Samstag, 18. November 2017

Drachenboot Langstreckenrennen: Gauchnix siegt vor Ladenburg

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Guten Tag!

Ladenburg, 19. Oktober 2010. (red) Das erste Ladenburger Drachenbootrennen ├╝ber acht Kilometer Langstrecke mit acht Wenden hat das Mannheimer Gauchnix-Team vor den Ladenburger Roman Dragons gewonnen. Bei na├čkaltem Wetter kamen nur wenige Zuschauer, um sich das Rennen anzuschauen.

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Harter Kampf bei den Wenden.

Erst hie├č es, acht Boote w├╝rden teilnehmen, dann nur noch f├╝nf, am Start waren dann vier Teams: Gauchnix vom Autohaus Gauch in Mannheim, die Ladenburger Roman Dragons sowie je eine Mannschaft aus Offenbach und Schierstein. Ein Neckarauer-Team hatte „krankheitsbedingt“ abgesagt.

Im ersten Teil des Rennens f├╝hrten die Ladenburger „Dragons“, mussten dann aber die F├╝hrung ab der H├Ąlfte abgeben und konnten an den Gewinner „Gauchnix“ nicht mehr heranfahren, die souver├Ąn mit einer guten Bootsl├Ąnge Abstand als erste durchs Ziel gingen.

Vor Ort waren keine einhundert Zuschauer – zu ungem├╝tlich war das Regenwetter am Neckarufer.

Gauchnix siegt und schweigt.

Das Gauch-Team stand auf Nachfrage nicht zur Verf├╝gung, weil man sich ├╝ber unseren Bericht vom Sommer ge├Ąrgert hat, was uns allerdings erst beim Versuch mitgeteilt wurde, heute etwas ├╝ber die Mannschaft zu erfahren: „Das war der Hammer, was da drin stand, ich w├╝rde mir mal ├╝berlegen, was macht schreibt.“

Zitat aus unserem Bericht vom 20. Juli 2010: „Ein gutes Beispiel ist das ÔÇťGauchnix-ÔéČ┬Ł-Team gewesen. Da hatte ich leider den Eindruck, dass der Auftrag war, den ÔÇťAuftrag-ÔéČ┬Ł nach Hause zu bringen und nicht einfach nur Spa├č zu haben. Die Kritik ist nicht b├Âse gemeint. Als Team-bildende Ma├čnahme ist so eine gemeinsame Leistung sicher richtig und gut f├╝r die Firma. Im Gesamtkontext des Events konnten die anderen aber dieses Team nicht besonders leiden. Diese Kritik sollte sich die Marketing-Abteilung der Firma Gauch vielleicht zu Herzen nehmen.“

Wir sagen: Machtnix, wenn Gauchnix und das Autohaus das nicht gut findet. Wir schreiben, was wir in Erfahrung bringen – deswegen stehts auch so im Text. Und nicht das, was „man gerne liest“, wer auch immer „man“ ist. Es macht auch nix, wenn man den H├Ârer auflegt – das best├Ątigt nur, dass die Marketing-Ma├čnahme nicht so durchs Ziel f├Ąhrt, wie man sich das beim Autohaus Gauch vielleicht vorstellt. ­čśë

Ergebnis:
Gauchnix 36:30 Minuten
Roman Dragons 36:39 Minuten
Schierstein 36:55 Minuten
Offenbach 37:31 Minuten

Viel Freude mit den Fotos:

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Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • kompakter

    hallo,

    ich t├Ąt mal sagen: die marketing-abteilung von gauchnix taugtnix. echt peinlich.

    gru├č

  • Heddesheimer

    Und im Fr├╝hst├╝cksraum liegt die Sensationszeitung BILD.

    Gl├╝ckwunsch den Gewinnern.

    • stabiler

      Und das Ladenburgblog passt sich dieser, mit bewussten Sticheleien, immer mehr an. Nicht nur bei diesem Bericht.

      • Dasladenburgblog

        Guten Tag!

        Kommentare wie der von „stabiler“, der als email-Adresse „jetztisabaruh@…“ angibt, erreichen uns fast t├Ąglich. Dieser Kommentar ist noch einer von der harmloseren Art.

