Dienstag, 21. November 2017

Aufgeschnappt: Kuriose Spr├╝che

„Optischer Entzug“

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Diese "Gr├╝nfl├Ąche" wird nach Meinung von Stadtrat Seidel der ├ľffentlichkeit "optisch entzogen".

 

Ladenburg, 20. April 2012. (red) CDU-Gemeinderat Gerhard Seidel erkundigte sich auf der Sitzung des Technischen Ausschusses, warum denn Hecken an der Kreuzung Schriesheimerstra├če/Trajanstra├če gepflanzt worden seien.

B├╝rgermeister Rainer Ziegler erkl├Ąrte, man habe den Bereich abrunden wollen und das „Schmuddelloch“ so gut es ging aufgef├╝llt. Die gepflanzten Taxushecken habe man zum Sonderpreis bekommen.

Gerhard Seidel sagte daraufhin:

Diese st├Ądtische Gr├╝nfl├Ąche wir der ├ľffentlichkeit durch die Hecke optisch entzogen.

B├╝rgermeister Ziegler sagte:

Ich w├╝rde das nicht als Gr├╝nfl├Ąche bezeichnen.

Neu gepflanzte Taxushecke.

 

Blick hinters Gr├╝n.

 

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Ich w├╝rde das nicht als Gr├╝nfl├Ąche bezeichnen.

    Naja, wo er Recht hat ÔÇŽ ­čśë

    Andererseits h├Ąte man ja auch einfach das ┬źDreckloch┬╗ kontrolliert begr├╝nen k├Ânnen, z.B. mit Bodendeckern und niedrigen Hecken, anstatt einfach ein paar Taxuspflanzen vor ein bald wieder mit allerlei angeflogenem Gr├╝n bewachsenes Loch zu stellen.

  • gordongecko

    Wenn man Rasen statt Hecken gemacht h├Ątte w├Ąre es sicher auch nicht teurer gekommen. Ein verstecktes Dreckloch ist immer noch ein Drecklos. Aber wenigstens gibt die Stadt sich M├╝he.