Samstag, 18. November 2017

CBG-Fr├╝hlingskonzert rockt die Stadtkirche

Guten Tag!

Ladenburg, 12. Mai 2010. Man nehme eine Kirche und Spa├č an der Musik und junge Musiker und bekommt einen musikalisch facettenreichen Abend mit „Gospel, Pop & more“. Der Mittel- und Oberstufenchor des Carl-Benz-Gymnasiums (CBG) pr├Ąsentierten zusammen mit dem „Chorissimo Heidelberg“ ein bewegtes Konzert in der evangelischen Stadtkirche Ladenburg. [Weiterlesen…]

Zirkus „Meriano“ gastierte in der Lobdengauhalle

Guten Tag!

Ladenburg, 03. Mai 2010. Die drei siebten Klassen der Merian-Realschule haben eine Woche lange ge├╝bt: Am Freitag den 30. April 2010, war es dann soweit: Manege frei f├╝r den Zirkus „Meriano“.

Zirkus von Sch├╝lern f├╝r Sch├╝ler: "Meriano". Bild: ladenburgblog

Ende M├Ąrz sind die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler mit der Unterst├╝tzung von Freunden und Eltern viele Runden im R├Âmerstadion gelaufen, um Sponsorengelder einzusammeln: f├╝r ihr Zirkusprojekt.

Der Zirkusp├Ądagoge Markus Kohne hatte von Montag bis Freitag am Vormittag mit den rund 90 Kindern trainiert – am Freitagabend gab es dann vor 400 Zuschauern die Auff├╝hrung in der Lobdengauhalle.

Sich etwas zutrauen, Grenzen ├╝berwinden, vertrauensvoll zusammen zu wirken. Das lernen die Kinder in diesem Projekt.

Der Erfolg kann sich sehen lassen, wie unser Video zeigt:

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Anwohner der Hirschberger Allee sollen entlastet werden

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Guten Tag!

Ladenburg, 03. April 2010. (red) Das Landratsamt ist in Sachen Busverkehr zur Martinsschule aktiv geworden und hat die Unternehmer aufgefordert, den Transport der Sch├╝ler zur und von der Martinsschule ├╝ber die Weinheimer/Schriesheimer Stra├če vorzunehmen.

Die Anwohnerbeschwerden und die Intervention des B├╝rgermeisters Rainer Ziegler scheinen zu fruchten.

Auf Nachfrage des ladenburgblogs best├Ątigte der Sprecher des Landratsamts, Berno M├╝ller: „Es hat Anwohnerbeschwerden aus der Hirschberger Allee gegeben, da manche Unternehmer, die Kinder zur Martinsschule bringen, von der Autobahn aus diesen Weg nehmen. Unser zust├Ąndiges Schul- und Kulturamt hat zwischenzeitlich die Unternehmer angeschrieben, die An- und Abfahrt an die Martinsschule ├╝ber die Weinheimer Stra├če / Schriesheimer Stra├če (K 4238), also so wie es geplant war ├╝ber den Kreisverkehr, vorzunehmen, um die Belastung f├╝r die Anwohner der Hirschberger Allee zu mindern.“

├ťber ein Konzept zur Parkraumbewirtschaftung werde zur Zeit nachgedacht. So etwas g├Ąbe es bei allen Kreiseinrichtungen. Genauere Informationen g├Ąbe es allerdings noch nicht, da auch festgestellt werden soll, wie gro├č der Bedarf sei.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Kinderbetreuung wird deutlich teurer

Guten Tag!

Ladenburg, 03. April 2010. (red) Der Gemeinderat hat Beitragserh├Âhungen f├╝r die Kinderbetreuung beschlossen. Die meisten Beitr├Ąge steigen im Durchschnitt um ├╝ber zehn Prozent, einige sogar um 20 Prozent.

Kommentar: Hardy Prothmann

Kinder- und familienfreundlich sind Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent nicht. Die Preise steigen sowohl in der st├Ądtischen Kindertagesst├Ątte als auch bei den kirchlichen Tr├Ągern.

Vor allem Alleinerziehende, die meisten davon Frauen, sind auf eine Kinderbetreuung angewiesen und werden mit zehn Prozent mehr in der Blockzeitbetreuung belastet. Das erste Kind kostet ab September 2010 nun 88 statt 80 Euro. 37 Prozent der betreuten Kinder sind Einzelkinder.

F├╝r das zweite Kind werden am dem 01. April 2010 erst zehn Prozent mehr f├Ąllig, also 44 statt 40 Euro und ab September sind es dann mit 48 Euro genau 20 Prozent mehr, gemessen am M├Ąrz 2010.

In der Ganztagesbetreuung steigen die Geb├╝hren auch – meist um zehn Prozent und mehr.

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren wird ab April 2010 um 19 Prozent teurer – f├╝r jedes Kind, dass neu betreut wird. Die Geb├╝hrenerh├Âhung f├╝r Kinder, die schon in einer Betreuung sind, gilt die Erh├Âhung erst ab September 2010.

F├╝r viele Eltern, die „rechnen“ m├╝ssen, wird diese Geb├╝hrenerh├Âhung weiter das kleine Portemonnaie belasten.

Diese Geb├╝hren wurden beschlossen. Quelle: Stadt Ladenburg

Andererseits: Die Kommunen tragen um die 10.000 Euro pro Jahr und Kind an Kosten, weil sie von Bund und Land finanziell im Stich gelassen werden.

Und: Es h├Ątte vor allem f├╝r Geringverdiener noch viel schlimmer kommen k├Ânnen. Der Gemeinderat hat sich entschlossen, dass so genannte „W├╝rttemberger Modells“ noch nicht einzuf├╝hren.

Danach w├╝rde die Blockzeitbetreuung bei einem Kind von 80 auf 113,75 Euro steigen. Eine einkommensschwache Familie m├╝sste eine Steigerung von 66 Prozent oder von 100 auf 166,25 Euro verkraften, w├Ąhrend Gutverdiener nicht mehr 260 Euro, sondern ebenfalls 166,25 Euro zahlen w├╝rden.

Das das W├╝rttembergische Modell kommt, ist keine Frage. Die Frage ist, wie Eltern mit geringem Einkommen das verkraften sollen.

Kinder sind in Deutschland ein Armutsrisiko – daran ├Ąndert diese desolate Familienpolitik nicht, sie zementiert diese Misere.

Rekordschulden: 12.100.000 Euro

Guten Tag!

Ladenburg, 18. M├Ąrz 2010. Der Gemeinderat der Stadt Ladenburg hat am 17. M├Ąrz 2010 ├╝ber einen Rekordschuldenstand von 12,1 Millionen Euro Schulden beraten. Der Stadt brechen Steuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro weg – angesichts der desolaten Lage debattierte der Gemeinderat anhand des Entwurfs zur Haushaltsatzung nur in einer Richtung: K├╝rzen, deckeln, streichen.

Von Hardy Prothmann

Die Haushaltsberatung vom 17. M├Ąrz 2010 markiert ein historisches Datum. W├Ąhrend der Schuldenstand der Stadt Ladenburg 2009 „nur“ 3,2 Millionen Euro betrug, explodieren die Schulden im Jahr 2010 auf 12,1 Millionen Euro.

In harten Zeiten ist es wichtig, den Durchblick zu behalten. Der Blick auf die Finanzen zeigt m├Âgliche Schulden in H├Âhe von 12,1 Millionen Euro. Bild: ladenburgblog

Der Grund: Es fehlen gegen├╝ber 2008 Steuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro. ├ťber neun Millionen Euro bei der Gewerbesteuer und gut eine Million bei der Schl├╝sselzuweisung aus der Einkommensteuer.

Die Verwaltung hat nach nach Vorberatungen der Schulkommission, der Kindergartenkommission und des Verwaltungsausschusses umfangreiche K├╝rzungen in den Haushaltsentwurf eingearbeitet – die gingen vielen Stadtr├Ąten aller Fraktionen aber nicht weit genug.

Die Wortbeitr├Ąge kannten nur eine Richtung: K├╝rzen, deckeln, streichen.

Die Kernbotschaft, die in diesem Streichkonzert vielleicht ├╝berh├Ârt wurde, war: „Wir werden keine Ma├čnahmen finden, um neun Millionen Euro einzusparen“, sagte B├╝rgermeister Rainer Ziegler.

