Sonntag, 19. November 2017

Stadtführung: „Ein schöner Spaziergang für schöne Fotos.“ (Oder: 7:22)

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Guten Tag!

Ladenburg, 03. Mai 2010. Unser Praktikant Robin Birr (16) hat sich als Heddesheimer in Ladenburg umgeschaut. Zwar kennt er Ladenburg ganz gut – trotzdem wollte er mehr über die Stadt wissen und nahm am 25. April 2010 an der Stadtführung des Ladenburger Heimatbunds teil. Ein Erfahrungsbericht.

Von Robin Birr

Ich bin ein typischer Ladenburg-Tourist. Im Sommer komme ich gerne in die Altstadt, um ein Eis zu essen.

Deswegen kenne ich die „Sehenswürdigkeiten“ der Stadt, also Wasserturm, Carl-Benz-Museum, den Hexenturm, die Altstadt. Vom Rumlaufen.

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"Zwei Türme, weil sich jemand wichtig nahm." Bild: Robin Birr

Die bekannten Sehenswürdigkeiten kenne ich also, ich weiß aber leider nicht viel darüber. Deswegen habe ich gerne meinen ersten eigenen Artikelauftrag angenommen und habe mich am Sonntag zur Stadtführung durch den Heimatbund eingefunden.

Ich habe zwar gesagt, dass ich als Reporter vor Ort bin, musste aber trotzdem wie alle Teilnehmer vier Euro bezahlen – die habe ich von der Redaktion zurückbekommen.

Los gings am Wasserturm – allerdings gab es überhaupt keine Informationen dazu. Das fand ich schade.

Neckar und Erde.

Dann wurde uns die Garage von Carl Benz gezeigt, an der Hauptstraße bekamen wir die Pflasterung erklärt: Die dunklen Steine symbolisieren den Neckar, die hellen die Erde.

Dann gings zur Stadtmauer mit Informationen, dass diese erneuert wurde. Anschließend gingen wir zum Rathaus, dass 1979 neu aufgebaut wurde. Dabei wurden Reste einer Festung entdeckt.

Die nächste Station war das Kunstobjekt des afrikanischen Künstler Jean-Luc Bambara, die für das Grünprojekt geschaffen wurde und hinter dem Lobdengau-Museum beim „Hirschgraben“ steht.

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So ging es Station um Station durch Ladenburg – allerdings nahm die Führerin keine Rücksicht auf Teile der Gruppe. Einige fotografierten noch, Frauen mit Kinderwägen kamen nicht so schnell hinterher – deswegen kamen einige der Informationen bei diesen Führungsteilnehmern nicht an.

Vielleicht liegts an meinem Alter – aber wirklich viel konnte ich mit der Führung nicht anfangen.

Zum Ende standen wir vor der St. Gallus Kirche und erfuhren Geschichten über irgendwelche Adlige. Mich hätte vielmehr interessiert, wie die Kirche gebaut wurde, also technische Sachen. Ich bin ja aber auch ein Mann. (Leider steht auch bei wikipedia nur was über prügelnde Pfarrer und Streit.)

Wie baut man sowas?

Sicher kann man bei einer Führung nicht jeden Geschmack treffen – meinen hat es nicht wirklich getroffen. Die Kirche hat mich wirklich interessiert. Auch die Stadtmauer. Wie baut man sowas?

Grundsätzlich finde ich es aber klasse, dass solche Führungen angeboten werden – weil man zumindest mal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernt. Und auch wenn nicht alles für mich interessant war. Interessant war, wie es zu zwei Türmen gekommen ist: Ein Bischof fand sich ganz wichtig.

Da hätte ich auch bei wikipedia nachlesen können – aber immerhin hatte ich einen schönen Spaziergang und habe viele Fotos gemacht.

Als wir losgingen, waren wir 22 Personen. Am Ende waren wir noch sieben.

Alle Bilder: ladenburgblog/robin birr

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Anmerkung der Redaktion:

Robin Birr ist 16 Jahre alt, lebt in Heddesheim und macht dieses Jahr in Weinheim seinen Realschulabschluss. Danach strebt er die Fachhochschulreife an. Robin ist bei der Jugendfeuerwehr Heddesheim und dort mit verantwortlich für den sehr guten Internetauftritt.

