Donnerstag, 19. Oktober 2017

Gemeinderat beantragt Fördermittel

Ein Signal für die CBG-Sanierung?

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Ladenburg, 28. September 2012. (red/sap) Die Sanierung des CBGs ist ein leidiges Thema. Dringend notwendig, vielfach diskutiert und zur Zeit einfach zu teuer für die Stadt Ladenburg. Man hofft auf den Verkauf des ehemaligen Geländes der Martinsschule und auf Fördergelder. Und genau um diese Fördergelder ging es bei der Beratung im Gemeinderat am 26. September.

Das CBG ist dringend sanierungsbedürftig. Foto: Ladenburgblog.

Eine konkrete Planung für die Sanierung ist erfolgt und wurde auch bei der Gemeinderatssitzung von Steffen Seiferheld und Michael Salinger des Architekturbüros Salinger in ihren Grundzügen nochmals dargestellt.

Nach der vorliegenden Kalkulation ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von etwa 8,9 Millionen Euro. Hinzu kommt die Auslagerung der Schule während der Sanierungsdauer, die Kosten in Höhe von einer weiteren Million verursachen wird. Für reine Sanierungsmaßnnahmen stehen aus dem Schulbauförderprogramm keine Mittel zur Verfügung. Fördermittel können nur in Anspruch genommen werden, wenn aufgrund der Sanierungsmaßnahmen in die Raumstruktur eingegriffen werden muss und infolgedessen an anderer Stelle neue Klassen- oder Funktionsräume entstehen müssen. Dies ist in einem geringen Maß der Fall. Nach jetziger Einschätzung rechnet die Verwaltung deshalb lediglich mit einem Zuschuss in Höhe von etwa 600.000 Euro.

Der Gemeinderat sollte nun beschließen, für die Sanierung des CBGs den entsprechenden Förderantrag zu stellen. Die Realisierung ist erst in den Jahren 2014 und 2015 geplant.

Bei der Beschlussfassung gehe es jetzt ausschließlich darum, den Förderantrag zu stellen, betonte Bürgermeister Ziegler. Über die Sanierungsmaßnahmen selbst müsse zu einem späteren Zeitspunkt gesondert abgestimmt werden.

„Ob die Sanierung wirklich kommt, steht noch in den Sternen“, sagte Stadträtin Ingrid Dreier (GLL) mit Blick auf den Ladenburger Haushalt. Die Fördermittel dürften nicht zu einem Automatismus führen.

„Wir geben kein Geld aus, sondern stellen lediglich einen Förderantrag“, so Ziegler.

„Aber wir geben damit ein Signal aus,“ entgegnete Wolfgang Luppe (FDP). Und machte die Sanierung von dem Verkauf des ehemaligen Geländes der Martinsschule abhängig.

Die Stadträte waren sich einig, dass die Sanierung dringend kommen muss, das „Wann“ musste zum jetzigen Zeitpunkt nicht diskutiert werden.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf Fördermittel bei vier Enthaltungen zu.

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