: „Dies ist heute ist einer meiner schönsten Tage. Beinahe zehn Jahre lang hast dieses Projekt eines Neubaus unserer regionalen Schule fĂŒr körper- und mehrfach behinderte Kinder mich in meiner Arbeit begleitet, ja, hatte sogar oberste PrioritĂ€t.“

28,2 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Das ist viel Geld, aber es ist gut investiert.

SchĂŒtz bezeichnete die neue Martinsschule als ein Bauwerk mit Symbolcharakter und zitierte den BundesprĂ€sidenten a. D. Roman Herzog: „Über die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidet die Gegenwart unserer Kinder.“

Landrat Dr. JĂŒrgen SchĂŒtz: "Einer meiner schönsten Tage." Bild: lblog

Der Neubau war durch die stÀndig steigende Zahl der hier unterrichteten Kinder notwendig geworden. Diese benötigen oft eine medizinische Behandlungspflege.

„Edelstein“ in Ladenburg.

Mit ihrer anspruchsvolle Architektur und Umfeldgestaltung stelle die Martinsschule ein gelungenes stĂ€dtebauliches Entrée zur alten Römerstadt dar – ein weiterer Mosaikstein der Schulstadt. „Ein Edelstein“, sagte SchĂŒtz. Die Einweihung sei damit auch ein großer Tag fĂŒr die Stadt Ladenburg.

Das Architektenehepaar Maximilian Otto und Ursula HĂŒfftlein-Otto und ihr Team des Stuttgarter ArchitektenbĂŒros „OHO“ haben beinahe eine kleine Stadt geschaffen, eingebunden in die Landschaft zwischen Ladenburg und Schriesheim.

SchĂŒtz hob das Modulkonzept des Neubaus besonders hervor. Dieses ermögliche mehr als nur eine Versorgung, bessere pĂ€dagogische Förderung sowie therapeutische Maßnahmen der schwerst mehrfach behinderten Kinder und Jugendlichen.

Enormer Einsatz.

Der Einsatz des Rektors Kurt Gredel, des Kollegiums, das seine Ferien fĂŒr den Umzug opferte, das des Elternbeirats, des Fördervereins, der PflegekrĂ€fte und des Betreuungspersonals so wie der Kooperationspartner und vieler anderer mehr hĂ€tten die Realisierung des Projekts erst ermöglicht.

„Ein MĂ€rchen ist wahr geworden, denn selten bringen sich so viele Menschen ĂŒber eine so lange Zeit so beharrlich, mit Fantasie und so intensiv fĂŒr eine Sache ein.“ Und: „Sie alle suchen der Kinder Bestes.“

SchĂŒtz erinnert auch an den Namenspatron der Schule, den Heiligen Martin. „Einer der hinschaut, der Not wahrnimmt und seinen Mantel teilt.“

Schulleiter Kurt Gredel (links) mit BĂŒrgermeister Ziegler. Bild: lblog

Besonders lobte SchĂŒtz auch die Skulptur des Heidelberger KĂŒnstlers Pieter Sohl, die am Eingang steht: Zwei Freunde, deren Körper den Grundriss der Schule zeigen, umarmen sich.

Ort der UnterstĂŒtzung.

Der RegierungsprĂ€sident Dr. Rudolf KĂŒhner bezeichnete den Neubau der Martinsschule als Ort des Lebens, Ort der Beratung und UnterstĂŒtzung. „Ja, sagen hier die SchĂŒler, ja, sagen hier die Eltern, ja, sagen hier die Lehrer.“

Die Metropolregion und Baden-WĂŒrttemberg könnten stolz sein auf diese Einrichtung, auf diesen Ort der Begegnung, des Miteinanders, des Lernens, des Förderns und Forderns, der zu einem StĂŒck Heimat wurde.

„Die Finanzierung von sozialen Projekten ist ein Maßstab der Menschlichkeit und der QualitĂ€t einer Gesellschaft insgesamt“, sagte Landrat Matthias Wilkes als Vertreter der Kommunalen Partner fĂŒr den Kreis Bergstraße.

Die staatlichen Vertreter seien oft weit entfernt, doch die Landes- und Kommunalpolitiker konnten und wollten beim Einsatz fĂŒr behinderte Kinder nicht ausweichen. Wilkes ist so sozialisiert worden. Sein Vater war Lehrer fĂŒr gehörlose Menschen.

Viel zu schultern.

„Es ist ein guter und großer Tag fĂŒr unsere Stadt“, sagte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler in seiner Ansprache. Ladenburg sei gerne eine Schulstadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, doch „fĂŒr die Martinsschule haben wir die Rolle des SchultrĂ€gers nicht, dafĂŒr bedarf es breiterer und stĂ€rkerer Schultern“.

"Lichtertanz" zur Einweihung. Bild: lblog

Aber, so betonte der BĂŒrgermeister, Ladenburg sei von Herzen gerne Heimat fĂŒr diese Schule: „Die Menschen in unserer Stadt freuen sich, wenn die SchĂŒler unterwegs sind, teilnehmen und teilhaben.“

Die Lage des Neubaus sei angebunden an die Stadt und an die Natur, gelegen am Kandelbach und in der NĂ€he des Waldparks.

Es gab ein ehrgeiziges Ziel: Es sollten pĂ€dagogische und medizinische Voraussetzungen geschaffen werden, die sich baulich an die Stadt anschmiegen und in die Natur integrieren. „Das haben die Architekten mit diesem baulichen Ensemble ĂŒberzeugend erreicht“, sagte BĂŒrgermeister Ziegler: „Vor 32 Jahren war die Martinsschule ein Vorzeigeprojekt. Und dies ist auch jetzt wieder eindrucksvoll gelungen.“

Wie ein kleines Dorf.

Als eine Schule wie ein kleines Dorf zwischen Stadt und Landschaft beschrieb der Architekt Maximilian Otto bei der symbolischen SchlĂŒsselĂŒbergabe an Landrat Dr. SchĂŒtz und den Sonderschulrektor Kurt Gredel seinen Neubau der Martinsschule.

Es gibt hier einen Bahnhof, einen Marktplatz, eine Cafeteria, Sporthalle und Schwimmbad, HĂ€user aus Backstein, aus Holz, eckig oder „kartoffelig“ rund, grau, blau, maigrĂŒn.

Es gibt Gassen, PlĂ€tze und selbstĂ€ndig „erfahrbare“ Wege. SpielrĂ€ume innen wie außen, als BĂŒhne fĂŒr Begegnung und Kommunikation.

Besonders bedankte sich der Architekt dafĂŒr, „dass sie uns haben machen lassen“.

Beeindruckendes Miteinander.

Beeindruckender als die Architektur ist aber das Miteinander der SchĂŒler, der Eltern und LehrkrĂ€fte.

"Crazy SchĂŒlers" haben Spaß und rappen. Bild: lblog

Es ist beeindruckend, wenn die SchĂŒlerband „Crazy SchĂŒlers“ auftritt. Es ist berĂŒhrend, wie die 6. Klasse ihren „Umzugszug“ darstellt. Es ist ergreifend, wie sich die 8. Klasse zum Lichtertanz bewegt und singt.

„Wir sind hier vier Schulen in einer“, sagt Peter Hellriegel, Leiter der FrĂŒhberatung: „Eine Grund-, eine Haupt-, eine Förderschule und eine Schule fĂŒr Geistigbehinderte.“ Er und andere Lehrer fĂŒhren die GĂ€ste nach den Einweihungsreden durch das SchulgebĂ€ude.

Entdeckung der Langsamkeit.

Viele Menschen drĂ€ngen durch die Flure, Rampen und Treppen. Dazwischen kommt man ins Stocken, wenn zum Beispiel eine gehbehinderte SchĂŒlerin die Treppen mĂŒhsam erklimmt. „Sich in einer Behinderten-Schule zu befinden, ist die Entdeckung der Langsamkeit“, sagt eine Mutter.

Dieses helle und freundliche GebÀude steckt voller Sonderanfertigungen und Sondereinrichtungen.

Ein GelÀnder kann nicht nur ein GelÀnder sein. Ein Schutz ist nötig, damit die Kinder sich nicht verletzen.

Ein Schwimmbad ist nicht einfach ein Schwimmbad. Es ist viel wĂ€rmer, 32-° Grad Celsius. Damit die behinderten Kinder nicht auskĂŒhlen, sondern ihre Körper und sich entspannen können. Es hat eine Transportschiene, damit auch Rollstuhlkinder in eines der drei Becken gehoben werden können.

125 SchĂŒler sind Rollstuhlkinder.

Die vielen Details in diesem einzigartigen GebĂ€ude sind teuer, aber sie tragen den BedĂŒrfnissen der Kinder Rechnung.

Wie in der großen Turnhalle. Da gibt es KletterwĂ€nde fĂŒr die, die viel können. Und Kletterebenen fĂŒr die, die weniger können. Ein großes Trampolin fĂŒr die, die hĂŒpfen können. Aber auch fĂŒr die, die nur gelagert werden und sich an den Schwingungen freuen.

Die SchĂŒlerschaft ist breit gefĂ€chert und so ist auch die Einrichtung. Hier muss auf jeden Einzelnen individuell eingegangen werden. Das geht gar nicht anders.

Und das tut man hier gemeinsam, denn „zusammen sind wir eins.“

Fotostrecke: Die Einweihung der Martinsschule
Hintergrund: Die neue Martinsschule

10. Messe „Jobs for Future“ vom 25. bis 27. Februar in der Maimarkthalle Mannheim

Guten Tag!

Ladenburg/Mannheim, 23. Februar 2010. Am Donnerstag, den 25. Februar 2010, startet SĂŒddeutschlands grĂ¶ĂŸte Messe rund um Ausbildung, Studium und Beruf.

Mit 233 Ausstellern ist die „Jobs for Future“ in Mannheim SĂŒddeutschlands grĂ¶ĂŸte Aus- und Weiterbildungsmesse. Sie wendet sich an alle SchĂŒler, Abiturienten, Studierende, ExistenzgrĂŒnder, BerufstĂ€tige und Wiedereinsteiger.