Der B├╝rgermeister ermahnte den Gemeinderat „gut zu ├╝berlegen“: „Jeder Einschnitt in Kernbereiche kann bedeuten, das, was nicht mehr existiert, in naher Zukunft nicht mehr aufgebaut werden kann.“ Weiter sagte Ziegler: „Ich will hier nichts verniedlichen. Wir m├╝ssen sparen, wir m├╝ssen Synergien finden und wo es sein muss, m├╝ssen wir in die Kernbereiche reingehen.“

Es habe mehrere interne „Rotstiftrunden“ gegeben. Die genehmigte Anschaffung eines Fahrzeugs f├╝r die Feuerwehr? Kostenpunkt: 110.000 Euro. Nach R├╝cksprache mit dem Kommandanten – gestrichen. Rund 150.000 Euro, die f├╝r den Verwaltungshaushalt vorgesehen waren – gestrichen. 45.000 Euro f├╝r die Beregnung der Festwiese? Gestrichen. Insgesamt seien so gut 430.000 Euro „gestrichen“ worden.

So ging es weiter im Rat mit wechselnden Mehrheiten, vielen Nachfragen zu Antr├Ągen, wie die „jetzt genau formuliert sein sollen“. Und vielen „Nachz├Ąhlungen“, weil die Handzeichen mancher Stadtr├Ąte bei Abstimmungen nicht klar waren und erneut eingefordert werden mussten.

Schulen, Kinderg├Ąrten, Personal, Gr├╝nanlagen, Freibad – nichts war heilig, alles stand zur Debatte.

Irgendwann sagte B├╝rgmeister Ziegler: „Ich komme zu dem Schluss, dass ich eine permanente B├╝rgersprechstunde einrichten werde.“ Und ironisch: „Darauf freue ich mich.“

Die Beratung des Ladenburger Haushalts war am gestrigen Abend ein Schauspiel ohne H├Âhepunkte – die Dramatik war das verbindende Element. Jede Streichung f├╝r sich ist ein Drama, die aber jedes f├╝r sich im Rauschen der multiplen Dramen unterging.

Wenn Ladenburg alle Kredite in H├Âhe von 12,1 Millionen Euro aufnehmen muss, wird es Schulden in absoluter Rekordh├Âhe geben. „Wenn“.

Was aber feststeht ist: Die Einschnitte werden deutlich ausfallen.

Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!

Guten Tag!

Ladenburg, 09. M├Ąrz 2010. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder MM? Schon in der gr├╝nen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine ├änderung oder Erg├Ąnzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie m├╝ssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

Termine im ├ťberblick!

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon pr├Ąchtig. Jeden Tag haben wir einige hunderte Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren ├ťberblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der Termin├╝bersicht f├╝r das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und ├╝bersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den ├ťberblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email ├╝ber die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie M├Âglichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Stra├če und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann f├╝r Sie ein: termine(at)ladenburgblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelm├Ą├čige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. Daf├╝r ben├Âtigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind „Herr“ ├╝ber die Termine. Sie k├Ânnen Korrekturen, ├änderungen und Erg├Ąnzungen unabh├Ąngig von Gesch├Ąftszeiten eintragen. Jede Ver├Ąnderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie k├Ânnen Ihren „offiziellen“ Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, ├╝ber Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen daf├╝r h├Âchstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele k├╝nftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder Verbesserungsvorschl├Ąge haben, schreiben Sie uns: termine(at)ladenburgblog.de

F├╝r Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter k├Ânnen ihre Termine aber auch gegen eine geringe Geb├╝hr einstellen. Die Konditionen k├Ânnen Sie gerne erfragen: anzeigen@ladenburgblog.de

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

Selbstverst├Ąndlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe Seriosit├Ąt.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at)ladenburgblog.de

Fundstelle

Guten Tag!

Ladenburg, 08. M├Ąrz 2010. Dieser Artikel archiviert unsere „Fundstellen“. Die Rubrik „Fundstelle“ bietet weiterf├╝hrende Links zu Themen aus oder ├╝ber das hirschberblog, zum Zeitgeschehen und Lesetipps der Redaktion.

Fundstellen: Interessante links f├╝r unser Leserinnen. Immer links in der Seitenleiste.

Zuerst ver├Âffentlichen wir eine „Fundstelle“ in der Seitenleiste. Nach und nach werden alte Fundstellen durch neue ersetzt. Damit die Fundstellen erhalten bleiben, l├Âschen wir sie nicht einfach wie bisher, sondern entfernen Sie aus der Seitenleiste und f├╝gen Sie in diesen Artikel ein. Ab sofort gibt es also hier die Antwort auf die Frage: „Moment, da war doch mal was in der Fundstelle?“.

Die Liste wird wachsen. Um sie einfacher durchsuchen zu k├Ânnen, dr├╝cken Sie STRG+F, wenn Sie einen PC verwenden, Wahltaste+F, wenn Sie einen Mac verwenden. Dann den Suchbegriff eingeben und Enter dr├╝cken.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Soziale Spaltung im Netz
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ├╝ber die 9 Gemeinpl├Ątze des Atom-Freunds
*Wahlf├Ąlschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*├ťber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gef├Ąhrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ├╝ber das Internet als f├╝nfte Gewalt
*Die taz ├╝ber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten ├╝ber wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im W├╝rgegriff der Exklusivit├Ąt
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*Lese-Tipp: Medienberater Marian Semm ├╝ber Lokaljournalismus im Netz und auf Papier
*DRadio-Audio ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste
*DRadio-Text ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste

*evangelisch.de ├╝ber bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
drehschreibe.org ├╝ber Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddsheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt ├╝ber unsere Blogs: Meine Stra├če, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online ├╝ber Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*SZ: Je reicher – desto rabiater
*Gr├╝ne kriegen „Shitstorm“ ab
*Freitag: Politik, B├╝rger und Internet
*Untersuchungsausschuss zu S21 beginnt
*Zeit: Gutachter bezweifeln S21
*Facebook: Das Aufmerksamkeitsimperium
*Zeit: Der seltsame Sinneswandel des Peter Schaar
*Medienkritik bei Freitag
*Volkstrauertag: Zoff in Heidelberg?
*Video: Ein Leben mit Facebook
*Spiegel Online: RTL-2-Show „Tatort Internet“: Irref├╝hrung als Programm
*CARTA: Halt die Fresse Freifrau
*Lawblog: Volksverhetzung wird alltagstaublich
*Qualit├Ątsdebatte und Polemik: Die Wette gilt, Herr Sahlender!
*Extra 3: Goldener Polizeikn├╝ppel f├╝r MP Mappus
*In eigener Sache: Bericht ├╝ber DJV-Tagung „Besser online“
*S21: stern ├╝ber den Filz zwischen Politik, Geld und Medien
*Stuttgart 21 – Der Mann mit den blutigen Augen
*Stuttgart 21 – Twitter-Meldungen
*Stuttgart 21 eskaliert – Video-Cam-Bilder
*Der Supi-Staatssekret├Ąr und das Elend im Journalismus
*Sie wollen Journalist werden? Herzlichen Gl├╝ckwunsch.
*SZ-Kommentar zu „Speer“ – Im Club der Dr├╝ckeberger
*FAZ ├╝ber Twitter-Nutzung
*Das Drama der journalistischen Profession
*Ladenburger Feuerwehr hilft in Heddesheim aus
*PR-Doktor interviewt Prothmann zu Pressemitteilungen
*zeit.de interaktiv: Todesopfer rechter Gewalt
*CARTA – Gibt die SPD ihren Geist auf?
*DJV ├╝ber das heddesheimblog
*Allah gut – Integrationserfahrungen eines Deutschen als Fremder im Aus- und Inland
*Hans Leyendecker (S├╝ddeutsche Zeitung) lobt das heddesheimblog: Aufruhr im Netz
*Die Seuche Internet
*Stuttgarter B├╝rgermeister F├Âll (CDU) gibt Nebenjob auf
*Keine Regierung der Welt kann das stoppen
*Duisburg macht dicht
*Prinzip Abschreckung
*Todesfalle Loveparade
*B├Âses Blut und schlechter Stil
*Gemischte Gef├╝hle: Scham
*Goethe-Institut ├╝ber unsere blogs
*Superstar-Video ├╝ber 1.000 Mal gesehen ­čÖé
*Achtung: Neue MM-Bratwurst
*“Foto-Shooting Miss Ladenburg
*Grumbe-Tanzmariechen schon ├╝ber 5.000 Mal gesehen.
*“Eklige JuLis-Thesen“ sollen eine F├Ąlschung sein
*Schuldig auf Verdacht – der Fall Kachelmann
*Prothmann bei FTOJ 2010
*Informationsfreiheit absurd
*Sparpaket? Windbeutel
*Die Justiz und die kleinen Leute
*Die Justiz und die kleinen Leute
*Multimediale Wichsvorlage
*medienradio.org disktutiert ├╝ber Rolle Blogger/BuPr├Ą
*Bild ├╝ber Gauck
*Freitag zu Gauck und Merkel
*FAZ zu Joachim Gauck
*Klassik am Fluss
*Der Merkel-Feminismus
*Miriam Meckel zu K├Âhler
*FAZ-Kommentar zu K├Âhler
*DRadio interviewt Prothmann
*Mainpost: ├ľffentlichkeit von Sitzungen
*taz: blogs bestimmen NRW-Wahl
*Spiegel: Papst will Mixa abl├Âsen
*Spiegel: Papst will Mixa abl├Âsen
*Stefan Niggemeier ├╝ber Abmahnwahn
*Freelense: dpa-bild des Jahres
*Augsburger Allgemeine: Anonyme Kommentare oder nicht?
*dctp-tv interviewt Prothmann
*Star Wars nach Hawking
*Nachrichten aus der Provinz
*Frankfurter Tag des Online-Journalismus
*Du bist Terrorist.
*Fanpost
*Irak-Krieg…
*Abmahnkeule
*S├╝ddeutsche Zeitung interviewt Prothmann zum Lokaljournalismus
*Prothmann auf posterous
*Geschm├Ąckle
*ZDFblog: Warum Netzsperren sinnlos sind.
*Dilemma der Nachrichtenagenturen
*ifp-Gespr├Ąch: Der Wert der Nachricht.
*detektor.fm interviewt Hardy Prothmann
*Begehbarer Schrank f├╝r M├Ąnner
*SZ: Wir sprechen nie offen ├╝ber Sexualit├Ąt.
*Alex Gajic interviewt Hardy Prothmann
*Diener des Mainstream
*Sex-Dienst im Pflegeheim
*Bildungsverlierer
*Ortsblog-├ľkonomie
*WDR5 berichtet ├╝ber unsere blogs
*Jeff Jarvis ├╝ber die Zukunft des Journalimus
*Journalisten des Jahres 2009
*Detlev Brechtel ├╝ber Lokaljournalismus
*Pfenning kommt in Hirschberg an
*Oeddinscher toks inglisch ;-))
*Jeff Jarvis im Focus

