Donnerstag, 18. Januar 2018

Ladenburg verbessert sich in der Solarbundesliga

1250 Tonnen weniger CO2

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Urkunde 2013

Foto: Stadt Ladenburg

Ladenburg, 04. Juli 2013. (red/pm) Im Juni 2013 wurden wieder die Ergebnisse fĂŒr 2012 in der Solarbundesliga veröffentlicht. Die Stadt hat eine Urkunde erhalten. In dieser Meisterschaft werden Punkte in AbhĂ€ngigkeit der Einwohnerzahl fĂŒr die in einer Kommune vorhandenen Photovoltaik-Anlagen und Anlagen zur Warmwasseraufbereitung vergeben.

Information der Stadt Ladenburg:

„An dem Wettbewerb in der Solarbundesliga nehmen 2345 Kommunen teil, in denen ca. 37 Millionen Menschen leben (ca. 46% der Gesamtbevölkerung). Die in der Liga registrierte Leistung betrĂ€gt ca. 5.5 Gigawatt. Sie ersetzt damit die Produktion von ca. 5-6 Atomstromkraftwerken.

Im Vergleich zum letzten Jahr hat unsere Stadt ihr Ergebnis von 79 auf 419 Punkte um den Faktor 5 verbessern können. Pro Einwohner stieg damit der von der Sonne erzeugte Solarstrom von 117 Watt auf 181 Watt, was einer erfreulichen Steigerung von ca. 54% entspricht.

In Ladenburg gibt es 140 Anlagen (Vorjahr 117) mit einer Leistung von insgesamt 2,08 Megawatt (Vorjahr 1,34 MW). Dadurch werden ca. 1250 Tonnen weniger CO2 produziert, die sonst bei der Erzeugung von Strom durch fossile Kraftwerke entstehen Mit der installierten Leistung könnten ca. 700 Haushalte mit Strom versorgt werden. (Stand Februar 2013).

Da auch andere Kommunen lebhaft in die Solartechnologie investieren, bleibt Ladenburg zwar nach wie vor im Mittelfeld der Solarbundesliga stehen Platz 1028 (Vorjahr 1144) von insgesamt 2345 Kommunen (Vorjahr 2151), konnte aber damit doch einen schönen Schritt nach vorne tun.

Betrachtet man jedoch nur die erstellten Fotovoltaikanlagen (ohne Solarthermie), dann liegt Ladenburg auf Platz 1183 (Vorjahr 1273) von insgesamt 2300 (Vorjahr 2101) gemeldeten Kommunen. Vergleicht man die Situation bei KleinstÀdten (5000-20000 Einwohner) so liegt Ladenburg mit seinen ca. 11500 Einwohnern auf Platz 246 bei 636 Beteiligungen auf einem guten Platz im oberen Mittelfeld.

Um 31 PlÀtze verbessert

In Baden-WĂŒrttemberg liegt unsere Stadt insgesamt auf Platz 243 (274 Vorjahr) von 480 Kommunen (Vorjahr446) und im Rhein-Neckar-Kreis auf Platz 13 (Vorjahr 16) von 29 teilnehmenden Solarbundesligapartnern. Damit liegt Ladenburg im Vergleich zu den teilnehmenden Nachbargemeinden vor Edingen-Neckarhausen (Platz 17), Hirschberg (Platz18), Hemsbach (Platz 25) und Schriesheim (Platz 26).

Gesamt gesehen konnte Ladenburg im letzten Jahr immer noch nicht ganz mit den konkurrierenden StĂ€dten und Kommunen Schritt halten und hat prozentual betrachtet aber doch so einige PlĂ€tze in der Bundessolarliga gut gemacht.Es macht auch heute durchaus noch Sinn, in Photovoltaikanlagen zu investieren. Die Anlagekosten werden trotz der geringeren VergĂŒtung aber auch durch die weiter gefallenen Erstellungskosten in ca. 11 Jahren amortisiert. Nicht zu vergessen ist aber auch der ökologische Effekt, da Photovoltaikanlagen helfen, den CO2 Gehalt zu reduzieren und somit einen Beitrag zur Klimaverbesserung zu leisten.

Die Teilnahme am Wettbewerb der Solarbundesliga ist ein Mittel, um in unserer Stadt eine Bewertung ĂŒber AktivitĂ€ten mit Solaranlagen im Vergleich zu anderen Kommunen zu erhalten. Unser aller Hauptziel sollte es jedoch sein, möglichst viel in die Solartechnologie zu investieren, um damit auch einen Beitrag zur Klimaverbesserung (Einsparung von CO2) zu leisten.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.