Mittwoch, 21. Februar 2018

Die kalte Realität des Schwetzinger Flüchtling-Camps soll für humane dezentrale Unterbringung stehen

Flüchtlinge: Ab in die Container

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Das Container-Camp in Schwetzingen. Kleine Räume, keine Gemeinschaft, trostlose Atmosphäre.

 

Schwetzingen/Rhein-Neckar, 12. Februar 2014. (red) Sie fliehen aus ihrer Heimat. Sie haben viel Leid erfahren. Deutschland ist für Flüchtlinge aus der ganzen Welt das Ziel ihrer Hoffnungen. Doch in der Realität werden sie abgestellt. Auf einem Parkplatz. Vollgestopft mit Containern. Jeder Gang zur Toilette führt über einen zugigen, kalten „Hof“. Vor allem für die Frauen und Mütter und die vielen oft sehr kleinen Kinder ein Ort der dauerhaften Beschämung. Doch das allerschlimmste, das wirklich allerschlimmste, sagt ein junger Mann, ist die Nutzlosigkeit dieses Lebens. Und die Langeweile.

Auf dem Rheinneckarblog.de lesen Sie die Reportage von Hardy Prothmann über die Unterbringung von 130 Asylbewerbern im Container-Camp in Schwetzingen. Insgesamt sollen hier sogar 300 Menschen untergebracht werden.

Die Menschen in Schwetzingen waren zuvor übergangsweise im alten Gebäude der Ladenburger Martinsschule untergebracht. Und ein Teil wird später nach Weinheim umgesetzt werden, wo Landrat Stefan Dallinger mit Oberbürgermeister Heiner Bernhard bis zu 200 Menschen in einer noch zu bauenden Asylbewerberunterkunft.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.