        Grunds├Ątzlich anonym, ohne Stil, mit Behauptungen, die kein Argument brauchen, keinen Beleg. Erstaunlich, dass sich die Verfasser ├╝berhaupt die M├╝he machen, ihren Bl├Âdsinn aufzuschreiben – in den meisten F├Ąllen werden diese Kommentare gel├Âscht und die email-Adressen in unsere „schwarze Liste“ eingetragen. Kommentare auf dieser Liste landen da, wo sie hingeh├Âren: Im Spam-Ordner.

        Wir gehen sicher davon aus, dass solche Kommentare nicht nur an uns geschrieben werden, sondern von entsprechend „interessierten“ Leuten oder Kreisen auch gezielt „offline“ gestreut werden.
        Uns sind mehrere anonyme Schreiben mit Diffamierungen und Drohungen zugegangen, auch die Stadtr├Ąte wurden vor einiger Zeit per anonymen Schreiben vor dem ladenburgblog „gewarnt“, vor allem vor Hardy Prothmann, dem verantwortlichen Journalisten.

        Ganz sicher geh├Ârt auch Herr Axel Sturm von der Ladenburger Zeitung zu diesen Kreisen. Das ist keine Vermutung, das wissen wir sicher. Herr Sturm ├Ąu├čerte sich ├╝ber Herrn Prothmann gegen├╝ber einer Person, dass Herr Prothmann ein „Dreckschwein“ sei. Die anderen Kraftausdr├╝cke ersparen wir Ihnen. Herr Sturm wurde dar├╝ber informiert, dass er sich in Zukunft solche Aussagen genau ├╝berlegen sollte.

        Was die Behauptung der „gezielten Sticheleien“ angeht, nehmen wir gerne Stellung: Der Bericht war in der vorliegenden Form geschrieben. Er endete mit dem Wort Neckarufer, dann kam die Auflistung. Die drei Abs├Ątze zu Gauch sind sp├Ąter entstanden.

        Wir haben uns mit der Firma Gauch telefonisch in Verbindung gesetzt und um R├╝ckruf gebeten. Der kam nicht, also haben wir gegen 18:00 Uhr nochmals angerufen, da war der f├╝r das Drachenbootrennen verantwortliche Mitarbeiter nicht mehr im Gesch├Ąft. Wir baten darum, eventuell unsere Nummer zu ├╝bermitteln, damit er doch noch zur├╝ckruft.

        Danach haben wir den Text ver├Âffentlicht.

        Gegen 19:00 Uhr rief der Mitarbeiter an. Wir wollten gerne wissen, ob Teile der Gauchnix-Mannschaft in Ruder- oder Kanuvereinen aktiv trainieren. Immerhin hat das Team gewonnen und die Ladenburger Drachenbootpaddler trainieren zwei Mal die Woche. Die Antwort war ausweichend, dann wurde uns mitgeteilt, man trainiere ausschlie├člich sechs Wochen vor einem Rennen.

        Dann kam die Frage, warum wir das wissen wollten. Die Antwort war: „Um einen Hintergrund zur Siegermannschaft aufzuschreiben.“ Daraufhin kam der Hinweis, dass wir „Bl├Âdsinn“ zum Drachenbootrennen im Sommer geschrieben h├Ątten und das es dazu auch auf Vereinsebene „Gespr├Ąche gegeben“ habe mit dem Hinweis, dass wir uns genau ├╝berlegen sollten, was wir schreiben und das journalistisch nicht zul├Ąssig sei. Es sei eine „Zumutung, zu behaupten“, das Gauch-Team sei nicht gut angekommen.

        Wir haben den Herrn darauf hingewiesen, dass wir gerne Informationen zur Mannschaft haben wollten und keinen Bedarf f├╝r journalistischen Nachhilfeunterricht h├Ątten. Man k├Ânne also weiter dar├╝ber reden oder das Gespr├Ąch auch beenden. Daraufhin legte der Herr auf.

