Donnerstag, 19. Oktober 2017

Rückstau in Hausanschlussleitungen treten häufiger auf

Kanalrückstau

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Ladenburg, 07. Dezember 2012. (red/pm) Klimatische Veränderungen und sich verstärkende lokale Witterungsereignisse werden künftig dafür sorgen, dass das städtische Kanalisationsnetz immer öfter im vollen Leitungsquerschnitt beansprucht wird.

Information der Stadt Ladenburg:

„Daraus folgt, dass ein Rückstau in die Hausanschlussleitungen häufiger auftreten kann. Grundsätzlich stellt die Fahrbahnoberkante die Rückstauebene dar. Ein Rückstau in seitliche Anschlussleitungen ist bei Starkregenereignissen unvermeidbar und zu dulden. Dies bedeutet, dass jeder tieferliegende Anschluss, z.B. von Kellerräumen rückstausicher vorgenommen werden muss. Sowohl die städtische Abwassersatzung (§ 20) als auch die anerkannten Regeln der Technik (DIN 1986-100, Fassung 2008) regeln dieses Thema eindeutig.

Die Stadtverwaltung bittet daher alle Immobilienbesitzer in Ladenburg, ihre technischen Abwasseranlagen auf diesen Aspekt hin zu überprüfen, da die Stadt Ladenburg bei Schäden nach Starkregenereignissen (z. B. überflutete Kellerräume) infolge fehlender oder nicht funktionierender Rückstausicherungen keinerlei Haftung übernimmt.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.