Mittwoch, 17. Januar 2018

Eine harte, aber richtige Entscheidung

Nie mehr Glühwein auf dem Marktplatz?

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Ladenburg, 06. Februar 2013. (red) „Das geht doch nicht“ – wird manch einer denken. Kein Weihnachtsmarkt auf dem Markplatz mehr? Einfach so? Ist das vorstellbar? Aktuell ist das der Stand der Dinge. Der Bund der Selbständigen (BdS) hat die Organsisation definitiv eingestellt. Findet sich kein anderer Organisator, ist der Weihnachtsmarkt nach 38 Jahren nur noch Geschichte.

Kommentar: Hardy Prothmann

Hardy Prothmann ist Chefredakteur des Ladenburgblog.de. Seine Kritik: Zu viel ist zu wenig professionell organisiert.

Wer Christiane Ernst kennt, weiß, dass die Frau klug ist, dass sie fleißig und engagiert ist. Wer sie kennt, weiß aber vor allem eins: Christiane Ernst ist ehrlich, direkt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Die langjährige BdS-Vorsitzende trägt die Entscheidung gefasst vor, gefallen tut ihr das nicht. Und sie übernimmt auch persönlich die Verantwortung:

Meine Vorstellungen und Ziele konnten nicht umgesetzt werden.

Verliert der BdS nach dem Weihnachtsmarkt auch die Vorsitzende?

Im April ist Hauptversammlung. Wenn es einen Nachfolger gibt, gebe ich ab. Wenn nicht, stehe ich weiter zur Verfügung.

Wie gesagt. Christiane Ernst redet nicht um den heißen Brei heraum. Sie trägt Verantwortung, steht auch weiterhin bereit oder gibt auf Wunsch auch ab.

Christiane Ernst ist eine engagierte Frau und Unternehmerin. Die Gärtnerei Ernst steht für frisches Gemüse – nicht aber für Event-Organisation. Da müssen schon alle mitziehen und wer sich umhört, erfährt, dass die Ladenburger Gewerbetreibenden vor allem eins nicht tun: An einem Strang ziehen.

Jeder ist sich selbst der nächste. Warum soll man sich einbringen, wenn andere, die weniger tun, am Ende davon profitieren? Dann macht man lieber nichts, auch selbst keinen Profit, bevor jemand anderen einen „auf Kosten“ des eigenen Engagements macht. Ein Verband, dessen 79 Mitglieder offensichtlich mehrheitlich so denkt, kann nicht erfolgreich sein.

Man sieht das Drama auch an Ladenburg tafelt. Eine tolle Idee, ein tolles Ambiente. Ladenburg tafelt ist aber jetzt schon vom Aus bedroht, weil jeder Wirt nur für sich und vor allem gegen andere denkt. So schafft man kein Event.

Das Ballonfestival ist auch schon tot. Hier sind es die Vereine, die die Veranstaltung zu Tode getragen haben. Anstatt abzugeben, eine Modernisierung zu erlauben, hat man lieber Bratwurst und Bier per Bon-System verkauft, statt an einen professionellen Organisator (gegen Pacht) abzugeben.

Das ist schlecht für die Geschäftsleute, die Vereine, die Menschen – für ganz Ladenburg.

Drei große Veranstaltungen bestimmen Ladenburg: Das Altstadtfest, der Römerman und das Drachenbootrennen. Letzteres muss aufpassen, dass es nicht zur Party- und Saufveranstaltung verkommt. Der Römerman ist sehr sportlich ausgerichtet, hat aber das Problem des „professionellen“ Sponsorings. Das Event kostet enorm viel Geld, das kommt über große Firmen rein und die nutzen das für’s eigene Image.

Einzig das Altstadtfest scheint noch gut zu funktionieren – aber auch hier klemmt es. Die unselige Lärmpegelmessung hat dem Fest enorm geschadet, wer genau hinschaut, sieht, dass die Stimmung auf dem Marktplatz nachlässt und nur dort, wo viel Engagement gezeigt wird auch viel los ist. Andere Teile sind nahezu verwaist.

Das Problem: Eigentlich ist Ladenburg zu klein für die Menge und Größe der Veranstaltungen. Andererseits ist die Stadt attraktiv und bietet die Möglichkeiten – sofern sie geschickt und professionell gemanagt werden.