Robin ist unser erster Praktikant. Warum wir ihn genommen haben? Er hat sich bei uns beworben. Einfach so.

Dabei ist Robin ein eher zurückhaltender Typ. Keiner, der als erster „Ich“ schreit.

Die Redaktion bietet ein Praktikum an, dass sich mit dem Schulalltag vereinen lässt. Stunden- oder projektweise lernen die Praktikanten eine moderne Form der Medienproduktion und journalistisches Arbeiten.

Zur Zeit wird in Deutschland (heute Abend bei Anne Will) viel über das Schulsystem und die mangelnde Bereitschaft zur Leistung debattiert.

Vielleicht gibt es auch zu viele Debatten über Vorschriften, als darüber, wie man Schüler nach ihren Neigungen an einen Beruf heranführen kann.

Robin ist mit seinen 16 Jahren schon ein begnadeter Fotograf. Er hat Situationen im Blick und versteht es, deutlich, aber auch diskret eine Szene festzuhalten.

Wir haben die Führung in Ladenburg telefonisch besprochen. Sein „Auftrag“ war: „Lauf mit, hör Dir alles an, guck Dir alles an und achte drauf, obs Dich interessiert oder nicht. Obs Dich anspricht oder nicht. Obs Dich langweilt oder nicht. Ob Du Dir fragen stellst oder nicht? Mach die Augen und die Ohren auf und das schreibst Du auf. Gliedere den Text ruhig nach dem Verlauf. Und scheue Dich nicht, zu sagen, wie Du es wirklich fandest.“

Das hat Robin getan.

Robin ist hingegangen, hat zugehört und geschaut. Bei der Arbeit am Text hat er gelernt, seine eigenen Eindrücke zu formulieren und ihnen nicht unbedingt zu trauen. „Unsicherheiten“ mussten recherchiert werden. Robin hat sich aus vielen Quellen eine Meinung gebildet. Und gelernt, dass sein Bericht trotz ungefährem Verlauf kein Wortprotokoll sein darf, sondern es immer um die Frage geht, welche Meinung man hat oder haben darf. Artikel 5 Grundgesetz.

Als Reporter hat er aufgepasst und authentisch berichtet: 7:22.

Nach Auswahl und Besprechung der Bilder, ein paar Nachrecherchen (Danke, Frau Stahl!) war die Geschichte fast fertig. Robins erste Reportage bei uns.

Was fehlte: „Gibt es irgendeine Information, mit der Du Deinen Eindruck belegen kannst? Was Du schreibst, hast Du erlebt. Was, wenn jemand die Szene ganz anders beobachtet haben will?“

Robin sagte: „Ja. 7:22. Als wir losgingen, waren wir 22, am Ende sieben Personen. Ich habe gewartet, bis alle weg waren.“

Damit war sein Bericht fertig.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Dasladenburgblog

    Guten Tag!

    Heute hat sich die Stadtführerin telefonisch zu unserem Bericht geäußert.

    Sie sei erfahren, der Bericht lasse viel aus.

    Der Bericht sei deshalb fast „bösartig“.

    Wir haben die Dame gefragt, wo sie diese „Bösartigkeit“ entdeckt hat und womit sie diese Einschätzung belegen kann. Sie sagte daraufhin: „Dann wurde uns die Garage von Carl Benz gezeigt“, steht im Text. Dabei habe ich viel dazu gesagt.“

    Wir haben die Dame darüber aufgeklärt, dass es nicht die Aufgabe war, minutiös eine zweistündige Führung zu notieren und daraus ein mehrseitiges Protokoll zu erstellen, sondern aus Sicht eines 16-jährigen einen subjektiven Eindruck zu schildern.

    Die Führerin meinte, sie habe „fast alle erreicht“. Auch das ist eine subjektive Wahrnehmung. Unseren Reporter hat sie nicht erreicht.

    Unseren Hinweis, dass der Text weder gegen sie selbst noch gegen den Heimatbund gerichtet ist, sondern vielleicht als Anregung zu verstehen sein könnte, das eigene Konzept zu überprüfen, beantwortet die Dame damit, dass sie sehr wohl selbstkritisch sei.

