Mittwoch, 17. Januar 2018

Ladenburger Gemeinderat

Förderantrag für kommunales Klimaschutzkonzept wird eingereicht

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Ladenburg, 23. März 2013. (red/sap) Ganz knapp, bei acht Gegenstimmen und zwei Enthaltungen, stimmte der Ladenburger Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch dafür, einen Förderantrag für ein kommunales Klimaschutzkonzept einzureichen.

Nach einer ausführlichen Beschlussvorlage stimmten acht Stadträte gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Ziegler für den Förderantrag. Wird der Förderantrag bewilligt, bekommt die Stadt Ladenburg für 14.000 Euro in etwa 40.000 Euro vom Bund, um ein Klimaschutzkonzept zu erstellen.

Das kommunale Klimaschutzkonzept soll ermöglichen, die Ziele der deutschen Energie- und Klimapolitik auf lokaler Ebene zu erreichen. Dazu sollen die Kompetenzen der Akteure vor Ort genutzt, zusammengeführt und in realisierbare Maßnahmen umgesetzt werden. Bei vielen Maßnahmen handelt es sich um Vorschläge und Ideen, die seit Jahren im Zusammenhang mit einer umweltfreundlichen Energie- und Verkehrspolitik im Gespräch sind. In Klimaschutzkonzepten werden sie jedoch in einen neuen inhaltlichen Kontext gestellt und aufgrund der Bedeutung für den Klimaschutz bewertet. Ein Klimaschutzkonzept gibt damit einen Überblick über den Stand der Aktivitäten der Kommune und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten auf. Es dient der Zusammenführung, Weiterentwicklung und Ergänzung vorhandener Planungen und Ideen, heißt es in der Beschlussvorlage der Ladenburger Verwaltung.

Laut Ziegler soll es auf Rhein-Neckar-Kreis-Ebene eine Kooperationsvereinbarung über die Erreichung von Klimaschutzziele mit allen 54 Kommunen geben.

Über sabine
  • Na super, da sind wir aber froh, dass für fünfstellige Beträge (!) eine Menge gut bezahlter Menschen zu diversen Sitzungen fahren( mit dem Auto?) schlaue Reden halten und sich dabei auch noch gut fühlen, weil sie etwas für unsere Umwelt getan haben. Bewusstsein schaffen für das große Ganze. Klasse! Und was machen wir dummen Kleinen? Wir schuften fleißig weiter und erwirtschaften die Steuergelder für diesen Unsinn. Jede Nacht schauen wir uns am Rathaus/ Domhof an, wie schön das beleuchtet ist, während der Rest von Ladenburg in tiefer Dunkelheit liegt. Den ganzen Winter schauen wir uns an, wie am Dachgiebel vom Rathaus( Ecke Hauptstraße und Mühlenstraße) das Fenster offen steht. Kommunales Klimaschutzkonzept? Super!

  • Verkehrsteilnehmer

    Bravo, Frau Hardung! Endlich mal jemand, der die Ladenburger Totalverdunkelung kritisiert, während andere Zeitgenossen diese aufgrund der „Illumination durch die benachbarten Großstädte“ bewundern und gerne im Dunkeln mit den Hunden spazierengehen!

    Mich würde brennend interessieren, welche Gemeinderäte für diese Dunkelheit stimmten.

    Bekannt ist, dass die Idee der CDU-Stadtrat Prof. Beedgen hatte. Aber das ist ja bekannt, dass Schwarze gerne im Dunkeln munkeln!

    Jedenfalls werde ich rechtzeitig vor der nächsten Kommunalwahl mal bei der Stadt anfragen, wer alles für diese Verdunkelung stimmte.

    Für jeden Mist ist Kohle da (künstlicher „Bachlauf“, Luxus-toi-toi), für eine ordentliche Straßenbeleuchtung jedoch nicht. Traurig!

  • Verkehrsteilnehmer

    Nächtlicher Einbruch im Gasthaus Ochsen und ein Pressebericht dazu:

    Zitat: „In Ladenburg geht auch das Gerücht um, die Polizei halte auf Wunsch der Stadt Informationen über Einbrüche zurück, da die Verwaltung Kritik wegen der nächtlichen Abschaltung der Straßenbeleuchtung fürchte.“
    Quelle: http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/ladenburg/bagatelldelikte-bleiben-meist-unerwahnt-1.996276

    Da wird wohl schon etwas dran sein.