        Unser Kommentar zum Drachenbootrennen vom Sommer 2010 (siehe Link im Text) thematisierte, dass viel ├╝ber „Profi“-Teams und „Fun“-Teams debattiert wurde. Wir waren zwei Tage vor Ort und immer wieder kam dieses Thema auf. Und sehr h├Ąufig wurde kritisiert, dass gewisse Mannschaften als „Fun“-Team antreten w├╝rden, in Wirklichkeit aber hart f├╝r einen Sieg trainierten. Hinter vielen Teams stehen Sponsoren, im Fall von Gauchnix die Firma Gauch.

        Im aktuellen Fall sagte uns der Mitarbeiter vor Beendigung des Gespr├Ąchs noch: „Wenn wir antreten, wollen wir auch gewinnen.“ Und das meinte er nicht spa├čig, sondern todernst.

        Im Kommentar haben wir der Firma Gauch einen sehr wertvollen Hinweis gegeben, n├Ąmlich dass „gewinnen“ nicht gleich „Sieger der Herzen“ hei├čt. So ist es auch gekommen. Gauchnix hatte im Sommer weder gewonnen, noch spielte das Team bei irgendwelchen Sympathiewerten auch nur eine untergeordnete Rolle. Das Fazit des Kommentars: Hier geht das Marketing daneben.

        Was „jetztisabaruh“ oder „stabiler“ oder wie auch immer mit „gezielter Stichelei“ bezeichnet, ist genau das Gegenteil: Im ersten Fall ein freundlich-kritischer Hinweis und im zweiten eine Dokumentation, wie man als „Profi“ nicht auftreten sollte.

        Wir dokumentieren immer, wenn sich jemand falsch verh├Ąlt und auch nicht im Ansatz bereit ist, das einzusehen. Ob Politiker, Sportler, Vereine oder Vertreter der Wirtschaft.

        Wer ├ľffentlichkeit sucht und anstrebt, muss sich Fragen der Presse gefallen lassen. Nat├╝rlich kann man sich aussuchen, mit wem man wie redet. Und wir k├Ânnen dar├╝ber berichten, wie sich wer f├╝r welche L├Âsung entscheidet.

        Ganz sicher steht fest, dass das Verhalten des Gauch-Mitarbeiters falsch war und ganz sicher ist das schlecht f├╝rs Image der Firma und ihr Sponsoring f├╝rs Gauchnix-Team.

        Daf├╝r bedarf es aber von unserer Seite keiner gezielten Kampagnen, wie sie die Bild-Zeitung st├Ąndig betreibt, sondern nur eines gut gemeinten Kommentars und einer Nachfrage.

        W├Ąhrend es bei der Bild-Zeitung vielf├Ąltige politische, wirtschaftliche Verbindungen und gesch├Ąftliche Interessen f├╝r diese Kampagnen gibt, berichten wir unabh├Ąngig und ├╝berparteilich.

        Dar├╝ber hinaus sind Kommentare wie von „stabiler“ doppelt doof: Sie versuchen, gezielt herabzusetzen und bemerken dabei nicht, dass man sie auch als Lob lesen k├Ânnte, denn immerhin ist die Bild-Zeitung nicht nur die einflussreichste und erfolgreichste Zeitung Deutschlands, sondern im Vergleich sogar ganz Europas. Wenn es also dem ladenburgblog mit Start Februar 2010 gelungen sein sollte, lokal an diese Bedeutung heranzureichen, dann k├Ânnten wir das auch als Lob verstehen.

        Wollen wir aber nicht. Wir stellen aber gerne fest, dass unsere Texte viele Menschen erreichen und notwendige Diskussionen ansto├čen. Wir bieten einen Journalismus, der sagt, was ist und nicht einfach weitertransportiert, was andere wollen.

        Wir benennen unsere Quellen und w├╝rden uns sch├Ąmen, wenn wir fremde Texte als unsere eigenen auszeichnen w├╝rden, wie nicht nur der MM-Redakteur Hans-J├╝rgen Emmerich das macht.

        Und wir bieten den LeserInnen Transparenz ├╝ber die Hintergr├╝nde zu unseren Texten – f├╝r uns eine journalistische Selbstverst├Ąndlichkeit, die leider von vielen Medien in dieser Form l├Ąngst nicht mehr praktiziert wird.

        Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
        Das ladenburgblog

      • Heddesheimer

        In den Blogs finde ich im unterschied zur Bild berg├╝ndetet Argumente.