Jobs for Future mit hohen Besucherzahlen

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar/Ladenburg, 25. Februar 2010. Bereits am ersten Tag der dreit├Ągigen Messe f├╝r Arbeit, Aus- und Weiterbildung str├Âmten 11.172 Menschen in die Mannheimer Maimarkthalle (Vorjahr erster Tag: 10.134 Besucher).

Am Vormittag besuchten in erster Linie Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler die Messe – viele erkundeten mit Frageb├Âgen m├Âgliche Berufe zum Beispiel bei Anbietern von gr├╝nen Berufen, Medien und Veranstaltungsberufen, Studieng├Ąngen, von Berufen in der Kirche und im ├Âffentlichen Dienst.

Berufsmesse Jobs for Future. Bild: hirschbergblog

Berufsmesse in Mannheim: Jobs for Future. Bild: ladenburgblog

Die Messe Jobs for Future ist auch am Freitag und Samstag noch von 10 bis 18 Uhr ge├Âffnet, der Eintritt ist frei.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Informationsabend des CBG gut besucht

Guten Tag!

Ladenburg, 25. Februar 2010. Der Informationsabend des Carl-Benz-Gymnasium am Mittwoch, den 24. Februar 2010, war wie gewohnt gut besucht. ├ťber 200 Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, um sich ├╝ber das Angebot der Schule zu informieren. [Weiterlesen…]

Dokumentation: Die Rede von Landrat Sch├╝tz zur Einweihung der Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. J├╝rgen Sch├╝tz, hat zur Er├Âffnung der neuen Martinsschule eine umfangreiche Rede gehalten. Da die Rede wichtige Aussagen zur Schule trifft und die hohe Bedeutung dieser Einrichtung unterstreicht, dokumentier die Redaktion die Rede in voller L├Ąnge

Rede zur offiziellen Einweihung der Martinsschule von Dr. J├╝rgen Sch├╝tz

„Verehrte G├Ąste,
heute ist einer der sch├Ânsten Tage meiner bald zu Ende gehenden 24-j├Ąhrigen Amtszeit als Landrat. Denn jetzt weihen wir gemeinsam die neue Martinsschule hier in Ladenburg ein. Beinahe zehn Jahre lang hat dieses Projekt eines Neubaues unserer regionalen Schule f├╝r k├Ârper- und mehrfach behinderte Kinder mich in meiner Arbeit begleitet, ja, hatte sogar oberste Priorit├Ąt. Und nun, nach vielen Gespr├Ąchen, Verhandlungen, Vereinbarungen, nach einem Architektenwettbewerb, Spatenstich, Richtfest, nach knapp zwei Jahren Bauzeit, dem Umzug einer ganzen Schule an einen neuen Standort, ist es soweit. Das erf├╝llt mich mit gro├čer Freude, ebenso wie Ihrer aller Anwesenheit, und geteilte Freude ist bekanntlich doppelt so fein…

Aus der gro├čen Schar der G├Ąste, die, wie schon beim Ersten Spatenstich und beim Richtfest zum Beginn ganz gekonnt von der Sch├╝lerfirma mit Cocktails bewirtet wurden – herzlich Dank Euch allen ebenso wie den Mitgliedern der Sch├╝lerband ÔÇ×Crazy-Sch├╝lersÔÇť und den kooperativ-integrativen Klassen 6 und 8, die diese Feierstunde musikalisch und mit Beitr├Ągen umrahmen, – will ich einige wenige namentlich begr├╝├čen.

Ich hei├če Herrn Regierungspr├Ąsidenten Dr. Rudolf K├╝hner, der nachher als Vertreter der Landesregierung zu uns sprechen wird, herzlich willkommen. Mit ihm und seinem Haus standen wir oft im Kontakt, wenn es um Raumplanung und Zusch├╝sse f├╝r die neue Schule ging. Gerne w├Ąre auch Kultusstaatssekret├Ąr Wacker gekommen, doch da heute die neue Landesregierung vereidigt wird, muss er in Stuttgart anwesend sein. Voll Dankbarkeit erinnere ich an dieser Stelle noch einmal an den Besuch (2004) der damaligen Kultusministerin Dr. Annette Schavan, die sich von unseren Vorstellungen ├╝berzeugen lie├č und ebenso wie Ministerpr├Ąsident G├╝nter Oettinger (2006) einen Neubau der Martinsschule und eine finanzielle F├Ârderung (6,4 Millionen Euro) durch das Land unterst├╝tzt hat.

Ich habe die neue Martinsschule einmal als Bauwerk mit Symbolcharakter bezeichnet. Dabei erinnerte ich mich noch gut, was mein ehemaliger Chef im Innenministerium und sp├Ątere Bundespr├Ąsident Roman Herzog einmal gesagt hat: ÔÇ×├ťber die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidet die Gegenwart unserer Kinder“, waren seine Worte. Sicher war die alte Martinsschule noch gut in Schuss, doch sie wurde der st├Ąndig steigenden Zahl der schwerst mehrfach behinderten Kinder, die zudem oft Medizinische Behandlungspflege brauchen, nicht mehr gerecht. Deshalb ging es darum die Gegenwart zu verbessern, wof├╝r sich alle kommunalen Partner dieser ├╝berregional bedeutenden Schule zu diesem Neubau am Ortsrand Ladenburgs entschlossen.
Herzlich begr├╝├če ich meinen Kollegen Landrat Matthias Wilkes f├╝r den Kreis Bergstra├če, der nachher ebenfalls zu uns sprechen wird, Erster B├╝rgermeister Christian Specht f├╝r die Stadt Mannheim sowie Herrn Br├╝hl, den Leiter des Schulverwaltungsamtes f├╝r die Stadt Heidelberg. Lassen Sie mich Ihnen und den Vertretern Ihrer Gremien, die ich ebenfalls, wie unsere Kreisr├Ątinnen und Kreisr├Ąte, herzlich willkommen hei├če, auch an dieser Stelle noch einmal f├╝r die partnerschaftlich-kooperativen Beziehungen und die Finanzierung dieses 28,2 Millionen Euro-Projektes danken. Sie sind f├╝r die uns anvertrauten Kinder wirklich zukunftsweisend! Ein herzlicher Gru├č gilt auch meinem Nachfolger, Stefan Dallinger, der heute ebenfalls mit dabei sein kann. Dieses Projekt ist abgeschlossen, aber er wei├č, dass noch einige weitere, die es noch zu Ende zu bringen gilt, auf ihn warten-ÔéČ┬Ž

Ich glaube, auch f├╝r die Stadt Ladenburg ist heute ein gro├čer Tag. Nicht nur, dass der Schulstadt ein weiterer Mosaikstein hinzugef├╝gt wird, der eigentlich, auch diesen Begriff habe ich einmal verwendet, ein Edelstein ist. Denn mit ihrer anspruchsvollen Architektur und Umfeldgestaltung stellt die neue Martinsschule ein selbstbewusst-gelungenes st├Ądtebauliches Entree der alten R├Âmerstadt dar. B├╝rgermeister Rainer Ziegler ist heute ebenfalls unter uns und wird ein Gru├čwort sprechen. Seien Sie und die Mitglieder des Stadtrates herzlich gegr├╝├čt und bedankt f├╝r die Unterst├╝tzung der Stadt.