    Tatsächlich hat sie keine einzige Frage gestellt und kein Interesse gezeigt, herauszubekommen, warum sie den 16-jährigen Robin nicht immer erreicht hat.

    Einem 16-jährigen Praktikanten „Boshaftigkeit“ wegen einer subjektiven Schilderung zu unterstellen, ist selbst „boshaft“.

    Und zeigt aus Sicht der Redaktion einen mangelhaften Willen zur Reflektion und die Unfähigkeit zur Selbstkritik.

    Die eigene Wahrnehmung: „Ich bin erfahren“, reicht ihr.

    Das ist bedauerlich.

    Einen schönen Tag wünscht
    Das ladenburgblog

  • MeineMeinung

    Guten Tag.

    Also: Ich kann beim besten Willen keine „Boshaftigkeit“ entdecken und finde das schamlos, einem jungen Mann, der ein Praktikum absolviert, so etwas zu unterstellen.

    Tolle Arbeit, Robin Birr! Bist ja auch in guter Betreuung.

    Auf die Idee, vielleicht mal eine Stadtführung für junge Leute anzubieten und zwar mit einer jungen Führung, kommt man anscheinend nicht.

    Prädikat: beratungsresistent.

    MeineMeinung

  • heddy

    Nur weil dem Autor nicht alles gefallen hat, ihm Boshaftigkeit zu unterstellen, ist instinktlos und unsouverän seitens der Führerin. Sie sollte sich lieber fragen, was sie künftig besser machen kann. Geben Sie Herrn Birr die Chance, weiter an seiner Karriere als Journalist zu arbeiten.

  • Eckhard Kranz

    Ich möchte mit einer Gruppe kulturinteressierter Damen und Herren-18 Personen aus ganz Deutschland und Österreich, privat organisierte 3 tägige Exkursion-am 11.9.2010 Ladenburg besuchen. Das gewünschte Programm in Ladenburg-nach einem Besuch von Kloster Lorsch am Vormittag-ein Mittagsrestaurantbesuch und ein historischer Stadtrundgang mit kompetenter Führung am Nachmittag. Bei der Stadtinformation scheitere ich, da an diesem Tag wegen des Stadtfestes gar keine Führungen möglich sein sollen. Nach der Lektüre Ihres Blogs zweifle ich an der Qualität einer offiziellen Ladenburg-Führung. Noch möchte ich nicht aufgeben und auf den Ladenburg-Besuch ganz verzichten. Weiss jemand eine Lösung, vielleicht auch mit einem privaten Führer mit Kompetenz? Ich würde mich über eine Nachricht freuen. Eckhard Kranz

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Der Heimatbund Ladenburg führt schon seit langem Stadtführungen durch – soweit uns bekannt ist, können Sie dort auch eine Führung buchen.

      Unser Artikel vermittelt die subjektive Sichtweise eines 16 Jahre alten Reporters. Ein erwachsener Teilnehmer hätte mit Sicherheit andere Eindrücke geschildert.

      Sie können versuchen, mit dem Heimatbund Kontakt aufzunehmen und sich über die Leistungen der Führung unterrichten lassen.

      Sofern Sie an einer solchen teilnehmen, können Sie uns gerne einen Erfahrungsbericht zukommen lassen. 🙂

      Einen schönen Tag wünscht
      Das ladenburgblog

    • Rosebud

      Hallo!
      Bevor noch mehr Touristen abgeschreckt werden, melde ich mich mal zu Wort. Ich wurde letzten September zu einer kostenlosen Stadtführung speziell für Neubürger eingeladen. Ich habe es nicht bereut dabei gewesen zu sein. Die Führung kam sehr kompetent rüber und es wurde sehr viel interessante Information weiter gegeben. Wenn ich privat Besuch aus meiner Heimat bekomme, gebe ich diese Eindrücke gerne und mit gwissem Stolz weiter. Es ist selbstverständlich, dass wie bei meiner Führung, eine pensionierte Grundschullehrerin keine architektonischen Details wissen muss. Dazu gibt es ausgebildete Bauhistoriker, die man fragen kann. Ich für meinen Teil war rundum zufrieden und beeindruckt. Natürlich hat ein 16jähriger andere Interessen und Fragen. Das kreide ich auch nicht an. Aber wenn nach aussen ein negatives Bild entsteht, finde ich es sehr schade. Man muss nicht immer alles kaputt diskutieren.
      Also Robin Birr: Noch viel Spass beim Praktikum. Ich freue mich, wieder etwas von Dir zu lesen. Es gibt halt immer einige, die sich auf den Schlips getreten fühlen könnten. Das gehört wohl zu diesem Job. Lass Dich davon nicht entmutigen.