Ein echtes Stadtmarketing – das oft gefordert worden ist – muss einen ernstzunehmenden Versuch wert sein, die vorhandenen Veranstaltungen zu erhalten und zu stärken. Unter Umständen auch mit Verzicht und Begrenzung statt auf immer mehr zu setzen, sonst wird es am Ende immer weniger.

So gesehen hat Frau Ernst als Vorsitzende des BdS verantwortlich und klug gehandelt. Eine Verzögerung der Entscheidung hätte einen Neustart behindert. Ob der kommt, ist fraglich. Die Stadt als Organisator wird die Kosten nicht tragen wollen und wenn, daran scheitern.

Vermutlich sind die Schmerzen noch nicht groß genug, um externen Sachverstand zuzulassen, der Frische in die Stadt bringt. Also wurschteln alle weiter und gucken zu, wie es bergab geht. Sicher ist, dass kein Weihnachtsmarkt noch weniger Geschäft bedeutet. Mal schauen, welcher Laden als nächstes in Ladenburg zumacht. Wenn unsere Informationen zutreffend sind, werden das 2013 und 2014 nicht wenige sein. Und jeder Leerstand vergrößert die Depression.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Thomas Hubbuch

    Wie es bei dem BdS aussieht weiß ich nicht, falls das hier geschriebene stimmt ist es sicher sehr schade.
    Mit dem Ballon-Festival kenne ich mich ebenfalls nicht aus. Wer hier was zu „Tode getragen “ hat kann ich nicht beurteilen.
    Eins ist jedoch klar und sollte allen, auch dem Verfasser dieses und der ganzen anderen Artikel bewusst sein:

    Die meisten Veranstaltungen basieren und freiwilligem Engagement. Es sind häufig wenige, die neben ihrem Beruf meist ohne professionelles Fachwissen versuchen etwas auf die Beine zu stellen. Dabei sind es überall wenige die Helfen und viele die nutzen. Das ist schade und ein Problem der Gesellschaft; nicht nur in Ladenburg.
    Da heißt es für die wenigen Zähne zusammenbeißen und sich selbst mit den organisierten Events eine Freude machen. Sollte der Frust größer sein als die Freude ist es natürlich nicht mehr tragbar! So geht jedes Engagement zu Grunde!
    Man kann nicht überall aktiv sein, aber wenn man dabei ist sollte man nicht nur „nutzen“!

    Das Ladenburger Drachenbootevent mit seiner Beachparty SOLL ein großes Fest sein! Es ist ein Fun-Event! Neben den sportlichen Leistungen geht es vor allem um Spaß und ein tolles Wochenende.
    Hier stehen auch wenige Leute dahinter, die neben Ihrem Beruf- und Privatleben versuchen ein gigantisches Wochenende zu organisieren.
    Wie bei den meisten Events in Ladenburg sind das keine Berufsprofis in diesem Bereich. Man versucht aber so professionell wie möglich das Ganze zu gestalten und allen ein tolles Wochenende zu bereiten.
    Das ist Vereinsleben, das sind die Events die begeistern… Aus dem Nichts erschaffen von engagierten Menschen… Das nicht immer alles perfekt klappt und es an manchen Ecken noch an nötiger Professionalität mangelt mag ja sein, gehört aber eben auch dazu!

    Das Alkoholproblem beim Drachenbootevent und auch beim Altstadtfest kommt auch nicht von den Organisatoren… Hier müssen sich die ganze Gesellschaft und dabei auch die Eltern und die Jugend mal selbst an die Nase fassen. Es ist einfach traurig, dass immer mehr Veranstaltungen zu Grunde gehen weil sich einige nicht mehr benehmen können und die Grenzen nicht kennen!
    Es fehlt einfach das Maß.
    Ich geh auch feiern und war es auch schon als ich jünger war. Dabei war es aber nie das Ziel irgendeine Veranstaltung zu stören. Wir haben uns daran erfreut!
    Zumal ich auch ordentlich Ärger bekommen hätte wenn ich mich vor den Augen meiner Eltern so aufgeführt hätte wie es heute wohl normal ist.

