Sonntag, 19. November 2017

Sckerl: Verschiedene Ansätze werden verfolgt

Landesregierung will gegen wachsende Einbruchskriminalität vorgehen

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Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Der Anstieg von Wohnungseinbrüchen mit Diebstählen ist ein bundesweites Phänomen, welches auch nicht vor Baden-Württemberg und der Metropolregion Rhein-Neckar Halt macht. Die Landesregierung will nun etwas gegen die wachsende Einbruchskriminalität unternehmen.

Information des Landtagsabgeordneten Uli Sckerl:

Seit 2006 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche Deutschlandweit gestiegen. Die Landesregierung will jetzt dagegen handeln. Foto: Polizei

Seit 2006 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche Deutschlandweit gestiegen. Die Landesregierung will jetzt dagegen handeln. Foto: Polizei

„Nach der aktuell vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden 2013 bundesweit insgesamt 149.500 Delikte dieser Art registriert und damit über 5.000 Fälle (+3,7 Prozent) mehr als noch 2012. Für Baden-Württemberg wurden 11.295 Fälle erfasst.

Auf lange Sicht gesehen ist seit 2006 (damals rund 110.000 Fälle) ein Anstieg von Wohnungseinbrüchen und Versuchen festzustellen. „Dies sind sorgenvolle Zahlen, die wir in Baden-Württemberg sehr ernst nehmen“ so Uli Sckerl, innenpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion. Zwar sei das Land nach wie vor in der Spitzengruppe der sichersten Länder, jedoch gelte es angesichts des Anstiegs und der geringen Aufklärungsquote Anstrengungen zu intensivieren.

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl (Grüne)

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl (Grüne)

„Das Landeskriminalamt wurde beauftragt hier landesweit eine Handlungskonzeption zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu erstellen. Darauf basieren passgenaue lokal angepasste Konzepte“ erläutert Sckerl. Diese seien insbesondere auf eine verbesserte örtliche Analyse, eine systematische Spurensuche und Spurensicherheit, die Umsetzung von Präventionsansätzen und die Ausschöpfung bestehender Fahndungsmöglichkeiten ausgelegt.

„Die Lage von Baden-Württemberg, seine überregionalen Straßenverbindungen macht die Bekämpfung zu einer Herausforderung. Mit dem Maßnahmenbündel wollen wir das vielerorts aufkommende Unsicherheitsgefühl wieder eindämmen und unsere Spitzenposition bei Sicherheit weiter stärken“ so Sckerl abschließend.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.