      • Dasladenburgblog

        Guten Tag!

        Danke für Ihren Beitrag.

        Sie machen einen Denkfehler in Ihrer Analyse, der leider häufig vorkommt: Sie verstehen Kritik nur als negativ. Denselben Fehler hat die Führerin gemacht, die sich mit der Redaktion in Kontakt gesetzt hat.

        Wer zur Schule geht, erhält ständig Kritik, über die Zensuren. Wer einen Sport ehrgeizig betreibt, wird von einem Trainer so lange kritisiert und aufgebaut, bis Abläufe stimmen. Wer eine Ausbildung absolviert, bekommt seine Fehler aufgezeigt und Hinweise, wie er diese beheben kann. In der Industrie müssen Produkte so lange getestet werden, bis sie die zu erforderlichen Normen erfüllen – der Rückruf eines Produkts kostet enorme Summen und schadet dem Image außerordentlich.

        Außerdem haben Sie nicht richtig gelesen:
        „Sicher kann man bei einer Führung nicht jeden Geschmack treffen – meinen hat es nicht wirklich getroffen. Die Kirche hat mich wirklich interessiert. Auch die Stadtmauer. Wie baut man sowas?
        Grundsätzlich finde ich es aber klasse, dass solche Führungen angeboten werden – weil man zumindest mal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernt. Und auch wenn nicht alles für mich interessant war. Interessant war, wie es zu zwei Türmen gekommen ist: Ein Bischof fand sich ganz wichtig.“

        Unser Praktikant hat für seinen ersten eigenen Einsatz einen tollen Job gemacht. Er hat seinen Eindruck geschildert und damit auch dem Heimatbund wertvolle Hinweise gegeben. Die Frage lautet: Hat nur dieser eine junge Mann keinen echten Spaß daran gehabt oder könnte er für viele junge Menschen stehen? Haben wir viele junge Menschen bei den Führungen oder eher wenige? Wollen wir das ändern oder ist uns das egal? Wenn wirs ändern wollen, wie sollten wir das machen?

        Ein Coach oder Unternehmensberater würde dafür viel Geld nehmen – die „Kritik“ war für den Heimatbund kostenlos.

        Ob der Heimatbund etwas draus macht oder es so weitermacht, wie man es schon immer gemacht hat, entscheiden die verantwortlichen Leute.

        Die Zielsetzung der Redaktion ist es gerade nicht, „Touristen abzuschrecken“, sondern die Dinge ergebnisoffen so zu beschreiben, wie sie sind. Viele Menschen sind eine offene, direkte und ehrliche Analyse nicht mehr gewohnt, weil die „etablierten“ Tageszeitungen eine schlechte, unehrliche und meist nicht zutreffende Berichterstattung abliefern und somit die Wirklichkeit verzerren.

        Sie können das gerne überprüfen: Wenn Sie die Vereinsberichterstattung verfolgen, ist meist alles ganz toll, alle loben sich, klopfen sich auf die Schulter und sich glücklich über den Erfolg. Alles ist toll. Und alle sind stolz – so wie Sie über eine Stadtführung, auch wenn niemand versteht, worauf man da stolz sein kann.

        Tatsache ist, dass die meisten Vereine aber kontinuierlich Mitglieder verlieren. Die entscheidende Frage ist: Wie das, wenn doch alles so toll ist? Die Antwort ist einfach: Die Menschen, die die Zustände selbst erleben sind nicht dumm und wenden sich ab, wenn das Angebot nicht taugt.