Wenn ich die Architektur anspreche, sind wir beim Architektenehepaar Maximilian Otto und Ursula H├╝fftlein-Otto angelangt, die uns nachher ebenfalls einige Worte zu Ihrer Arbeit sagen werden. Ich begr├╝├če Sie beide und Ihr Team des Stuttgarter Architektenb├╝ros ÔÇ×OHOÔÇť ganz herzlich und lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Es h├Ątte uns kaum etwas Besseres als die Zusammenarbeit mit Ihnen passieren k├Ânnen. Vom Planentwurf ├╝ber die Ausf├╝hrung und die Arbeit mit den am Bau beteiligten Ingenieurb├╝ros und Firmen – denen ich alle f├╝r ihre Arbeit danke – bis hin zur Einhaltung von Zeit- und Kostenplan waren Sie unserem Eigenbetrieb Bau und Verm├Âgen, uns allen ein ausgezeichneter Partner. F├╝r die rund 240 Kinder, die k├╝nftig hier zur Schule gehen, haben Sie beinahe eine kleine Stadt geschaffen, die durch die verwendeten Baumaterialien und die Einbindung in die Landschaft zwischen Ladenburg und Schriesheim sowie das ihr eigene Modulkonzept schon f├╝r viel Aufsehen gesorgt hat. W├Ąre die Schule bereits im September fertig gewesen, h├Ątten der Kreis und Sie beim Auszeichnungsverfahren ÔÇ×Beispielhaftes Bauen Rhein-Neckar-Kreis – 1999 bis 2009ÔÇť der Architektenkammer Baden-W├╝rttemberg ganz gewiss einen Preis eingeheimst, so begeistert war die Jury.

Apropos Modulkonzept: Das ist f├╝r Versorgung der schwerst-pflegebed├╝rftigen und schwerst mehrfach behinderten Kinder und Jugendlichen eine ausgezeichnete Sache. Vor allem, weil wir damit noch bessere p├Ądagogische F├Ârderung, therapeutische Ma├čnahmen, Betreuung und Versorgung erm├Âglichen. Denn die N├Ąhe im Modul erreicht viel Positives, die Kommunikation im Team, der Einsatz technischer Hilfsmittel bei der Pflege und Betreuung wird erleichtert, die physische und psychische Belastung der Mitarbeiter reduziert. Das gibt mir Gelegenheit, mich bei allen, die sich hier vor Ort f├╝r die Kinder der Martinsschule engagieren, ganz herzlich Danke zu sagen, von der Schulleitung ├╝ber Pflegekr├Ąfte und Betreuungspersonal bis hin zum Elternbeirat mit Anita Baro und dem F├Ârderverein mit J├╝rgen Vosslo an der Spitze. Sie alle haben sehr aktiv an der Ideenfindung und Planung der neuen Schule mitgewirkt – gerne nennen will ich auch die extra eingerichtete Projektgruppe mit Ursula Grabbert, Ingrid Linsenmeyer-Wenz und Peter Hellriegel, die unseren Schulleiter Kurt Gredel und dessen Vorg├Ąnger Paul Hennze, sowie die Stellvertreterin Brigitte Spies-Bechtel unterst├╝tzt haben. Ein Dankesch├Ân gilt zudem den Mitgliedern des Kollegiums, die die Ferien geopfert haben, um den Umzug in der vergangenen Woche zu realisieren. Sch├Ân, dass Sie alle da sind, ebenso wie Pflegekr├Ąfte und Betreuungspersonal, die ich gerne in meinen Dank mit einschlie├če. Ohne jetzt alle namentlich erw├Ąhnen zu k├Ânnen, will ich hier nicht vergessen den gro├čen Kreis der Kooperationspartner und das bestehende Netzwerk der Martinsschule, in dem sich Schulverwaltung und Schulen, die Bundesagentur f├╝r Arbeit und viele mehr engagieren. Dazu z├Ąhle ich auch die Vertreter der Presse, die uns ├╝ber die ganze Zeit so ausf├╝hrlich zu diesem Thema begleitet haben! ├ťberblickt man dies alles, k├Ânnte man beinahe sagen, ein M├Ąrchen ist wahr geworden, denn selten bringen sich so viele Menschen ├╝ber eine so lange Zeit so beharrlich, mit Fantasie und so intensiv f├╝r eine Sache ein.

In Abwandlung eines Bibelwortes k├Ânnte man auch sagen: Sie alle suchen der Kinder Bestes, was mir Gelegenheit gibt, die Vertreter der Kirchen in Ladenburg herzlich zu gr├╝├čen. Die Schule tr├Ągt ja den Namen eines der ber├╝hmtesten Heiligen, und vielleicht hat jeder, der sich f├╝r unsere Kinder und Jugendlichen hier in der Schule engagiert, ein klein wenig von St. Martin. Heute wie damals braucht es den Martin, der hinschaut, der Not wahrnimmt und seinen Mantel teilt. Und heute ist das der Mantel der G├╝te und N├Ąhe, der Mantel der Sorge und Anteilnahme, der Mantel tatkr├Ąftiger Hilfe.
Damals war es ein frierender Bettler im Schnee. Wie Martin ihm in seiner Not begegnet ist, daran erinnert die gro├če Stahlskulptur, die der in H├Ârdt/Pfalz lebende K├╝nstler Andreas Helmling f├╝r den Verkehrskreisel vor der Schule geschaffen hat. Trotz ihrer Dimension (6 to schwer, Gesamth├Âhe 3,50 m) strahlt die scherenschnittartige Skulptur eine unglaubliche Leichtigkeit aus und wirkt ├Ąu├čerst lebendig. Ich freue mich sehr, dazu schon viel Positives von Menschen aus der Stadt vernommen zu haben. Die Plastik schl├Ągt so den Bogen von der Verehrung des heiligen Martin, die in Ladenburg eine lange Tradition hat, zur Moderne und fordert, wie auch der K├╝nstler sagt, zu Humanit├Ąt auf.

Eine ganz andere k├╝nstlerisch gestaltete Skulptur aus Aluminium steht direkt im Eingangsbereich der neuen Schule. Geschaffen hat sie der Heidelberger K├╝nstler Pieter Sohl, der auch die weitere k├╝nstlerische Ausgestaltung der Schule ├╝bernommen hat. Es war f├╝r ihn eine echte Herausforderung besonders f├╝r die Kinder zu arbeiten, hat er mir gestanden. Zudem musste es zu der wundersch├Ânen Architektur passen und die einzelnen Bauelemente unterst├╝tzen. Auch wollte Pieter Sohl nicht nur kindergerecht gestalten, sondern f├╝r Lehrer, Betreuer und Besucher insgesamt ein Seherlebnis schaffen. Ich denke, das ist ihm gelungen. Sein besonderer Wunsch war es, die Fantasie der Kinder anzuregen und nicht, wie meist ├╝blich, nur vor dem Eingang als g├Ąngige Kunst am Bau ein ÔÇ×Schmuckst├╝ckÔÇť zu platzieren. Diese Begr├╝├čungsskulptur gibt es, und eigentlich besteht sie aus dem Grundriss der Schule (und w├Ąre vielleicht auch ein sch├Ânes ÔÇ×SchullogoÔÇť). Doch auch innen entdeckt man, gleich wo man steht oder geht, immer wieder einen fr├Âhlichen Farbtupfer. Und die beweglichen W├Ąnde innen sollen besonders einladen, sich nach Lust und Laune ein Bild zu drehen – auch mit dem Hintergedanken einer p├Ądagogischen Funktion.

Meine Damen und Herren, wie man es also dreht und wendet: Mit der neuen Martinsschule haben wir eine moderne, offene und freundliche Schule geschaffen. Wir haben geduldig daran gearbeitet, den behinderten Kindern eine bessere Chance auf einen guten Start ins Leben zu erm├Âglichen. Die investierten Gelder sind gut angelegt, die Schule wird im Laufe der Jahre noch weiter an Kontur gewinnen und jedem einzelnen Kind und jedem Jugendlichen hier einen optimalen Weg der F├Ârderung bieten. Ich hoffe und w├╝nsche, dass auch Sie – so wie ich – heute damit einen Augenblick der Dankbarkeit erleben und dass sich alle, die hier arbeiten, und besonders die Kinder, in der neuen Martinsschule wohlf├╝hlen und das Lernen Freude macht.“

Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich um die schriftliche Fassung der Rede. Der m├╝ndliche Vortrag kann davon abweichen.

