Dienstag, 21. November 2017

"GrĂ¶ĂŸte Baustelle der Stadt" kostet knapp 220.000 Euro mehr

CBG-Sanierung wird teurer als angenommen

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Ladenburg. (red/jak) Die Sanierung des Carl-Benz-Gymnasiums wird um etwa 220.000 Euro teurer als angenommen. Das verkĂŒndete Stadtbaumeister AndrĂ© Rehmsmeier. Damit steigen die Gesamtkosten fĂŒr die Maßnahme auf ĂŒber 10,5 Millionen Euro – laut BĂŒrgermeister Rainer Ziegler könne man dennoch „optimistisch bleiben“. 

Von Jan Karon

Die Sanierung des Carl-Benz-Gymnasiums wird teurer als erwartet. Die ursprĂŒngliche KostenschĂ€tzung in Höhe von 10,3 Millionen Euro musste Stadtbaumeister AndrĂ© Rehmsmeier nach oben korrigieren: Nach dem Stellen des Bauantrags, der Genehmigung dieses und der Abstimmung mit Fachbehörden musste die Kalkulation auf 10,7 Millionen Euro erhöht werden.

 

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, Götz Speyerer vom Liegenschaftsamt und Planer Michael Salinger vor der Baustelle Carl-Benz-Gymnasium.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, Götz Speyerer vom Liegenschaftsamt und Planer Michael Salinger vor der Baustelle Carl-Benz-Gymnasium.

 

Zudem fielen neue Mehrkosten, unter anderem fĂŒr brandschutztechnische Auflagen, Schiebetafeln und PCB-Sanierung, an, sodass der Betrag zwischenzeitlich die 11 Millionen-Grenze ĂŒberschritt.

„Kein Grund zur Sorge“

Dennoch gĂ€be es „keinen Grund zur Sorge“, denn Herr Rehmsmeier konnte ebenso Kostenreduzierungen vermelden: So fĂŒhren die gĂŒnstigen Submissionsbedingungen der Schule zu Einsparungen in Höhe von 400.000 Euro.

Durch ZuschĂŒsse der Schulbauförderung des Landes (76.000 Euro), sowie Bundesfördergelder fĂŒr LED-Lampen (43.000 Euro) konnten nochmals mehr als 100.000 gespart werden. Insgesamt mussten die prognostizierten Kosten fĂŒr die Sanierung um 219.000 Euro erhöht werden. Dies „hĂ€lt sich im Rahmen“, sagte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler. Man könne „optimistisch bleiben“.

Das Carl-Benz-Gymnasium stelle zwar „die grĂ¶ĂŸte Baustelle unserer Stadt“ dar, sagte der BĂŒrgermeister, es sei aber eine „Herzensangelegenheit“, in die „Fleiß, aber auch Schweiß“ investiert werde.

„Zwei echte Ladenburger am Werk“

Die Zusammenarbeit mit Architekt Michael Salinger und GebĂ€udemanager Götz Speyerer bezeichnete er als „sowas von vorbildlich“. Gudrun Ruster (Freie WĂ€hler) sagte, man merke, „dass hier zwei echte Ladenburger am Werk“ seien.

Zudem vergab der Gemeinderat zwei weiteren AuftrĂ€ge: Der Einbau der FassadendĂ€mmplatten (im Wert von 272.000 Euro) wurde in die HĂ€nde der Firma BoDeWa aus Mainz gelegt. Den Zuschlag fĂŒr die Fertigung der Transformatorenstation (im Wert von 52.000 Euro) erhielt hingegen die Senteg GmbH aus Frankenthal.