Sonntag, 19. November 2017

Motivierte Projektgruppe stellt den diesj├Ąhrigen Markt vor

Ladenburger Altstadtweihnacht

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LAD Weihnachtsmarkt Orgateam 2013_11_19

Mitglieder der Projektgruppe Ladenburger Altstadtweihnacht.
(von links) B├╝rgermeister Rainer Ziegler, Stefan Schmitt (aka Phil Leicht), Jonas Seidel (Agentur Dreiwerk), Harald Kramer (Leiter des st├Ądtischen Bauhofs), Christian V├Âgele (Firma V├Âgele Holzbau), Brigitte Stahl (Amtsleiterin Kultur & Sport)

 

Ladenburg, 21. November 2013. (red/sw) Seit diesem Jahr organisiert in Ladenburg nicht mehr der BDS die Altstadtweihnacht, sondern eine Projektgruppe unter Federf├╝hrung der Stadt. Am Mittwoch wurde das fertige Konzept der Presse vorgestellt.

Von Susanne Warmuth

Nachdem der BdS (Bund der Selbst├Ąndigen) sich nicht mehr in der Lage sah, den Weihnachtsmarkt in Ladenburg zu organisieren und sich keine andere Gruppe fand, die diese gro├če Aufgabe stemmen konnte und wollte, wurde der Markt zur Veranstaltung der Stadt. F├╝r die Verwaltung bedeutete das einen nicht unerheblichen zus├Ątzlichen Arbeitsaufwand. Waren bisher haupts├Ąchlich Frau Stahl und Frau Kirchenkamp vom Kulturamt sowie der Bauhof in die Arbeiten rund um den Weihnachtsmarkt eingebunden, so nahm die komplette Organisation ganz andere Dimensionen an. Ein neues Konzept sollte erstellt werden, der Marktaufbau sollte ver├Ąndert werden, die H├╝tten mussten teils renoviert, teils komplett ersetzt werden. Die Besetzung der H├╝tten war ebenso zu planen wie ein attraktives Rahmenprogramm.

Die Projektgruppe Ladenburger Altstadtweihnacht wird gegr├╝ndet

Neben B├╝rgermeister Rainer Ziegler, Brigitte Stahl und Daniela Kirchenkamp vom Kulturamt, Harald Kramer, Leiter des St├Ądtischen Bauhofs geh├Âren der neuen Projektgruppe auch Herr R├Âser sen. und sein Sohn Benedikt an – beide erfahren in der Organisation des Ladenburger Weihnachtsmarktes. Mathias Schmidt von der Rosenhof Winzerei hilft mit, Jonas Seidel von der Agentur Dreiwerk ist unter anderem f├╝r das Marketing zust├Ąndig. Christian V├Âgele legte mit seinen Mitarbeitern viel Hand an bei der ├ťberarbeitung der in die Jahre gekommenen H├╝tten. Stefan Schmitt nutzte sein K├╝nstlernetzwerk f├╝r die Organisation des B├╝hnenprogramms.

Eine der wichtigsten und arbeitsintensivsten T├Ątigkeiten der Vorbereitungszeit war die Renovierung der H├╝tten f├╝r den Markt. Jahrelange Nutzung, viele Male des Auf- und Abbaus haben ihre Spuren hinterlassen. Manche der Holzbuden mussten komplett ersetzt werden, andere konnten repariert werden. Alle bekamen einen neuen Anstrich in „ochsenblutrot“. Neben der Firma V├Âgele und den Mitarbeitern des Bauhofs kamen auch ehrenamtliche Helfer um mitzuarbeiten. Ganz besonders freute sich Ladenburgs Stadtoberhaupt, dass spontan 13 Asylbewerber, die zur Zeit in der Martinschule wohnen, auch mithalfen.

Das war klasse und ist Integration pur!

Ab Donnerstag k├Ânnen die Ladenburger die H├╝tten im Original bewundern, dann beginnt auf dem Marktplatz und dem Kirchvorplatz der Aufbau der 23 H├╝tten. Erg├Ąnzt wird das Marktgeschehen durch eine B├╝hne im Osten, ein Karussel auf dem freien Platz vor dem Gesch├Ąft „Holzwurm“, einer lebendigen Krippe und einigen anderen St├Ąnden.

Ein Ziel der Projektgruppe, das auch realisiert werden konnte, war, maximal ein Drittel der St├Ąnde mit Gastronomie zu belegen. Der Rest ist dem Kunsthandwerk und Verkaufsst├Ąnden vorbehalten. Eine neue Entgeltstruktur erm├Âglicht es besonders Kunsthandwerkern und den Verk├Ąufern selbstgemachter Produkte einen Stand g├╝nstig zu mieten. Sie zahlen 75 Euro Standgeb├╝hr f├╝r ein Wochenende. F├╝r sonstige Verkaufsst├Ąnde werden 150 Euro berrechnet, Gastronomen zahlen 250 Euro. Das Interesse an der Ladenburger Altstadtweihnacht war gro├č, etlichen attraktiven Ausstellern musste eine Absage erteilt werden.

LAD Modell Weihnachtsmarkh├╝tte 2013_11_19

Modell der renovierten H├╝tten in „ochsenblutrot“! Die Originale werden zur Zeit auf dem Marktplatz aufgebaut.

Eine Neuerung ist auch die Sperrung der Hauptstra├če zwischen Reinigung und Feuerleitergasse au├čerhalb der Gesch├Ąftszeiten. Dies erm├Âglicht besonders den jungen G├Ąsten einen problemlosen Zugang zu den R├Ąumen des ehemaligen Vanit├ę, in denen samstags und sonntags nachmittags gegen einen Unkostenbeitrag das Kinderprogramm mit Kreativwerkstatt, Origami und Scrapbooking stattfindet. Der Nikolaus hat seine Besuche auf dem Weihnachtsmarkt f├╝r dieses Jahr abgesagt. Stattdessen kommt am 3. Adventswochenende eine Zauberin und fasziniert die Kleinen und auch die Gro├čen.

Das B├╝hnenprogramm ist in diesem Jahr breit gef├Ąchert. Haupts├Ąchlich an den Samstagabenden gibt es Musik – Liedermacher, Jazz, Kapellen und Ch├Âre. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm ist in Vorbereitung.

Noch ein gro├čes Anliegen hat Herr Ziegler: Auf dem Markt soll immer ein „K├╝mmerer“ anwesend sein. Er ist Ansprechpartner f├╝r Probleme aller Art, die Martkbesucher und Aussteller haben. Hierf├╝r werden noch engagierte B├╝rgerinnen und B├╝rger gesucht. Stefan Schmitt braucht bei der Moderation des B├╝hnenprogramms noch Unterst├╝tzung. B├╝rgerinnen und B├╝rger, die diese Ehren├Ąmter stunden- oder auch tageweise ├╝bernehmen m├Âchten, k├Ânnen sich bei Frau Stahl, Kulturamt, melden.

Abschlie├čend betonte der B├╝rgermeister, wie gut die Zusammenarbeit der Gruppe geklappt hat. Seine Vision ist eine Ausweitung des Marktes bis hin zum Domhof. Harald Kramer sagte:

Der Weihnachtsmarkt war und ist uns eine Herzensangelegenheit. Ich w├╝nsche uns allen, dass es ein sch├Âner Markt wird.