2009 verzeichnete „Jobs for Future“ an den drei Tagen ĂŒber 40.000 Besucher.

„Welcher Beruf kommt fĂŒr mich in Frage? Wo gibt es AusbildungsplĂ€tze in der Region? Welcher Studiengang hat Zukunft? Wie kann ich im Job weiterkommen und welche Qualifikation brauche ich dafĂŒr? Wie finde ich eine neue Stelle?“

Die Aussteller auf der „Jobs for Future“ helfen bei diesen Fragen weiter. Sie werden die Besucher fachkundig informieren und ihnen die Möglichkeiten fĂŒr ihren Berufswunsch aufzeigen.

Drei volle Tage, vom 25. bis 27. Februar, jeweils von 10 bis 18 Uhr, stehen Personalchefs, Dozenten, Meister, Studienberater, Ausbildungs- und Arbeitsmarktexperten den Besuchern Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

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Insgesamt 100.000 Euro fĂŒr bĂŒrgerschaftliches Engagement

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Februar 2010. Vereine, Institutionen und Organisationen aus der Metropolregion Rhein-Neckar können finanzielle UnterstĂŒtzung erhalten, wenn sie bĂŒrgerschaftliches Engagement bieten und sich bei der MVV um UnterstĂŒtzung bewerben. Die Bewerbungsfrist lĂ€uft bis zum 31. MĂ€rz 2010.

Der Energieversorger MVV lobt auch dieses Jahr wieder seinen Sponsoringfonds aus. Auf Nachfrage der Redaktion betonte die MVV, dass sich jede Gruppe, die ehrenamtlich tÀtig ist, bewerben kann.

Geldmangel ist oft ein Problem fĂŒr ehrenamtliches Engagement. Ambitionierte Projekte finden hier vielleicht einen Lösung fĂŒr dieses Problem.

Pressemitteilung der MVV:

„Vom Einrichten eines Fahrrad-Fuhrparks fĂŒr das MobilitĂ€tstraining an der Eduard-Spranger-Förderschule ĂŒber die tĂŒrkischen Kulturwochen fĂŒr Kinder und Jugendliche der Stadtbibliothek Mannheim bis zur Anlage eines Fischlehrpfades des Angelsportvereins Zuzenhausen reicht das Spektrum der Projekte in der Metropolregion, die in der zehnten Runde des Sponsoringfonds von MVV Energie UnterstĂŒtzung erhalten.

Insgesamt qualifizierten sich in dieser Runde 18 Projekte, die sich in vorbildlicher Form vor allem fĂŒr die Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Kultur, Sport, Gesellschaft und Wissenschaft einsetzen. Vertreter der Vereine, Institutionen und Organisationen, die diese Projekte tragen, trafen sich heute zu einem Gedankenaustausch in den RĂ€umen des Unternehmens.

„Alle von Ihnen sind aktiv und engagieren sich fĂŒr andere Menschen“, begrĂŒndete Matthias BrĂŒckmann, Vorstandsmitglied von MVV Energie, die Auswahl der Projekte. „Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, und die Bedeutung Ihrer Arbeit wollen wir mit unserem finanziellen Beitrag unterstreichen“.

MVV Energie stehe in einem gesellschaftlichen Zusammenhang und wolle der Verantwortung eines regional verankerten Unternehmens gerecht werden. „Die Menschen der Region sind uns wichtig, und der Sponsoringfonds ist ein Weg, wie wir unterstĂŒtzend tĂ€tig werden können“, erklĂ€rte BrĂŒckmann.

„Wir sind sehr froh ĂŒber die UnterstĂŒtzung von MVV Energie. Das Sponsoring hilft uns, gemeinsam mit der Schule, der Stadt, dem Aktionskreis Schriesheimer Senioren sowie weiteren Mitstreitern unser ehrgeiziges Projekt zur Neugestaltung unseres Schulhofprojektes anzugehen und umzusetzen“, betonte Hartmut Voss vom Förderverein der Kurpfalzschule Schriesheim.

Der Sponsoringfonds von MVV Energie unterstĂŒtzt seit 2005 unter dem Leitgedanken „StĂ€rke fĂŒr Stadt und Region“ zweimal jĂ€hrlich Initiativen in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar mit insgesamt 100.000 Euro pro Jahr.

Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand eines Kataloges von Kriterien, bei denen insbesondere die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie von Projekten in der Region im Vordergrund steht.

Insgesamt haben bisher 235 Projekte Mittel aus dem Sponsoringfonds erhalten.

In der zehnten Runde des Sponsoringfonds werden folgende Organisationen unterstĂŒtzt:

  • Bezirksbeirat Mannheim-Wallstadt
  • Deutsche LeukĂ€mie-Forschungs-Hilfe
  • Eduard-Spranger-Schule
  • Evangelisches Kinder- und Jugendwerk/Jugendkirche
  • Feudenheimschule Hauptschule mit Werkrealschule
  • ISC Mannheim e.V.
  • Kath. Kindergarten St. Raphael
  • Kindergartenlabor e.V.
  • Profi Wirtschaft Bildung Integration
  • Social Meets Culture e.V.
  • Stadtbibliothek Mannheim
  • Steckenpferd e.V.
  • TIG7 / Theater TrennT e.V.
  • Angelsportverein Zuzenhausen e.V.
  • Förderverein der Kurpfalzschule Schriesheim e.V.
  • Kindergarten St. Nikolaus
  • VfL Brackenheim
  • Vogelnest-Verein fĂŒr Kleinkindförderung e.V.

Die elfte Runde des Sponsoringfonds ist bereits am 1. Februar gestartet, die Bewerbungsfrist lÀuft bis zum 31. MÀrz 2010.

Interessierte können sich auf der Homepage des Unternehmens unter www.mvv-life.de informieren, wo auch wĂ€hrend der Bewerbungsfrist Zeit das Bewerbungsformular zu finden ist.“

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Gabis Kolumne

Mindestens zwei Dutzend in schwarz, braun, bequem oder einfach so

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Guten Tag!

Ladenburg, 22. Februar 2010. Was ist das, was die Welt im Inneren zusammenhĂ€lt? Genau. Schuhe. Zumindest fĂŒr Frauen. Meint Gabi und ist fest davon ĂŒberzeugt.

SpĂ€testens seit der Serie und dem Film „Sex and the City“ wissen wir, dass Frauen und Schuhe ein ganz besonderes VerhĂ€ltnis haben. Und selbst wenn ich von mir behaupten wĂŒrde, keinen Schuhtick zu haben, so habe ich doch nie die richtigen Schuhe zum jeweiligen Outfit.

Wir beginnen mit den bequemen Schuhen: Sie sind flach und eher rund als spitz und leider, leider völlig unerotisch.

Dann die High Heels – ganz ehrlich, welche Frau kann damit wirklich gut laufen? Und ebenfalls ehrlich: Welcher Mann findet die nicht „geil“? Die Absatzhöhe ist dabei genauso entscheidend wie die Absatzbreite und je höher und dĂŒnner, umso unbequemer und: Attraktiver.

Alle Varianten…

Dazwischen gibt es jegliche Variante, den schlichten Pumps, die Schnallenschuhe, Ballerinas, Mokassins-۩ .

Alles das gibt es dann auch noch in der Sommerversion, also dem Riemchenschuh oder der Jesuslatsche. Und die Wintervariante: Der spitze hohe Stiefel gegen den praktischen SchnĂŒrstiefel fĂŒr jedes Wetter.

Ich weiß genau, wenn ich mit meinem Mann ein SchuhgeschĂ€ft betrete, haben wir beide meist sofort ein bestimmtes Paar Schuhe im Blick – leider sind es nie dieselben. Meist einigen wir uns auf einen Kompromiss, höher als ich wollte und flacher als mein Mann es gerne hĂ€tte.

Eine Freundin hat mir erzĂ€hlt, ihr Mann habe geradezu eine Phobie vor SchuhlĂ€den, sie mĂŒsse mit ihm erst stundenlang durch SportgeschĂ€fte und BaumĂ€rkte laufen, anschließend mĂŒsse er sich in einer Bar noch Mut antrinken und nur, wenn sie ihm verspricht, dass er sich ganz entspannt in einen Sessel setzen darf, folgt er ihr in das GeschĂ€ft.

„FĂŒr Kinder gibt es ĂŒberall in den GeschĂ€ften Zeichentrickfilme, warum kann man fĂŒr MĂ€nner nicht einen Fernsehen mit der Sportschau aufstellen?“, fragte sie mich ganz verzweifelt, nachdem der letzte Schuhkauf wieder in einem großen Streit endete.

Form, Farbe – alles ist entscheidend.

Aber nicht nur die Form ist entscheidend, sondern auch die Farbe. Wir Frauen brauchen mindestens sechs Paar schwarze Schuhe: Ballerinas, Sandalen, Stiefel, Stiefeletten, Pumps und den praktischen Halbschuh. Das ganze dann am besten noch in Braun. Ein bis zwei Paare in hell und je nach aktueller Modefarbe ein Paar in Lila, Rot oder GrĂŒn.

Nicht zu vergessen die Turnschuhe, die wiederum in Freizeit- und Sportschuhe unterteilt werden, welche in Leder und welche aus Stoff. Und natĂŒrlich, fast hĂ€tte ich es vergessen, die FlipFlops. Davon benötigt Frau mindestens zwei Paar, die fĂŒr den Strand und die fĂŒr die Stadt.

Und dann gibt es noch den besonderen Schuh. Kennen Sie das, Sie betreten einen Schuhladen und sehen einen Schuh, der eigentlich zu nichts passt und der auch absolut unbequem ist und zudem eindeutig zu viel kostet? Man probiert ihn an, stellt alle MĂ€ngel fest, stellt ihn zurĂŒck ins Regal und verlĂ€sst schnell den Laden.

Doch auch zuhause kreisen die Gedanken immer wieder um dieses Paar Schuhe.

Ein paar Tage spĂ€ter betritt man wieder den Laden und hofft und fĂŒrchtet insgeheim, sie nicht mehr zu finden. Doch sie stehen noch da und oh Wunder, sie sind reduziert!

Wenn die Vernunft verliert… geht es um Schuhe.

