Freitag, 21. September 2018

Polizei: Spaß ja – Straftaten nein

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Ladenburg/Heddesheim, 26. April 2011 (red/pol) Das Polizeirevier Ladenburg ruft die „1.-Mai-Feierer“ zur Besonnenheit auf. In den vergangenen Jahren war es in der „Walpurgisnacht“ (Hexennacht) immer wieder zu Straftaten gekommen, weswegen die Polizei auch dieses Jahre wieder ihre Präsenz verstärkt. Im Fokus stehen vor allem Jugendliche.

Presseinformation Polizeirevier Ladenburg:

„In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Die Nacht auf den 01. Mai steht an. Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich in dieser Nacht viele Bürger – vorwiegend Jugendliche – treffen, um zu feiern.

Die Polizei hat in dieser Nacht erfahrungsgemäß sehr viel zu tun. Die Palette kann dabei von der Ruhestörung bis hin zu Straftaten wie Sachbeschädigungen und Körperverletzungen reichen.

Mit Eiern auf Häuser werfen oder ähnliche als Scherz gemeinte Aktionen werden von der Polizei verfolgt und gegebenenfalls zur Anzeige gebracht. Im
letzten Jahr war außer einer Rangelei im Stadtgebiet Ladenburg nicht viel zu verzeichnen.

Der ruhige Verlauf dieser Nacht war zum einem dem schlechten Wetter, zum anderen der polizeilichen Präsenz zu verdanken. Direkte Ansprache insbesondere der Jugendsachbearbeiter haben wesentlich zu diesem Verlauf beigetragen.

Das gemeinsam mit der Stadt Ladenburg abgestimmte Konzept werden wir auch dieses Jahr wieder einsetzen. Auch die städtischen Sozialpädagogen sind ein Teil des behördenübergreifenden Einsatzes.

„Wo es nötig ist, werden wir natürlich konsequent einschreiten. Ich würde mich freuen, wenn die Erwachsenen und Jugendlichen ähnlich vernünftig wären, wie im letzten Jahr. Wer feiert, dabei die Anderen nicht vergisst und Grenzen einhält, ist uns jederzeit willkommen“, so Polizeirat Frank Hartmannsgruber, Leiter des Polizeireviers Ladenburg.“

Einen schönen Tag wünscht
Die Redaktion

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.