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Fotostrecke: Die Einweihung der Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Die neue Martinsschule bietet zur Zeit 235 behinderten und schwerst-behinderten Kindern Ausbildung und Betreuung. Am 24. Februar wurde die Schule offiziell eingeweiht.

Spielecke: Die Martinsschule ist auf den ersten Blick eine Schule. Aber eine besondere. Bild: ladenburgblog

Gut 150 G├Ąste waren zur Einweihung der Martinsschule gekommen. Die Redaktion zeigt Fotos der Einweihung und Impressionen, wo und wie die Kinder dort unterrichtet und betreut werden.

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Hintergrund: Die neue Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Daten und Fakten zur heute eingeweihten Martinsschule in Ladenburg: 28,2 Millionen Euro hat der Schulbau gekostet. Unterrichtet werden aktuell 235 behinderte und schwerst-behinderte Kinder.

Der Rhein-Neckar-Kreis informiert in einer Presseinformation:

Zwei Freunde umarmen sich. Die Skulptur des K├╝nstlers Pieter Sohl formt den Grundri├č der Schule nach. Bild: lblog

„Die neue Martinsschule ist der Nachfolgebau f├╝r die bestehende Martinsschule, die momentan 235 Kinder aus Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Kreis Bergstra├če unterrichtet und seit 1978 als regionale Gemeinschaftsaufgabe gef├╝hrt wird.

Ein Neubau war notwendig geworden wegen der sich stetig vergr├Â├černden Sch├╝lerzahl, der Zunahme des Behindertengrades, darunter viele Schwerst-Mehrfachbehinderungen, den ge├Ąnderten, sonderp├Ądagogischen Gegebenheiten und den h├Âheren baurechtlichen Anforderungen, insbesondere Sicherheitsanspr├╝che aus dem Brandschutz.

Mit 28,2 Millionen Euro ist der Schulneubau das gr├Â├čte Hochbauprojekt des federf├╝hrenden Rhein-Neckar-Kreises. Die Finanzierung erfolgt durch die regionalen Partner, entsprechend der Sch├╝lerzahlen vom Oktober 2005.

So entfallen auf den Rhein-Neckar-Kreis (65 Kinder, 30,5 %, 6,649 Millionen Euro; Heidelberg, 13 Kinder, 6 %, 1,308 Millionen Euro, Mannheim (90 Kinder, 42 %, 9,156 Millionen Euro und Kreis Bergstra├če (46 Kinder, 21,5 %, 4,687 Millionen Euro; das Land zahlt einen Zuschuss von 6,4 Millionen Euro).

Die neue Martinsschule hat rund 12.600 qm Fl├Ąche, einen umbauten Raum von 51.000 Quadratmeter und steht auf einem knapp 19.000 qm gro├čen Baugrundst├╝ck.

Das gesamte Schulgeb├Ąude ist in die Bereiche Zentralfunktionen und Klassenmodule gegliedert.

Die Zentralfunktionen – Foyer, Versorgungs- und Speisebereich, Sporthalle und Schwimmhalle sind im Erdgeschoss des Geb├Ąudes angeordnet.

Die 8 Klassenmodule mit Klassenr├Ąumen, Therapie- und Pflegebereichen sind um -┬Ż Geschoss nach unten bzw. ein -┬Ż Geschoss nach oben an den Zentralbereich angebunden. Die Erschlie├čung erfolgt ├╝ber Rampen und 2 Aufz├╝ge.

Das zweigeschossige Schulgeb├Ąude bildet verschiedene H├Âfe aus, die sich in Lage, Funktion und Ausstattung unterscheiden. Um allen Klassen einen ebenerdigen Ausgang in die Freir├Ąume zu erm├Âglichen, befinden sich die H├Âfe hinsichtlich der H├Âhenabwicklung auf drei unterschiedlichen Niveaus (Niveau Eingang, Werkhof, Gartenfl├Ąchen zwischen den gr├╝nen Klassenzimmern, Zentraler Pausenhof, Niveau f├╝r die unteren Klassenmodulen wie Mauerhof, Schulgarten, Wellengarten und Niveau f├╝r gr├╝ne Klassenzimmer). Die Niveauunterschiede sind mit St├╝tzmauern aus Drahtschotterk├Ârben bewerkstelligt.

Die Schule hat drei Schwimmbecken: Therapiebecken mit Hubboden, Whirlpool, Bewegungsbecken.

Bei der ÔÇ×KlimatisierungÔÇť – au├čer der M├Âglichkeit der Fensterbel├╝ftung – kommt das Bauer-Optimierungs-System zum Einsatz. Das System wird durch die meteorologischen Wetterlagen inspiriert und arbeitet mit unterschiedlichen Luftdr├╝cken. Erg├Ąnzend hierzu werden keine festen Luftwechselraten verwendet, die R├Ąume erhalten je nach gemessener Luftqualit├Ąt mit variablen Volumenstr├Âmen.“

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„Zusammen sind wir eins“ – Einweihung der Martinsschule

Guten Tag!

Ladenburg/Region Rhein-Neckar, 25. Februar 2010. Der Schulbeginn war am Montag. Am Mittwoch, den 24. Februar 2010, wurde die Martinsschule in Ladenburg offiziell eingeweiht. In der Schule werden 235 behinderte und schwerst behinderte Kinder unterrichtet und betreut. Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz bezeichnete die neue Martinsschule als „Edelstein.“ Gut 150 G├Ąste waren zur Einweihung gekommen.

Von Sabine Prothmann

Die Kinder der Martinsschule haben bei der internen Einweihungsfeier vor zwei Tagen die Parole ÔÇ×Zusammen sind wir einsÔÇť auf ein Plakat ├╝ber ihren Alltag und ihr Leben in der Schule geschrieben. K├╝rzer und besser kann man kaum beschreiben, was die heutige Einweihungsfeier des Neubaus in der Hirschberger Allee 2 vermittelt hat.

Kinder f├╝hren den "Umzugszug" auf. Bild: ladenburgblog

Die Kinder, die Eltern und die Lehrer haben schon sehr fr├╝h erfahren, dass sie zusammenhalten m├╝ssen, um stark zu sein. Dass sie gemeinsam k├Ąmpfen m├╝ssen, um ihre Ziele zu erreichen. Und dass sie sehr viel Hilfe brauchen, um sich eine Zukunft zu realisieren. M├╝he-, aber hoffnungsvoll.

Die Martinsschule wurde 1978 schon einmal er├Âffnet. Doch die alte Schule ist im Laufe der Zeit zu klein geworden. Die Konzeption, die Planung und die Finanzierung haben viel M├╝he und Zeit gekostet – sehr viele Menschen haben an diesem Projekt gearbeitet. Am Montag konnten 235 Sch├╝ler zusammen mit 105 Lehrern und 46 Kreisbediensteten in diesen wunderbaren Neubau einziehen. Die M├╝he hat sich gelohnt.

Oberste Priorit├Ąt.

Einer dieser Menschen ist der Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz. Und man glaubt ihm, wenn er in seiner Ansprache sagt: „Dies ist heute ist einer meiner sch├Ânsten Tage. Beinahe zehn Jahre lang hast dieses Projekt eines Neubaus unserer regionalen Schule f├╝r k├Ârper- und mehrfach behinderte Kinder mich in meiner Arbeit begleitet, ja, hatte sogar oberste Priorit├Ąt.“

28,2 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Das ist viel Geld, aber es ist gut investiert.

Sch├╝tz bezeichnete die neue Martinsschule als ein Bauwerk mit Symbolcharakter und zitierte den Bundespr├Ąsidenten a. D. Roman Herzog: ÔÇ×├ťber die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidet die Gegenwart unserer Kinder.“

Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz: "Einer meiner sch├Ânsten Tage." Bild: lblog

Der Neubau war durch die st├Ąndig steigende Zahl der hier unterrichteten Kinder notwendig geworden. Diese ben├Âtigen oft eine medizinische Behandlungspflege.

„Edelstein“ in Ladenburg.

Mit ihrer anspruchsvolle Architektur und Umfeldgestaltung stelle die Martinsschule ein gelungenes st├Ądtebauliches Entr├â┬ęe zur alten R├Âmerstadt dar – ein weiterer Mosaikstein der Schulstadt. „Ein Edelstein“, sagte Sch├╝tz. Die Einweihung sei damit auch ein gro├čer Tag f├╝r die Stadt Ladenburg.

Das Architektenehepaar Maximilian Otto und Ursula H├╝fftlein-Otto und ihr Team des Stuttgarter Architektenb├╝ros ÔÇ×OHOÔÇť haben beinahe eine kleine Stadt geschaffen, eingebunden in die Landschaft zwischen Ladenburg und Schriesheim.