Jetzt geht alles ganz schnell. An diesem Punkt wird nicht mehr nachgedacht, denn jetzt gehören sie mir. Meine Vernunft hat den Kampf gegen mein Begehren verloren. Die Schuhe werden gekauft.

Ich habe zwei bis drei solcher Exemplare. Sie sind wunderschön. Ganz besonders – und ich habe sie noch nie getragen.

So komme ich im Schnitt auf mindestens rund 20 Paar Schuhe und ich bin wahrlich keine Schuhfetischistin.

Das muss genetisch bedingt sein. Denn gestern sagte meine zart pubertierende Tochter: „Mama, ich brauche ganz dringend neue Schuhe“.

Leid, Schmerz und Freude der Ute Fahse – Ausstellung im Domhof

Guten Tag!

Ladenburg, 19. Februar 2010. Die KĂŒnstlerin Ute Fahse zeigt im Domhof bewegende PortrĂ€ts von Menschen aus der Bibel: „Menschen wie Du und ich“.

Von Sabine Prothmann

Die Bilder von Ute Fahse sind bewegend. Die Gesichter sind dramatisch. Die Geschichten dahinter sind biblisch.

Rahel leidet. Sie hat ihre Kinder verloren. Foto: ladenburgblog

20 Gesichter, 14 Frauen, 6 MĂ€nner. Gesichter aus der Bibel, in denen man Leid, Schmerz, aber auch Freude findet – die gesamte Spannweite der menschlichen Existenz.

Gesichter auf die Hartfaserplatte gebannt, die den nichtexistierenden Rahmen zu sprengen scheinen.

„Ich mag mutige und starke Frauen.“ Ute Fahse

Ute Fahse wurde 1942 in Kalisch geboren (Pommern) und studierte von 1958 bis 1962 Gebrauchsgrafik an der Werkkunstschule Hannover.

In den klaren FlÀchen und Strukturen kann sie die Grafikerin nicht verleugnen.

Ute Fahse ist tief religiös. „Ich lese jeden Tag in der Bibel“, sagt sie. Und es kann niemand verwundern, der die Bibel kennt, dass die Frauen und MĂ€nner der Bibel Bewegendes und Schreckliches erlebt haben.

„In manche Gesichter mochte ich nicht mehr schauen.“ Rainer Ziegler.

In den Gesichtern, in den Augen sieht man Freude, aber auch Schrecken und Leid. So ein Bild muss man sich nicht ĂŒber das Sofa hĂ€ngen, oder wie BĂŒrgermeister Rainer Ziegler in seiner Eröffnungsrede sagte: „Ich war von einigen Gesichtern angezogen und auf andere, die den Schrecken gesehen haben, wollte ich nicht mehr schauen“.

Ute Fahses Bilder sind nicht gefĂ€llig, sie malt nicht das Schöne, sondern sie malt „Menschen wie du und ich“, wie sie auch ihre Ausstellung betitelt.

„Ich mag mutige und starke Frauen“, erklĂ€rt sie und davon findet sie reichlich in der Bibel, Frauen, die sich gegen Verhaltennormen aufgelehnt haben.

Eines ihrer Lieblingsbilder ist das der Prostituierten Rahab, die zwei von Josua gesandte Kundschafter versteckt hielt und so mit ihrer Familie die Zerstörung Jerichos ĂŒberlebte. „Ich mag sie“, so Fahse.

Ute Fahse vor ihren Bildern. Foto: ladenburgblog

Und sie leidet mit Rahel, die ihre Kinder verlor. WĂ€hrend sie das versteinerte Gesicht malte, fragte sich die Mutter zweier Kinder, wie man einen solchen Verlust ertragen kann.

„Sie legt in ihren Bildern den Menschen frei. “ Dr. Maria Lucia Weigel

„Zu empfinden, was er sieht, zu geben, was er empfindet, macht das Leben des KĂŒnstlers aus“, sagte Rainer Ziegler bei der Eröffnung. Und beschreibt damit sehr gut, die Begegnung mit den biblischen Gesichtern der Ute Fahse.

Er selbst sei erfasst gewesen von der Schlichtheit der Bilder, die einhergeht mit ihrer großen Ausdruckskraft. „Die biblischen Gestalten vermitteln große Freude, aber auch ertragenes Leid.“

Er freue sich, den Domhof zum wiederholten Male fĂŒr die Wahl-Ladenburgerin, sie lebt seit 1986 hier, fĂŒr eine Ausstellung zu öffnen.

„Sie legt in ihren Bildern den Menschen frei, die Essenz der Lebenserfahrung“, erlĂ€uterte die Kunsthistorikerin Dr. Maria Lucia Weigel in ihrer EinfĂŒhrung zu den Bildern.

Dargestellt werde die Spannbreite der menschlichen Existenz und die KĂŒnstlerin gebe dem eigenen Nachempfinden des Betrachters Raum: „Es sind Menschen wie du und ich“.

Rahab – die Prostituierte. Menschen wie du und ich.

Auf Hartfaserplatten werden Strukturen aufgebracht. Gipsbinden werden aufgelegt und wieder entfernt. Aus textilen Fragmente und Stoffen entstehen NĂ€hte und Falten, die die Nasen, die Lippen, die Augenbögen definieren. Geschichtete und gefaltete Stoffbahnen umrahmen die Gesichter. Zahlreiche Farbschichten aus Dispersions- und Acrylfarbe, verfeinert durch Aquarellstifte erwecken die Gesichter zum Leben. Dabei achtet die KĂŒnstlerin darauf, Material und Farbe zur Person auszuwĂ€hlen.

Da wird der Brokat verwendet bei der vermögenden Abigail. Mit den Farben lila und purpur unterstreicht sie die Demut der Maria Magdalena.

Rahab - die Prostituierte. Foto: ladenburgblog

Sie hÀlt in ihren Gesichtern den Moment des Schicksalschlages oder der freudigen Erkenntnis fest.

Die Geschichte wird allein erzĂ€hlt vom Ausdruck, von den Farben und von den Formen des Gesichtes. Die Gesichter fĂŒllen die BildflĂ€che. „Sie legt Emotionen frei.“

Ausgangspunkt jeden Bildes ist die Augenpartie. Kluge, glĂŒhende Blicke von mutigen Frauen, ebenso wie fahle Blicke, schmale Lippen, unsagbares Leid wie z.B. bei Rahel, die ihre Kinder verlor.

„Wir treten in den Dialog, bevor wir die Namen kennen, wir treten in den Dialog durch die Aura der Gesichter“, so Weigel.

Die KĂŒnstlerin zeige in ihrer Kunst, Achtung vor der LeidensfĂ€higkeit von Frauen, die die von außen definierten Grenzen und Verhaltensnormen zu ĂŒberwinden suchen.

Im vergangenen Jahr sind auch biblische MĂ€nnergesichter hinzu gekommen.

Auch hier stellt sie die existentiellen Fragen, wie zum Beispiel bei Abraham, der bereit ist, seinen Sohn zu opfern.

Die Vernissage ist gut besucht, rund 50 GÀste betrachten die Gesichter der Ute Fahse und hören die erklÀrenden Worte der Kunsthistorikerin Weigel. Sie stehen vor den Bildern und treten in den Dialog, mit Freude und mit Schrecken.

Johannes Ehrismann (Stadtmission) spielte auf der Geige StĂŒcke von HĂ€ndel zur Eröffnung.

Die Ausstellung ist vom 20. Februar – 7. MĂ€rz 2010, jeweils samstags von 14 – 17 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr im Domhof geöffnet. Die KĂŒnstlerin ist jeweils anwesend.

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Tödlicher Stich ins Herz – weitere Waffen gefunden

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar/Ludwigshafen, 19. Februar 2010. Gegen den 23-jĂ€hrigen Mann, der gestern in Ludwigshafen einen 58-jĂ€hrigen Lehrer niedergestochen hatte, erging heute Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen BeweggrĂŒnden. In der Wohnung des Mannes fanden die Ermittler weitere Waffen und Chemikalien, die eventuell fĂŒr einen Bombenbau vorgesehen waren.

Gemeinsame PresseerklÀrung der Staatsanwaltschaft Frankenthal und des PolizeiprÀsidiums Rheinpfalz:

„Nach der noch gestern durchgefĂŒhrten Obduktion bei der Rechtsmedizin in Mainz liegt das vorlĂ€ufige Obduktionsergebnis vor. Danach fĂŒgte der 23-jĂ€hrige ehemalige SchĂŒler der BBS II seinem Opfer mehreren Messerstiche zu. Tödlich verletzt wurde der 58-JĂ€hrige durch einen Stich in die Brust, der das Herz verletzte.

Der 23-JĂ€hrige wurde heute um 11.30 Uhr dem Haftrichter vorgefĂŒhrt. Die VorfĂŒhrung erfolgte beim PolizeiprĂ€sidium Rheinpfalz in Ludwigshafen. Auf Antrag der zustĂ€ndigen Staatsanwaltschaft Frankenthal erging Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen BeweggrĂŒnden.
Im Rahmen seiner richterlichen Vernehmung machte der Beschuldigte keine weiteren Angaben.

Bei der zwischenzeitlich erfolgten Durchsuchung seiner Wohnung in Ludwigshafen wurden 16 Schusswaffen, darunter Schreckschuss-, Luftdruck- und Gotcha-Waffen sichergestellt. Weiterhin entdeckte der EntschĂ€rfungsdienst des Landeskriminalamtes Chemikalien, die zum Bau von SprengsĂ€tzen geeignet sein können. Sie werden zurzeit beim LKA untersucht. ZusĂ€tzlich wertet die Polizei derzeit schriftliche und elektronische Aufzeichnungen des TatverdĂ€chtigen aus. Diese deuten darauf hin, dass er sich mit vorangegangen Amoktaten befasst und möglicherweise bereits vor einiger Zeit mit der Planung einer eigenen Gewalttat begonnen hat.“

Mord aus niedrigen BeweggrĂŒnden – Ex-SchĂŒler tötet Lehrer mit Messer

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar/Ludwigshafen, 18. Februar 2010. An der Ludwigshafener Berufsfachschule Technik II in Mundenheim ist heute ein Lehrer von einem ehemaligen SchĂŒler getötet worden. Als Tatmotiv hat der 23-jĂ€hrige mutmaßliche TĂ€ter „Wut“ angegeben.