        Wieso halten Sie es für „selbstverständlich, dass eine pensionierte Grundschullehrerin keine architektonischen Details wissen muss“? Und wo kriegt man den „ausgebildeten Bauhistoriker“ her?

        Wir halten es für selbstverständlich, dass jemand, der eine Führung macht, deutlich mehr weiß, als bei Wikipedia oder in einem Lexikon steht.
        Wir halten es darüber hinaus für vollkommen selbstverständlich, dass man diese Person in der Lage sein muss, erstens vielfältige Informationen zu vermitteln und darüber hinaus in der Lage sein muss, eine bunte Truppe zu erfassen, einen Mittelweg zu finden und trotzdem individuelle Anfragen zu ermöglichen. Denn dafür zahlen die Menschen Geld – für eine Dienstleistung.

        Ganz sicher kann nicht im Vordergrund stehen, das „man sich ja engagiert“ und „doch nur Gutes will“ oder die Aussage „Hauptsache, es macht wenigstens irgendjemand“.

        Denn dann werden sich die Menschen sicher abwenden – also die Touristen ausbleiben.

        Auch hier können Sie wieder sich selbst fragen: Wo haben Sie sich im Urlaub wohl gefühlt und waren zufrieden? Da, wo die Menschen freundlich zu Ihnen sind, sich um sie kümmern, vielleicht sogar was „Extra-für-Sie“ haben oder machen und wo das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Darüber reden Sie auch und geben damit eine Empfehlung – übrigens die beste Werbung, die es gibt.

        Das versuchen Sie auch – Sie waren „rundum zufrieden“. Und sogar „beeindruckt“. Soweit die gute Empfehlung.

        „Aber wenn nach aussen ein negatives Bild entsteht, finde ich es sehr schade“, schreiben Sie und wollen damit eine schlechte Empfehlung für unseren Text aussprechen.

        Geschenkt. Wie Sie richtig schreiben, gehört es zu unserem Job, dass sich nicht nur einige, sondern manchmal auch viele „auf den Schlips getreten fühlen“. Und nicht nur „könnten“. Und nur, weil man etwas kritisch beleuchtet, heißt das noch lange nicht, dass „immer alles kaputt diskutiert“ wird.

        Umgekehrt gehört auch dazu, dass sich viele Menschen freuen, wenn sie anständig und professionell unterrichtet werden. Das macht den Erfolg des Spiegel aus, von Stiftung Warentest, Wiso, der Süddeutschen Zeitung und anderen Medien, die ihren Beruf ernst nehmen und keinen Bratwurstjournalismus produzieren.

        Wenn Sie lieber Sachen lesen, die „schöngeschrieben“ sind, lesen Sie den Mannheimer Morgen.

        Wir schreiben auf, wie es sich nach Standpunkt der Redaktion verhält: Wir recherchieren, prüfen, gewichten und veröffentlichen Informationen.

        Voll verantwortlich, nachvollziehbar und transparent.

        Einen schönen Tag wünscht
        Das ladenburgblog

        • Rosebud

          Hallo!
          Ich habe das schon richtig gelesen und verstehe Herrn Birrs Bericht als seine eigene Meinung. Ebenso habe ich in meinem Kommentar MEINE Meinung wider gegeben, die mir wohl auch zusteht. Ich habe niemanden beschimpft oder als bösartig bezeichnet. Ich habe nur meine Beurteilung zur Stadtführung dargestellt. (ich zitiere jetzt keine Paragraphen zur freien Meinungsäusserung)
          Auch stehe ich dazu, dass ich meinen Besuchern stolz die Stadt zeige und die Informationen aus der Stadtführung weiter gebe. Auch wenn das „niemand verstehen kann“ Das muss jetzt nicht alles zerpflückt und widerlegt werden. Soviel zum Thema „kaputt diskutieren“

          Ich lese regelmässig das Ladenburg- und auch Heddesheimblog und bin auch durchaus offen für ihren erfrischenden Journalismus, der manche Missstände aufdeckt und anprangert. Ich war und bin KEIN Leser des MM und das bleibt auch so.

          Also nichts für ungut und schönen Tag noch!