Sonntag, 19. November 2017

Projekt der Studierenden der DHBW Mannheim

Ladenburg.de in neuem Design – aber erst im Sommer 2014

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LAD Entwurf neue Webseite 2013-12-11

Ein Vorgeschmack auf die neue gestaltete Seite www.ladenburg.de, die noch im ersten Halbjahr 2014 online gehen soll.
Quelle: Flyer DHBW

 

Ladenburg, 12. Dezember 2013. (red/sw) Die Duale Hochschule Baden-W├╝rttemberg ist seit Jahren bekannt f├╝r die hohe Qualit├Ąt ihrer Studieng├Ąnge. Im Projekt des 5. Semesters des Studiengangs Digitale Medien konnten die Studierenden erneut den Beweis erbringen, dass sie die hohen Erwartungen, die in sie und ihre Hochschule gesetzt werden, ┬ámehr als erf├╝llen k├Ânnen. In nur 10 Wochen entwickelten sie eine neue Homepage der Stadt Ladenburg im zeitgem├Ą├čen Design.

Von Susanne Warmuth

Im Domhof stellten die Studierenden der Dualen Hochschule Baden-W├╝rttemberg (DHBW) das 5.-Semester-Projekt des Studiengangs Digitale Medien vor. Die interessierten Zuh├Ârer waren vor allem Mitglieder von Verwaltung und Gemeinderat, auch einige B├╝rgerinnen und B├╝rger waren dabei.

Gleich bei seiner kurzen Begr├╝├čungsansprache machte B├╝rgermeister Rainer Ziegler deutlich, wie sehr er die Arbeit dieser jungen Menschen zu sch├Ątzen wei├č. Gr├Â├čter Gewinner bei diesem Projekt sei nat├╝rlich die Stadt Ladenburg, die jetzt eine moderne und ├╝bersichtliche Internetpr├Ąsenz erh├Ąlt. Beeindruckt war Herr Ziegler auch von der Arbeitsweise der Studierenden.

Wir hatten durchaus M├╝he, mit dem studentischen Tempo mitzuhalten!

verr├Ąt er augenzwinkernd. Dies sei nicht das erste Projekt der DHBW, von dem die Stadt profitiert. Auch die Homepage des Lobdengau-Museums und ┬ádie mobile Internet-Seite m.ladenburg.de wurden von Studierenden der Hochschule entwickelt.

Die Pr├Ąsentation des Projektes oblag den Studierenden – im Besonderen Kim Heckmann und Linus Renzel, den beiden Moderatoren, die sehr eloquent und selbstbewu├čt die Arbeit ihres Kurses erkl├Ąrten.

 

LAD aktuelle Webseite

Die aktuelle Seite: www.ladenburg.de

Gestartet wurde das Projekt am 2. Oktober 2013 mit einer Ist-Analyse. Es stellte sich heraus, dass die bisherige Internet-Seite technisch an ihre Grenzen gekommen ist. Das Layout erscheint f├╝r heutige Ma├čst├Ąbe un├╝bersichtlich, die Informationsarchitektur teilweise nicht schl├╝ssig. Es wurde genau analysiert, welche Anforderungen von Seiten der Nutzer sowie der Verwaltung an die neue Seite gestellt werden. (Anm. d. Red.: Dabei ist diese erst zweieinhalb Jahre alt – wir hatten den letzten Relaunch nicht besonders gut besprochen.)

Nach der Pr├Ąsentation einiger Entw├╝rfe am 6. November 2013 ging es an die Umsetzung der Vorarbeiten. Die bisher 7 Kategorien konnten auf 5 reduziert werden. Daf├╝r gibt es ein zus├Ątzliches Meta-Men├╝, das auf allen Seiten und Unterseiten erscheint. Hier findet man Anfahrtskizzen, einen Stadtplan, Notdienstpl├Ąne und anderes Wichtiges.

Mehr Farbe f├╝r Ladenburg

Ein Farbschema, passend zum Logo der Stadt, wurde entwickelt. Die Kritik der Studenten: das farblich recht auff├Ąllige Logo steht in zu starkem Kontrast zu den Braun- und Pastellt├Ânen der bisherigen Seite. Die neuen Farben sind allesamt kr├Ąftig und klar, genau wie das Logo. Auch die Unterseiten erhalten diese Farbschemata. Als Hintergrund wurde wei├č gew├Ąhlt. Die Hintergrundbilder passen zu den jeweiligen Kategorien, als Beispiel das Bild eines Konzertes auf der Neckarwiese f├╝r die Kategorie Touristik & Kultur.