    Aber Herr Ziegler und Herr Hartmannsgruber halten es wohl mit Christian Morgenstern:
    „Und er kommt zu dem Ergebnis:
    Nur ein Traum war das Erlebnis.
    Weil, so schließt er messerscharf,
    nicht sein kann , was nicht sein darf . „

    • Redaktion

      Guten Tag!

      Danke für den Hinweis – wir lesen zwar den Mannheimer Morgen, aber nicht sehr regelmäßig, weil uns die Themen oft zu „bratwurstig“ sind.

      Der geäußerte Vorwurf, Informationen würden auf Wunsch der Stadt zurückgehalten, ist wohl eher ein „Scoop-Wunsch“ von Herrn Backes. Als „Scoop“ bezeichnen Journalisten eine „Enthüllung“, vor allem durch investigatie Recherche.

      Uns scheint, Herr Backes wollte mit diesem „Bericht“ ein wenig Stimmung machen. Das ist bedauerlich, weil er ohne Grundlage auf Grund von „Gerüchten“ einfach Blödsinn verbreitet.

      Woher der kommt und was er teilt, ist klar: Die teilweise nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung gefällt gewissen Kreisen in Ladenburg nicht. Daraus konstruiert sich Herr Backes seine „investigative Story“ – und löst den Skandal selbst auf, indem seine „Recherchen“ leider nicht die These bestätigen können. Mal ehrlich? Geht es armseliger?

      Es steht vollkommen außer Frage, dass kritischer Journalismus ohne Rücksichtnahme Missstände benennen muss und eine informierte Öffentlichkeit, wenn sie diese Informationen für wichtig hält, Druck ausüben kann.

      Was der MM, in Person von Herrn Backes hier treibt, ist aber mehr als bedenklich. Ohne Not wird die aus unserer Sicht ganz hervorragende Arbeit der Polizei in Misskredit gebracht. Ladenburg ist eine sehr sichere Stadt. Klar – es passieren Unfälle und klar, es geschehen auch (meist kleinere) Verbrechen. Im Vergleich zu Kriminalitätsschwerpunkten ist Ladenburg eine Insel der Glückseligkeit.

      Es ist ebenfalls mehr als bedauerlich, dass auch die Stadt und hier als Repräsentant Herr Bürgermeister Reiner Ziegler durch einen solch fahrlässigen Bericht ebenfalls in Misskredit gebracht wird. Herr Ziegler ist ganz sicher kein Provokateur, sondern ein sehr um Ausgleich bemühter Bürgermeister. Ganz sicher darf man ihn kritisieren, dass er manchmal nicht entschieden genug auftritt. Ihm aber vorzuwerfen, er versuche die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei zu beeinflussen, ist – mit Verlaub – ein starkes Stück.

      Vermutlich wird Herr Ziegler als ausgleichende Persönlichkeit diesen Angriff ignorieren – vielleicht äußert er sich aber auch dazu, weil dieser Anwurf einfach zu massiv ist. Wir sind gespannt.

      Ein Wort zu unserer Einschätzung: Wir bearbeiten täglich die Presseberichte der Polizeien aus Heidelberg, Mannheim und Südhessen, dazu aus Ludwigshafen. Viele der Meldungen, die uns angeboten werden, veröffentlichen wir nicht. Denn ein Auffahrunfall in Mannheim hat ungefähr den Nachrichtenwert von einem Rasen, der wächst, wenn er gegossen wird. Das ist eine Großstadt.

      Meldungen aus den Gemeinden des Wahlkreis 39 Weinheim zu denen wir jeweils eigene Ortsblogs haben, bringen wir fast immer, eben weil diese Meldungen für kleine Orte etwas „Besonderes“ sind. Dabei stellen wir auch immer wieder – wie für die Städte – fest, dass es „Meldungen“ gibt, die es eben nicht gibt. Aus welchen Gründen auch immer. Wenn wir die interessant finden, dann recherchieren wir.

      Der MM scheint eine All-inclusive-Mentalität zu haben und beschwert sich nun, dass nicht alles, was man sich gerne vorstellt, serviert wird.

      Wir sagen dazu nur: Mault nicht, sondern schafft was.

      In diesem Sinne.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Ladenburgblog.de

  • hardyprothmann

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