Sch├╝tz hob das Modulkonzept des Neubaus besonders hervor. Dieses erm├Âgliche mehr als nur eine Versorgung, bessere p├Ądagogische F├Ârderung sowie therapeutische Ma├čnahmen der schwerst mehrfach behinderten Kinder und Jugendlichen.

Enormer Einsatz.

Der Einsatz des Rektors Kurt Gredel, des Kollegiums, das seine Ferien f├╝r den Umzug opferte, das des Elternbeirats, des F├Ârdervereins, der Pflegekr├Ąfte und des Betreuungspersonals so wie der Kooperationspartner und vieler anderer mehr h├Ątten die Realisierung des Projekts erst erm├Âglicht.

ÔÇ×Ein M├Ąrchen ist wahr geworden, denn selten bringen sich so viele Menschen ├╝ber eine so lange Zeit so beharrlich, mit Fantasie und so intensiv f├╝r eine Sache ein.“ Und: „Sie alle suchen der Kinder Bestes.“

Sch├╝tz erinnert auch an den Namenspatron der Schule, den Heiligen Martin. „Einer der hinschaut, der Not wahrnimmt und seinen Mantel teilt.“

Schulleiter Kurt Gredel (links) mit B├╝rgermeister Ziegler. Bild: lblog

Besonders lobte Sch├╝tz auch die Skulptur des Heidelberger K├╝nstlers Pieter Sohl, die am Eingang steht: Zwei Freunde, deren K├Ârper den Grundriss der Schule zeigen, umarmen sich.

Ort der Unterst├╝tzung.

Der Regierungspr├Ąsident Dr. Rudolf K├╝hner bezeichnete den Neubau der Martinsschule als Ort des Lebens, Ort der Beratung und Unterst├╝tzung. ÔÇ×Ja, sagen hier die Sch├╝ler, ja, sagen hier die Eltern, ja, sagen hier die Lehrer.“

Die Metropolregion und Baden-W├╝rttemberg k├Ânnten stolz sein auf diese Einrichtung, auf diesen Ort der Begegnung, des Miteinanders, des Lernens, des F├Ârderns und Forderns, der zu einem St├╝ck Heimat wurde.

„Die Finanzierung von sozialen Projekten ist ein Ma├čstab der Menschlichkeit und der Qualit├Ąt einer Gesellschaft insgesamt“, sagte Landrat Matthias Wilkes als Vertreter der Kommunalen Partner f├╝r den Kreis Bergstra├če.

Die staatlichen Vertreter seien oft weit entfernt, doch die Landes- und Kommunalpolitiker konnten und wollten beim Einsatz f├╝r behinderte Kinder nicht ausweichen. Wilkes ist so sozialisiert worden. Sein Vater war Lehrer f├╝r geh├Ârlose Menschen.

Viel zu schultern.

ÔÇ×Es ist ein guter und gro├čer Tag f├╝r unsere StadtÔÇť, sagte B├╝rgermeister Rainer Ziegler in seiner Ansprache. Ladenburg sei gerne eine Schulstadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, doch ÔÇ×f├╝r die Martinsschule haben wir die Rolle des Schultr├Ągers nicht, daf├╝r bedarf es breiterer und st├Ąrkerer SchulternÔÇť.

"Lichtertanz" zur Einweihung. Bild: lblog

Aber, so betonte der B├╝rgermeister, Ladenburg sei von Herzen gerne Heimat f├╝r diese Schule: ÔÇ×Die Menschen in unserer Stadt freuen sich, wenn die Sch├╝ler unterwegs sind, teilnehmen und teilhaben.“

Die Lage des Neubaus sei angebunden an die Stadt und an die Natur, gelegen am Kandelbach und in der N├Ąhe des Waldparks.

Es gab ein ehrgeiziges Ziel: Es sollten p├Ądagogische und medizinische Voraussetzungen geschaffen werden, die sich baulich an die Stadt anschmiegen und in die Natur integrieren. „Das haben die Architekten mit diesem baulichen Ensemble ├╝berzeugend erreicht“, sagte B├╝rgermeister Ziegler: ÔÇ×Vor 32 Jahren war die Martinsschule ein Vorzeigeprojekt. Und dies ist auch jetzt wieder eindrucksvoll gelungen.“

Wie ein kleines Dorf.

Als eine Schule wie ein kleines Dorf zwischen Stadt und Landschaft beschrieb der Architekt Maximilian Otto bei der symbolischen Schl├╝ssel├╝bergabe an Landrat Dr. Sch├╝tz und den Sonderschulrektor Kurt Gredel seinen Neubau der Martinsschule.

Es gibt hier einen Bahnhof, einen Marktplatz, eine Cafeteria, Sporthalle und Schwimmbad, H├Ąuser aus Backstein, aus Holz, eckig oder ÔÇ×kartoffeligÔÇť rund, grau, blau, maigr├╝n.

Es gibt Gassen, Pl├Ątze und selbst├Ąndig ÔÇ×erfahrbareÔÇť Wege. Spielr├Ąume innen wie au├čen, als B├╝hne f├╝r Begegnung und Kommunikation.

Besonders bedankte sich der Architekt daf├╝r, ÔÇ×dass sie uns haben machen lassenÔÇť.

Beeindruckendes Miteinander.

Beeindruckender als die Architektur ist aber das Miteinander der Sch├╝ler, der Eltern und Lehrkr├Ąfte.

"Crazy Sch├╝lers" haben Spa├č und rappen. Bild: lblog

Es ist beeindruckend, wenn die Sch├╝lerband ÔÇ×Crazy Sch├╝lersÔÇť auftritt. Es ist ber├╝hrend, wie die 6. Klasse ihren „Umzugszug“ darstellt. Es ist ergreifend, wie sich die 8. Klasse zum Lichtertanz bewegt und singt.

„Wir sind hier vier Schulen in einer“, sagt Peter Hellriegel, Leiter der Fr├╝hberatung: „Eine Grund-, eine Haupt-, eine F├Ârderschule und eine Schule f├╝r Geistigbehinderte.“ Er und andere Lehrer f├╝hren die G├Ąste nach den Einweihungsreden durch das Schulgeb├Ąude.

Entdeckung der Langsamkeit.

Viele Menschen dr├Ąngen durch die Flure, Rampen und Treppen. Dazwischen kommt man ins Stocken, wenn zum Beispiel eine gehbehinderte Sch├╝lerin die Treppen m├╝hsam erklimmt. ÔÇ×Sich in einer Behinderten-Schule zu befinden, ist die Entdeckung der LangsamkeitÔÇť, sagt eine Mutter.

Dieses helle und freundliche Geb├Ąude steckt voller Sonderanfertigungen und Sondereinrichtungen.

Ein Gel├Ąnder kann nicht nur ein Gel├Ąnder sein. Ein Schutz ist n├Âtig, damit die Kinder sich nicht verletzen.

Ein Schwimmbad ist nicht einfach ein Schwimmbad. Es ist viel w├Ąrmer, 32-┬░ Grad Celsius. Damit die behinderten Kinder nicht ausk├╝hlen, sondern ihre K├Ârper und sich entspannen k├Ânnen. Es hat eine Transportschiene, damit auch Rollstuhlkinder in eines der drei Becken gehoben werden k├Ânnen.

125 Sch├╝ler sind Rollstuhlkinder.

Die vielen Details in diesem einzigartigen Geb├Ąude sind teuer, aber sie tragen den Bed├╝rfnissen der Kinder Rechnung.

Wie in der gro├čen Turnhalle. Da gibt es Kletterw├Ąnde f├╝r die, die viel k├Ânnen. Und Kletterebenen f├╝r die, die weniger k├Ânnen. Ein gro├čes Trampolin f├╝r die, die h├╝pfen k├Ânnen. Aber auch f├╝r die, die nur gelagert werden und sich an den Schwingungen freuen.

Die Sch├╝lerschaft ist breit gef├Ąchert und so ist auch die Einrichtung. Hier muss auf jeden Einzelnen individuell eingegangen werden. Das geht gar nicht anders.

Und das tut man hier gemeinsam, denn ÔÇ×zusammen sind wir eins.ÔÇť

Fotostrecke: Die Einweihung der Martinsschule
Hintergrund: Die neue Martinsschule

10. Messe „Jobs for Future“ vom 25. bis 27. Februar in der Maimarkthalle Mannheim

Guten Tag!

Ladenburg/Mannheim, 23. Februar 2010. Am Donnerstag, den 25. Februar 2010, startet S├╝ddeutschlands gr├Â├čte Messe rund um Ausbildung, Studium und Beruf.