Die rheinland-pfÀlzische Wissenschaftsministerin Doris Ahnen (SPD) und der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig. Bild: hblog

Die Teilnehmer der Pressekonferenz im Ludwigshafener PolizeiprĂ€sidium waren sichtlich erschĂŒttert ĂŒber die Tat: „Wir gehen von einer Tat aus niedrigen BeweggrĂŒnden aus“, sagte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig gegenĂŒber der Presse.

Rund 70 Reporter filmten, fotografierten und schrieben mit. Noch gibt es wenige Details: Alles deutet darauf hin, dass es kein Amoklauf war, sondern eine gezielte Attacke auf den getöteten 58 Jahre alten Lehrer, der seinen Wohnsitz in Hessen hat.

Verletzt wurden ein weiterer Lehrer und der Schulleiter Walter Lautwein. Beide konnten sich aber in Sicherheit bringen. Die Schule wurde umgehend gerÀumt, SpezialkrÀfte der Polizei verhafteten kurz darauf den TatverdÀchtigen.

Die Berufsbildende Schule Technik II in Ludwigshafen. Bild: hblog

Dieser soll strafrechtlich bislang nicht auffĂ€llig gewesen sein und habe nach eigenen Angaben die Schule bereits 2004 verlassen. „Wut“ ĂŒber die schlechte Benotung sei angeblich das Tatmotiv gewesen.

Hinweis:
Der fĂŒr dieses blog verantwortliche Journalist Hardy Prothmann auf Focus online: Trostlose Lebenssituation

Redaktion

Amoklauf an Berufsschule in Ludwigshafen? Lehrer getötet

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar, 18. Februar 2010. An der Ludwigshafener Berufsfachschule Technik II in Mundenheim soll es am Vormittag zu einem Amoklauf gekommen sein. Dabei wurde ein Lehrer getötet. Der mutmaßliche TĂ€ter soll gefasst sein.

Die Nachrichtenlage ist dĂŒnn. Laut Polizei soll sich die Tat gegen 10:00 Uhr ereignet haben. Angeblich soll ein bereits gefasster 23-jĂ€hriger der mutmaßliche TĂ€ter sein, der mehrere Personen angegriffen haben soll. Ein Lehrer starb an seinen Verletzungen.

Welche Waffe der TĂ€ter benutzte, ist auch noch nicht klar. Vermutlich ein Messer.

Die Schule ist nach Angaben der Polizei durch ein Großaufgebot der Polizei schnell gerĂ€umt worden. Eltern und SchĂŒler werden nach Angaben der Behörden psychologisch betreut.

Die Berufsbildende Schule Technik II im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim hat 3.200 SchĂŒler und 130 Lehrer.

Redaktion

Vernunft und Kontrollen wirken – Polizei: Weniger „Alkoholfahrten“

Guten Tag!

Ladenburg, 17. Februar 2010. Das PolizeiprĂ€sidium Mannheim sieht eine positive Entwicklung in Sachen „Alkohol am Steuer“. GegenĂŒber dem Vorjahr sind alle Zahlen rĂŒcklĂ€ufig.

Weniger "Alkohol- und Drogenfahrten". Bild: lblog

Die Polizei fĂŒhrt die Abnahme von Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss auf die verstĂ€rkten Kontrollen sowie eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit zurĂŒck. Sowohl die Fahrten unter Einfluss von Alkohol als auch unter Einfluss von Drogen gingen gegenĂŒber dem Vorjahr um gut 25 Prozent zurĂŒck. Und es gab einen Unfall weniger.

Da Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen nach wie vor die Verkehrssicherheit maßgeblich negativ beeinflussen, ist die ÜberprĂŒfung der Fahrtauglichkeit weiter ein Schwerpunkt der Verkehrspolizei.

Pressemeldung des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Die Appelle und Warnungen der Polizei und anderer Institutionen haben die BĂŒrger offenbar erreicht. Bei den angekĂŒndigten Kontrollen der Polizei in der Fastnachtszeit gerieten im ZustĂ€ndigkeitsbereich des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim im Vergleich zum Vorjahr (Zahlen in Klammer) weniger Verkehrsteilnehmer in Konflikt mit dem Gesetz.

In den vergangenen vier Wochen musste die Polizei 14 (15) UnfĂ€lle aufnehmen, bei denen Alkoholkonsum ursĂ€chlich war. Hierbei wurden 3 (0) Personen verletzt. Bei den umfangreichen Kontrollen wurden 37 (49) FahrzeugfĂŒhrer festgestellt, die sich unter dem Einfluss von Alkohol ans Steuer setzten. Darunter jedoch auch ein FĂŒhrerscheinneuling, fĂŒr den ein generelles Alkoholverbot am Steuer besteht. Sie mĂŒssen nun, je nach Promillewert, mit dem Entzug ihrer Fahrerlaubnis, bzw. mit einer Anzeige rechnen.

Anzeichen eines Drogenkonsums konnten die Beamten bei 9 (13) FahrzeugfĂŒhrern wahrnehmen und durch einen entsprechenden Test belegen. Neben den ĂŒblichen Sanktionen besteht hier die Möglichkeit, dass die Behörde die grundsĂ€tzliche Fahrtauglichkeit, sowie die charakterliche Eignung der Konsumenten zum FĂŒhren eines Kraftfahrzeugs durch entsprechende Auflagen ĂŒberprĂŒfen lĂ€sst.

Wer nun denkt, die „gefĂ€hrliche Zeit“ fĂŒr VerkehrssĂŒnder sei mit der Fastnachtszeit vorbei, begibt sich auf dĂŒnnes Eis. Nach wie vor beeintrĂ€chtigen die Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr die Verkehrssicherheit maßgeblich und bilden somit einen ganzjĂ€hrigen Schwerpunkt der polizeilichen VerkehrsĂŒberwachung.“

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Starke Belastung fĂŒr SchĂŒler und Eltern

Guten Tag!

Ladenburg, 16. Februar 2010. Die Grundschulempfehlung: FĂŒr die, bei denen es „passt“, ist alles in Ordnung. FĂŒr die anderen kann sie ein Drama werden. Bis zum 4. MĂ€rz 2010 werden in Baden-WĂŒrttemberg wieder die Briefe versandt, die ĂŒber die schulische und damit vielleicht auch berufliche Zukunft der Kinder entscheiden.

Kommentar: Sabine Prothmann

Im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland können ein paar Kilometer entscheidend sein, ob die Eltern oder die Lehrer die Entscheidung treffen, auf welche Schule ihr Kind geht: Hier in Baden-WĂŒrttemberg bestimmt die Schule auf Basis des Halbjahreszeugnisses, im benachbarten Hessen ist die verbindliche Empfehlung abgeschafft.

Absurd: Verbessert sich das Kind in der zweiten HĂ€lfte des vierten Schuljahres, spielt das keine Rolle mehr.

Ist das Kreuz aus der Sicht der Eltern nicht an der richtigen Stelle, geht ein Kampf David gegen Goliath, sprich Eltern gegen die Entscheidung der Schule los.

Wenn Eltern mit der Grundschulempfehlung nicht einverstanden sind, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie nehmen das Beratungsverfahren in Anspruch oder sie melden ihr Kind gleich zur AufnahmeprĂŒfung an, was sie auch noch nach dem Beratungsverfahren machen können.

In diesem Verfahren werden mehrere Kinder von einer Beratungslehrerin getestet, die zwei verschiedene allgemeine Begabungstests durchfĂŒhrt. Diese sind landesweit einheitlich festgelegt und nach den vorgegebenen Normen ausgewertet werden.

Nach einem BeratungsgesprĂ€ch mit den Eltern tagt die Klassenkonferenz gemeinsam mit dem Beratungslehrer, der stimmberechtigt ist, und beschließt die „Gemeinsame Bildungsempfehlung“. Entspricht die Empfehlung den Vorstellungen der Eltern, so können sie ihr Kind an der gewĂŒnschten Schule anmelden. Ist dies nicht der Fall, können sie sich entscheiden, ob sie ihr Kind zur AufnahmeprĂŒfung anmelden wollen.

Die Aufgaben fĂŒr die AufnahmeprĂŒfung werden zentral vom Kultusministerium – auf der Grundlage des Bildungsplanes der Grundschule und unter Einbeziehung von Lehrerinnen und Lehrern aller betroffenen Schularten – gestellt. Damit werden sowohl die Voraussetzungen der abgebenden Schulart als auch die Erwartungen der aufnehmenden Schularten berĂŒcksichtigt.

Die PrĂŒfung besteht aus einem schriftlichen und einem mĂŒndlichen Teil.

Sollte das Kind den Durchschnitt fĂŒr die gewĂŒnschte Schulart nach der schriftlichen PrĂŒfung (3,0 fĂŒr die Realschule, 2,5 fĂŒr das Gymnasium) nicht erreicht haben, so wird eine mĂŒndliche PrĂŒfung durchgefĂŒhrt. Die Leistungen fĂŒr die schriftliche und mĂŒndliche PrĂŒfung zĂ€hlen je zur HĂ€lfte.

Über Sinn oder Unsinn des Systems sowie ĂŒber das dreigliedrige Schulsystem kann man unterschiedlicher Meinung sein.

Man sollte sich aber auf alle FĂ€lle bei einem Widerspruch gegen die Schulempfehlung darĂŒber im Klaren sein, dass eine AufnahmeprĂŒfung fĂŒr das Kind und auch die Familie durch das bĂŒrokratische Verfahren eine starke Belastung darstellt.

Welche Schule ist die richtige fĂŒr mein Kind?

Guten Tag!

Ladenburg, 16. Februar 2010. Diese Frage stellen sich dieser Tage wieder viele Eltern in Baden-WĂŒrttemberg. Bis zum 26. Februar 2010 finden die InformationsgesprĂ€che mit den Klassenlehrern statt und bis zum 4. MĂ€rz werden die Grundschulempfehlungen versandt. Die RĂŒckmeldung der Eltern zur Grundschulempfehlung muss bis zum 11. MĂ€rz 2010 erfolgen.