    Ich bin noch nicht so alt um davon so weit entfernt zu sein und schäme mich schon fast so etwas hier zu schreiben:
    Wohin soll das führen? Seid doch froh, dass in Ladenburg so viel los ist, kommt feiern aber macht doch nicht so ein Theater!

    In jedem Artikel um den Drachenbootevent kann man Ihre Meinung zu dem Problem lesen. Was kann man denn Ihrer Meinung nach dagegen machen?
    Das ist gar nicht so einfach! Vor allem ist es viel schwieriger als darüber zu schreiben! Ihr ständiges heruntermachendes Schreiben über die schlechte Organisation und die vielen Fehler bei allen Veranstaltungen ist einfach nur traurig.
    Ihren Formulierungen nach habe ich ständig das Gefühl Sie seien der Meinung vieles besser zu können!
    Dann zeigen Sie es doch einmal und schreiben etwas Konstruktives zu den Problemen die Sie so gerne hervorheben!
    Ich lese aus Ihren Aussagen folgendes:
    „Die Ladenburger wollen zu viel und sind nicht in der Lage es professionell zu organisieren!“
    Sie verlangen Professionalität und sprechen von Veranstaltungen die meist von Vereinen, von wenigen engagierten Freiwilligen organisiert werden?
    Sie können sicher sein, dass jeder versucht das Beste aus seinen Events zu machen!
    Ein weiterer Punkt sind die ganzen Diskussionen um den Lärm etc. im Rahmen vom Altstadtfest und vom Drachenbootevent. Natürlich gibt es für alles ein Maß, aber muss man denn immer so ein Hickhack machen wegen jeder Veranstaltung.
    Es geht hier ja nicht um einen andauernden Diskobetrieb!
    Wenn mich eine Veranstaltung stört plane ich zu dem Zeitpunkt eben mal nicht Zuhause zu sein. Man muss sich hier doch mal Bewusst machen wie viele Menschen daran Freunde haben und welcher Aufwand dahinter steckt. Außerdem kann man doch auch miteinander sprechen!

    Zumal, jemand der in die Altstadt zieht, sich wohl bewusst sein sollte, dass es dort Veranstaltungen gibt und eben auch mal etwas lauter zugeht!

    Traurig ist wenn Veranstaltungen die mit Liebe und viel Mühe aufgebaut sind zu Grunde gehen an wenigen die sich daneben benehmen und an der Missgunst und dem Unverständnis Einzelner.

    Noch trauriger finde ich jedoch, was mir hier schon länger aufstößt, wie Sie die hier geleistet Arbeit beschreiben!
    In so ziemlich jeden Artikel von Ihnen der im Zusammenhang mit irgendwelchen größeren Vereinsevents in Ladenburg steht, kann man nur heraus lesen wie furchtbar und unprofessionell alles organisiert ist.

    Mit Ihrer Art zu schreiben trampeln Sie destruktiv auf dem Engagement von Menschen herum die in Ihrer Freizeit versuchen etwas konstruktiv für Ladenburg und sich auf die Beine zu stellen.

    Das nennen Sie als „Chefredakteur“ guten Journalismus?

    Ich finde es einfach traurig…

    Vielleicht fällt Ihnen ja irgendwann mal etwas Besseres ein als nahe am Bildzeitungsniveau über die Arbeit anderer zu schreiben!

    Meine persönliche Meinung, muss nicht jeder teilen, bin aber nach langer Zeit froh es mal geschrieben zu haben!

    Thomas Hubbuch

    • Redaktion

      Guten Tag!

      Wir können Ihrer subjektiven Einschätzung leider nicht folgen.

      Einen Überblick über Berichte zum Drachenbootrennen finden Sie hier:

      http://www.ladenburgblog.de/?s=drachenboot&submit=Los

      Dabei können Sie auch feststellen, dass wir uns redaktionell weit mehr Zeit genommen und Arbeit gemacht haben, als jedes andere Medien der Region.

      Auf Probleme aufmerksam zu machen und diese analytisch zu benennen, ist Aufgabe der Medien – vermutlich ist Ihnen das nicht bewusst. Wenn Bürgermeister und Polizei zu Pressekonferenzen wegen Problemen im Umfeld der Drachenbootveranstaltung informieren, sollten Sie vielleicht zunächst einen Brief an Bürgermeister und Polizei schreiben, denn dort wurden die Zustände zuerste problematisiert.

