Sonntag, 19. November 2017

Fabienne Bender gewinnt „Ladenburg sucht den Superstar“

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Guten Tag!

Ladenburg, 10. Juli 2010. Fabienne Bender rannen die FreudentrĂ€nen ĂŒbers Gesicht, als klar war, dass sie das Finale von „Ladenburg sucht den Superstar“ gewonnen hatte. Sechs Kandidaten traten im Finale an. Sechs mal gab es teils frenetischen Applaus fĂŒr die jungen KĂŒnstlerInnen. Fabienne Bender begeisterte am meisten.

Fabienne Bender gewinnt: Ladenburg sucht den Superstar. Bild: ladenburgblog

Rund 250 GĂ€ste verfolgten im Fody’s FĂ€hrhaus das Finale von „Ladenburg sucht den Superstar“ – sechs Kandidaten, die jĂŒngste sieben Jahre alt, die „Ă€lteste“ 22 Jahre alt, prĂ€sentierten je zwei Songs, begleitet von der Mo’Roots Band.

Die Fanclubs, Familie und Freunde der Musiktalente, feuerten natĂŒrlich ihre Stars besonders an – das Publikum unterstĂŒtzte aber sehr fair alle Kandidatinnen. Mit gutem Grund – das Finale von „Ladenburg sucht den Superstar“ war toll besetzt.

Die KandidatInnen (von links): Sascha, Vivien, Marie, Stefanie, Lena, Fabienne, rechts: Susan Horn. Bild: ladenburgblog

KandidatInnen mit Klasse.

Die Gymnasiastin Vivien Sommer (18) aus Wilhemsfeld begeisterte mit ihrer vielseitigen Stimme, einem tollen Aussehen und ihrem sehr sympathischen Wesen. Das NesthĂ€kchen Marie Wörner-Beck (7) aus Altlußheim hatte sich kurzentschlossen selbst angemeldet, obwohl ihre Mama den Werbeflyer fĂŒr die Show vor ihr verstecken wollte und erfreute das Publikum mit ihrer frischen und auch frech-offenen Art. Die GĂ€ste lachten TrĂ€nen, als Marie das Lied Hypochonder als Zugabe a cappella zum besten gab.

Der SchĂŒler Sascha Kreis (16) aus Weinheim rockte das Fody’s-Zelt mit je einem Song von Reamon und Snow Patrol – viele hatten ihn unter den ersten drei auf der Rechnung. Klasse Stimme. Maria-Lena Dorsano (22), Sachbearbeiterin und junge Mutter aus Mannheim, hatte laut Jury-Mitglied Susan Horn die beste Performance und sicherlich das beste Outfit – stimmlich ĂŒberzeugte sie mit der italienischen Ballade „La Solitudine“.

Stefanie Wolk (18) aus Hirschberg fiel mit ihrer Musikauswahl besonders auf – „alternativ“ und „Indie-Rock“ hatte sie im Programm. „Mit einer Stimme, irgendwie wie eine Mischung aus Björk und Alanis Morisette“, urteilte Jury-Mitglied Céline Bouvier.

Partystimmung im Publikum. Bild: ladenburgblog

Die 14-jĂ€hrige Fabienne Bender aus Malsch aber hatte die beste Stimme und begeisterte Jury und Publikum gleichermaßen. Die seit frĂŒher Kindheit stark sehbehinderte SchĂŒlerin hat bereits bei Dieter Bohlens Supertalent fĂŒr Furore gesorgt und dort im vergangenen Jahr den 6. Platz erreicht. Im Kindergartenalter hat sie begonnen zu singen und Keyboards zu spielen.

Dazu hatte sie zwei Songs gewĂ€hlt, die sie mit frischer Freude prĂ€sentierte: I’m so excited von den Pointer Sisters und My Immortal von Evanescence. Die Musik, das Feeling – es passte fĂŒr Fabienne.

Fabienne Bender hat den Pokal: Sie ist der Superstar. Bild: ladenburgblog

Stimmung – Preise – Party

Die Jury, Mo’Roots-Chefin Susan Horn und Céline Bouvier und das Publikum wĂ€hlten sie klar auf Platz eins. Fabienne hat damit eine professionelle Studioproduktion gewonnen. Stefanie Wolk machte den zweiten Platz und erhĂ€lt als Preis ein Foto-Shooting und Vivien Sommer bekommt fĂŒr ihren dritten Platz ein Vocal-Coaching.

FĂŒr die PlĂ€tze eins bis drei gab es zudem einen Pokal, fĂŒr alle Teilnehmer Gutscheine. Die Eintrittsgelder (3 Euro pro Person) und Spenden der GĂ€ste gehen an das Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Tröstende Worte gab es fĂŒr die „nĂ€chstplatzierten“ Marie, Lena und Sascha: „Ihr habt alle ein Supertalent und ich bin sicher, dass ich Euch auf der BĂŒhne wiedersehen werde“, lobte Susan Horn die insgesamt beachtliche Leistung von allen.