Der Trend zum Gymnasium ist nach wie vor hoch. Fast die HĂ€lfte der SchĂŒler erhalten eine entsprechende Empfehlung. Haupt- und Realschule liegen fast gleichauf. Aber: WĂ€hrend nur jedes fĂŒnfte deutsche Kinder von der Grund- auf die Hauptschule wechselt, ist es jedes zweite Kind aus Familien mit Migrationshintergrund.

Auf der Seite des statistischen Landesamts können Sie dazu einen ausfĂŒhrlichen und interessanten Text lesen: Grundschulempfehlung und Elternwunsch – nicht immer stimmen sie ĂŒberein.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der Informationsabende (sind auch im Terminkalender eingetragen) von Gymnasien und Realschulen, die gut von Heddesheim aus zu erreichen sind:

Carl-Benz-Gymnasium, Ladenburg
Realschulstr. 4
Ladenburg
Infoabend am 24. Februar, 17.30 Uhr

Merian Realschule, Ladenburg
Heidelberger Str. 20
Ladenburg
Infoabend am 10. MĂ€rz, 17 Uhr

Kurpfalz – Schule Schriesheim
Hirschberger Straße 1
69198 Schriesheim
Gymnasium
Informationsveranstaltung am 11. MĂ€rz von 17.00 – 20.00 Uhr.
Realschule
4.3.10 Tag der offenen TĂŒr fĂŒr Eltern der Klasse 4

Bunsen-Gymnasium
Humboldtstraße 23
69120 Heidelberg
Am Donnerstag, 11.03.2009 um 16:00 Uhr Tag der Information.

KurfĂŒrst-Friedrich-Gymnasium
Neckarstaden 2
69117 Heidelberg
Im Rahmen des Schulfestes findet am Samstag, den 13.03.2010 (ab 10 Uhr)
um 11 Uhr eine Informationsveranstaltung fĂŒr die GrundschĂŒler und Eltern statt.

Hölderlin Gymnasium Heidelberg
Plöck 40-42
69117 Heidelberg
Infoabend am Dienstag, den 16.3.2010 um 19.00 Uhr
Am Samstag, den 20.3.2010 Tag der offenen TĂŒr ein.

Feudenheim-Gymnasium Mannheim
Neckarstr. 4
Mannheim-Feudenheim
Informationsveranstaltung 10.MĂ€rz 2010, 19.00

Lessing-Gymnasium, Mannheim
Josef-Braun-Ufer 15-16
Mannheim
Infoabend am 12. MĂ€rz, 19 Uhr

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Ausstellung im Domhof: „Menschen wie du und ich“

Guten Tag!

Ladenburg, 16. Februar 2010. „Menschen wie du und ich“ – Frauen und MĂ€nner der Bibel, heißt eine Ausstellung, die ab kommendem Freitag im Domhof zu sehen sein wird.

Am Freitag, den 19. Februar 2010, 19:00 Uhr, eröffnet die Ausstellung „Menschen wie du und ich“ – Frauen und MĂ€nner der Bibel – im Domhof. Die Schau zeigt Malereien der Ladenburger KĂŒnstlerin Ute Fahse.

Die EinfĂŒhrung ĂŒbernimmt die Kunsthistorikerin Dr. Maria Lucia Weigel.

Die Ausstellung ist vom 20. Februar – 7. MĂ€rz 2010, jeweils samstags von 14 – 17 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr geöffnet. Die KĂŒnstlerin ist jeweils anwesend.

Google Maps: Domhof, Hauptstraße 9, Ladenburg
Telefon 06203/16242

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Stadt erinnert an RĂ€um- und Streupflicht

Guten Tag!

Ladenburg, 15. Februar 2010. Die Stadtverwaltung erinnert angesichts der Wetterlage an die RĂ€um- und Streupflicht. Der Einsatz von Streusalz soll auf das „notwendige Maß beschrĂ€nkt bleiben.“

Pressemitteilung der Stadt Ladenburg

„Der Winter hat uns immer noch fest im Griff. Aus diesem Anlass weisen wir noch einmal auf die RĂ€um- und Streupflicht hin. Alle StĂ€dte und Gemeinden haben diese Pflicht in einer Satzung ĂŒber die Reinigung öffentlicher Straßen geregelt.

Wichtigste Aufgabe fĂŒr die GrundstĂŒcksbesitzer ist neben dem regelmĂ€ĂŸigen Kehren die winterliche RĂ€um- und Streupflicht. GrundsĂ€tzlich gilt, dass Gehwege unmittelbar nach dem Schneefall vom Schnee zu befreien sind. Nach 20:00 Uhr gefallener Schnee ist werktags bis 07:00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8:00 Uhr zu beseitigen. Der weggerĂ€umte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht behindert und der Abfluss des OberflĂ€chenwassers nicht beeintrĂ€chtigt wird. Anlieger von EckgrundstĂŒcken mĂŒssen beide Gehwege rĂ€umen. Besteht kein Gehweg, gilt ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der GrundstĂŒcksgrenze als Gehweg.

Bei GlĂ€tte gibt es fĂŒr Gehwege, eine Streupflicht. Gestreut werden soll mit abstumpfenden Materialien wie Asche, Sand, Granulat oder SĂ€gemehl. Das Streuen von Salz ist nur in AusnahmefĂ€llen zulĂ€ssig, wenn mit abstumpfenden Mitteln keine ausreichende Wirkung zu erzielen ist. Das kann bei Eisregen oder aber an besonders gefĂ€hrlichen Stellen auf Gehwegen (Treppen, Rampen, starkes GefĂ€lle) der Fall sein. Der Umwelt zuliebe soll in diesen FĂ€llen der Einsatz von Salz auf das notwendige Maß beschrĂ€nkt werden.“

Link: Streupflichtsatzung der Stadt Ladenburg

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Leserbrief: Unglaubliche ZustĂ€nde fĂŒr SchĂŒler im ÖPNV

Guten Tag!

Ladenburg, 15. Februar 2010. Die Redaktion veröffentlicht einen Leserbrief, der eine massive Kritik am Busunternehmen BRN formuliert. Die Darstellungen im Text schildern die Sicht des Verfassers. In der vergangenen Gemeinderatssitzung wies der Verfasser in der Fragezeit fĂŒr BĂŒrger auf seine Erlebnisse hin und forderte AufklĂ€rung beziehungsweise Abhilfe. Das ladenburgblog dokumentiert die schriftliche Schilderung der Kritik am Busbetreiber.

Leserbrief

Erlebnisse bei einer Busfahrt nach Mannheim-Seckenheim

Als Mitglied des Arbeitskreises Netzwerk Berufsfindung der Zukunftswerktadt Ladenburg begleitete ich am 26.01.2010 14 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klasse 8 der Sickingen Haupt- und Werkrealschule mit ihrem Lehrer auf einem Lerngang zum BIZ Berufs-Informations-Zentrum nach Mannheim.

Es sollte um 12.44 Uhr mit dem Bus an der Haltestelle in der Bahnhofstraße, gegenĂŒber der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord losgehen.

SchĂŒler, Lehrer und ich waren rechtzeitig an der Haltestelle. Wir warteten geduldig bei -3,5 Grad auf das Eintreffen des Busses, jedoch nichts tat sich.

Die meisten Kinder im Alter von 14 Jahren wohnen in Ilvesheim und besuchen seit Herbst 2009 die Sickingen Haupt- und Werkrealschule, weil die Hauptschule in Ilvesheim fĂŒr ihren Jahrgang geschlossen wurde.

Nachdem der Bus auf sich warten ließ, machten die Kinder ihren Lehrer und mich darauf aufmerksam, dass wir mit ziemlicher Sicherheit mit dem 12.44 Uhr Bus wegen ÜberfĂŒllung nicht mitfahren können und ob das mit dem nĂ€chsten 13.19 h-Bus gelinge, sei ebenfalls zweifelhaft.

Ich hielt das im Stillen fĂŒr ĂŒbertrieben – aber, ich musste dazulernen!

Inzwischen war es kurz vor 12.55 h und unser Bus war immer noch nicht zu sehen.

Aus Richtung Ilvesheim kommend war inzwischen ein Bus mit großer Richtungsanzeige „LEERFAHRT“ an uns vorbeigefahren und am Benz-Platz in Richtung Schwimmbad abgebogen. MerkwĂŒrdig-۩, das Schwimmbad ist doch geschlossen!?

Zwei Minuten vor 13.00 Uhr kam dann endlich unser Bus um die Ecke aus Richtung Wallstadter Straße angefahren, – aber, er hielt gar nicht erst an, sondern fuhr einfach ungebremst weiter in Richtung Ilvesheim, denn er war, wie zu erkennen, bereits brechend voll!

Die SchĂŒler maulten zwar, aber verhielten sich einwandfrei und warteten mit uns zwei Erwachsenen geduldig weiter.

Ein weiterer Bus aus Richtung Ilvesheim kommend mit Richtungsanzeige „LEERFAHRT“ bog wiederum am Benz-Platz in Richtung Schwimmbad ab.

Inzwischen waren noch 4 Ă€ltere SchĂŒlerinnen (etvl. aus Realschule oder Gymnasium) an der Haltestelle angekommen und warteten ebenfalls.

Da, endlich, es war 13.19 Uhr, kam der Bus pĂŒnktlich um die Ecke aus Richtung Wallstadter Straße und hielt sogar an. Trotz ÜberfĂŒllung!

Zwei Insassen stiegen aus (offenbar musste er deshalb anhalten) aber 20 Personen wollten/mussten rein, obwohl alle SitzplÀtze, die MittelgÀnge und Einstiegsplattform besetzt waren.
Also, jeder presste sich – die Luft anhaltend – engstens an die Mitreisenden, versuchte, irgendeine Stange oder Griff zu Festhalten zu packen.

Es wurde gedrĂŒckt und geschoben und geflucht und geschrieen – aber der Busfahrer konnte endlich die TĂŒren schließen. Und schon gings los!