      Ansonsten empfehlen wir Ihnen, etwas offener zu lesen, dann finden Sie überwiegend Beispiele, die ehrenamtliches Engagement hervorheben und die Bedeutung für die Gesellschaft stützen.

      Wenn Sie lieber Lala-Berichte lesen, empfehlen wir die örtliche Printpresse.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Ladenburgblog.de

      • Thomas Hubbuch

        Ich hatte nichts anderes erwartet und wünsche ebenfalls einen schönen Tag!

      • Thomas Hubbuch

        Anbei noch ein Beispiel meiner subjektiven Meinung über Ihre subjektive Meinung:
        http://www.ladenburgblog.de/08/drachenboot-fv03-drachenboot-saeuft-im-internet-ab/5921.html
        Dieses hat mich veranlasst mal genauer zu lesen und dabei fällt mir in vielen Bereichen Ihre negative und provozierende Schreibweise auf.
        Die passt deutlich besser zu „Lala-Berichten“ Ihrer Pressekollegen, von denen Sie sich ja immer so deutlich distanzieren.

        Letztendlich ist es ganz einfach:
        Ich habe diese Webseite, ohne da berufliche oder sonstige Erfahrung zu haben in ehrenamtlichen Engagement mit Stunden an Fummel Arbeit aufgebaut.
        Das habe ich gerne gemacht und mich an jedem Erfolg gefreut. Ich habe jede Hilfe angenommen und bin auch immer noch bereit mir helfen zu lassen oder das Ganze an einen Profi abzugeben.
        Nur ist da momentan niemand bereit zu!
        So sieht es bei vielen der Sachen aus, die Sie immer wieder ausführlich in Ihren Berichten bemängeln.
        Wie geschrieben, es sind Vereine deren Events aus ehrenamtlichem Engagement aufgebaut sind.
        Aus „Nichts“ wird versucht das Beste zu machen.

        Ich bin durchaus in der Lage „offen zu lesen“, können Sie denn auch so schreiben?

        Durch die Art und Weise wie Sie über meine Bemühungen damals hergefallen sind hatten mich natürlich verärgert.
        Umso genauer habe ich Ihr Schreiben weiter verfolgt und festgestellt, dass es eben Ihre Art ist.
        Letztendlich geht es nun nicht mehr speziell um diesen Artikel. Er ist nur ein Paradebeispiel wie Sie mit dem Engagement Ihnen fremder Menschen umgehen, ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen.

        Im Grunde ist mir egal warum und wieso Sie so schreiben. Es sollte Ihnen nur bewusst sein, dass Sie damit Menschen die sich engagieren verletzten und deren Arbeit als schlecht darstellen.

        Das schadet der Region!

        Sie bemängeln fehlendes Engagement und Professionalität dabei schädigen Sie diesem selbst.

        Ihre Lala-Antwort passt auch zu Ihrem Stiel.

        Ich schreibe hier auch in erster Linie nicht um mit Ihnen zu kommunizieren, das macht wohl keinen Sinn, sondern um Ihren Lesern mal etwas vor Augen zu führen!

        Und nun endlich noch einen schönen Abend.

        • Redaktion

          Guten Tag!

          Danke, dass die Leser/innen nun auch den Grund für Ihre Kritik erfahren – Sie fühlen sich persönlich getroffen, weil wir den von Ihnen gestalteten Internetauftritt, der leider zu diesem Zeitpunkt schlecht war, zutreffend so beschrieben haben.

          Wenn Sie eine klare, offene Kritik als „Provokation“ verstehen, dann ist das Ihre subjektive Meinung.

          Sie sind leider nicht in der Lage, „offen zu lesen“, sonst hätten Sie folgende Zeile nicht überlesen:

          „Ihr bietet ein so tolles Event. Einen klasse Sport. Natur und Gemeinschaft.“

          Lesen Sie das als „negative und provozierende Schreibweise“? Eigentlich ist das ein fettes Lob – aber wir sind nicht dafür verantwortlich, wie andere so was auffassen.

