Sonntag, 19. November 2017

Die Internetseite der Stadt Ladenburg ist nicht immer erreichbar

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Guten Tag!

Ladenburg, 20. April 2010. Ist der Schuldenhaushalt schuld? Oder die Asche-Wolke? Sicher keins von beiden. Vielleicht ist nur der „Server“ abgeschmiert – vielleicht werden gerade „Wartungsarbeiten“ durchgefĂŒhrt. Wie auch immer – die Zeit fĂŒr ein paar Anmerkungen ist gekommen.

Von Hardy Prothmann

Heute war ein komischer Tag – was das Internet angeht und die homepage der Stadt Ladenburg.

Immer zĂ€her ließ sich die Seite nach einem Aufruf laden. Irgendwann hieß es, „Sie haben nicht die erforderliche Berechtigung“. Dabei wollte ich doch nur wissen, was unter „Aktuelles“ steht.

Einige Stunden spÀter ist die Stadt Ladenburg gar nicht mehr im Internet zu erreichen.

Angeblich wird ja an einem neuen Auftritt gearbeitet.

TatsĂ€chlich scheint es sich um „Basteln“ zu handeln – da weiß man nie, was rauskommt.

Dabei braucht die Stadt Ladenburg das Internet wie noch nie.

Je besser dort Informationen angeboten werden – umso weniger Anrufe, Besucher, Schreiben wird es geben. Ein gut gestalteter und bestĂŒckter Internetauftritt spart also Ressourcen, die die Mitarbeiter dann nicht banalen, sondern wichtigen Fragen von BĂŒrgerInnen, beispielsweise individuellen, widmen können.

Eine gutes Internetangebot ist immer auch ein gutes Archiv – fĂŒr die BĂŒrger und die Verwaltung.

Ein gutes Internetangebot ist eine Visitenkarte nach draußen.

Leider hat die Stadt Ladenburg kein gutes Internetangebot.

Zu viel geht durcheinander – ein Konzept ist kaum zu erkennen.

Beim Arbeitskreis Stadtmarketing macht man sich auch Gedanken darĂŒber – will helfen und unterstĂŒtzen. Seit dem 16. Dezember 2009 berĂ€t eine „Arbeitsgruppe Website“ die Verwaltung.

„Ein möglicher“ Rat, das „Elend“ vom Netz zu nehmen, wĂ€re nachvollziehbar.

Aber keine Lösung.

Die Stadt Ladenburg muss im Internet erreichbar sein – einfach und unkompliziert.

Transparent und einladend.

Und zuverlÀssig.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.

  • Ein interessierter BĂŒrger

    Anmerkung der Redaktion: Der nachfolgende Kommentar wurde am 21. April geschrieben, wir haben das Datum verĂ€ndert, da der Kommentar in der zeitlichen Reihenfolge unter „Kommentare“ sehr weit von unserer Antwort „entfernt“ wĂ€re.

    Ich weis nicht, inwiefern die Betreiber dieses Blogs einen Anspruch auf die Richtigkeit Ihrer online gestellten Inhalte haben? Weit her, kann es mit diesen Anspruch nicht sein. Vielleicht sollte Sie, Herr Prothmann, kĂŒnftig detaillierter recherchieren bevor Sie Ihre Mutmaßungen und Halbwahrheiten online stellen.

    Weiterhin wĂ€re es angebracht vielleicht kĂŒnftig etwas weniger wertende als viel mehr sachliche Aussage ĂŒber einen Sachverhalt treffen und Ihre „Anmerkungen“ wie „Basteln“, „Wartungsarbeiten“ etc. kĂŒnftig besser recherchieren und dann denn realen Sachverhalt darstellen anstatt Ihrem „Boulevard-Journalismus“ nachzugehen und Halbwahrheiten zu verbreiten!

    Es scheint fĂŒr mich wenig verwunderlich, dass die Stadt Heddesheim, die Arbeiterwohlfahrt Heddesheim und andere Organisationen in unserem Umkreis Journalisten Ihres Schlages nicht bei Ihren Sitzungen dabei haben möchten und offensichtlich auch nicht daran interessiert sind mit Ihnen zusammen zu arbeiten.

    Sie sollte ĂŒber die Art Ihres Journalismus reflektieren und Ihre Arbeit etwas gewissenhafter machen anstatt sich Schlammschlachten zu liefern und Ihre „Blogs“ als Plattform fĂŒr selbige zu mißbrauchen.
    Diese Art des Journalismus hat nichts mit AufklĂ€rung sondern mit „Sensationslust“ zu tun und sollte einem Journalisten mit Ihrer Vita peinlich sein.

