Mittwoch, 26. September 2018

Kinderbetreuung: Benutzungsordnungen verändert

„Römernest“ wird teurer

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Die "Entgelte" im Römernest steigen um drei Prozent.

 

Ladenburg, 27. Juni 2012. (red) Die Betreuung im „Römernest“ wird teurer, die Preise im „Haus des Kindes“ bleiben gleich. Für beide Betreuungseinrichtungen wurden die Benutzungsordnungen angepasst – vor allem ist jetzt Inklusion möglich.

Die Benutzungsordnung der städischen Kindertagesstätte „Römernest“ und „Haus des Kindes“ wurden verändert. Die Gebühren für das „Römernest“ sind um drei Prozent angehoben worden.

Die Benutzungsordnung ist in § 3 Abs. 7 nun soweit verändert werden, dass eine Aufnahme von Kindern, die körperlich, geistig, oder seelisch beeinträchtigt sind, in die Einrichtung möglich ist. Dies war bisher nicht der Fall. Diese Änderung basiert auf der im Jahr 2008 in Kraft getretenen Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Desweiteren folgen weitere wesentliche als auch unwesentliche Änderungen in der Benutzungsordnung.

Die derzeitigen Entgelte, die seit 01. September 2011 gelten, liegen weit hinter den Empfehlungen des Städte- und Gemeindetags Baden-Württemberg. Um eine weiteren, größeren Spanne von Einnahmen und Ausnahmen entgegen zu wirken, schlägt die Verwaltung in Verbindung mit den Kindertagesstätten vor, die Entgelte um rund drei Prozent zum 01. September 2012 zu erhöhen. Das Entgelt für die „Kinderbetreuung unter 3“ soll, unter Abstimmung, ebenfalls zu Beginn des neuen Kindergartenjahres um drei Prozent erhöht werden.

Auch im Haus des Kindes ist die Benutzungsordnung in § 3 Abs. 7 soweit verändert worden, dass eine Aufnahme von Kindern, die körperlich, geistig, oder seelisch beeinträchtigt sind, in die Einrichtung möglich ist. Diese Änderung basiert ebenfalls auf der im Jahr 2008 in Kraft getretenen Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Auswärtige Kinder kommen nur noch unter, wenn die Plätze nicht von Ladenburger Kindern benötigt werden.

Im Schuljahr 2011/2012 kam es im Hort an der Schule, vor allem aber bei der Kernzeitbetreuung, häufiger zu Abmeldungen. Eltern beklagten zu hohe Gebühren. Im Vergleich zu den Nachbargemeinden sind die Entgelte für die Betreuung im Haus des Kindes in Ladenburg sehr hoch festgesetzt. Am 10. September 2011 wurden zuletzt die privatrechtlichen Entgelte geändert. Deswegen ist eine aktuelle Erhöhung des Entgelts im „Haus des Kindes“ für das neue Schuljahr nicht vorgesehen.

Stadträtin Ilse Schummer (SPD) konnte dem nicht folgen und sagte:

Das sind pro Monat je nach Zahl der Kinder drei bis neun Euro mehr – das ist doch nicht viel.

Die Beiträge steigen ab 01. September 2012. Der Gemeinderat beschloss dies einstimmig.

 

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