          Und in Ihrem Kommentar schreiben Sie, Sie seien auch bereit gewesen, „das Ganze an einen Profi abzugeben“ – nun, auch das haben Sie im Text überlesen:

          „Ehrlich, liebe Drachenbootler, wir können nicht anders als sportlich – wir meinen niemanden persönlich. Aber mit der “neuen” Internetseite seid ihr total abgesoffen. Ihr müsst zu keinem Vergleich antreten – Ihr habt Euch einfach selbst versenkt.

          Unser Angebot ist: Bis Samstag habt Ihr eine neue Seite, eine, die egal wie improvisiert, um Längen besser ist als das, was Ihr gerade “anbietet”. Eine, die “suckt”. Eine, die dem Event gerecht wird. Ihr müsst nur sagen: Are you ready, Attention, Go.“

          Wir meinen also niemanden „persönlich“. Und wir haben ein Angebot gemacht – das keiner annehmen wollte. Warum auch immer.

          Nur mal so zur Einordnung:
          1. Eine Grundkonzeption und das Einrichten eines Blogs kosten bei uns als Provis rund 500 Euro. Eine ausgearbeitete Strategie plus Umsetzung zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Und diese Preise sind nicht günstig, aber deutlich fair, weil das Ergebnis stimmt. Sehr erstaunlich, dass die Drachenbootler lieber ehrenamtliche Mitglieder deren Zeit vergeuden lassen, als zuzugreifen. Bei Vereinen lernen wir die zuständigen Mitglieder auch an, damit die das selbst machen können.

          2. Es gibt einige Vereine, die stellen sich anders auf und die unterstützen wir auch gerne und freuen uns mit diesen über den Erfolg.

          3. Baut Ihr Eure Boote selber? Nein? Warum nicht? Könnte man doch auch in ehrenamtlicher Arbeit leisten? Es gibt Dinge, vor allem die Arbeit im Verein, die Organisation, die Zielsetzungen, um die man sich verdient machen kann. Das ist alles sehr gut und wichtig – man sollte aber lieber gewisse Sachen einkaufen oder einwerben, statt sie selbst zu versuchen.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das Ladenburgblog.de

      • Jawoll

        Guten Abend,

        ich kann mich Herrn Hubbuch nur anschließen. Mir geht es auch schon ganz gewaltig auf die Nerven, wie die verschiedensten Aktionen und Veranstaltungen und das dahintersteckende Engagement hier negativ kommentiert werden. Nervtötend war m.E. auch der „Kleinkrieg“ den Sie mit Frau Philipps ausgefochten haben.

        Und wenn Sie kritikfähig wären, würden Sie nicht immer gleich zurück“schießen“ und die Leute damit beleidigen, dass Sie besser zu anderen Medien greifen sollten bzw. nicht versuchen, andere in Ihren Meinungen zu verbessern. Freu mich schon drauf, was ic als Antwort bekomme. Denn ich habe ja bestimmt auch keine Ahnung von gutem Journalismus, oder?

        So, jetzt gehts mir besser – das wollte ich ebenfalls schon länger loswerden.

        Jawoll
        PS: Die örtliche Printpresse lese ich auch und entdecke nicht mehr lala als bei Ihnen!!!

        • Redaktion

          Guten Tag!

          Es gibt keinen „Kleinkrieg“ mit Frau Philipps. Sie können die bisherigen Texte dazu lesen. Dort ist beschrieben, dass Frau Philipps eine als rechts geltende Deutschrock-Gruppe aus Südtirol „gepusht“ hat und wir selbstverständlich die Frage stellen wollten, wieso sie das tut und wie das zu einem Sender wie Rockland Radio passt.

          Frau Philipps hat uns daraufhin bei einem Streitwert von 30.000 Euro abmahnen lassen und versucht eine einstweilige Verfügung vor Gericht zu erreichen. Damit ist sie in der Hauptsache gescheitert. Aktuell versucht sie uns wegen Bildrechten zu verklagen. Insgesamt umfasst das ein Prozesskostenrisiko von mehreren tausend Euro. Frau Philipps hätte auch einfach unsere Fragen beantworten können, aber das wollte sie nicht.

          Was, bitte schön, ist an der Empfehlung, andere Medien zu konsumieren, beleidigend? Eine Erklärung würde uns brennend interessieren.