Marion La Marché moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen des „Pop & Spaßfestivals 2010“ lĂ€uft und unter der Schirmherrschaft des CDU-Abgeordneten Karl A. Lamers steht.

Die Kosten fĂŒr Band, Technik und Organisation sowie die Preise ĂŒbernimmt Fody’s FĂ€hrhaus-Chef Willi Koch: „Auf diese erste Veranstaltung von Ladenburg sucht den Superstar war ich besonders gespannt.“ Das „Pop & Spaßfestival“ lĂ€ge ihm sehr am Herzen, sagte der Gastronomie-Unternehmer: „Klasse Unterhaltung, ein vielseitiges Programm, die Förderung von Sport und musikalischen Talenten und die karitative UnterstĂŒtzung des Kinderhospiz Sterntaler werden in unserem Programm verbunden. Dass das mit der UnterstĂŒtzung so vieler begeisterter Menschen gelingt, das macht mir einfach Freude.“

Das sieht und hört man auch in unserem Video, das einen Ausschnitt der Zugabe nach der Preisverleihung zeigt:

Alle Videos (12) hier: Ladenburg sucht den Superstar

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Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.

  • Dasladenburgblog

    Guten Tag!

    Alle Videos zu Ladenburg sucht den Superstar sind nun online:

    Alle Videos (12) zu Ladenburg sucht den Superstar

    Einen schönen Tag wĂŒnscht
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  • Jochen Bayers

    Wirklich schade – Fabienne gewinnt das Finale, obwohl ihre Mitbewerberin Vivien um LĂ€ngen besser ist; sie hat Charme, eine sehr gute Stimme und eine BĂŒhnenprĂ€senz, von der Fabienne nur trĂ€umen kann. Aber offenbar kann man dank Mitleidsbonus Ă  la Joana Zimmer trotzdem als Gewinner nach Hause gehen …

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Angesichts Ihres Kommentars ist die Frage berechtigt, mit wem man Mitleid haben muss?

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
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      • Jochen Bayers

        Ach du liebe Zeit – wenn man Angst vor kritischen Kommentaren hat, sollte man vielleicht keine Kommentarfunktion anbieten. Einfach nur noch peinlich!

        • Dasladenburgblog

          Guten Tag!

          Wenn Sie ĂŒber Ihren ersten Kommentar und dann den zweiten nachdenken und dann noch, wer vor was „Angst hat“ und was fĂŒr wen „peinlich“ sein könnte, haben Sie wahrscheinlich mindestens den ganzen Tag zu tun.

          Einen schönen Tag wĂŒnscht
          Das ladenburgblog

    • Stefanie Wolk

      Das stinkt bis zum Himmel, kann ich dazu nur sagen !
      Wie undankbar & unĂŒberdacht begrĂŒndet.
      Fabienne ist uns allen einen Schritt vorraus gewesen und das hat man gesehen und gehört.
      Sie sollte lob ernten und nicht von neiderfĂŒllten Menschen runtergemacht werden !
      Es ist fremdschĂ€mend fĂŒr mich wenn ich sowas missgönnendes höre wie das hier.
      Und konstruktive Kritik ist das sicher nicht !
      HÀtte sie keine Sehbehinderung,wÀre das Ergebnis nur noch eindeutiger ausgefallen aber sonst nichts !

      Also lass den Neid daheim und versau ihren Gewinn nicht mit solch abwertender Kritik.
      Das tut echt weh !
      Mir stellt sich nur die Frage, wer dich geschickt hat^^

      Stefanie Wolk

  • Ich finde, dass Fabienne verdient gewonnen hat. An ihrer PrĂ€senz und Ausstrahlung muß sie sicherlich noch arbeiten, soweit stimme ich zu, aber wenn es um die stimmlichen FĂ€higkeiten und die Interpretation eines Songs geht, dann konnte Fabienne niemand das Wasser reichen, weder in der Phrasierung, noch in der sicheren Intonation und schon gar nicht im transportieren von textlichen Inhalten, Message oder gar von Emotionen. Fabienne berĂŒhrt mit ihrer Stimme und NICHT mit ihrer Sehbehinderung ! Vivien ist talentiert, sie sieht gut aus, wirkt unglaublich symphatisch und sie hat ein bestechendes LĂ€cheln – ohne Frage! Aber ihre stimmlichen und interpretatorischen FĂ€higkeiten sind durchaus noch zu verbessern und ich freue mich darauf, ihr beim Einlösen ihres (verdienten) 3. Platzes, einem 3 stĂŒndigen Vocal-Coaching dabei behilflich zu sein.
    Ich bin sehr enttĂ€uscht und wĂŒtend, wenn ich lese, dass AnhĂ€nger einer der Kandidanten ihrem Unmut ĂŒber die Entscheidung auf so unwĂŒrdige und gesangtechnisch unqualifizierte Weise Luft verschaffen, nur um ihrem Favoriten nachtrĂ€glich noch Punkte zu verschaffen – auf Kosten der Gewinnerin, die nunmal diese Behinderung hat – was in keinster Weise irgend jemanden beeinflußt oder beeindruckt hat – außer vielleicht Herrn Bayers.