Wichtig war den Entwicklern auch, gewisse Nutzer-Standards zu integrieren. Die Seite ist barrierefrei, das hei├čt, Kontrast und Schriftgr├Â├če sind anpassbar, sie ist kompatibel mit Screenreadern f├╝r Menschen mit Sehbehinderung. Es besteht die M├Âglichkeit, Inhalte in Englisch anzuzeigen. Auch wird ein sogenanntes Responsive Design genutzt. Dieses erm├Âglicht die optimale Darstellung der Seite auf den verschiedenen Endger├Ąten. Ein Klick auf das Logo f├╝hrt zur├╝ck zur Startseite. Oben rechts gibt es eine Suchfunktion. All dies soll die Nutzer dazu animieren, gerne und oft auf die Seite zur├╝ckzukommen.

LAD Webseitenpr├Ąs 2013_12_11

Umfangreicher 10-Wochen-Plan des Projektes www.ladenburg.de

Auch die Verwaltung wurde im Projekt nicht vergessen. Zum Einsatz kommt ein modernes Content Management System (TYPO3), was die inhaltliche Bearbeitung der Seite enorm erleichtert. Der technische Aufbau erfolgte nach aktuellsten Web-Standards.

Mit diesem anspruchsvollen Projekt konnten die Studierenden des Studiengangs Digitale Medien ihre Kompetenzen im Bereich Projektmanagement erweitern. Sie trainierten den Umgang mit echten Kunden und erarbeiteten ein betriebswirtschaftliches Konzept zu realen Bedingungen.

Danke f├╝r das Geschenk, das sie uns gemacht haben!

Nach der symbolischen ├ťbergabe der neuen Homepage an Herrn B├╝rgermeister Ziegler, betonte dieser die au├čerordentlich gute Zusammenarbeit der vergangenen Wochen, die nicht selbstverst├Ąndlich sei. Er bedankte sich herzlich f├╝r die geleistete Arbeit, w├╝nschte allen Studierenden eine gute Note f├╝r das Projekt und f├╝r den weiteren Weg viel Erfolg. Eine duale Ausbildung, wie sie an der DHBW praktiziert wird, biete ein gutes Fundament f├╝r eine herausragende berufliche Laufbahn.

„Unsere Aufgabe ist ┬áes, diese Seite jetzt mit Leben zu f├╝llen!“, sagte Ladenburgs Stadtoberhaupt abschlie├čend. Die Bearbeitung der Inhalte ist Aufgabe der Stadt. Geplant ist, dass alle Arbeiten noch im ersten Halbjahr 2014 abgeschlossen werden und Ladenburgs neues Schmuckst├╝ck an die ├ľffentlichkeit geht. Und damit best├Ątigt sich, dass die Stadt tats├Ąchlich nicht mit dem studentischen Tempo mithalten kann – solange bleibt also noch die alte Version online.

  • Verkehrsteilnehmer

    Vielleicht k├Ânnte man in das neue Design auch Illuminationen der zwischen 1 und 4 verdunkelten Stadt aufnehmen. Das w├╝rde sicherlich die Bef├╝rworter der Verdunkelung erfreuen.

    Die geizigen Oberen der Stadt Ladenburg hielten es nicht mal an den Weihnachtstagen f├╝r n├Âtig, die Stra├čenbeleuchtung nachts angeschaltet zu lassen.
    So mussten sich die Besucher der Christmette im Dunkeln nach Hause tasten – Punkt 1 gingen die Lichter an Heiligabend und den Feiertagen aus.

    Man sollte bei der Kommunalwahl 2014 nur den Bewerbern eine Stimme geben, die sich f├╝r ein Ende der n├Ąchtlichen Verdunkelung aussprechen, z.B. Frau Ruster.
    Auch kann man bei der Stadt nachfragen, wer denn seinerzeit f├╝r diese Verdunkelung stimmte – initiiert hat dies jedenfalls ein schwarzer Professor.
    Es soll wieder Licht werden in Ladenburg, schlie├člich ist der 2. Weltkrieg und die damit verbundenen zeitweisen Verdunkelungen seit 1945 vorbei.