Mit 233 Ausstellern ist die ÔÇ×Jobs for FutureÔÇť in Mannheim S├╝ddeutschlands gr├Â├čte Aus- und Weiterbildungsmesse. Sie wendet sich an alle Sch├╝ler, Abiturienten, Studierende, Existenzgr├╝nder, Berufst├Ątige und Wiedereinsteiger.

2009 verzeichnete ÔÇ×Jobs for FutureÔÇť an den drei Tagen ├╝ber 40.000 Besucher.

„Welcher Beruf kommt f├╝r mich in Frage? Wo gibt es Ausbildungspl├Ątze in der Region? Welcher Studiengang hat Zukunft? Wie kann ich im Job weiterkommen und welche Qualifikation brauche ich daf├╝r? Wie finde ich eine neue Stelle?“

Die Aussteller auf der „Jobs for Future“ helfen bei diesen Fragen weiter. Sie werden die Besucher fachkundig informieren und ihnen die M├Âglichkeiten f├╝r ihren Berufswunsch aufzeigen.

Drei volle Tage, vom 25. bis 27. Februar, jeweils von 10 bis 18 Uhr, stehen Personalchefs, Dozenten, Meister, Studienberater, Ausbildungs- und Arbeitsmarktexperten den Besuchern Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

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Starke Belastung f├╝r Sch├╝ler und Eltern

Guten Tag!

Ladenburg, 16. Februar 2010. Die Grundschulempfehlung: F├╝r die, bei denen es „passt“, ist alles in Ordnung. F├╝r die anderen kann sie ein Drama werden. Bis zum 4. M├Ąrz 2010 werden in Baden-W├╝rttemberg wieder die Briefe versandt, die ├╝ber die schulische und damit vielleicht auch berufliche Zukunft der Kinder entscheiden.

Kommentar: Sabine Prothmann

Im f├Âderalen System der Bundesrepublik Deutschland k├Ânnen ein paar Kilometer entscheidend sein, ob die Eltern oder die Lehrer die Entscheidung treffen, auf welche Schule ihr Kind geht: Hier in Baden-W├╝rttemberg bestimmt die Schule auf Basis des Halbjahreszeugnisses, im benachbarten Hessen ist die verbindliche Empfehlung abgeschafft.

Absurd: Verbessert sich das Kind in der zweiten H├Ąlfte des vierten Schuljahres, spielt das keine Rolle mehr.

Ist das Kreuz aus der Sicht der Eltern nicht an der richtigen Stelle, geht ein Kampf David gegen Goliath, sprich Eltern gegen die Entscheidung der Schule los.

Wenn Eltern mit der Grundschulempfehlung nicht einverstanden sind, gibt es zwei M├Âglichkeiten: Entweder sie nehmen das Beratungsverfahren in Anspruch oder sie melden ihr Kind gleich zur Aufnahmepr├╝fung an, was sie auch noch nach dem Beratungsverfahren machen k├Ânnen.

In diesem Verfahren werden mehrere Kinder von einer Beratungslehrerin getestet, die zwei verschiedene allgemeine Begabungstests durchf├╝hrt. Diese sind landesweit einheitlich festgelegt und nach den vorgegebenen Normen ausgewertet werden.

Nach einem Beratungsgespr├Ąch mit den Eltern tagt die Klassenkonferenz gemeinsam mit dem Beratungslehrer, der stimmberechtigt ist, und beschlie├čt die „Gemeinsame Bildungsempfehlung“. Entspricht die Empfehlung den Vorstellungen der Eltern, so k├Ânnen sie ihr Kind an der gew├╝nschten Schule anmelden. Ist dies nicht der Fall, k├Ânnen sie sich entscheiden, ob sie ihr Kind zur Aufnahmepr├╝fung anmelden wollen.

Die Aufgaben f├╝r die Aufnahmepr├╝fung werden zentral vom Kultusministerium – auf der Grundlage des Bildungsplanes der Grundschule und unter Einbeziehung von Lehrerinnen und Lehrern aller betroffenen Schularten – gestellt. Damit werden sowohl die Voraussetzungen der abgebenden Schulart als auch die Erwartungen der aufnehmenden Schularten ber├╝cksichtigt.

Die Pr├╝fung besteht aus einem schriftlichen und einem m├╝ndlichen Teil.

Sollte das Kind den Durchschnitt f├╝r die gew├╝nschte Schulart nach der schriftlichen Pr├╝fung (3,0 f├╝r die Realschule, 2,5 f├╝r das Gymnasium) nicht erreicht haben, so wird eine m├╝ndliche Pr├╝fung durchgef├╝hrt. Die Leistungen f├╝r die schriftliche und m├╝ndliche Pr├╝fung z├Ąhlen je zur H├Ąlfte.

├ťber Sinn oder Unsinn des Systems sowie ├╝ber das dreigliedrige Schulsystem kann man unterschiedlicher Meinung sein.

Man sollte sich aber auf alle F├Ąlle bei einem Widerspruch gegen die Schulempfehlung dar├╝ber im Klaren sein, dass eine Aufnahmepr├╝fung f├╝r das Kind und auch die Familie durch das b├╝rokratische Verfahren eine starke Belastung darstellt.

Welche Schule ist die richtige f├╝r mein Kind?

Guten Tag!

Ladenburg, 16. Februar 2010. Diese Frage stellen sich dieser Tage wieder viele Eltern in Baden-W├╝rttemberg. Bis zum 26. Februar 2010 finden die Informationsgespr├Ąche mit den Klassenlehrern statt und bis zum 4. M├Ąrz werden die Grundschulempfehlungen versandt. Die R├╝ckmeldung der Eltern zur Grundschulempfehlung muss bis zum 11. M├Ąrz 2010 erfolgen.

Der Trend zum Gymnasium ist nach wie vor hoch. Fast die H├Ąlfte der Sch├╝ler erhalten eine entsprechende Empfehlung. Haupt- und Realschule liegen fast gleichauf. Aber: W├Ąhrend nur jedes f├╝nfte deutsche Kinder von der Grund- auf die Hauptschule wechselt, ist es jedes zweite Kind aus Familien mit Migrationshintergrund.

Auf der Seite des statistischen Landesamts k├Ânnen Sie dazu einen ausf├╝hrlichen und interessanten Text lesen: Grundschulempfehlung und Elternwunsch – nicht immer stimmen sie ├╝berein.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der Informationsabende (sind auch im Terminkalender eingetragen) von Gymnasien und Realschulen, die gut von Heddesheim aus zu erreichen sind:

Carl-Benz-Gymnasium, Ladenburg
Realschulstr. 4
Ladenburg
Infoabend am 24. Februar, 17.30 Uhr

Merian Realschule, Ladenburg
Heidelberger Str. 20
Ladenburg
Infoabend am 10. M├Ąrz, 17 Uhr

Kurpfalz – Schule Schriesheim
Hirschberger Stra├če 1
69198 Schriesheim
Gymnasium
Informationsveranstaltung am 11. M├Ąrz von 17.00 – 20.00 Uhr.
Realschule
4.3.10 Tag der offenen T├╝r f├╝r Eltern der Klasse 4

Bunsen-Gymnasium
Humboldtstra├če 23
69120 Heidelberg
Am Donnerstag, 11.03.2009 um 16:00 Uhr Tag der Information.

Kurf├╝rst-Friedrich-Gymnasium
Neckarstaden 2
69117 Heidelberg
Im Rahmen des Schulfestes findet am Samstag, den 13.03.2010 (ab 10 Uhr)
um 11 Uhr eine Informationsveranstaltung f├╝r die Grundsch├╝ler und Eltern statt.

H├Âlderlin Gymnasium Heidelberg
Pl├Âck 40-42
69117 Heidelberg
Infoabend am Dienstag, den 16.3.2010 um 19.00 Uhr
Am Samstag, den 20.3.2010 Tag der offenen T├╝r ein.

Feudenheim-Gymnasium Mannheim
Neckarstr. 4
Mannheim-Feudenheim
Informationsveranstaltung 10.M├Ąrz 2010, 19.00

Lessing-Gymnasium, Mannheim
Josef-Braun-Ufer 15-16
Mannheim
Infoabend am 12. M├Ąrz, 19 Uhr

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Leserbrief: Unglaubliche Zust├Ąnde f├╝r Sch├╝ler im ├ľPNV

Guten Tag!

Ladenburg, 15. Februar 2010. Die Redaktion ver├Âffentlicht einen Leserbrief, der eine massive Kritik am Busunternehmen BRN formuliert. Die Darstellungen im Text schildern die Sicht des Verfassers. In der vergangenen Gemeinderatssitzung wies der Verfasser in der Fragezeit f├╝r B├╝rger auf seine Erlebnisse hin und forderte Aufkl├Ąrung beziehungsweise Abhilfe. Das ladenburgblog dokumentiert die schriftliche Schilderung der Kritik am Busbetreiber.

