Samstag, 18. November 2017

Mo’Roots mit Gästen aus Nürnberg und Landau

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v.l.: Ray Mahumane und Susan Horn

Guten Tag!

Ladenburg, 08. Dezember 2010. Mo’Roots ist eine Kombination, die mir gestern erstmalig „unter die Ohren“ kam. Eine Kombination, die einen überwältigt und fesselt. Auch wenn die Truppe an diesem Abend etwas bunter gemischt ist, kann sie vollends überzeugen. Insbesondere die Special Guests aus Nürnberg und Landau begeisterten mit ihren Stimmen.

Von Christian Mühlbauer

Woran erkennt man einen großartigen Künstler? Die Antwort ist für mich relativ einfach: Er kann auch dann überzeugen, wenn noch nicht alles perfekt ist. Etwas zu früh im Fodys Fährhaus angekommen, konnte man Mo’Roots noch beim Proben zuhören. Bereits da ist klar: Der Abend wird großartig werden – und er wird es tatsächlich.

Zwar ist der Stamm-Keyboarder Jason Wright nicht anwesend, weil er mit dem Auto liegengeblieben ist. Dafür hat Susan Horn spontan Ersatz gefunden, Dario Allegra, der mehrmals betont, dass er selbst keine Noten lesen kann. Spielen kann er sie aber. Am Bass verbreitet „Söhne Mannheims“-Bassist Robbee Mariano gut Stimmung und einen heißen Sound.

Neben Susan Horn (Gesang), Rino Galiano (Gesang) und Marion La Marché (Gesang) spielt Ray Mahumane (Gitarre) sowie David Anlauff (Schlagzeug). Und am Bass

Zu den von weit her angereisten Special Guests gehören Mario Siegmayer aus Landshut (Gesang) sowie Tom Stevens aus Nürnberg (Gesang).

Stimmlich überzeugen die beiden Special Guests gleich zu Beginn der Show. Mit einer gewaltigen und zugleich glasklaren Stimme geben sie ihr Debüt im Fährhaus.

Begeistertes Publikum beim Mo'Roots.

Susan Horn versteht es, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Als Mo’Roots zu spielen beginnen, stehen viele Gäste auf. Sie alle wollen näher an der Bühne sein. Näher an die Musik, die es mit Leichtigkeit schafft mitzureißen.

Es dauert nicht lange, bis die ersten im Takt mitwippen und schnippen. Selbst wenn man lieber andere Musik mögen sollte, wird man durch die lebendige Atmosphäre geradezu magisch angezogen. Eine Leistung, die Mo’Roots für sich beanspruchen darf.

Mit dem Publikum ist Mo’Roots eng verbunden. Ein Stammgast bekommt ein Happy Birthday gesungen – so, wie man es wohl noch nie gehört hat. Die Version geht „unter die Haut“.

Bis zum Ende der Veranstaltung drängen sich etwa 140 Gäste förmlich vor der Bühne, gehen mit und genießen die Performance.

Das Eintrittsgeld von drei Euro geht wie immer als Spende an das Kinderhospiz Sterntaler e.V. in Mannheim.

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Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€ In seiner Freizeit hört er gerne Techno.