Offenbar musste er irgendwie Zeit aufholen, denn er gab Gas, so dass der Pulk der Stehenden nach hinten schwankte. Beim Bremsen schwankte er nach vorne und je nach Kurve schwankte der Pulk nach rechts oder links.

Positiv war, es konnte keiner umfallen!

Mir ging durch den Sinn, dass es bei diesem GedrĂ€nge leicht wĂ€re, mir meinen Geldbeutel aus der Jackentasche zu klauen, – aber, ich beruhigte mich schnell, denn wir standen ja so eng, dass niemand die Arme bewegen konnte.

An einer Haltestelle wollte eine Frau vor mir, die einen Sitzplatz hatte, aussteigen, aber es war wegen der ÜberfĂŒllung nicht möglich. Sie schrie mich zwar an, sie mĂŒsse aussteigen, aber – ich konnte sie ja nicht durch mich hindurch gehen lassen.

Also bat ich an der Haltestelle die vor der TĂŒr stehenden SchĂŒler doch auszusteigen, um Platz zum Aussteigen fĂŒr diese Frau zu machen. Das taten sie auch ohne murren.

Aber, sie mussten sich gewaltig beeilen, um sich rechtzeitig wieder reinzuquetschen, damit der Busfahrer sie mitnahm und die TĂŒren schließen konnte.

Endlich in Seckenheim angekommen, stiegen wir aus, um mit der Straßenbahn weiterzufahren. Tief Luft holen, war wichtig!

Die RĂŒckfahrt von Seckenheim nach Ladenburg – nach 16.00 h – verlief ĂŒbrigens mangels „Fahrgast-Masse“ erfreulicherweise im Sitzen. Allerdings waren etliche SchĂŒlerinnen und SchĂŒler von der Straßenbahn-Haltestelle Seckenheim zu Fuß nach Ilvesheim gehen.)

Die SchĂŒler sagten zu ihrem Lehrer und mir „ -۩.jetzt haben Sie einmal gesehen, was wir jeden Tag morgens und mittags mitmachen mĂŒssen -€©“

Meine Frage, ob das morgens auf der Fahrt nach Ladenburg nicht doch besser sei, beantworteten sie mit „..da ist es genau so-€©“

Und ihr Lehrer erzĂ€hlte mir, dass mehrfach Kinder zu spĂ€t zum Unterricht kommen, weil der Bus ĂŒberfĂŒllt oder erheblich zu spĂ€t war.

Wenn mir irgendwer vorher erzĂ€hlt hĂ€tte, was ich auf dieser Busfahrt dann selbst erlebt habe – ich hĂ€tte ihm nie und nimmer geglaubt!

Aber – ich habe es selbst erlebt, am 26.01.2010.

Das, was sich der Betreiber des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs hier leistet, ist menschenverachtend! Wo bleibt eigentlich die Verantwortung fĂŒr WĂŒrde und die Sicherheit unserer Kinder?

WĂŒrden Tiere auf Ă€hnliche Weise transportiert, wĂ€ren die Straßen von protestierenden „TierschĂŒtzern“ blockiert. Die Polizei wĂŒrde den Fahrer verhaften, dem Fahrzeughalter wĂŒrde die Transport-Lizenz entzogen und die Presse, Funk und Fernsehen wĂ€ren voll mit dicken Schlagzeilen und großen Berichten ĂŒber die Ungeheuerlichkeiten mit der man mit Tieren umgeht.

Aber, im von mir persönlich erlebten Fall geht es um Menschen, um SchĂŒler, um Kinde – und da regt sich niemand auf, – das wird einfach so hingenommen!

Unfassbar! In welcher Welt leben wir eigentlich??

Diese Erlebnisse habe ich Herrn BĂŒrgermeister Ziegler und den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat Ladenburgs vertretenen Parteien am 28.01.2010 schriftlich mitgeteilt und gebeten, sich dieses Problems anzunehmen und dringend fĂŒr Abhilfe zu sorgen.

Am 03.02.2010 erhielt ich von Herrn BĂŒrgermeister Ziegler (er war vorher geschĂ€ftlich vereist) eine mail-Antwort.

Er teilte mir mit, dass er von den aktuellen Problemen Kenntnis hat und in KĂŒrze mit dem Verkehrsunternehmen ein GesprĂ€ch zur Verbesserung dieser Situation fĂŒhren wolle.

Er informierte mich, dass zum 01.01.2010 das Busverkehrsunternehmen von RNV zu BRN gewechselt hat, wodurch offenbar zusÀtzliche Startschwierigkeiten auftreten.

Außerdem meinte er, dass die geschilderten Probleme auch schneebedingt seien, da nahezu alle fahrradfahrenden SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf den ÖPNV umsteigen.

Meine Antworten dazu habe ich wĂ€hrend der Fragestunde in der Öffentlichen Gemeinderatssitzung am 03.02.2010 gesagt und erneut auf die Dringlichkeit hingewiesen.

Klaus Ehry

Anmerkung der Redaktion: Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Der Verfasser ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.

MdL Uli Sckerl: „Es gibt zu viele Waffen in Privatbesitz.“

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar/Ladenburg, 15. Februar 2010. Der Landtagsabgeordnete der GrĂŒnen, Uli Sckerl, fordert eine zweite „Waffenamnestie-Runde“. Nach Auffassung der GrĂŒnen gibt es immer noch zu viele Waffen in Privatbesitz – viele davon illegal. Gerade im Rhein-Neckar-Kreis, Mannheim und Heidelberg sei die Aktion, legale und illegale Waffen abzugeben, nicht erfolgreich gewesen.

Interview: Hardy Prothmann

Sckerl: "Waffenamnestie wiederholen." Bild: GAL

Herr Sckerl: Sie fordern eine zweite Waffenamnestie-Runde. Warum?
MdL Uli Sckerl: „Weil sie ein Erfolg war – nur nicht im Rhein-Neckar-Kreis und den Stadtkreisen Heidelberg und Mannheim. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden gerade mal 792 Waffen abgegeben. Hier wurde zu wenig dafĂŒr geworben, vorhandene Waffen abzugeben. Das Landratsamt hat viel zu wenig unternommen, um die BĂŒrger dazu zu bewegen, sich von ihren Schießeisen zu trennen. Wir GrĂŒne wollen aber den privaten Waffenbesitz reduzieren.“

Warum sollen Privatleute, beispielsweise SchĂŒtzen, keine Waffen besitzen dĂŒrfen?
Sckerl: „Ich glaube nicht, dass wir im Rhein-Neckar-Kreis 40.000 SportschĂŒtzen haben – so viele Waffen sind hier aber legal registriert. Hinzu kommt die zwei- bis dreifache Menge an illegalen Waffen, schĂ€tzen Polizeiexperten. Illegal ist dieser Waffenbesitz deshalb, weil deren „Besitzer“ keinen Waffenschein dafĂŒr haben.“

„Nach Winnenden musste man ein bisschen was fĂŒr die Öffentlichkeit machen.“ Uli Sckerl

Wurden die alle illegal beschafft?
Sckerl: „Es können aber auch ErbstĂŒcke sein. Aber zum großen Teil sind es sicher illegal erworbene Waffen.“

Innenminister Heribert Rech hat Ihre Forderung abgelehnt. Was vermuten Sie als Grund?
Sckerl: „Mit der FDP sitzt die Waffenlobby am Tisch der Landesregierung. Klar, nach dem Amoklauf von Winnenden musste man fĂŒr die Öffentlichkeit ein bisschen was machen, aber tatsĂ€chlich interessiert das Thema die schwarz-gelbe Regierung nicht. Es ist kein echter politischer Wille zu erkennen, den privaten Waffenbesitz einzudĂ€mmen.“

Dokumentation:
Pressemitteilung der GrĂŒnen zur Waffenamnestie
Übersicht der abgegebenen Waffen
Stellungnahme des Innenministeriums

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Gabis Kolumne

Der Tag der Liebe war gestern. Und heute?

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Guten Tag!

Ladenburg, 15. Februar 2010. Gestern war der Tag der Liebe – heute ist ein neuer Tag. Ohne Liebe? Das wĂ€re aber sehr schade, meint zumindest Gabi. Und ĂŒberhaupt: Was ist das eigentlich? Nur ein Marketing-Schachzug der Floristen oder hat „Valentin“ tatsĂ€chlich eine Tradition? Gabi hat recherchiert und ihre Gedanken zum Ergebnis aufgeschrieben. Wie immer montags – den soviel ist sicher: Montag kommt Gabis Kolumne.

Haben Sie gestern etwas zum Valentinstag bekommen? Vielleicht einen Strauß Rosen oder ein Schokoladenherz oder gar einen Gutschein fĂŒr Schuhe, denn die halten ja bekanntlich lĂ€nger als Blumen, wie ich vor ein paar Tagen gerade in der Werbung gehört habe. Dann freue ich mich fĂŒr Sie, ehrlich.

Ich habe nichts bekommen – und das ist auch gut so, denn mich verbindet nichts mit dem „Tag der Liebe“, den in meiner Jugend noch niemand zelebrierte. Ich freue mich auch an anderen Tagen ĂŒber die Aufmerksamkeiten meines Liebsten.

Marketing oder Tradition?

„Ist das nach dem „Muttertag“ wieder eine gutgemachte PR-Kampagne der BlumengeschĂ€fte oder steckt mehr dahinter?“, fragte ich mich und fing an zu googlen.

Als erstes fand ich heraus, dass dieser Tage der Film „Valentinstag“ angelaufen ist. Shortcuts rund um den „Tag der Liebe“ mit vielen Hollywoodstars. Hier dreht sich alles darum, ob und wie man diesen Tag begeht, ob man ein Geschenk oder einen Heiratsantrag bekommt oder vergessen wird.

Auch in einer bekannten deutschen Daily Soap stand der Valentinstag in dieser Woche im Mittelpunkt. Ganz klar, bei den jungen Leuten ist dieser Tag angekommen.

„Aha!“, denke ich: Fleurop macht an diesem Tag zehn Prozent des Jahresumsatzes.

