Montag, 23. Oktober 2017

Sommerliche Temperaturen, gro├čer Andrang, entspannte Atmosph├Ąre

39. Altstadtfest – alles perfekt

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Auch am Sonntagabend war in den Stra├čen und auf den Pl├Ątzen der Altstadt viel Betrieb.

 

Ladenburg, 10. September 2012. (red/la/pro) Das 39. Ladenburger Altstadtfest d├╝rfte an Rekorden gekratzt haben, was die Besucherzahlen angeht. Die G├Ąste konnten bei herrlichem Wetter das abwechslungsreiche Programm genie├čen – ob musikalisch rockig, soulig oder volkst├╝mlich oder kulinarisch zwischen Bratwurst und Krabbenteller.

Von Reinhard Lask und Hardy Prothmann

Es gibt Feste, die ein besonderes Flair haben. Das Ladenburger Altstadtfest hat eines der sch├Ânsten der Region. Es sind die verwinkelten Gassen, das Kopfsteinpflaster und die abwechslungsreichen Angebote, die einen Charme ausstrahlen, der einzigartig ist. Wer auf dem 39. Altstadtfest einfach nur flanieren will, taucht ins Treiben um die Veranstaltungsorte ein und wer kurz mal Ruhe braucht, findet diese abseits der Menschenmassen in den seitlichen Gassen oder schlendert zum Neckar.

Die zahlreichen Restaurants, Kneipen und Festzelte bieten f├╝r jeden Geschmack das richtige Essen, den passenden Wein oder auch die ausgesuchte Gesellschaft: von der Schickeria bis zum urigen Pilstrinker – man findet jede Gesellschaft beim Altstadtfest.

Hinzu kommt die Livemusik auf vier B├╝hnen mit Bands und Solok├╝nstlern. Rock at Church, das im Pfarrgarten seit 20 Jahren Musik „der neuen Art“ bietet, ist nicht nur bei der Jugend beliebt. Von Heavy Metal ├╝ber Pop, Ska bis Jazzrock kommen finden hier Headbanger und Girarrenfreunde eine Heimat. Und vielleicht auch Festbesucher, die zwar gerne den tollen Soul am Samstagabend genie├čen wollten, aber kaum h├Âren konnten.

Tolle Stimmung – mit deutlichem D├Ąmpfer

Die Klage zweier Anwohner hat die Stadt verpflichtet, drastische Lautst├Ąrkebeschr├Ąnkungen einzuhalten und das macht die Stimmung nicht kaputt, gibt ihr aber einen deutlichen D├Ąmpfer. Obwohl die Band „Boogie Wonderland“ viele Tanzhits toll performte, tanzten nur die ersten Reihen mit – schon vor dem Brunnen war die Band eher als Hintergrundmusik wahrnehmbar. Und um 23 Uhr war Schluss – f├╝r viele G├Ąste zu fr├╝h.

Eine der Hauptpartys fand wieder beim ASV statt. DJ Peter Henniger wei├č, wie man das Publikum zum Tanzen bringt. Weniger Party, sondern eher gem├╝tlich konnten sich die Festbesucher am Lobdengau-Museum oder in der Gerberstiege unterhalten lassen. Allerdings mussten die meisten stehen – denn durch den Besucherandrang waren die Sitzpl├Ątze knapp.

Auf der gro├čen B├╝hne am Marktplatz „rockten“ am Sonntagabend „Willy and the Poor Boys“. In den Gassen gibt’s viele kleine Hocks. Vor den Restaurants kann man in Korbst├╝hlen Cocktails genie├čen oder einfach nur schnacken.

Das Wetter war perfekt, tags├╝ber vielleicht ein wenig zu hei├č, die Abendstunden waren jedoch perfekt temperiert. Zusammen mit einem angenehmen Wei├čwein und einem kleinen Krabbenteller konnte man es sich richtig gut gehen lassen. Bis um 22 Uhr war eine ein sch├Ânes Fest mit angenehmer Stimmung und einem traumhaften Wetter – vergangenes Jahr beendeten Regen und Sturm das Altstadtfest verfr├╝ht.

Auch die Polizei hatte ein entspanntes Fest

Das Veranstaltungskonzept passt also bei gutem Wetter. Aus Sicht der Polizei verlief das Altstadtfest „vollkommen entspannt“. Zwar gab es drei F├Ąlle von K├Ârperverletzungen, ein Beziehungsstreit, eine Rangelei in der Kirchenstra├če und einen handgreiflichen Streit um ein Taxi – aber die Polizei konnte schnell dazwischen gehen und die Aggressoren ermitteln.

Auch scheint die Aufkl├Ąrungsarbeit im Vorfeld in Sachen Jugendschutz gewirkt zu haben: Es gab kaum F├Ąlle von Rucksacktrinkern. Trotzdem musste ein 16-j├Ąhriger aufgesammelt werden, der sich sturzbesoffen an eine Leitplanke zwischen Ilvesheim und Ladenburg klammerte und eine 17-J├Ąhrige wurde betrunken auf dem Boden liegend am Domhof eingesammelt und den Eltern ├╝bergeben. Kurios: Einem Rentner wurde von „Scherzkeksen“ der Rollator geklaut – der konnte aber kurz drauf gefunden und ├╝bergeben werden.

Revierleiter Frank Hartmannsgruber sah auf Anfrage sein „Sektorenkonzept“ best├Ątigt und auch den Einsatz der Jugendsachbearbeiter aus Ladenburg, Ilvesheim und Heddesheim, die die Jugendlichen gezielt angesprochen und Aufkl├Ąrungsarbeit geleistet haben. Sein Lob gilt den 36 Einsatzbeamten, die zur├╝ckhaltend pr├Ąsent waren, aber auch der Vernunft der (jungen) G├Ąste.

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  • Police Academy

    Kleine Preisfrage:

    Wie oft gingen die Bezeichnungen

    a) der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber
    b) Polizeichef Frank Hartmannsgruber
    c) Frank Hartmannsgruber
    d) Hartmannsgruber

    in den letzten Wochen durch die Medien?

    a) 100mal
    b) 200mal
    c) 300mal
    d) mehr als 300mal

    http://www.google.de/search?q=%22Frank+Hartmannsgruber%22&ie=UTF-8

    Bei dieser Medienpr├Ąsenz wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis aus dem Polizeirat ein Polizeidirektor wird.

  • Stefan Schneider

    Sch├Ânes Bild. Noch vor wenigen Jahren konnte man ├╝bers Altstadtfest an dieser Stelle kein Stra├čenpflaster sehen. Geschweige denn kurz nach 23 Uhr mit dem Fahrrad durchfahren. Vom Sonntagabend ganz zu schwiegen. Da wird z.B. am Marktplatz noch w├Ąhrend die Musik spielt, begonnen abzubauen.

    S. Schneider