Leserbrief

Erlebnisse bei einer Busfahrt nach Mannheim-Seckenheim

Als Mitglied des Arbeitskreises Netzwerk Berufsfindung der Zukunftswerktadt Ladenburg begleitete ich am 26.01.2010 14 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Klasse 8 der Sickingen Haupt- und Werkrealschule mit ihrem Lehrer auf einem Lerngang zum BIZ Berufs-Informations-Zentrum nach Mannheim.

Es sollte um 12.44 Uhr mit dem Bus an der Haltestelle in der Bahnhofstra├če, gegen├╝ber der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord losgehen.

Sch├╝ler, Lehrer und ich waren rechtzeitig an der Haltestelle. Wir warteten geduldig bei -3,5 Grad auf das Eintreffen des Busses, jedoch nichts tat sich.

Die meisten Kinder im Alter von 14 Jahren wohnen in Ilvesheim und besuchen seit Herbst 2009 die Sickingen Haupt- und Werkrealschule, weil die Hauptschule in Ilvesheim f├╝r ihren Jahrgang geschlossen wurde.

Nachdem der Bus auf sich warten lie├č, machten die Kinder ihren Lehrer und mich darauf aufmerksam, dass wir mit ziemlicher Sicherheit mit dem 12.44 Uhr Bus wegen ├ťberf├╝llung nicht mitfahren k├Ânnen und ob das mit dem n├Ąchsten 13.19 h-Bus gelinge, sei ebenfalls zweifelhaft.

Ich hielt das im Stillen f├╝r ├╝bertrieben – aber, ich musste dazulernen!

Inzwischen war es kurz vor 12.55 h und unser Bus war immer noch nicht zu sehen.

Aus Richtung Ilvesheim kommend war inzwischen ein Bus mit gro├čer Richtungsanzeige ÔÇ×LEERFAHRTÔÇť an uns vorbeigefahren und am Benz-Platz in Richtung Schwimmbad abgebogen. Merkw├╝rdig-ÔéČ┬Ž, das Schwimmbad ist doch geschlossen!?

Zwei Minuten vor 13.00 Uhr kam dann endlich unser Bus um die Ecke aus Richtung Wallstadter Stra├če angefahren, – aber, er hielt gar nicht erst an, sondern fuhr einfach ungebremst weiter in Richtung Ilvesheim, denn er war, wie zu erkennen, bereits brechend voll!

Die Sch├╝ler maulten zwar, aber verhielten sich einwandfrei und warteten mit uns zwei Erwachsenen geduldig weiter.

Ein weiterer Bus aus Richtung Ilvesheim kommend mit Richtungsanzeige ÔÇ×LEERFAHRTÔÇť bog wiederum am Benz-Platz in Richtung Schwimmbad ab.

Inzwischen waren noch 4 ├Ąltere Sch├╝lerinnen (etvl. aus Realschule oder Gymnasium) an der Haltestelle angekommen und warteten ebenfalls.

Da, endlich, es war 13.19 Uhr, kam der Bus p├╝nktlich um die Ecke aus Richtung Wallstadter Stra├če und hielt sogar an. Trotz ├ťberf├╝llung!

Zwei Insassen stiegen aus (offenbar musste er deshalb anhalten) aber 20 Personen wollten/mussten rein, obwohl alle Sitzpl├Ątze, die Mittelg├Ąnge und Einstiegsplattform besetzt waren.
Also, jeder presste sich – die Luft anhaltend – engstens an die Mitreisenden, versuchte, irgendeine Stange oder Griff zu Festhalten zu packen.

Es wurde gedr├╝ckt und geschoben und geflucht und geschrieen – aber der Busfahrer konnte endlich die T├╝ren schlie├čen. Und schon gings los!

Offenbar musste er irgendwie Zeit aufholen, denn er gab Gas, so dass der Pulk der Stehenden nach hinten schwankte. Beim Bremsen schwankte er nach vorne und je nach Kurve schwankte der Pulk nach rechts oder links.

Positiv war, es konnte keiner umfallen!

Mir ging durch den Sinn, dass es bei diesem Gedr├Ąnge leicht w├Ąre, mir meinen Geldbeutel aus der Jackentasche zu klauen, – aber, ich beruhigte mich schnell, denn wir standen ja so eng, dass niemand die Arme bewegen konnte.

An einer Haltestelle wollte eine Frau vor mir, die einen Sitzplatz hatte, aussteigen, aber es war wegen der ├ťberf├╝llung nicht m├Âglich. Sie schrie mich zwar an, sie m├╝sse aussteigen, aber – ich konnte sie ja nicht durch mich hindurch gehen lassen.

Also bat ich an der Haltestelle die vor der T├╝r stehenden Sch├╝ler doch auszusteigen, um Platz zum Aussteigen f├╝r diese Frau zu machen. Das taten sie auch ohne murren.

Aber, sie mussten sich gewaltig beeilen, um sich rechtzeitig wieder reinzuquetschen, damit der Busfahrer sie mitnahm und die T├╝ren schlie├čen konnte.

Endlich in Seckenheim angekommen, stiegen wir aus, um mit der Stra├čenbahn weiterzufahren. Tief Luft holen, war wichtig!

Die R├╝ckfahrt von Seckenheim nach Ladenburg – nach 16.00 h – verlief ├╝brigens mangels ÔÇ×Fahrgast-MasseÔÇť erfreulicherweise im Sitzen. Allerdings waren etliche Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler von der Stra├čenbahn-Haltestelle Seckenheim zu Fu├č nach Ilvesheim gehen.)

Die Sch├╝ler sagten zu ihrem Lehrer und mir ÔÇ× -ÔéČ┬Ž.jetzt haben Sie einmal gesehen, was wir jeden Tag morgens und mittags mitmachen m├╝ssen -ÔéČ┬ŽÔÇť

Meine Frage, ob das morgens auf der Fahrt nach Ladenburg nicht doch besser sei, beantworteten sie mit ÔÇ×..da ist es genau so-ÔéČ┬ŽÔÇť

Und ihr Lehrer erz├Ąhlte mir, dass mehrfach Kinder zu sp├Ąt zum Unterricht kommen, weil der Bus ├╝berf├╝llt oder erheblich zu sp├Ąt war.

Wenn mir irgendwer vorher erz├Ąhlt h├Ątte, was ich auf dieser Busfahrt dann selbst erlebt habe – ich h├Ątte ihm nie und nimmer geglaubt!

Aber – ich habe es selbst erlebt, am 26.01.2010.

Das, was sich der Betreiber des ├ľffentlichen Personen-Nahverkehrs hier leistet, ist menschenverachtend! Wo bleibt eigentlich die Verantwortung f├╝r W├╝rde und die Sicherheit unserer Kinder?

W├╝rden Tiere auf ├Ąhnliche Weise transportiert, w├Ąren die Stra├čen von protestierenden ÔÇ×Tiersch├╝tzernÔÇť blockiert. Die Polizei w├╝rde den Fahrer verhaften, dem Fahrzeughalter w├╝rde die Transport-Lizenz entzogen und die Presse, Funk und Fernsehen w├Ąren voll mit dicken Schlagzeilen und gro├čen Berichten ├╝ber die Ungeheuerlichkeiten mit der man mit Tieren umgeht.

Aber, im von mir pers├Ânlich erlebten Fall geht es um Menschen, um Sch├╝ler, um Kinde – und da regt sich niemand auf, – das wird einfach so hingenommen!

Unfassbar! In welcher Welt leben wir eigentlich??

Diese Erlebnisse habe ich Herrn B├╝rgermeister Ziegler und den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat Ladenburgs vertretenen Parteien am 28.01.2010 schriftlich mitgeteilt und gebeten, sich dieses Problems anzunehmen und dringend f├╝r Abhilfe zu sorgen.

Am 03.02.2010 erhielt ich von Herrn B├╝rgermeister Ziegler (er war vorher gesch├Ąftlich vereist) eine mail-Antwort.

Er teilte mir mit, dass er von den aktuellen Problemen Kenntnis hat und in K├╝rze mit dem Verkehrsunternehmen ein Gespr├Ąch zur Verbesserung dieser Situation f├╝hren wolle.

Er informierte mich, dass zum 01.01.2010 das Busverkehrsunternehmen von RNV zu BRN gewechselt hat, wodurch offenbar zus├Ątzliche Startschwierigkeiten auftreten.

Au├čerdem meinte er, dass die geschilderten Probleme auch schneebedingt seien, da nahezu alle fahrradfahrenden Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler auf den ├ľPNV umsteigen.

Meine Antworten dazu habe ich w├Ąhrend der Fragestunde in der ├ľffentlichen Gemeinderatssitzung am 03.02.2010 gesagt und erneut auf die Dringlichkeit hingewiesen.

Klaus Ehry

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