In Mannheimer Schulen konnte man in dieser Woche auch Rosen verschicken, die nach den Ferien auch ĂŒber die Grenzen der eigenen Schule verteilt werden – schlecht, wenn man keine bekommt. Es geht um Liebe und Anerkennung – das kann bei Jugendlichen leicht zur Hysterie fĂŒhren.

Liebe ist gut fĂŒrs GeschĂ€ft.

Ob Blumen, Schmuck oder Pralinen der „Valentinstag“ kurbelt eindeutig das GeschĂ€ftsleben an – und das können wir ja gebrauchen, denke ich, vor allem in Krisenzeiten.

Aber ist der Valentinstag jetzt wirklich nur eine gute GeschÀftsidee?

Ich googelte weiter und fand Bischof Valentin auf den dieser Tag namentlich zurĂŒckgehen soll.

Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni. Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt.

Der arme Valentin wurde geköpft.

Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Aber ich finde noch mehr: Eine andere Legende bringt das Datum in Zusammenhang mit dem römischen Fest Lupercalia, die Nacht vom 14. auf 15. Februar. Es ist das Fest der großen Göttin er Göttin des „Liebesfiebers“.: Römische junge MĂ€nner zogen die Namen von römischen jungen Frauen aus einer Urne, um mit diesen eine Partnerschaft zu bilden.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen ihre EhemĂ€nner, mĂ€nnliche Kollegen, Chefs usw. mit Schokolade. DafĂŒr dĂŒrfen sie dann einen Monat spĂ€ter am „White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.

YstĂ€vĂ€npĂ€ivĂ€ – so heißt Valentin auf finnisch.

Nicht ganz so romantisch ist der Valentinstag in Finnland („YstĂ€vĂ€npĂ€ivĂ€“). Dort ist er ein Freundschaftstag, an dem gute Freunde sich gegenseitig mit Valentinskarten und Valentinsgeschenken bedenken.

Die PopularitĂ€t des Datums im angelsĂ€chsischen Bereich beruht auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“, das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In dem Gedicht von Chaucer wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jeder einen Partner finde.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurĂŒckgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys‘ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.

Valentin gibt es bei uns in Deutschland seit 1950.

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, die USA – und die US-Soldaten brachten nach dem Zweiten Weltkrieg diesen Brauch mit nach Deutschland. So veranstaltete man 1950 in NĂŒrnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingefĂŒhrt.

Was ich gefunden habe, hat mich erstaunt: Dann ist dieser „Tag der Verliebten“ doch mehr als eine PR-Kampagne der BlumenlĂ€den, Juweliere und Geschenkeproduzenten.

Wie schon gesagt: Ich habe noch nie etwas zum Valentinstag bekommen und das stört mich auch gar nicht. Aber ich freue mich fĂŒr all-€ℱ die Jungverliebten, die sich gestern beschenkt haben.

Und „Ich denk-€ℱ an Dich“ zu sagen, ob mit Gedichten, Blumen oder kleinen Geschenken ist an jedem Tag im Jahr schön, ĂŒberall auf der Welt – auch am Valentinstag.

P.S. Hier noch eine „herzige“ Geschichte auf dem KopfschĂŒttel-Blog

Fasnacht: VerstÀrkte Kontrollen

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Februar 2010. Fasnachtzeit ist Kontrollzeit. Das Polizeirevier Ladenburg kontrolliert verstĂ€rkt ĂŒber die „nĂ€rrischen Tage“. Die Kontrollen sollen klar machen, dass die Polizei beim Thema Alkohol im Straßenverkehr keinen Spaß versteht. Das ladenburgblog hat in der Nacht vom 12. Februar 2010 eine „Sonderschicht“ der Polizei begleitet.

Verkehrskontrolle - vermehrt zur Fasnachtszeit. Bild: lblog

Von Hardy Prothmann

Auf der Fahrbahn signalisieren Lichter: Achtung. Die Lichter formatieren die Fahrbahn zur Sackgasse. Eine Kelle wird hochgehalten: „Halt Polizei“ steht darauf. Polizeikontrolle.

Taschenlampen leuchten ins Innere der Fahrzeuge. Die Beamten wissen, worauf sie achten mĂŒssen. Die Beamten wissen, wann sie ihrem GefĂŒhl folgen mĂŒssen.

Frank Hartmannsgruber verfolgt die Szene aus rund 30 Metern Entfernung: „Die Kollegen machen eine sehr wichtige Arbeit“, sagt er.

Denn die Polizeibeamten am Halteposten mĂŒssen innerhalb von Sekunden entscheiden, ob die Kollegen am Kontrollposten Arbeit haben oder nicht.

Erfahrung und Instinkt entscheiden, wer kontrolliert wird.

Alle Sinne mĂŒssen wach sein: Gibt es AuffĂ€lligkeiten am Fahrzeug? Gibt es AuffĂ€lligkeiten beim Fahrer oder weiteren Insassen? Was sagt der erste Eindruck? Die Erfahrung? Der Instinkt?

FĂŒr die Fahrzeuge, die in die Gasse fahren, gibt es zwei Richtungen: Weiterfahren, egal wohin oder abbiegen auf den Parkplatz. Dort haben die Polizisten mit VerkehrshĂŒten drei Kontrollgassen vorbereitet.

Kurz nach 20:00 Uhr herrscht noch ein einigermaßen reger Verkehr an der Wallstadter Straße in Ladenburg.

Auf einem Parkplatz haben zehn Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle in Richtung Innenstadt eingerichtet.

Es ist Fasnachtszeit. WÀhrend der nÀrrischen Tage wird gefeiert. Und ganz sicher Alkohol getrunken. Vielleicht werden auch Drogen genommen.

„Die Leute sollen feiern und Spaß haben“, sagt Frank Hartmannsgruber: „Der Genuss von Alkohol gehört fĂŒr viele zum Spaß dazu. Dagegen haben wir als Polizei auch ĂŒberhaupt nichts. Bei Alkohol am Steuer hört der Spaß auf. Dagegen haben wir was.“

Ohne Alkohol im Blut fÀhrt man hier besser. Bild: lblog

Frank Hartmannsgruber ist der neue Revierleiter in Ladenburg: „Ich bin heute die ganze Zeit dabei, weil ich mir einen Eindruck verschaffen will, wie die Kontrollen ablaufen.“ Hartmannsgruber setzt um, was er beim Amtsantritt angekĂŒndigt hat: Er will als Chef auch „draußen“ prĂ€sent sein.

PrÀsenter Chef.

„Guten Abend. Verkehrskontrolle. Ihre Papiere bitte“, sagt die Polizistin, wĂ€hrend sie mit der Taschenlampe ins Innere eines Ford leuchtet. Aufs Gesicht. Die Augen. Auf die HĂ€nde. Über die Sitze. Ist irgendetwas auffĂ€llig?

Sie ist aufmerksam und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Auf der anderen Seite steht schrĂ€g nach hinten versetzt ein Kollege. Er leuchtet ebenfalls ins Innere. Die Hand liegt auf der Pistole am GĂŒrtel. Der Mann sichert seine Kollegin: „Das Sichern gehört heutzutage dazu“, sagt Hartmannsgruber.

Der kontrollierte Autofahrer reicht seine Papiere aus dem Fenster. Die Polizistin beugt sich vor. Sie riecht. Alkohol. „Haben Sie Alkohol getrunken?“, fragt sie. „Ja, ein Bier“, sagt der Mann.

Ist irgendetwas auffÀllig?

„Ich muss Sie bitten, auszusteigen und mir zu folgen.“ Die Anweisungen sind knapp, klar, aber höflich. Das lernen die Beamten in Trainingssituationen, bei denen sie solche Kontrollsituationen „durchspielen“.

Eingespielte Teams: Einer kontrolliert - einer sichert. Bild: lblog

Die Polizistin tritt zurĂŒck. Der Kollege sichert weiter aufmerksam die Situation. Wie reagiert der Fahrer? Nervös? Gereizt? Irgendwie auffĂ€llig?

Der Fahrer bleibt ruhig. Er folgt der Polizistin zu einem Einsatzwagen – der Zentrale hier vor Ort. Dort ist die Polizei per Funk mit der Einsatzzentrale verbunden. Ein Beamter erhĂ€lt die Papiere, ĂŒberprĂŒft sie, wĂ€hrend die Polizistin den Alkomat vorbereitet. „Bitte blasen Sie so lange in das GerĂ€t, bis ich Stopp sage.“

Der Mann blĂ€st rund 5 Sekunden. „Danke“, sagt die Polizistin. Weitere fĂŒnf Sekunden spĂ€ter zeigt das GerĂ€t 0,08 Milligram je Liter an. „Das muss man mit dem Faktor zwei multiplizieren, um den Promillewert zu erhalten“, sagt Frank Hartmannsgruber: 0,16 Promille hat der Fahrer also. Bis 0,5 Promille sind noch erlaubt. Die Kontrolle der Papiere hat keine AuffĂ€lligkeiten ergeben.

Wie viel ist erlaubt? „Am Besten fĂ€hrt es sich mit 0,0 Promille.“

„Der Wert von 0,5 Promille ist aber mit Vorsicht zu genießen. Bei einem Unfall oder auffĂ€lligem Verhalten ist der FĂŒhrerschein schon ab 0,3 Promille in Gefahr“, informiert Frank Hartmannsgruber den Mann. FĂŒr FahranfĂ€nger gilt sowieso 0,0 Promille.

Ist so eine Kontrolle Ă€rgerlich? „Nein“, sagt der Mann. „Die Beamten machen nur ihren Job. Ich finde das gut.“ Auch, dass er mit einem Bier noch Auto fĂ€hrt? „Das ist ja erlaubt. Ich habe gut gegessen und ein Weizen dazu getrunken. Mit mehr wĂŒrde ich kein Auto mehr fahren.“

Der Mann erhÀlt einen Hinweis auf den Einfluss von Alkohol auf das Fahrvermögen. Dann darf er weiterfahren.

20:31 Uhr. Plötzlich wird es hektisch. „Der ist da lang. Los!“ Je zwei Polizisten rennen zu ihren Einsatzwagen und rasen mit quietschenden Reifen einem Auto hinterher. Das hat kurz vor der Kontrollstation gedreht.