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Der Kommentar, auf den sich diese Antwort bezieht, wÀre nicht freigeschalten worden. Wir kommentieren die Aussagen, um zu erklÀren, warum.

      Sie schreiben:
      „Ich weis nicht, inwiefern die Betreiber dieses Blogs einen Anspruch auf die Richtigkeit Ihrer online gestellten Inhalte haben? Weit her, kann es mit diesen Anspruch nicht sein. Vielleicht sollte Sie, Herr Prothmann, kĂŒnftig detaillierter recherchieren bevor Sie Ihre Mutmaßungen und Halbwahrheiten online stellen.“

      Was ist „richtig“? Wer hat an wen einen Anspruch? Welche Mutmaßung und welche Halbwahrheiten meinen Sie?
      Kleine Stilkritik: Eine Argumentation mit „Ich weiß nicht“ anzufangen, war noch nie eine gute Idee. Dann stellen Sie Behauptungen auf – leider ohne Beleg.

      Sie schreiben:
      „Weiterhin wĂ€re es angebracht vielleicht kĂŒnftig etwas weniger wertende als viel mehr sachliche Aussage ĂŒber einen Sachverhalt treffen und Ihre „Anmerkungen“ wie „Basteln“, „Wartungsarbeiten“ etc. kĂŒnftig besser recherchieren und dann denn realen Sachverhalt darstellen anstatt Ihrem „Boulevard-Journalismus“ nachzugehen und Halbwahrheiten zu verbreiten!“

      Was ist angebracht? Das, was Sie sich wĂŒnschen?
      Wenn Sie aufgepasst hĂ€tten, hĂ€tten Sie bemerkt, dass das, was sie „wertend“ bezeichnen, einfach nur Fragen waren. Was ein zeitweise nicht funktionierende Internetauftritt, ein Bericht darĂŒber und „Boulevard-Journalismus“ miteinander zu tun haben, erschließt sich uns nicht.

      Sie schreiben:
      „Es scheint fĂŒr mich wenig verwunderlich, dass die Stadt Heddesheim, die Arbeiterwohlfahrt Heddesheim und andere Organisationen in unserem Umkreis Journalisten Ihres Schlages nicht bei Ihren Sitzungen dabei haben möchten und offensichtlich auch nicht daran interessiert sind mit Ihnen zusammen zu arbeiten.“

      Die Stadt ist eine Gemeinde. Die Arbeiterwohlfahrt ein Ortsverein. „Andere Organisationen in unserem Umkreis“ sind uns nicht bekannt. Bislang gibt es zwei Vereine, die „nicht daran interessiert sind…“ Das ist die AWO-Ortsverein Heddesheim und die TG Heddesheim.
      Die Gemeinde Heddesheim muss sehr wohl informieren, auch wenn sie alles tut, das möglichst knapp zu halten.
      DarĂŒber hinaus arbeiten wir mit keinem Amt, keiner Verwaltung, keinem Verein, keinem Unternehmen oder sonst wem zusammen. Wir berichten unabhĂ€ngig. So gesehen, wird auch Ihre Aussage verstĂ€ndlich: Andere Journalisten in der Region scheinen „anderen Schlages“ zu sein und sind hochwillkommen fĂŒr eine „Zusammenarbeit“.

      Sie schreiben:
      „Sie sollte ĂŒber die Art Ihres Journalismus reflektieren und Ihre Arbeit etwas gewissenhafter machen anstatt sich Schlammschlachten zu liefern und Ihre „Blogs“ als Plattform fĂŒr selbige zu mißbrauchen.
      Diese Art des Journalismus hat nichts mit AufklĂ€rung sondern mit „Sensationslust“ zu tun und sollte einem Journalisten mit Ihrer Vita peinlich sein.“

      Ihre Äußerung ist zweifelsfrei eine MeinungsĂ€ußerung. Nur leider vollkommen unbegrĂŒndet. Aber auch das erlaubt Artikel 5 Grundgesetz. Man kann seine Meinung Ă€ußern, egal welchen Sinn sie ergibt oder nicht.

      DarĂŒber hinaus verwenden Sie nicht nur ein Pseudonym, was wir grundsĂ€tzlich unterstĂŒtzen, sondern ebenfalls eine falsche email. Das beschreibt das Gewicht, dass Sie Ihrem Kommentar beimessen.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Das ladenburgblog