          Eigenständige Recherchen und hintergründige Berichterstattung wie bei uns finden Sie dort in der Regel nicht. Diese anderen Medien werden auch nicht wir wir teils bundesweit zitiert – außer in der Sache mit schwedischen Königsbesuchen. Aber auf diesen Boulevard verzichten wir gerne.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das Ladenburgblog.de

  • Thomas Hubbuch

    Wie ich lesen kann habe ich mein Ziel erreicht und bin zufrieden.

    Dass Sie mich verstehen, hatte ich nicht erwartet. Allerdings hatte ich von einem guten Journalisten schon eine etwas eingehendere Antwort erwartete.
    Scheinbar liegt Ihnen das provozieren einfach mehr. Ich denke genau das halten Sie auch für guten Journalismus. Schade!
    Ihre Textbeispiele sind im Vergleich zum restlichen Text und den dort gefallenen Aussagen so verschwindend gering, dass ich sie bei meiner „Leseart“ mit gutem Gewissen nicht weiter gewertet habe.

    Ich sage dem Ladenburgblog LEBEWOHL!

    • Redaktion

      Guten Tag!

      Welches „Ziel“ haben Sie „erreicht“? Hatten Sie eins?

      Wenn wir Ihren Kommentar unter der „Zielvorgabe“ neu verstehen, haben Sie eine „Lebewohl“ im Sinn gehabt. Diesen Eindruck hatten wir von Ihrem ersten Kommentar an – also, dass es weniger um die Sache, als um eine Ansage ging. Herr Habbuch – deswegen haben wir Ihnen souverän die alternative Presse empfohlen, die sicherlich Ihre Informationsbedürfnisse vollumfänglich zufrieden stellt.

      Weiter bestätigen Sie, dass Sie nur gewillt sind, selektiv das zu lesen, was Ihrer Voreingenommenheit entspricht. Das bestätigen unsere Einschätzung und unsere Berichte.

      Sie folgen nach wie vor Ihrer subjektiven Einstellung ohne Willen einer Erweiterung – Sie fassen „Kritik“, also ein Auseinandersetzen mit einer Sache, positiv wie negativ als „Provokation“ auf – das zeigt leider nur, dass Sie einem differenziertem Umgang mit einem Thema nicht aufgeschlossen sind. Das ist bedauerlich. Wir können Sie beruhigen – es gibt viele Menschen, die wie Sie wenig aufgeschlossen sind. Sie sind also in „guter Gesellschaft“.

      Gleichzeitig hoffen wir, dass Sie über andere Medien umfassend, hintergründig und unabhängig informiert werden oder sich zumindest dazu entschließen, sich informiert zu fühlen. Alles andere wäre fatal, weil Sie ja dann differenzieren müssten – damit haben Sie es nicht so, wie Sie dargelegt haben.

      Wir fassen das nochmal zusammen: Sie sind überfordert, tun trotzdem, was sie können, sind offen für Hilfe, schlagen diese aber aus, weil Ihnen irgenwas nicht gefällt, Sie wollen sich austauschen, haben aber Ihre Meinung, erhalten Argumente, die Sie nicht weiter interessieren und haben letztlich Ihr Ziel erreicht.

      Bravo!

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Ladenburgblog.de

  • Verkehrsteilnehmer

    Was den Ladenburger Weihnachtsmarkt anbelangt, hat es den Anschein, als wolle man Glühwein (da gibts m.W. 3 – 4 Stände) und Bratwurst (lediglich noch der Stand von Metzger Künzler) herauszuzwingen und mittelalterliches Gauklertum durch die gesamte Altstadt huschen zu lassen.

    Wer geht eigentlich wegen mittelalterlichem Klimbim, Gauklern und anderen Spinnereien auf Weihnachtsmärkte?

    Ist es nicht vielmehr so (und das ist auch in Ladenburg zu beobachten), dass es vor den Glühwein- und Essensständen proppevoll ist und bei Kunst und Kultur leer?

    Wer wird den Stand der Metzgerei Künzler mal weiterführen, wenn Herr Künzler seinen bereits mehrfach angekündigten, aber mangels Nachfolger aufgeschobenen Ruhestand antritt?

    Bleibt zu hoffen, dass die neuen Betreiber, wer immer das auch künftig sein mag, diese Tatsachen in ihre Planungen einfließen lassen und sich nicht von einigen wenigen Kulturbesessenen reinreden lassen.