Jetzt sind alle angespannt. Was ist der Grund? Zu viel getrunken? Kein FĂŒhrerschein? Drogen? Irgendetwas Illegales? Sind die Insassen gefĂ€hrlich? Gewaltbereit?

Frank Hartmannsgruber ist am Einsatzwagen. Am Funk. „Wir haben Sie“, melden sich die „Verfolger“. Es ist 20:33 Uhr. „Keine Probleme.“ Die Spannung weicht der Erleichterung.

Plötzlich gibt es eine Verfolgung.

Nach zehn Minuten sind die „Verfolger“ zurĂŒck: „Ein Ă€lteres Ehepaar, die im Supermarkt einkaufen wollten“, berichtet einer. Doch der hatte schon zu. Deswegen drehten die Leute auf dem Parkplatz und fuhren zurĂŒck. FĂŒr die Beamten so es zunĂ€chst so aus, als wollten sie sich der Kontrolle entziehen. Das hat sie verdĂ€chtig gemacht. Eine Verwarnung gabs trotzdem: „TÜV und ASU sind seit acht Monaten abgelaufen.“

Fahrerdaten werden erfasst. In dieser Nacht gibt es nur Verwarnungen. Bild: lblog

Acht Stunden wird die Sonderschicht dauern. Es ist kalt. Der Atem dampft. „Your driving-licence, please.“ Ein Amerikaner wird kontrolliert. Alles O.K. „Good evening.“

Ein Mercedes-Fahrer steht neben seinem Auto und telefoniert: „Wir haben festgestellt, dass eine Sicherung am Kindersitz fehlt. So darf der Mann mit seinem Kind nicht weiterfahren.“ Irgendjemand, in diesem Fall die Ehefrau, bringt das Teil oder das Auto bleibt stehen. Der Mann muss an die Seite fahren und warten.

Kindersitze, Beleuchtung, Papiere – der Kontrollkatalog ist lang.

„Unser Hauptaugenmerk ist heute der Alkohol“, sagt Frank Hartmannsgruber. „Aber wir kontrollieren natĂŒrlich auch alles andere.“ Beleuchtung, Papiere, Kindersitz, Ladung. Der Katalog ist lang.

Die KĂ€lte kriecht in die Klamotten. Nach eineinhalb Stunden brechen die Polizisten den Einsatz hier ab – es geht fĂŒr eine halbe Stunde zurĂŒck auf die Wache. AufwĂ€rmen, „Papierkram“ erledigen. Routineaufgaben.

Insgesamt vier Kontrollstellen wird es in dieser Nacht geben, bis die Beamten um vier Uhr frĂŒh den Einsatz beendet haben werden. NĂ€chster Einsatzort ist die BrĂŒckenstraße in Ilvesheim.

In Ilvesheim wird heute Abend Fasnacht gefeiert: „Uns interessiert hier natĂŒrlich der abfließende Verkehr“, sagt Bernd Schmidt, Polizeihauptkommissar und Leiter des Bezirksdienstes in Ladenburg.

Durchwinken oder rausholen?

Die Szenen wiederholen sich. Anhalten, reinleuchten. Durchwinken oder rausholen? Sichtkontrolle, Fragenkontrolle, FĂŒhrerscheinkontrolle, Riechkontrolle.

„Es werden weit ĂŒber einhundert Fahrzeuge sein, die wir heute Nacht kontrollieren“, sagt Frank Hartmannsgruber. „Ab 23:00 Uhr, wenn der Verkehr weniger wird, kontrollieren wir fast jedes Fahrzeug, das vorbeikommt.“

Heutzutage sind die Beamten auch auf einen möglichen Drogenkonsum vorbereitet: „Schmale Pupillen deuten auf Heroin hin, weite auf Cannabis-Konsum“, sagt Frank Hartmannsgruber. Liegt ein Verdacht vor, geht es zur Urinkontrolle auf die Wache: „Wir können dort mit unserem Schnelltest jede gĂ€ngige Droge feststellen.“

ErhĂ€rtet sich der Verdacht auf Drogen oder zu viel Alkohol, wird in beiden FĂ€llen ein Arzt Blut abnehmen. Die Tests liefern keine exakt genaue Daten – die aber braucht man vor Gericht.

Die Beamten sind mittlerweile auch auf das Erkennen von Drogenkonsum geschult.

Zwei Jugendliche auf einem Moped werden kontrolliert. Soweit ist alles in Ordnung, nur funktioniert das RĂŒcklicht nicht. Stehenlassen oder schieben sind die zwei Möglichkeiten.

Die Jugendlichen schieben: „Schauen Sie sich die an: Schwarzes Fahrzeug, schwarze Klamotten, schwarze Helme – die sind fast nicht zu erkennen. Eine funktionierende Beleuchtung dient der Sicherheit, gerade in der besonders dunklen Winterzeit“, sagt Frank Hartmannsgruber.

Teamarbeit: Mindestens zwei Beamte sind am Fahrzeug. Bild: lblog

„Ich bin sternhagelblau“, ruft ein Ă€lterer Herr, der an der Kontrolle vorbeilĂ€uft. Der Mann grinst: „Wollt ihr mich nett kontrolliere?“ Frank Hartmannsgruber versteht den Spaß: „Als FußgĂ€nger dĂŒrfen Sie das. Aber passen Sie auf, dass Sie nicht ausrutschen.“ Der Mann lacht ĂŒber sein „SpĂ€ĂŸchen“, winkt und geht weiter.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz. Alles lief ruhig, zĂŒgig und sehr gut koordiniert“, sagt Frank Hartmannsgruber. Das Kompliment wird der Einsatzleiter, Polizeioberkommissar Lars Rimmelspacher, gerne hören.

Die Bilanz: Über 100 Fahrzeuge haben die Beamten kontrolliert. Mehrere Verwarnungen wurden ausgesprochen – auch „mĂŒndliche“, bei denen kein Bußgeld fĂ€llig wurde. Zwei „Verfolgungen“ mussten vorgenommen werden – stellten sich aber als MissverstĂ€ndnisse heraus.

Auftrag erfĂŒllt.

Aus Sicht von Frank Hartmannsgruber gibt es vor allem ein sehr gutes Ergebnis: „Es hatten zwar ein paar Fahrer Alkohol genossen – aber in geringen Mengen.“

In dieser Nacht musste deshalb kein FĂŒhrerschein einbehalten werden: „Ich bin ĂŒberzeugt, dass unsere aktive KontrolltĂ€tigkeit und die Kommunikation in den Medien darĂŒber sich herumgesprochen hat. Damit haben wir unseren Auftrag, die Straßen sicherer zu machen, erfĂŒllt.“

Anmerkung der Redaktion:
Wir danken dem PolizeiprĂ€sidium Mannheim und dem Polizeirevier Ladenburg fĂŒr die freundliche und unbĂŒrokratische UnterstĂŒtzung zu diesem Artikel. Ebenso den Beamten aus Ladenburg, die fĂŒr AuskĂŒnfte zur VerfĂŒgung standen.

Das ladenburgblog ist online!

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Februar 2010. Heute startet das ladenburgblog! Was das ist? Ganz einfach. Ein journalistisch-redaktionelles Informationsangebot fĂŒr alle Ladenburgerinnen und Ladenburger und alle die sich fĂŒr Ladenburg interessieren. Wir haben den Anspruch, innerhalb kĂŒrzester Zeit zur Informationsadresse Nummer 1 fĂŒr Ladenburg zu werden.

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich darf Sie herzlich auf den Seiten des ladenburgblogs begrĂŒĂŸen.

Hardy Prothmann, Journalist. Bild: sap

Mein Name ist Hardy Prothmann (43). Seit 1991 arbeite ich als freier Journalist.

ZunĂ€chst als freier Mitarbeiter fĂŒr den Mannheimer Morgen (bis 1994) wĂ€hrend meines Studiums im Mannheim. SpĂ€ter fĂŒr ĂŒberregionale Zeitungen und Magazine, Fachmedien sowie Hörfunk- und Fernsehen der ARD.

Lokal-regionale Informationsplattform.

Seit Mai 2009 baue ich mit einem noch kleinen Team eine lokal-regionale Informationsplattform auf. Zuerst startete das heddesheimblog, im Dezember das hirschbergblog und heute das ladenburgblog.

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Was wir nicht bieten sind ĂŒberregionale Nachrichten. Das können spiegel.de, sueddeutsche.de, welt.de, zeit.de oder sogar bild.de besser als wir. Wir holen aber immer wieder wichtige ĂŒberregionale Informationen auf die lokale und regionale Ebene. Beispiel Schweinegrippe: Alle Medien berichten – wir interviewen einen Arzt vor Ort. So werden HintergrĂŒnde und Auswirkungen von Politik „begreifbarer“.

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Unser Anspruch ist professioneller Journalismus. Bestmögliche Informationen fĂŒr unsere Leserinnen und Leser. Auch darin unterscheiden wir uns von der Zeitung.

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Wir loben Lobenswertes und wir kritisieren hart aber fair in der Sache, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

Wir recherchieren umfassend, berichten aktuell und spannend. Weil wir im Internet viel Platz haben, zeigen wir oft umfangreiche Fotostrecken und wir können, anders als die Zeitung, mit Audio und Video arbeiten.

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Wir verlinken unsere Artikel mit zusĂ€tzlichen Informationen im Internet – so erhalten unsere Artikel einen zusĂ€tzlichen Mehrwert fĂŒr Sie.

Im Dezember hat mich eine 60-köpfige Jury fĂŒr diese Arbeit auf Platz 3 unter die „100 Journalisten des Jahres“ im Bereich Regionales gewĂ€hlt.

Hier können Sie nachlesen, was die FAZ, epd Medien, Berliner Zeitung und viele andere ĂŒber unsere Arbeit berichtet haben. Manche nennen unser Konzept: „Zukunft des Lokaljournalismus“.

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Und: Wir sind fleißig. Auf dem heddesheimblog sind seit Mai ĂŒber 1.100 Artikel erschienen. Ganz ĂŒberwiegend mit Heddesheimer Themen. Auf dem hirschbergblog seit Mitte Dezember 112 Artikel.

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