Freitag, 19. Januar 2018

Wolf: Ein innovativer und Wirtschaftsstandort inmitten einer reizvollen Landschaft

Landtagspräsident Guido Wolf zu Besuch im Rhein-Neckar-Kreis

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Ladenburg/Eppelheim, 16. April 2013. (red/pm) Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) hat die Reihe seiner Kreisbesuche im Rhein-Neckar-Kreis  gestern, fortgesetzt. Zuerst besuchte er die Wild Werke in Eppelheim. Dort traf Wolf sich auch mit Landrat Stefan Dallinger und Bürgermeister Dieter Mörlein.

Information des Landtags von Baden-Württemberg:

„Es folgte ein Besuch der Martinsschule für Körperbehinderte in Ladenburg. Dort fand anschließend ein kommunalpolitischer Austausch mit dem Landrat, Landtagsabgeordneten des Wahlkreises sowie den Fraktionsvorsitzenden und Gruppensprechern des Kreistages statt.

„Der Rhein-Neckar-Kreis ist nicht nur ein innovativer und attraktiver Wirtschafts-standort, er besticht auch durch seine reizvollen Landschaften, durch sein reiches Kulturgut und durch seine besonderen landwirtschaftlichen Produkte, beispielsweise Spargel. Dass der Kreis zu einem Drittel unter Natur- und Landschaftsschutz steht, spricht für sich“, meinte Wolf.

Vielfalt und eine erfolgreiche Infrastruktur kennzeichneten diesen mit seinen über 540.000 Menschen einwohnerstärksten Kreis in Baden-Württemberg, so Wolf gegenüber Landrat Dallinger, dem er für seine Einladung dankte.

Landtagspräsident Guido Wolf hat sich zum Ziel gesetzt, allen Kreisen des Landes Baden-Württemberg einen Besuch abzustatten. Der ehemalige Landrat von Tuttlingen begründete sein Anliegen wie folgt: „Ich möchte dem Landtag vor Ort ein Gesicht geben und mit den Menschen ins Gespräch kommen.“

Was ist aus den Landesgeldern geworden?

Die meisten landespolitischen Entscheidungen hätten auch eine parlamentarische Dimension und wären ohne Beteiligung des Landtags nicht möglich gewesen. „Mir ist es aber auch wichtig zu sehen, wo unsere Landesgelder gelandet sind und was aus ihnen geworden ist“, erklärte Wolf. „Solche Gespräche nehme ich im Übrigen gerne zum Anlass, um zu erfahren, ob und wo es Probleme gibt, bei deren Lösung das Land mithelfen kann.“

Beim Besuch der Martinsschule in Ladenburg aß Präsident Wolf mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 zu Mittag. Von den Gesprächen war er sehr angetan: „Die Schülerinnen und Schüler waren richtig neugierig und gegenüber politischen Themen sehr aufgeschlossen“. Gefallen fand Wolf an der Ausstattung des neuen Schulgebäudes.

Aber auch das integrativ-kooperative Schulkonzept und die Schulentwicklungsgruppe, in der Vertreter aller Berufsgruppen der Schule die Unterrichtsmethoden und Fördermaßnahmen ständig weiterentwickeln, weckten sein Interesse.

„Ein tolles Schulgebäude, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem wissbegierige Schülerinnen und Schüler. Sie können mit Recht stolz auf Ihre Schule sein“, sagte Wolf zu Schulleiter Kurt Gredel.

Finanzausstattung der kommunalen Seite

Beim kommunalpolitischen Gespräch mit Landrat Dallinger, Landtagsabgeordneten und Vertretern des Kreistags, das ebenfalls in der Martinsschule stattfand, ging es unter anderem um die Finanzausstattung der kommunalen Seite.

„Mir ist bewusst, dass die Landkreise, Städte und Gemeinden einen wertvollen Beitrag leisten, wenn es beispielsweise um den Ausbau der Schulen oder der Infrastruktur geht. Mir ist auch klar, dass sie stark gefordert sind, um staatliche Vorgaben zu erfüllen“, betonte Wolf. Weitere Schwerpunkte der Unterredung waren unter anderem die Wirtschaftsförderung, der Klimaschutz und die regionale Schulentwicklung.

Einen beispielhaften Einblick in den Wirtschaftsstandort Rhein-Neckar-Kreis hatte Wolf bei der Besichtigung der Wild Werke in Eppelheim bekommen, einem weltweit tätigen Hersteller von Fruchtgetränken sowie natürlichen Zutaten für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit insgesamt rund 2.500 Mitarbeitern.

Außerdem entwickelt und realisiert das Unternehmen Anlagen und Maschinen für diesen Industriezweig. „Sie dürfen sicher sein, dass mir in Kindheitstagen zwar nicht unbedingt Ihr Firmenname, die von Ihnen produzierten Fruchtgetränke indes bestens bekannt waren“, bemerkte Wolf augenzwinkernd.

Beeindruckt zeigte sich Wolf aber auch von dem Hochregallager und den technischen Einrichtungen des Unternehmens. „Leistungsfähige Firmen wie diese tragen wesentlich zur Stärkung einer Region bei und dies wiederum stärkt den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, erklärte Landtagspräsident Guido Wolf.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.